Zitat des Tages

Einsichten zum „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums aus dem Mai 2020

„Bei uns regiert doch das Volk, oder was?“

0:33 Uhr Ausland, Politik & Wirtschaft

“The Great Reset” – Startschuss zur neuen Weltordnung? (NWO) (Bildmontage: WIR)

Die Scheindemokratie

In der Demokratie sollte ja eigentlich das geschehen, was das Volk gerne möchte. Aber seit Jahrzehnten ergehen immer häufiger Entscheidungen, die die Mehrheit nicht gutheißt und die dem deutschen Volk schaden: Wohlstandsverlust durch Geldgeschenke an Banken, DM-Verlust, EU, Türkenansiedlung, familienschädliche Sozialpolitik, Verdrängungs-Migration und jetzt das Unterlassen eines vernünftigen Umgangs mit dem Coronavirus, das sind nur einige wenige dieser schädlichen Akte. Sie sind ja nicht “alternativlos“, sondern direkte Folgen der Politik der Herrschenden. Die Virusepidemie etwa hätte vermieden (wie in Taiwan) oder längst beendet (wie in China, Indien, Korea, Singapur u.v.a.) werden können.

Der Hinweis auf diesen Widerspruch zwischen Politik und „Demokratie“ wird abschätzig als „Populismus“ abgetan. Aber die Bedeutung dieses Reizworts ist ja doch „Volkswille“? Wahlen ändern nichts. „Nach einer Wahl können sich die Koalitionen ändern, die Politik bleibt die gleiche!“, so „Joschka“ Fischer in einem hellen Moment. Überdies überblicken und verstehen die meisten Abgeordneten die komplexen Gesetze gar nicht, die sie in „Fraktionsdisziplin“ geschlossen und ungeprüft abnicken. Die Texte dazu werden ohnehin oft von den Lobbyisten verfaßt, gelegentlich sogar von einem Schreibtisch im Ministerium aus. >> weiterlesen

Von unserem geplanten Gastreferenten Dr. Tomislav Sunic* (Agram, Kroatien)

Die entstellte Identität: Bevölkerungsaustausch und Umvolkung nach 1945

0:19 Uhr Deutschland, Geschichte, Politik & Wirtschaft

Versorgungssuchende – trojanische Pferde der geplanten Umvolkung (Bildquelle: M. Großmann / pixelio.de)

Versorgungssuchende – Trojanische Pferde der Befürworter der ‘Einen Welt’

Vermischte Völker und organisierte Masseneinwanderung sind Konzepte kapitalistischer und kommunistischer Ideologen. Der Kapitalismus will den unbegrenzten Waren-, Geld- und Personentransfer, um den Profit zu erhöhen, der Kommunismus will entwurzelte und manipulierbare Menschen als Proletariatersatz. Beide Ideologien sind Relikte des merkantilistischen 19. Jahrhunderts, leugnen Völker, Rassen und Traditionen. Wiewohl Sieger im Zweiten Weltkrieg, haben sie bei der Gestaltung einer Friedensordnung versagt und versuchen die Welt in den Strudel ihres Niederganges hineinzuziehen. Der kroatische Diplomat und Dozent Tomislav Sunić geht den ideologischen Ursachen nach.

