Unrühmliches Ende des "Unantastbar"-Auftritts wegen völlig überzogenen Konzertabbruchs

Bengalo-Skandal bei der G.O.N.D. 2017

 

(Bildquelle: WIR)

Heilbronn/Markt Rieden: Zum mittlerweile zwölften Male fand die Größte Onkelz Nacht Deutschlands (G.O.N.D.) zu Ehren der großen Frankfurter Rockcombo statt. Geschätzte 15.000 Teilnehmer kamen auch in diesem Jahr ins beschauliche Markt Rieden bei Vilshofen. Nachdem sich die Frankfurter Kultband im Jahr 2014 ja bekanntlich auf der Bühne wiedergefunden hatte, war es zunächst ruhiger um die G:O.N.D., die ja bekanntlich von den zwei Heilbronner Veranstaltern Timo und Kiede organisiert wird. Aber da zum einen das G.O.N.D. mittlerweile Kultstatus hat und auch die Onkelz 2.0 längst nicht mehr das sind, was sie einmal waren, scheinen die Zeilnehmerzahlen wieder zuzunehmen und die vorübergehende Krisis überwunden. Erfreulich der Anteil von offensichtlich Kulturfremden auf dem Fest von null Prozent! Ebenso, dass bis auf ein paar linke Spinner keine linkssozialistischen Querulanten den Zusammenhalt der patriotischen Deutschrockfans störte. >> weiterlesen

Großartige Unterhaltung im Frankenstadion mit den Heilbronn Salt Miners

Der Heilbronner Topfußball spielt nun “American”

 

(Bildquelle: WIR)

Ein Hauch von Wehmut im Frankenstadion

Gewiss hat der Heilbronner Fußball schon bessere Zeiten gesehen. Spätestens seit dem Abstieg des FC Union Heilbronn in die völlige Bedeutungslosigkeit sind in der Käthchenstadt Tradition und Erfolg auf dem grünen Rasen nur noch rührselige Erinnerung.

Doch es gibt Hoffnung. Zwar braucht sich wirklich kein Heilbronner Stadtverein mit seinen spärlichen Anhängern im Frankenstadion verirren. Aber wechselt man die Sportart und lässt dort die amerikanische Variante von Fußball spielen, wird ein Schuh draus.

Nun im Frankenstadion: American Football

Mag sein, die Treppe zur Haupttribüne ist schon von Wildwuchs umrankt und das Aussehen der Tore auf dem altehrwüdigen Heilbronner Grün ist gewöhnungsbedürftig. Aber vor geschätzten 600 Zuschauern konnten die Heilbronn Salt Miners den ersten Saisonsieg im Abstiegsduell der Regionalliga Baden-Württemberg über die Freiburg Sacristans feiern.

Gut organisiert präsentierte sich am Sonntag, den 09. Juli, der im Jahr 1994 gegründete Verein der Miners. Idealismus pur auf und außerhalb des Spielfeldes. Keine Frage. Dazu klassische amerikanische Nahrung zum Schnellverzehr, ergänzt mit gutem deutschen Bier. Für das leibliche Wohl war also bestens gesorgt.

Dazu zeigte sich an diesem schwülwarmem Sonntag die Mannschaft der Miners ebenfalls in großartiger Form. Mit 39 : 20 Punkten wurden die Freiburger Kellerkinder mit einer deutlichen Niederlage wieder ins Breisgau zurückgeschickt. Gänzlich ungefährdet war dabei der Sieg der Heilbronn Salt Miners. Ein sicherer Kicker, der in kritischen Situationen die Dreier klar machte. Mehrere Interceptions und zahlreiche Touchdowns. Knallharte Abwehrarbeit und großartige Aktionen der Receiver. Erstaunliches strategisches Geschick des Quaterbacks.

Es wurde an diesem Tag alles geboten, was diesen Sport ausmacht. Keiner musste sein Kommen bereuen und auch WIR ‘Soccer’-Anhänger werden gerne wieder kommen.

Allein. WIR würden uns freuen, wenn sich bald wieder so viele Anhänger zum Fußball im Frankenstadion einfinden würden – mag der American Football an diesem Tag auch noch so sehenswert gewesen sein.

Nach Absturz in die Kreisliga-Niederungen: VfR Heilbronn vor einer Neugründung?

Nach Bezirksliga-Abstieg: Die Fusionsgleichung des FC Union Heilbronn heißt: Aus drei mach nix!

