Zitat des Tages

Überwachungskapitalismus und der gläserne Mensch im Überwachungsstaat

17. Juni 2021: Heilbronner Donnerstagsgepräche ab 20 Uhr; Politische Versammlung unter Pandemiebedingungen

23:22 Uhr Heilbronn & Umgebung, Politik & Wirtschaft, Termine

Big Brother und Big Other (Bildmontage: WIR)

Unsere Themata:

1. Shoshana Zugoff: “Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus” – Buchvorstellung

2. Big Brother (Staat) und Big Other (Tech-Giganten) als zwei Seiten einer Medaille?

3. Von der Freiheit im Netz und seinen Grenzen: Was tun gegen Zensur von Youtube und Co.?

4. WIR – Telegram-Kanal: Bitte unbedingt beitreten und weiterleiten!! https://telegram.me/wirbleibendeutsch

5. (Virtuelles) Bierdorf

Das Jahrhundert der Massenmorde und Vertreibungen: Eine zeithistorische Analyse von "Der Virologe"

Mordplanungen und Massenmorde im 20. Jahrhundert, zweiten Weltkrieg und Nachkrieg

9:32 Uhr Leseecke

Völkermord in Ruanda – nur einer unter vielen im 20. Jahrhundert (Bildmontage: WIR )

Es ist erschreckend: Kriege halten die Weltmächte für ein legitimes Mittel ihrer Machtpolitik! Auch millionenfacher Massenmord an Unschuldigen, Ausrottung und Vertreibungen sind gängige Mittel, auch von modernen Demokratien, auch in neuester Zeit. Nach dem WKII waren die Deutschen die Opfer dieser Unmenschlichkeiten. Die Sieger verschuldeten nach der Kapitulation die Tötung von einer weit höheren Zahl von deutschen Zivilisten, als Soldaten an allen Fronten gefallen waren.

Delikt Massentötung, Genozid und Vertreibung

Seit 1945 wurden etwa 300 Kriege geführt, die 25 Millionen Opfer forderten, über 85 % davon Zivilisten (1). Allein im Jahre 1992 wurden 52 Kriege verzeichnet. Die moderne Völkermorddefinition umfaßt bereits die Planung, eine Gruppe von Menschen zu vernichten, auch die Vernichtung einer Führungselite. Es gibt ein ganzes Lexikon der Völkermorde(2).

Im britischen Krieg gegen den Burenstaat deportierte 1901 der Generalstabschef der britischen Armee die wehrlosen Angehörigen der im Feld stehenden Buren in riesige Hungerlager in einem Trockengebiet und brannte ihre Farmen nieder. Von den 120.000 Frauen und Kindern starben mehr als 25.000 an Hunger, Durst, fehlender Versorgung und Krankheiten. Dies war im 20. Jh. der Ausgangspunkt und Auftakt für die Deportation in Konzentrationslager von Zivilisten in Russland, Kanada, Polen, Japan, CSR, Australien, China, Deutschland, USA, Frankreich, Österreich, Großbritannien und vielen anderen Staaten.

1908 gab der belgische König Leopold den Kongo ab, den er 23 Jahre lang als seinen Privatbesitz versklavt und ausgeplündert hatte. Handabhacken war eine übliche Methode zur Disziplinierung und Bestrafung. Seine extrem brutale Herrschaft hatte 15 – 25 Millionen Menschen das Leben gekostet („Kongogräuel“).

Sieben Jahre später ermordeten die „Jungtürken“ (geleitet von „Dönmeh“) nach akribischen Ausrottungs-Planungen etwa 1 ½ Millionen armenische, assyrische und griechisch-orthodoxe Christen. Großbritannien verursachte den Tod von bis zu 800.000 Deutschen durch die Hungerblockade nach dem Waffenstillstand im WKI. 1923 verfügten die Demokratien die Vertreibung von 1 ½ Millionen Christen aus Kleinasien, die schon 1500 Jahre dort gesiedelt hatten, bevor die Türken in Anatolien einfielen.

Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot mordeten durch Terror im Bürgerkrieg, Gulag, Holodomor, Kulakenausrottung weit über 100 Millionen Menschen, zumeist Angehörige ihrer eigenen Völker. Lew Kopelew bezifferte die Zahl der Opfer allein in der SU mit 120 Millionen, wobei er die im WKII durch (hinter der Front aufgestellte) „Sicherungstruppen“ Ermordeten und alle Opfer mitzählt, die indirekt durch Stalins Regime ums Leben gekommen sind. Dem Kommunismus fielen in China 65 Millionen, in Afrika 1,7 Millionen, in Afghanistan 1,5 Millionen, in Nordkorea 2 Millionen, in Kambodscha 2 Millionen, in Vietnam 1 Million und in Lateinamerika 150.000 Menschen zum Opfer(35). >> weiterlesen

Die politische Realität differiert eklatant von bundesrepublikanischem Wunschdenken

Antisemitismus ist ein politisches Strategem

0:41 Uhr Deutschland, Politik & Wirtschaft

Antisemitismus ist ein politisches Strategem des Islamismus (Photo by Latrach Med Jamil on unsplash)

Um dem allgegenwärtigen bundesrepublikanischen Reflex der Schnappatmung bei der Thematisierung von Antisemitismus vorzubeugen: Nachfolgender Beitrag ist in Anlehnung an den ganzseitigen Artikel von Professor Robert Hepp verfasst, der vor etlichen Jahren unter dem provokativen Titel: “Gewalt ist ein Mittel der Politik”, einen auch heute noch lesenswerten Aufsatz in der Jungen Freiheit veröffentlichte. Natürlich sollte Gewalt aus dem Ethos des Humanismus betrachtet heraus kein Mittel der Politik sein. Die Realtität sah und sieht freilich anders aus. So auch beim Antisemitismus.

Geschichtlicher Rückblick ins zweite Deutsche Reich

Was aus Sicht eines Deutschen mit der Gnade der späten Geburt unglaublich erscheint, war im Zweiten Deutschen Reich, also zu ‘Kaisers Zeiten’ Usus: Der offene Antisemitismus war parteipolitisch im Reichstag vertreten. Antisemitische Klischees waren im Kaiserreich Gemeingut, die antisemtische Literatur und Publizistik lief insbesondere von Beginn der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts an auf Hochtouren. Kaum verwunderlich, dass sich mit der “Antisemitischen Volkspartei” – später unter “Deutsche Reformpartei” firmierend – und der “Deutschsozialen Partei” gleich mehrere, wenngleich mit wenigen Mandaten ausgestattete Parteien im Reichstag tummelten, die den Antisemitismus ganz offen auf ihre politischen Fahnen geschrieben hatten. Obwohl es im zweiten Deutschen Reich so etwas wie einen antisemitischen Grundkonsens gab – zynisch gesagt: eine “Antisemitismuskultur”, blieb den monothematisch agierenden antisemitischen Parteien der große politische Erfolg versagt. Auf ihrem Höhepunkt gelang es den parteipolitischen Antisemiten gerade einmal, etwas mehr als 3% der Wähler auf sich zu vereinen. Zersplitterung und Radikalisierung des parteipolitischen Antisemitismus im Kaiserreich erinnern an die völlige Erfolglosigkeit rechter Parteien in der Bundesrepublik Deutschland seit den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts. >> weiterlesen

Bisher erscheint das BGE als unfinanzierbares Hirngespinst, das zu Parasitentum einlädt

Das “Projekt Grundeinkommen” startete am 1. Juni 2021: Das “Grundeinkommen On-Top” auf dem dreijährigen Prüfstand

0:01 Uhr Deutschland, Politik & Wirtschaft

Bedingungsloses Grundeinkommen: Start zu einer niemals endenden Rundumversorgung? (Bildmontage: WIR)

Großangekündigtes Projekt zum BGE

Am 1. Juni 2021 startete die medial mit großem Tamtam angeküdigte  Nagelprobe zum “Bedingungslosen Grundeinkommen(BGE)”. Zur Anlalyse der Wirkungen eines BGE startete hierzu das “Pilotprojekt Grundeinkommen, bei dem 122 von 1.500 Teilnehmern drei Jahre lang ohne Gegenleistung EUR 1.200,- “Grundeinkommen on top” erhalten.

Nachfolgendes Video hat das Thema intensiv beleuchtet. “Kurz&bündig” bekommt man hierzu audiovisuelle Info’s.

