"Black Lives Matter" (BLM) und 'Migrantifa' Hand in Hand

Rassismus gegen Weiße wird hip

“Black Lives Matter”-Aktivisten beim ‘Einkaufen’ (Photo by Donovan Valdivia on Unsplash)

„Black Lives Matter“ und Migrantifa sorgen für Ausschreitungen und Gewaltakte auf deutschem Boden!

 2020 schickt sich an, eines der unruhigsten Jahre in der Geschichte der Menschheit zu werden: Nach dem der Afro-Amerikaner George Floyd angeblich einem rassistischen Verbrechen zum Opfer fiel, schwappt die Welle der Gewalt von den USA nun auch nach Europa über. Am kommenden Samstag, 6. Juni, wird es in insgesamt neun deutschen Großstädten (unter anderem in Stuttgart, Mannheim, Berlin, Düsseldorf und Mainz) so genannte „Black Lives Matter“-Demos (BLM) geben. (Bild 2)

Dann schließen sich Linke und afrikanische Flüchtlinge zusammen, um den angeblich so legitimen Rassismus gegen die ehemalige weiße „Herrenrasse“ zu proklamieren. Die unterdrückten Völker erheben sich während sich gutmenschliche Europäer in der Rolle als Anwalt, Richter und Henker zugleich sehen. Mit erhobener Faust, lautstarkem Skandieren und Handgreiflichkeiten gegen die Polizei wurden bereits in München und in Hamburg erste „Black Lives Matter“-Demos abgehalten. >> weiterlesen

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von www.derdritteblickwinkel.com

Amerika brennt – von Frank Kraemer

Amerika brennt (Autor: Frank Kraemer – Photo by Flavio Gasperini on Unsplash)

Unter der Oberfläche – 4. Juni

Amerika brennt! Zumindest gilt das für Teile der USA, dem „Melting Pot“, in dem alle Völker und Kulturen zu einer großartigen Nation eingeschmolzen werden. So zumindest lautet die öffentliche Propaganda. In Wahrheit sind die Gräben zwischen den Rassen tiefer denn je, und man definiert sich durch die Hautfarbe und nicht durch die Zugehörigkeit zu „Gods own country“. Daran tragen Gruppierungen wie Black Live Matters einen erheblichen Anteil. Denn gerade schwarze US-Amerikaner besitzen ein ausgeprägtes Rassenbewußtsein, welches sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Ausdruck bringen.

(Quelle: https://www.derdritteblickwinkel.com/geist-materie/amerika-brennt)

Zu den Fakten des Todes von Floyd

Am 25. Mai 2020 kam George Floyd, ein 46-jähriger Afroamerikaner, durch einen Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben. Ein Polizist kniete so lange auf seinem Hals, bis der Tod einsetzte. Zuvor wurde George Floyd beschuldigt, mit Falschgeld in einem Cup-Foods-Laden bezahlt zu haben, was der Auslöser des Polizeieinsatzes war. Doch wer war George Floyd? Auf http://recentr.com lesen wir u.a.: „Er saß 2009 fünf Jahre im Gefängnis wegen schwerer Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Raubüberfall im Jahr 2007, bei dem er das Haus einer Frau betrat, ihr eine Pistole in den Bauch drückte und das Haus nach Drogen und Geld durchsuchte, laut Gerichtsakten. Ein anderer Verdächtiger hatte sich als Mitarbeiter der Wasserbehörde ausgegeben, um in die Wohnung der Frau einzudringen. Fünf weitere Männer folgten. Sie wurde wiederholt mit einer Pistole geschlagen.“ George Floyd war kein unbeschriebenes Blatt, stand zum Zeitpunkt der Polizeikontrolle unter Drogeneinfluß und somit war durchaus Vorsicht seitens der Polizei geboten. Doch muß deswegen ein Polizist minutenlang mit seinem Knie auf dem Hals von George Floyd drücken, bis dieser in Ohnmacht fällt und stirbt? Mit Sicherheit nicht. Auch wenn die offizielle Autopsie keinen Hinweis ergab, daß Floyd durch Erstickung, sondern eher durch eine Kombination aus Fesselung, dem Einfluß von Rauschmitteln und seiner koronarer und hypertensiver Herzkrankheit starb.

