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Jüdische Spender gewähren Donald Trump kaum Unterstützung

Hillary Clinton erhält 95% der Spenden der jüdischen Lobby-Organisationen und Einzelpersonen

Fichte 14.10.2016 0 Teilen

(Bildquellenangabe: Andrea Damm / pixelio.de)

(Bildquellenangabe: Andrea Damm / pixelio.de)

Es ist ein offenes  Geheimnis in jüdisch-republikanischen Kreisen: Spender meiden Donald Trump und finden jede mögliche Ausrede, keinen Scheck für ihn auszustellen oder Unterstützung für die Kongresswahlen zu leisten. „Super PACs” unterstützen lieber  wenig bekannte Kandidaten.

Eine Übersetzung aus dem Englischen.

Nun hat die Weltnetzseite 538, die Prognosen,  Statistiken und Analysen erstellt, diese Tendenz erfasst.

Nach deren Analyse gingen nur 5% Spenden jüdischer Lobby-Organisationen und Einzelpersonen an Donald Trump. Im Jahr 2012 gingen immerhin 29% an den damaligen Kandidat der Republikaner Mitt Romney.

Die Analyse ergab, dass jüdische Lobby-Organisationen und Einzelpersonen bereits 95 Millionen Dollar gespendet haben, wovon 95% an Clinton gingen. Diese Summe überteigt lt. der Seite 538 bereits jetzt den Betrag, den Barack Hussein Obama in seiner ganzen Kampagne im Jahre 2012 bekam.

Viele jüdische Spender der Republikaner haben offen ausgesprochen, dass sie dieses Jahr große Schwierigkeiten hätten, den diesjährigen Kandidaten zu unterstützen. Sie unterstützten vor Trumps Nominierung die anderen Bewerber, zogen sich aber dann zurück und konzentrieren sich mehr auf Wahlkämpfe für den Senat. Sogar der Großspender Sheldon Adelson, der sich für Trump aussprach, brüskierte ihn, indem er ihm nur fünf statt den versprochenen 100 Millionen Dollar als Wahlkampfspenden zuwendete. Adelson ist der Geldgeber der israelischen Pro-Netanjahu-Zeitung „Israel HaYom“, die mit 35% Leseranteil in der Bevölkerung die meistgelesene Zeitung des Landes ist.

Aus Sicht von WIR wäre der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump aufgrund seiner zumindest bisher vertretenen politischen Grundausrichtung eines “America first” wie einst Patrick Buchanan ein geeigneter neuer Chef im Weißen Haus, der mit der Überdehnung der US-Machtbestrebungen sowie dem expansiven außenpolitischen Machtgehabe aufräumen und wieder zu einem besseren Klima zu Russland beitragen könnte.

 

Quelle



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