Wir müssen zuerst einige Begriffe klären. Worte wie Bevölkerungsaustausch oder Umvolkung werden in der BRD-Medienlandschaft vermieden. BRD-Politiker benutzen meistens das Wort „Flüchtlinge“, wenn sie über die derzeitige Umvolkung reden. Der Sprachgebrauch in der BRD ist ein besonderer Fall, da alle politischen Redewendungen sowie alle politischen Begriffe in der BRD seit 1945 einer neuen Bedeutung unterliegen sollen. Je nach dem herrschenden Zeitgeist, je nach der politischen Sprachregelung werden manche Worte inflationär gebraucht oder vermieden. Die Wahl des Modewortes „Flüchtling“ soll Hilfsbereitschaft wecken. Dieses sentimentale Wort, statt des zutreffenden Wortes Einwanderer oder Migrant, soll die deutschen Nachkriegs-Schuldgefühle wachhalten und das Kriegsziel der ethnischen Vermischung mit außereuropäischen Migranten erreichen. Dies wird mit dem weitgehenden Asylrecht in Art. 16a des Grundgesetzes angesteuert, wobei Art. 16b ignoriert wird, der eine Einreise aus sicheren Drittländern untersagt. Weniger als 5 Prozent sind echte Flüchtlinge oder Vertriebene, aber selbst nach der Ablehnung des Asylstatus werden diese Einwanderer weiterhin geduldet und bezahlt. Die Frage, warum die Emigranten nicht in den benachbarten Ländern mit verwandter Kultur bleiben wollen, nämlich Jordanien, Türkei, Saudi Arabien, sondern alle nur in Richtung Deutschland gehen, ist längst beantwortet: Hier gibt es die größte Aufnahmebereitschaft und finanzielle Ausstattung. Das Wort Flüchtling ist falsch, das Wort Migrant ist zu abstrakt, das Wort Wirtschaftsflüchtling kaum gebräuchlich.

Hinsichtlich der „Umvolkung“ oder des „Bevölkerungsaustausches“ sollte man darauf hinweisen, daß es dies immer schon gegeben hat und immer geben wird. Vor kurzem gab es mehrere kleine Bevölkerungs-Austauschaktionen im ehemaligen Jugoslawien, wobei viele Kroaten, muslimische Bosniaken und Serben in Bosnien ihre ehemaligen Wohnorte verlassen mußten. Vertreibung wäre hier ein besseres Wort für diese Aktion, da dieser Bevölkerungsaustausch in Ex-Jugoslawien mitten im Kriege stattgefunden hat.

In den 1920er Jahren gab es einen großen aber geregelten Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei. Solange ein Bevölkerungsaustausch freiwillig stattfindet, etwa nach einer Volksabstimmung, kann man sie akzeptieren. Das einzige Problem ist die Wortwahl. Anfang des 18ten Jahrhunderts gab es einen friedlichen Bevölkerungsaustausch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, wobei Hunderttausende Deutsche nach Ost- und Südosteuropa übersiedelten, nachdem sie dort als Siedler gerufen worden waren. Hier wäre es angemessen, von einer Völkerwanderung zu reden. Zwischen 1944 und 1947 gab es wieder einen gigantischen Bevölkerungsaustausch, wobei über 12 Millionen Deutsche gewaltsam in das geschrumpfte Kerndeutschland vertrieben wurden. Hier ist allerdings der Begriff „Bevölkerungsaustausch“ unangemessen, da die blutige Vertreibung mehr als zwei Millionen Menschenleben kostete. Zudem war Deutschland Ende 1945 kein Schlaraffenland für die Vertriebenen; es war völlig zerbombt. Hier passen vielmehr die Worte „Flüchtling“ und „Vertriebene“, da diese Menschen aus dem Osten vor Tod oder Deportation fliehen mußten. Über die richtige Wortwahl in Bezug auf heutige außereuropäische Neuankömmlinge in der BRD kann man sich tagelang streiten. >> weiterlesen

Deutsche Getränke von Michael Dangel: Vol. I: “Brown Power”

0:41 Uhr Satire

Deutsche Getränke von Michael Dangel, Vol. I: “Brown Power”

Brown Power: Die zarteste Versuchung seit es Liköre gibt!

Es begab sich im Jahr 2013. Ich war mit einem guten Freund zu Gast bei der Leipziger Burschenschaft Germania. Wir hatten brütend heiße Sommernächte zu überstehen und suchten daher des Abends den mittlerweile berühmt-berüchtigten Antifa-Stadtteil Leipzig-Connewitz auf. Voller Bier- und Tatendurst fielen WIR im legendären Café Puschkin in der Karl-Liebknecht-Straße ein. Unser Bierdurst war nicht zuletzt wegen des widerwärtigen linken Gesindels, das diese wunderschöne Stadt mit seiner bloßen Anwesenheit besudelt, unstillbar. Wir beschlossen zu gekühlten Hefekaltschalen hinzu noch Beschleuniger zu ordern, um den Abend noch exzessiver zu gestalten. Ich bestellte einen Jägie, mein Kumpel orderte den ortsansässigen Pfeffi. Nach einigen Runden der braunen und grünen Gebräue wurden wir dann kreativ und beschlossen, beides in einem zu trinken – der “Brown Power” war geboren.