Der beteiligte Polizeibeamte, Derek Michael Chauvin, hatte 18 Beschwerden in seiner offiziellen Polizeiakte. Er galt als paranoid und war in mehrere Schießereien verstrickt, von denen eine mit tödlichem Verlauf endete. Ob er in psychiatrischer Behandlung war, ist nicht bekannt. Auf Grund dieser Konstellation von einer rassistisch motivierten Tat zu sprechen, ist mehr als gewagt. Zumal Derek Michael Chauvin mit einer Asiatin verheiratet ist, bzw. war, da sie sich gerade von ihm scheiden läßt. Objektiv handelt es sich um einen Konflikt zwischen einem Kriminellen und einem Ordnungshüter. Die Hautfarbe spielt also erst einmal keine Rolle. Grotesk aber leider gängige Praxis ist der Fakt, daß automatisch der Rassismusvorwurf laut wird, wenn Schwarze Opfer bei Polizeieinsätzen werden.

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Eskalation linker Gewalt zuletzt in Stuttgart am 16. Mai 2020

Antifa-Waffeneinsatz als Normalfall?

Linke Kriminelle immer gewalttätiger – Tatort Stuttgart, 16.05.2020 (Bildquelle: WIR)

Den Krieg auf die Straße tragen: Aktiver Pistoleneinsatz bei Indymedia und der Antifa!

Eine Anleitung führt mutmasslich zum Tötungsversuch vom 16.5.2020 in Stuttgart.

Weiterhin sind viele Menschen um das Leben von Andreas Ziegler besorgt. Das Bild oben zeigt ihn nach Waffenanwendung schwer verletzt am Boden.

Frieden schaffen ohne Waffen? War in den 80-er Jahren noch die Angst vor dem Atomkrieg und dem internationalen Wettwettrüsten in so manchen Köpfen präsent, so müssen wir unsere Sorgen heute ganz einfach auf die Straße verlagern. Nicht erst seit den Eskalationen im Zuge des G20-Gipfels in Hamburg machte die rotfaschistische Antifa unmissverständlich klar, dass der Kriegsschauplatz im 21. Jahrhundert schlicht und einfach vor der eigenen Haustür zu finden ist! Während man beim naiven Volk auch weiterhin die Angst vor stumpfsinnigen wie gewalttätigen Neo-Nazis schürt, sind es vor allem die Linken, Anti- Faschisten und Kommunisten, welche die bewaffnete Auseinandersetzung suchen! Am 30. August 2018 veröffentlichte die rotfaschistische Plattform Indymedia einen regelrechten Appell, um sich eine Gaspistole zuzulegen. Natürlich nur aus Schutzgründen, wie der Hetzautor weißmachen will. Sogar Tipps und Tricks für den praktischen Gebrauch wurden da gegeben: So sollten die Patronen nur mit Haushaltshandschuhen angefasst werden, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Rund 300 Euro kostet ein guter Ballermann, schießen sollte man vor allem aufgesetzt auf das Herz oder das Hirn des Gegners, zur regelmäßigen Pflege mit Waffenöl wird ebenfalls geraten. >> weiterlesen

In Corona-Pandemie fahren die Veranwortlichen ein Stück Lebensglück und wichtiges Kulturgut sehenden Auges an die Wand

Kneipen und Restaurants weiterhin geschlossen: Bundesregierung als Gastronomiekiller

Covidioten in Berlin, Stuttgart und Heilbronn stoppen! (Bildmontage: WIR)

Gastwirte allein im Haus

Sehr geehrte Damen und Herren,

willkommen zu einer weiteren Folge von “Dangel – kurz&bündig – Wirtschaft ohne Tabus”. Heute zum aktuellen Thema: “Die Bundesregierung als Gastronomiekiller”.