Schwer zu akzeptierende Erkenntnis

Man hat es schwer zu verdauen gehabt als Schwarz-Weißer. Aber es steht unverrückbar fest: Dritter Absteiger der Bezirksliga Unterland ist der seit seiner erneuten Fusion mit der Fußballabteilung des F.V. 08 Union Böckingen stets als Aufstiegs-(Mit-)Favorit gehandelte FC Union Heilbronn. Ein endgültiger Absturz auf Hobbykickerniveau ohne weitere Ansprüche. In der fußballerischen Entscheidungsschlacht war man den Amateuerfußballgiganten der SGM Meimsheim – auswärts alles noch in der eigenen Hand habend – im ultimativen Abstiegsduell abermals unglücklich wie in vielen Spielen zuvor 0 :1 unterlegen – wenn man den neutralen Beobachtern und Kommentatoren glauben darf.  Damit sind drei Vereine bzw. Fußballabteilungen mit großer Tradition in die absolute Bedeutungslosigkeit abgestürzt: Der VfR 96 Heilbronn, die Heilbronner Spielvereinigung (Heilbronner SpVgg 07 – kleiner “HSV”) sowie die Fußballabteilung des F.V. 08 Union Böckingen, welche  sich mit dem aus VfR und HSV bereits 2003 fusionierten FC Heilbronn im Jahr 2012  zusammenschloss. Wie konnte das passieren? >> weiterlesen

Nach dem 150. Revierderby: Skandal um mimosenhaften Schiedsrichter Markus Zwayer

Felix Zwayer: Sport-Aufschneider mit Kärtchen und Pfeife

Der Skandal: Schalke-Maskottchen zeigt Zwayer die rote Karte

In einem anfangs von der Borussia aus Dortmund dominierten Spiel trennten sich die Kontrahenten des traditionsreichsten Derbys der Bundesliga am Ende leistungsgerecht 1 :1. In einem kampfbetonten Spiel verdienten sich die Schalker am Ende das Unentschieden aufgrund ihrer nimmermüden Kampfbereitschaft und Willenskraft. Dortmund war spielerisch klar überlegen, nutzte aber seine klaren Chancen insbesondere nach eigener 0 :1 Führung nicht. Soviel zum Spiel. Im Mittelpunkt und Kreuzfeuer der Kritik: Schiedsrichter Felix Zwayer. Mit indiskutablen Entscheidungen erzürnte er alle, die es mit den Knappen halten. Das Halten an Burgstaller war noch eine 50/50-Entscheidung. Das glasklare und nicht geahndete Handspiel von Marcel Bartra allerdings eine Fehlentscheidung, die selbst neutrale Zuschauer auf die Palme gebracht haben dürfte. Zwayer verlor nicht nur den Überblick bei wichtigen Entscheidungen, sondern obendrein seine rote Karte im Dortmunder Strafraum. Für diese peinliche Leistung erlaubte sich dann nach Spielschluss das Schalke-Maskottchen “Erwin”, dem indisponierten Zwayer die rote Karte zu zeigen, bevor er dem Schiedsrichter seine wichtige Utensilie zurückgab. >> weiterlesen

Trotz versöhnlicher Playdown-Runde und Vermeidung des sportlichen Abstiegs!

HEC-Fazit 2016/2017: Vier Jahre – die gleiche Scheiße!

Eigene Bildquelle: Andrew-Hare – Super-Goalie der Falken schwenkt das Banner des HEC-Fanclubs “Die Treuen”

Heilbronner Eishockey-Anhänger halten ihrem HEC die Treue

Es gibt sie noch. Und das in großer Zahl. Wie anders ist es zu erklären, dass am Sonntag, den 26.März über 2.400 Zuschauer trotz besten Wetters zum Playdown-Showdown in die Kolbenschmidt-Arena kamen, um ihren HEC zu unterstützen. Offensichtlich ist die Liebe und Treue der Fans stärker als die Fähigkeit der HEC-Profis, die Halle mit lustlosem, dilettantischem Puckgeschubse leer zu spielen. Aber die HEC-Truppe 2016/2017 hat sich diese Solidarität, diesen Enthusiasmus nur seltenst verdient in dieser Spielzeit. Allein in der Playdown-Runde gegen die starken Rosenheim Starbulls wurden konstante Leistungen gezeigt. Kein Spiel war – wie leider in der Hauptrunde so häufig gezeigt – wie von allen guten Geisern verlassen geführt. Es setzte allein zwei unglückliche Niederlagen in Rosenheim in Spiel eins und drei der Serie gegen den Abstieg. Beide Male entschieden die Starbulls die Partie erst in der Verlängerung für sich. Zuhause aber, da räumten die Falken in jedem Spiel den Gegner ab. Die Starbulls waren in allen drei Heimpartien chancenlos. Der Katersieg am 26. März setzte das I-Tüpfelchen auf eine rundrum überzeugende Playdownrunde. Täuscht aber über viele, eklatante Schwächen der Mannschaft und Vereinsführung hinweg. Ende gut, alles gut. Abstieg diesmal sogar sportlich vermieden! So einfach darf man es sich nicht machen. Auch wenn sich Spieler und Anhänger am gestrigen Sonntag noch so sehr in den Armen lagen und feierten. >> weiterlesen