Rezeptur des “Brown Power”

Nach etlichen Konsumversuchen haben WIR nun die ultimative Rezeptur des “Brown Power”

Bestandteile:

Man nehme ein Schnapsglas mit 4cl Fassungsvermögen:

Im Ergebnis ergibt sich aus der dargestellten Mische eine wunderbare Melange der beiden Liköre. Zunächst der kräftige eiskalte Kräuter und im Abgang dominant der Pfefferminzlikör! Ein wahrhafter Zungen- und Gaumenorgasmus!

Das Video zum Getränk!

White Power war gestern! Viel Spaß beim “Brown Power”!

 

29. Juli 2021: Heilbronner Donnerstagsgespräche ab 20 Uhr; politische Versammlung unter Pandemiebedingungen

0:11 Uhr Termine

 

Heute wie 1946: Die SED/Linke wirbt in Thüringen um “Nazi-Stimmen” (Bildmontage WIR)

1. Die ewige Weltpestilenz des internationalen und nationalen Sozialismus

2. “Der Todestrieb in der Geschichte” – das antisozialistische Manifest von Igor Schafarewitsch

3. “Die Psychologie des Sozialismus” von Gustave Le Bon – der weltberühmte Verfasser der “Psychologie der Massen” hat auch dieses jüngst neu aufgelegte Buch verfasst

4. Die Parteien des Sozialismus in Buntland

5. Bierdorf 

Irrer medialer Auftrieb wegen der geplanten Regenbogenbeleuchtung der Allianz-Arena am 23. Juni 2021

Deutschland einig ‘Schwuchtelland’?

18:24 Uhr Deutschland, Politik & Wirtschaft

Ohhhhhh! Keine Regenbogen-Arena am 23. Juni 2021 in München (Bildmontage: WIR)

LGBTQ-Community über alles

Als gäbe es in der durch und durch maroden und dekadenten bunten Republik keine größeren Probleme, wird nun nach dem Black-lives-Matter-Skandal um knieende Spieler wegen eines phantasmierten (Alltags-)Rassismus die nächste ‘Minderheiten-Unterdrückungssau’ durchs Dorf getrieben. Wie kann die böse UEFA nur die Regenbogenillumination beim Spiel der ungarischen Nationalmannschaft gegen Jogis Buntlandtruppe, also die deutsche Ex-Nationalmannschaft, untersagen mit dem Argument, die UEFA sei schon allein satzungsgemäß zu politischer Neutralität verpflichtet. Nicht nur in der Sportberichterstattung, auch in allgemeinen Nachrichtensendungen genießt dieses Pseudothema seither höchste Priorität. Buntland ergeht sich wieder einmal in einem perfiden Minderheitenumschmeichelungsexzess.

Pseudo-Neutralität der UEFA

Die UEFA zieht sich bei der Diskussion um die geplante Regenbogenarena in München auf ihre satzungsgemäße politische Neutralität zurück. Soweit, so gut. Leider ist diese Argumentation in mehrfacher Hinsicht scheinheilig. Die narkotisierend wiederholte, saudumme Floskel: “No to racism!”, ist nicht nur durch ihre Omnipräsenz unzweifelhaft eine politische Aussage, die der UEFA eigentlich selbst untersagt wäre, wenn ihre Satzungsargumentation nicht nur vorgeschoben ist. Die vorgenannte Gutmenschenparole mag zwar nicht gänzlich falsch sein, ist aber in ihrer viel zu breit angelegten Interpretationsmöglichkeit allen sozialistischen Phrasendreschern für deren politische Agitation behilflich. Bekanntes Muster: Minderheiten werden von Kulturmarxisten aller Art zum Kulturkampf und zur Destabilisierung von gewachsenen Gemeinschaften aufgefordert – verbunden mit dem Hinweis, es habe im Sinne des vermeintlichen Fortschritts, eine Transformation der bestehenden Gesellschaft zu erfolgen. Widerspruch wird nicht geduldet! Wenn politische Neutralität mehr als nur eine Phrase der UEFA sein soll, dann muss diese von der UEFA abolut und ausnahmslos umgesetzt werden. Damit müsste auch die politisch missbrauchte Dauerpropanda: “No to racism”, endlich eingestellt werden.