Sie kennen alle die Bilder, meine Damen und Herren. Sie schlendern durch die Innenstadt Ihres Heimatortes. Traurig blicken Sie auf die geschlossenen Restaurants und Gaststätten, die kleinen Kneipen und Cafes in Ihrer Stadt, in denen Sie so viele schöne Stunden verbracht haben, wo Sie so nachhaltige Momente Ihres Lebens verbringen durften, wo Sie wichtige Sozialkontakte hatten oder nach der täglichen Mühsal der Arbeit Ihre Zerstreuung fanden. Alle diese uns ans Herz gewachsenen Orte sind derzeit verschlossen und leblos. Die Bundesregierung wie die Länder senden derzeit keinerlei Signale, dass sich dies zeitnah ändert. >> weiterlesen

Stay-at-home-Gemeinde und Corona-Family erfreuen sich im Zeichen der Mundschutzmaske an ihrer Unfreiheit

“Happy Corona” – von der perfiden Heuchelei der bunten Republik – überarbeitet mit Video!

Happy Corona- Deutschland feiert seine Pandemie (Bildmontage: WIR)

“Happy Corona” – Piep, piep, piep: Deutschland hat sich lieb

Deutschland kuschelt im Zeichen der Pandemie. Selbstverständlich unter Einhaltung der für erforderlich gehaltenen sozialen Distanz – virtuell at home! Dafür hat sich eine degenerierte, überalterte Republik noch mehr lieb als je zuvor –  und schart sich hinter der bundesrepublikanischen Pseudo-Mama Merkel: der angeblich großartigen Krisenmanagerin. Dabei kümmert sich die Kanzlerin nur intensiv um ihre wichtigsten Wähler: Die Armee der Zombies der bunten Republik und ihre jugendlichen Mitstreiter für einen weltbrüderlichen Sozialismus! Man ist als kritischer und freiheitsliebender Mensch jeden Tag versucht, seine Wut über die allgegenwärtige Corona-Gehirnwäsche aus dem Fenster zu brüllen, allein: Man kann es nicht: Schließlich darf man andere Mitglieder der phantasmierten Corona-Family nicht mit Aerosolen gefährden! Endlich sind die Bundesrepublikaner wieder vereint: Happy Corona! >> weiterlesen

Im Land der "Covidioten" wird es immer irrer - Corona-Auflagen für unsere Gesprächsrunde bleiben!

28. Mai 2020: Heilbronner Donnerstagsgespräche um 20 Uhr – erneut nur als Expertenrunde!

Covidioten am Werk! (Bildmontage: WIR)

Unsere Themata:

1. Der ultra-rote Bodo Ramelow erlöst Thüringen als erstes Bundesland von der Corona-Hysterie – und rudert wie ein roter Wendehals zurück!

2. Meuthen-Spalter-Combo von Pandemie im Oberstübchen befallen? Der Fall Kalbitz!

     Wiederholt die AfD den Fehler der REPUBLIKANER um 1990?

3. Wann stellt die AfD die Systemfrage?

4. WIR stellt sein Konzept für die Zeit nach “Buntland” vor: Freiheit-Wohlstand-Sicherheit

5. Bierdorf

#meuthenmussweg

Unkritisches Abfeiern einer höchsten Rechtsnorm mit Verfassungsrang, die sich längst überlebt hat

70+1 Jahre Grundgesetz: Statt Lobpreisungen meinen WIR: “Zeit zu gehen”

Feierlichkeiten wie die Einladung der Diozöse Rottenburg-Stuttgart sind nur dann richtig, wenn der 70-jährige Jubilar endlich in Rente geht! (Bildmontage:WIR)

23. Mai 1949: Grundgesetz von alliierten Gnaden

Die vielzitierten Mütter und Väter des Grundgesetzes waren gewiss von vielfältigen politischen Ideen und Überzeugungen beseelt. Genauso unzweifelhaft ist, dass der seinerzeit in Bonn tagende Palamentarische Rat das mit einem Vorläufigkeitsvermerk versehene Grundgesetz im Auftrag der drei westlichen Besatzungsstaaten ausgearbeitet hat. Hier gab es klare Vorgaben inhaltlicher Art an das Gesetzeswerk und personeller Art im Hinblick auf die Mitglieder des Gremiums des Parlamentarischen Rates und des vorhergehenden Verfassungskonventes auf Herrenchiemsee im August 1948. Vorgeschoben wurden die Erfahrungen des nationalsozialistischen Unrechtsstaates. Im Kern wurde genauso die Axt an die Weimarer Verfassung gelegt, die sich angeblich aufgrund konzeptioneller Fehler nicht bewährt hatte. Am Ende geriet das Grundgesetz zur Grundlage der Umerziehung des deutschen Volkes, die heute in einer von Dekadenz geprägten völligen Verhausschweinung der Bevölkerung in diesem unserem Lande finale Züge annimmt. >> weiterlesen

Dafür stehen die Antifas..