Auszüge: “Die digitale Revolution sowie die Industrie 4.0 sollen angeblich zeitnah etliche Arbeitsplätze entbehrlich machen, manch einer fordert ohnehin sein “Recht auf Faulheit” und will sanktionslos gewährte Transferleistungen für alle. Daher wird vielerorts der Ruf nach dem BGE laut. Aber ist ein bedinungsloses Grundeinkommen überhaupt finanzierbar? Und wenn ja, ist es für ein Gemeinwesen sinnvoll? Diesen Fragen soll in Folge 12 der “Tirade um acht” nachgegangen werden!” >> weiterlesen

Unkritisches Abfeiern einer höchsten Rechtsnorm mit Verfassungsrang, die sich längst überlebt hat

70+2 Jahre Grundgesetz: Statt Lobpreisungen meinen WIR: “Zeit zu gehen”

0:01 Uhr Deutschland, Geschichte, Politik & Wirtschaft

Feierlichkeiten wie die Einladung der Diozöse Rottenburg-Stuttgart sind nur dann richtig, wenn der 70-jährige Jubilar endlich in Rente geht! (Bildmontage:WIR)

23. Mai 1949: Grundgesetz von alliierten Gnaden

Die vielzitierten Mütter und Väter des Grundgesetzes waren gewiss von vielfältigen politischen Ideen und Überzeugungen beseelt. Genauso unzweifelhaft ist, dass der seinerzeit in Bonn tagende Palamentarische Rat das mit einem Vorläufigkeitsvermerk versehene Grundgesetz im Auftrag der drei westlichen Besatzungsstaaten ausgearbeitet hat. Hier gab es klare Vorgaben inhaltlicher Art an das Gesetzeswerk und personeller Art im Hinblick auf die Mitglieder des Gremiums des Parlamentarischen Rates und des vorhergehenden Verfassungskonventes auf Herrenchiemsee im August 1948. Vorgeschoben wurden die Erfahrungen des nationalsozialistischen Unrechtsstaates. Im Kern wurde genauso die Axt an die Weimarer Verfassung gelegt, die sich angeblich aufgrund konzeptioneller Fehler nicht bewährt hatte. Am Ende geriet das Grundgesetz zur Grundlage der Umerziehung des deutschen Volkes, die heute in einer von Dekadenz geprägten völligen Verhausschweinung der Bevölkerung in diesem unserem Lande finale Züge annimmt. >> weiterlesen

Plandemie, Great Reset und Cyber Polygon: Auf dem Weg in die Weltregierung?

20. Mai 2021: Heilbronner Donnerstagsgespräche ab 20 Uhr: Politische Versammlung unter Pandemiebedingungen

0:12 Uhr Heilbronn, Termine

Plandemie und Weltregierung: Planet der Angst? (Bildmontage: WIR)

Unsere Themata:

1. P(l)andemie als Beginn eines Regiments der Angst?

2. Bilderberger, World Economic Forum und sein Great Reset: Verschwörungstheorien oder gefährliche Machtbündelung?

3. Cyber Polygon: Startschuss für eine globale Cyber-Polizei?

4. WIR – Telegram-Kanal: Bitte unbedingt beitreten und weiterleiten!! https://telegram.me/wirbleibendeutsch

5. (Virtuelles) Bierdorf

Unser Wort zum "Vatertag" 2021 - von unserem freien Mitarbeiter Charles Bukowski 2.0*

“Mindeststeuer auf Alkohol? Was seid ihr eigentlich für Schotten? Verkappte Nordmänner? Fickt Euch doch ins Knie!”

0:01 Uhr Ausland, Kultur & Sport, Politik & Wirtschaft, Satire

Im Bild: WIR lassen uns das Saufen nicht verbieten! (credits @ john cafazza – unsplash))

Das Erwachen (in Zeiten vor Corona!)