WIR sagen: “Nein!”, zu: “No to Racism”.

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Überwachungskapitalismus und der gläserne Mensch im Überwachungsstaat

17. Juni 2021: Heilbronner Donnerstagsgepräche ab 20 Uhr; Politische Versammlung unter Pandemiebedingungen

23:22 Uhr Heilbronn, Heilbronn & Umgebung, Politik & Wirtschaft, Termine

Big Brother und Big Other (Bildmontage: WIR)

Unsere Themata:

1. Shoshana Zuboff: “Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus” – Buchvorstellung

2. Big Brother (Staat) und Big Other (Tech-Giganten) als zwei Seiten einer Medaille?

3. Von der Freiheit im Netz und seinen Grenzen: Was tun gegen Zensur von Youtube und Co.?

4. WIR – Telegram-Kanal: Bitte unbedingt beitreten und weiterleiten!! https://telegram.me/wirbleibendeutsch

5. (Virtuelles) Bierdorf

Das Jahrhundert der Massenmorde und Vertreibungen: Eine zeithistorische Analyse von "Der Virologe"

Mordplanungen und Massenmorde im 20. Jahrhundert, zweiten Weltkrieg und Nachkrieg

9:32 Uhr Leseecke

Völkermord in Ruanda – nur einer unter vielen im 20. Jahrhundert (Bildmontage: WIR )

Es ist erschreckend: Kriege halten die Weltmächte für ein legitimes Mittel ihrer Machtpolitik! Auch millionenfacher Massenmord an Unschuldigen, Ausrottung und Vertreibungen sind gängige Mittel, auch von modernen Demokratien, auch in neuester Zeit. Nach dem WKII waren die Deutschen die Opfer dieser Unmenschlichkeiten. Die Sieger verschuldeten nach der Kapitulation die Tötung von einer weit höheren Zahl von deutschen Zivilisten, als Soldaten an allen Fronten gefallen waren.

Delikt Massentötung, Genozid und Vertreibung

Seit 1945 wurden etwa 300 Kriege geführt, die 25 Millionen Opfer forderten, über 85 % davon Zivilisten (1). Allein im Jahre 1992 wurden 52 Kriege verzeichnet. Die moderne Völkermorddefinition umfaßt bereits die Planung, eine Gruppe von Menschen zu vernichten, auch die Vernichtung einer Führungselite. Es gibt ein ganzes Lexikon der Völkermorde(2).

Im britischen Krieg gegen den Burenstaat deportierte 1901 der Generalstabschef der britischen Armee die wehrlosen Angehörigen der im Feld stehenden Buren in riesige Hungerlager in einem Trockengebiet und brannte ihre Farmen nieder. Von den 120.000 Frauen und Kindern starben mehr als 25.000 an Hunger, Durst, fehlender Versorgung und Krankheiten. Dies war im 20. Jh. der Ausgangspunkt und Auftakt für die Deportation in Konzentrationslager von Zivilisten in Russland, Kanada, Polen, Japan, CSR, Australien, China, Deutschland, USA, Frankreich, Österreich, Großbritannien und vielen anderen Staaten.

1908 gab der belgische König Leopold den Kongo ab, den er 23 Jahre lang als seinen Privatbesitz versklavt und ausgeplündert hatte. Handabhacken war eine übliche Methode zur Disziplinierung und Bestrafung. Seine extrem brutale Herrschaft hatte 15 – 25 Millionen Menschen das Leben gekostet („Kongogräuel“).