Stuttgart: Alte Männer fast totschlagen und in massiver Überzahl junge Leute überfallen!

Uns lieAntifa überfällt ältere Männergen exklusive Augenzeugenberichte und Fotos vor, welche eine unfassbare Tat dokumentieren, welche bis dato in den Medienberichten der großen Zeitungen und Fernsehsender leider überhaupt keine Rolle gespielt hat. Die Süddeutsche Zeitung fertigt den Angriff beispielsweise in zwei kurzen Sätzen ab: „Nach Angaben der Polizei wurden bei einer Auseinandersetzung vor Beginn der Demo drei Menschen verletzt. Sie waren auf ihrem Weg zum Wasen von Unbekannten angegriffen und niedergeschlagen worden.“ Die Schilderungen, die Augenzeugen vor Ort liefern, zeigen ein weit schlimmeres und gewalttätigeres Bild, als es diese zwei Sätzchen vermuten lassen. So kam es am Rande der Demonstration zu einem gezielten und wohl geplanten Angriff von circa 40 Personen auf eine kleine Gruppe von Bürgern mittleren Alters, welche sich der Demonstration für Grundrechte anschließen wollte. Die Kleidung und das Auftreten deuten hierbei stark auf die ortsansässige Antifa hin, ein gewalttätiger linker Zusammenschluss, welche immer wieder durch Gewaltexzesse auffällt, jedoch Schutz durch die etablierten linken Parteien genießt und enge Verbindungen in deren Jugendorganisationen hält. >> weiterlesen

MMT - irrer Aufguss des deutschen Ökonomen Georg Friedrich Knapp aus dem Jahr 1905

Helikoptergeld – der Wahnsinn kennt keine Grenzen

Helikoptergeld – Sucht nach mehr (Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de)

Helikoptergeld – ökonomisches Opium fürs Volk

Sehr geehrte Damen und Herren,

willkommen zu einer weiteren Folge von “Dangel – kurz & bündig”. Heute zum Thema: „Helikoptergeld – der Wahnsinn kennt keine Grenzen.”

Die Welt ist derzeit von einer weltweiten Pandemie durch SARS-COV2 betroffen. Eine ohnehin auf tönernen Füßen stehende Weltwirtschaft in einer vermeintlichen Scheinblüte ist nun gleichzeitig von einem Angebots- und Nachfrageschock konfrontiert.

Wie reagiert die Politik? Weltweit wird der Marktzins gegen null gedrückt, die Finanzmärkte mit frisch gedrucktem Geld geflutet und zur Beruhigung der Wirtschaftsakteure auf der Angebots- und Nachfrageseite mit sogenanntem Helikoptergeld zugeschüttet.

Was aber ist dieses Helikoptergeld und wie ist es zu beurteilen?

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Von unserem geplanten Gastreferenten Dr. Tomislav Sunic* (Agram, Kroatien)

Die entstellte Identität: Bevölkerungsaustausch und Umvolkung nach 1945

Versorgungssuchende – trojanische Pferde der geplanten Umvolkung (Bildquelle: M. Großmann / pixelio.de)

Versorgungssuchende – Trojanische Pferde der Befürworter der ‘Einen Welt’

Vermischte Völker und organisierte Masseneinwanderung sind Konzepte kapitalistischer und kommunistischer Ideologen. Der Kapitalismus will den unbegrenzten Waren-, Geld- und Personentransfer, um den Profit zu erhöhen, der Kommunismus will entwurzelte und manipulierbare Menschen als Proletariatersatz. Beide Ideologien sind Relikte des merkantilistischen 19. Jahrhunderts, leugnen Völker, Rassen und Traditionen. Wiewohl Sieger im Zweiten Weltkrieg, haben sie bei der Gestaltung einer Friedensordnung versagt und versuchen die Welt in den Strudel ihres Niederganges hineinzuziehen. Der kroatische Diplomat und Dozent Tomislav Sunić geht den ideologischen Ursachen nach.