Das alte Leid! Die Heilbronner Falken haben wieder einmal ihr Saisonziel verfehlt

HEC – “The same procedure as every year”: „Und ewig grüßt die Abstiegsrunde“

(Bildquelle: Felix Guler / pixelio.de)

“Wieder mal ‘ne Saison verschenkt”

Nach den letzten Wochenenden mit minimaler Punkteausbeute und ärgerlichen Niederlagen gegen Mannschaften auf sportlicher Augenhöhe ist beim HEC wieder einmal alles beim Alten. Die mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Truppe aus der Käthchenstadt gurkt wieder einmal in der Abstiegsrunde herum. Nichts mit Pre-Playoffs oder gar mehr – stattdessen wetteifern mit einem noch größeren Looser, wer diesmal sportlich absteigt! Wohlgemerkt sportlich! Denn im Ligenchaos des DEB mit dubiosen Auf- und Abstiegsregeln geht ohnehin mit schöner Regelmäßigkeit irgendeine sportlich schwindsüchtige Truppe über den ökonomischen Jordan. Mit anderen Worten:  Eine Insolvenz oder das Nichtvorhandensein erforderlicher ökonomischer Rahmenbedingungen kommt immer vor und man steigt direkt oder indirekt über andere Ligen darüber oder darunter nicht ab! Sportlicher Wert von 52 Spielchen plus Auf- und Abstiegsspielen in der DEL 2: mehr als fragwürdig! >> weiterlesen

Der ewig ruhelose Hannes Wader – 500 Anhänger feiern den kommunistischen Liedermacher in Brackenheim

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(Bildquelle: Maren Beßler / pixelio.de)

Das Publikum des Bürgerzentrums in Brackenheim passte zu dem 1977 in die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) eingetretenen Barden, der 1942 in Bielefeld-Gadderbaum das Licht der Welt erblickte. Durch die Bank in die Jahre gekommene sozialistische Weltverbesserer und andere Gestalten, die man ganz eindeutig der links-alternativen und kriminellen Antifa-Szene zuordnen kann.

Insofern hatte Wader ein Heimspiel und konnte den Seinen eine Wahrheit präsentieren, welche von den Anwesenden begierig aufgenommen wurde und dem Interpreten teilweise stehende Ovationen entgegenbrachte – und das nicht nur bei seinem traditionellen Anfangstitel ” Heute hier, morgen dort”.

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Wer nicht mitsingt, gehört auf die Couch

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(Bildquelle: Jörg Brinckheger /pixelio.de)

Vor der EM: Für Deutschland spielen heißt, sich zu Deutschland bekennen

Am 10. Juni 2016 beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Unsere Mannschaft startet dabei bekanntlich am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine in das Turnier. Seit der „Sommermärchen“-WM 2006 herrscht nun während des gesamten Turniers patriotischer Ausnahmezustand oder besser: Deutschland befindet sich im dauerhaften Zustande des ‘Partyotismus‘.