Ich wache auf. Mitten in der Nacht. Es ist wohl gegen neun Uhr morgens. Mein Schädel brummt. „Was für ein Gesaufe denke ich!“. „Aber es war so geil!“ Ich schaue neben mich. Ins versiffte Etwas, das ich Bett nenne. Niemand neben mir! Puuuuhh! Ich drehe mich in die Gegenrichtung. Greife neben das Bett. „Da muss doch noch irgendwas zum Saufen da sein“, denke ich. Doch scheiße! Den letzten Rest meiner Jackie-Mischung vom gestrigen Nachtrunk zuhause habe ich heute früh malerisch auf dem Boden verteilt. Die angetrocknete Whisky-Plärre überdeckt das Erbrochene vom Vortag. Jeder Abend hinterlässt eben seine Spuren. „Das gibt’s doch gar nicht!“, brülle ich. „Was für eine Scheiße!“. Ich will mich aus meiner durchgelegenen Koje erheben, aber ich bin viel zu platt. Als ich mich nach Stoff suchend auf die andere Seite drehe und mit meiner zittrigen Pfote nach Trinkbarem suche, gerät mir die Drecksfernbedienung in die Finger. Ich will sie schon fast an die Wand schmeißen, denke: „Jetzt nicht auch noch dieser Schlüsselöffner zur bürgerlichen Scheinwelt!“. Aber zufällig drücke ich auf den Anschaltknopf. Und eine entfesselte TV-Schlampe plärrt viel zu laut auf mich ein. Schwafelt irgendeinen Dreck. Hetzt gegen Trump. Faselt Müll von angeblichem Sexismus. Typischer Dreck aus dem Hause X-TV. „Oh Mann, was labern diese Penner wieder für eine Scheiße!“. Aber ich bin zu antriebslos, um mir dieses niveaulose Geseire mieser schwanzloser Lutscher überhaupt vom Hals halten zu können. Ich finde den Ausknopf nicht. Dösend erlebe ich die nächsten Stunden. >> weiterlesen

Stark erholte Börsenkurse ohne Fundierung und geringe Teuerungsrate im Konsumsektor gaukeln lediglich einen Normalzustand vor

Die Inflation und die Krise sind längst da!

12:30 Uhr Deutschland, Politik & Wirtschaft

Die Krise ist nicht offensichtlich, aber längst da! (Bildquelle: Dr.-Klaus-Uwe-Gerhardt / pixelio.de)

Die Mär von der Vau-förmigen Erholung der Wirtschaft

Der Verfasser durfte vor Kurzem engen Kontakt mit einem Mitarbeiter der Wertpapierabteilung der Commerzbank haben. Es mag zwar bezeichnend sein, dass ein Mitarbeiter einer im Zuge der Finanzkrise 2007ff nur durch Staatsbeteiligung vom Exitus bewahrten Bank sich so relitätsresistent geäußert hat, muss es aber nicht. Der  wackere Coba-Bänker ließ sich wegen mittlerweile wieder deutlich erholter Aktienkurse des DAX zur Aussage hinreißen, dies würde eine Vau-förmige Erholung indizieren.

So scheinbar offensichtlich und doch so mehrfach falsch die Aussage war, so wurde sie doch mit einem Brustton der Überzeugung vertreten, als ob dem Wertpapierbänker gegenüber ein Vertreter der ökonomischen Autisten der bundesrepublikanischen Polit-Dilettanten säße. Bei Licht betrachtet ist die Aussage unseres angeführten Bänkers symptomatisch für eine bunte Republik ohne Führung, die der offensichtlichen Krise nur mit dem Pfeifen im Walde begegnet.

Das Video zum Beitrag:

Staatliche Rettungsmaßnahmen treiben die Inflation (Photo by Jp Valery on Unsplash)

 

Wenn man die Auffassung teilt, die Aktienkurse würden die erwarteten abgezinsten zukünftigen Dividenden der Unternehmen im Markt widerspiegeln, wundert man sich zunächst kurz, dass nicht nur die wenigen rentablen und nicht krisenbehafteten Firmen sich wieder erholt haben. Der zweite Blick auf die schon längst existente Inflation der Vermögenswerte bringt Klärung.

In Anbetracht notorischer Krisenvermeidung bzw. -bekämpfung und einer geradezu Mitleid erregenden versuchten Eurorettung ist die Flucht von Sparvermögen in Sachwerte unvermeidlich, erfolgen doch alle EZB-Stützungsmaßnahmen in zwei Hauptstoßrichtungen, die klassische Kapitalanlagen bzw. Sparformen wie Festgelder existentiell gefährden oder zumindest langfristig unrentabel zu machen drohen: extreme Niedrigzinspolitik und Flutung der Kapitalmärkte mit Zentralbankgeld. Da letztere künftige Inflationen wahrscheinlich macht, erfolgt schon seit Langem die Flucht in Sachwerte: Immobilien (“Betongold”), Kunst- und Sammelgegenstände, Edelmetalle und nicht zuletzt Aktien, da mittlerweile viele Staatsanleihen schon mit Negativzinsen emittiert werden.

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Endlich Verständlich - Das Erklärformat