Sieben Jahre später ermordeten die „Jungtürken“ (geleitet von „Dönmeh“) nach akribischen Ausrottungs-Planungen etwa 1 ½ Millionen armenische, assyrische und griechisch-orthodoxe Christen. Großbritannien verursachte den Tod von bis zu 800.000 Deutschen durch die Hungerblockade nach dem Waffenstillstand im WKI. 1923 verfügten die Demokratien die Vertreibung von 1 ½ Millionen Christen aus Kleinasien, die schon 1500 Jahre dort gesiedelt hatten, bevor die Türken in Anatolien einfielen.

Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot mordeten durch Terror im Bürgerkrieg, Gulag, Holodomor, Kulakenausrottung weit über 100 Millionen Menschen, zumeist Angehörige ihrer eigenen Völker. Lew Kopelew bezifferte die Zahl der Opfer allein in der SU mit 120 Millionen, wobei er die im WKII durch (hinter der Front aufgestellte) „Sicherungstruppen“ Ermordeten und alle Opfer mitzählt, die indirekt durch Stalins Regime ums Leben gekommen sind. Dem Kommunismus fielen in China 65 Millionen, in Afrika 1,7 Millionen, in Afghanistan 1,5 Millionen, in Nordkorea 2 Millionen, in Kambodscha 2 Millionen, in Vietnam 1 Million und in Lateinamerika 150.000 Menschen zum Opfer(35). >> weiterlesen

Die politische Realität differiert eklatant von bundesrepublikanischem Wunschdenken

Antisemitismus ist ein politisches Strategem

0:41 Uhr Deutschland, Politik & Wirtschaft

Antisemitismus ist ein politisches Strategem des Islamismus (Photo by Latrach Med Jamil on unsplash)

Um dem allgegenwärtigen bundesrepublikanischen Reflex der Schnappatmung bei der Thematisierung von Antisemitismus vorzubeugen: Nachfolgender Beitrag ist in Anlehnung an den ganzseitigen Artikel von Professor Robert Hepp verfasst, der vor etlichen Jahren unter dem provokativen Titel: “Gewalt ist ein Mittel der Politik”, einen auch heute noch lesenswerten Aufsatz in der Jungen Freiheit veröffentlichte. Natürlich sollte Gewalt aus dem Ethos des Humanismus betrachtet heraus kein Mittel der Politik sein. Die Realtität sah und sieht freilich anders aus. So auch beim Antisemitismus.

Geschichtlicher Rückblick ins zweite Deutsche Reich

Was aus Sicht eines Deutschen mit der Gnade der späten Geburt unglaublich erscheint, war im Zweiten Deutschen Reich, also zu ‘Kaisers Zeiten’ Usus: Der offene Antisemitismus war parteipolitisch im Reichstag vertreten. Antisemitische Klischees waren im Kaiserreich Gemeingut, die antisemtische Literatur und Publizistik lief insbesondere von Beginn der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts an auf Hochtouren. Kaum verwunderlich, dass sich mit der “Antisemitischen Volkspartei” – später unter “Deutsche Reformpartei” firmierend – und der “Deutschsozialen Partei” gleich mehrere, wenngleich mit wenigen Mandaten ausgestattete Parteien im Reichstag tummelten, die den Antisemitismus ganz offen auf ihre politischen Fahnen geschrieben hatten. Obwohl es im zweiten Deutschen Reich so etwas wie einen antisemitischen Grundkonsens gab – zynisch gesagt: eine “Antisemitismuskultur”, blieb den monothematisch agierenden antisemitischen Parteien der große politische Erfolg versagt. Auf ihrem Höhepunkt gelang es den parteipolitischen Antisemiten gerade einmal, etwas mehr als 3% der Wähler auf sich zu vereinen. Zersplitterung und Radikalisierung des parteipolitischen Antisemitismus im Kaiserreich erinnern an die völlige Erfolglosigkeit rechter Parteien in der Bundesrepublik Deutschland seit den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts. >> weiterlesen

Endlich Verständlich - Das Erklärformat