Ganz Deutschland feiert sich also selbst? Ganz Deutschland? Leider nein. Wieder einmal dürften insbesondere die Herren Özil und Khedira dadurch negativ auffallen, dass sie vor Spielbeginn die deutsche Nationalhymne nicht mitsingen. Über die Hintergründe dieser Verweigerungshaltung kann nur spekuliert werden. Mag es vielleicht die innerliche Zerrissenheit durch die Zugehörigkeit zu zwei Ethnien sein, mag es eine Demonstration der Tatsache sein, dass die oben angeführten Spieler exemplarisch dokumentieren, dass sie zwar in „Der Mannschaft“ spielen, sich aber nicht bedingungslos zu dem Land bekennen, für dessen Farben sie auflaufen. >> weiterlesen

Er ist wieder da – und mit ihm der Misserfolg

Nach Werner Menolds Rückkehr gibt es für den FCU nur eine Richtung: nach unten

Fussballplatz Werner Menold FCU

Werner Habigers tragischer Tod überschattet für viele Fußballfreunde und Anhänger des FC Union die gesamte Saison. Als sei es nicht schmerzlich genug mit ihm einen der ganz großen Fußballer des Unterlands und großartigen Menschen verloren zu haben, so stellt sich seit seiner gänzlich unrühmlichen und indiskutablen Demission ein bisher nicht gekannter sportlicher Misserfolg bei den Kickern vom See ein.

Misserfolgsserie in der Rückrunde degradiert den FCU zum ewigen Aufstiegsaspiranten ohne nachhaltigen Erfolg
Wurde am 16. Spieltag zu Rückrundengewinn noch wenig überzeugend beim designierten Absteiger TSV Untereisesheim ein Auswärtserfolg unter der Leitung des neuen Übungsleiters Söner Celen erzielt, gab es anschließend nur noch wenig Grund zur Freude für die Anhänger der Kicker vom See. Konnte das leistungsgerechte 0 : 0 Unentschieden beim ebenfalls zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählenden TSV Masenbachhausen noch als Teilerfolg verbucht werden, folgte darauf am 19. Spieltag ein enttäuschendes 1 : 1 Unentschieden zuhause ausgerechnet gegen den Heilbronner Stadtrivalen SV Heilbronn am Leinbach. Nicht wenige meinen nämlich, der Fusionsverein aus VFL Neckargartach und TSV Frankenbach werde bald den SV Heilbronn zur Nummer drei der Stadt degradieren, sind doch bereits die Aramäer Heilbronn mit spielerischer Leichtigkeit und organisatorischer Konsequenz am einstigen fuballerischen Stadtprimus FC Union vorbeigezogen. Den zwei lauen Unentsschieden folgte zwar aus Unionssicht ein Zwischenhoch beim verdienten  1 : 3 Auswärtssieg in Leingarten, doch nschließend sollte sich die Situation für die Kicker vom See endgültig eintrüben. Als es dann nämlich zum Schwur und zur Entscheidungsschlacht um den Aufstieg gegen die starken Brackenheimer ging, erwies sich die Truppe um Söner Celen abermals als zu schwach, um sich gute Chancen zum Aufstieg in die Landesliga zu erhalten und ging im Heimspiel des 21. Spieltages völlig baden. Es war ein Offenbarungseid am 03.04.2016 als vor eigenem Publikum gegen den nunmehrigen Aufstiegsfavoriten Nummer eins, VFL Brackenheim, alle fußballerischen Dämme brachen und der FC Union nach einer in jeder Hinsicht indiskutablen Leistung zu Hause mit 0 :3 sein Waterloo erlebte.
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Nach dem “roten Putsch” beim FC Union: Zeit, inne zu halten

Die das Rad der Geschichte zurück drehen wollen……

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Viel Pulverdampf stieg mittlerweile in öffentlichen Foren nach der hehlinger eingefädelten Abwahl des amtierenden 1. Vorsitzenden Gerd Kempf auf. Häufig völlig zu recht, hat doch eine Clique billigend in Kauf genommen, das öffentliche Ansehen des FC Union Heilbronn nachhaltig zu schädigen. Was hier an Porzellan zerschlagen wurde – personell: wer will sich schon bei einem zerstrittenen Chaotenverein ehrenamtlich engagieren und seine Kinder dort zu fairen Sportsleuten erziehen lassen, wenn sich Personen wie Werner Menold und Gerd Kempf, die sich schon seit Jahrzehnten kennen, glauben öffentlich zerfleischen zu müssen, wie auch im Hinblick auf Sponsoren: wer lässt schon knappe finanzielle Mittel an einen Verein fließen, der schon seit Jahrzehnten für finanzielle Schieflage bekannt ist (VfR 1896 Heilbronn!) und auch nach einer Teilfusion mit der Fußballabteilung des FV 09 Union Böckingen unter einem offensichtlich ökonomisch inkompetenten zweiten Vorsitzenden (Werner Menold!) sogleich wieder von der Insolvenz steht, lässt sich derzeit noch gar nicht abschätzen.

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