Wir müssen zuerst einige Begriffe klären. Worte wie Bevölkerungsaustausch oder Umvolkung werden in der BRD-Medienlandschaft vermieden. BRD-Politiker benutzen meistens das Wort „Flüchtlinge“, wenn sie über die derzeitige Umvolkung reden. Der Sprachgebrauch in der BRD ist ein besonderer Fall, da alle politischen Redewendungen sowie alle politischen Begriffe in der BRD seit 1945 einer neuen Bedeutung unterliegen sollen. Je nach dem herrschenden Zeitgeist, je nach der politischen Sprachregelung werden manche Worte inflationär gebraucht oder vermieden. Die Wahl des Modewortes „Flüchtling“ soll Hilfsbereitschaft wecken. Dieses sentimentale Wort, statt des zutreffenden Wortes Einwanderer oder Migrant, soll die deutschen Nachkriegs-Schuldgefühle wachhalten und das Kriegsziel der ethnischen Vermischung mit außereuropäischen Migranten erreichen. Dies wird mit dem weitgehenden Asylrecht in Art. 16a des Grundgesetzes angesteuert, wobei Art. 16b ignoriert wird, der eine Einreise aus sicheren Drittländern untersagt. Weniger als 5 Prozent sind echte Flüchtlinge oder Vertriebene, aber selbst nach der Ablehnung des Asylstatus werden diese Einwanderer weiterhin geduldet und bezahlt. Die Frage, warum die Emigranten nicht in den benachbarten Ländern mit verwandter Kultur bleiben wollen, nämlich Jordanien, Türkei, Saudi Arabien, sondern alle nur in Richtung Deutschland gehen, ist längst beantwortet: Hier gibt es die größte Aufnahmebereitschaft und finanzielle Ausstattung. Das Wort Flüchtling ist falsch, das Wort Migrant ist zu abstrakt, das Wort Wirtschaftsflüchtling kaum gebräuchlich.

Hinsichtlich der „Umvolkung“ oder des „Bevölkerungsaustausches“ sollte man darauf hinweisen, daß es dies immer schon gegeben hat und immer geben wird. Vor kurzem gab es mehrere kleine Bevölkerungs-Austauschaktionen im ehemaligen Jugoslawien, wobei viele Kroaten, muslimische Bosniaken und Serben in Bosnien ihre ehemaligen Wohnorte verlassen mußten. Vertreibung wäre hier ein besseres Wort für diese Aktion, da dieser Bevölkerungsaustausch in Ex-Jugoslawien mitten im Kriege stattgefunden hat.

In den 1920er Jahren gab es einen großen aber geregelten Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei. Solange ein Bevölkerungsaustausch freiwillig stattfindet, etwa nach einer Volksabstimmung, kann man sie akzeptieren. Das einzige Problem ist die Wortwahl. Anfang des 18ten Jahrhunderts gab es einen friedlichen Bevölkerungsaustausch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, wobei Hunderttausende Deutsche nach Ost- und Südosteuropa übersiedelten, nachdem sie dort als Siedler gerufen worden waren. Hier wäre es angemessen, von einer Völkerwanderung zu reden. Zwischen 1944 und 1947 gab es wieder einen gigantischen Bevölkerungsaustausch, wobei über 12 Millionen Deutsche gewaltsam in das geschrumpfte Kerndeutschland vertrieben wurden. Hier ist allerdings der Begriff „Bevölkerungsaustausch“ unangemessen, da die blutige Vertreibung mehr als zwei Millionen Menschenleben kostete. Zudem war Deutschland Ende 1945 kein Schlaraffenland für die Vertriebenen; es war völlig zerbombt. Hier passen vielmehr die Worte „Flüchtling“ und „Vertriebene“, da diese Menschen aus dem Osten vor Tod oder Deportation fliehen mußten. Über die richtige Wortwahl in Bezug auf heutige außereuropäische Neuankömmlinge in der BRD kann man sich tagelang streiten. >> weiterlesen