Weihnachten - Zeit der Utopien, dabei ist die offensichtlichste Distopie allgegenwärtig

Buntland 2017 – Dystopie eines Deutschland der erbärmlichsten Art

Buntland 2017 – da kann man nur noch schreien! (Bildquelle: Rike / pixelio.de)

 

Weihnachten – die Utopie par excellence

Nicht wenige behaupten in diesen Tagen, Weihnachten sei die größte Utopie überhaupt und entwickle im allgemeinen Weihnachtstrubel eine ungeheure suggestive Kraft. WIR können nichts, aber auch gar nichts Negatives daran finden, sich nicht nur in Zeiten der Not, sondern generell an etwas sinnerfüllend zu wenden, was über einen selbst hinaus verweist. Dies besonders dann, wenn es sich nicht nur um wohlfeile Werte handelt, für die man etwas tut oder für die man auf etwas verzichtet, sondern auf etwas, was wahrhaft transzendent ist. Es ist ein Moment der Dekadenz unserer Zeit, dass man den Glauben an Gott grundsätzlich lächerlich macht, es sei denn, seine säkularisierte Ausprägung kann sich vor dem Hintergrund christlicher Werte im Sinne eines weltbrüderlichen Sozialismus austoben. Zugegeben: Auch die sozialistische Version des Egalitarismus ist ein Utopie. Betrachtet man allerdings die real existenten gewesenen Ausformungen dieser Utopie à la Stalin und Pol Poteine sehr gefährliche.

Cineastische NS-Dystopien en vogue im „Bezahl“-Fernsehen

Meidet man den medialen Bereich der real existierenden GEZ-Diktatur oder bekommt bei den Eltern zu Weihnachten spätestens beim Anblick der/die/des Weihnachtlieder trällernde/n Conchita Wurst auf Bayern 3 einen fulminanten Brechreiz vor dem Festmahl, stößt man unweigerlich bei Boykott von Hollywood-Produktionen mit jüdischer Überrepräsentanz auf Dystopien ganz besonderer Machart: Was wäre, wenn die Achsenmächte um Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Das Dritte Reich wird dabei diabolisch in alternativen Geschichtsdystopien inszeniert und die Angst vor dem Bösen, was aus deutschen Schößen kroch, medial bis auf den heutigen Tag ausgeschlachtet – und vermarktet. >> weiterlesen

Pontius Pilatus: Vom „Wir“ zum „Wir sind wir!“


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Pontius Pilatus: Vom „Wir“ zum „Wir sind wir!“

Salvete!

Im Schattenreich wird es gelegentlich etwas langweilig. Zwar wimmelt es hier im „Nirwana“ von höchst interessanten Geistern und wir disputieren hier über alles, was war und was ist, doch da wir alle Zeit der Welt haben, brennt hier nichts an und man büchst gelegentlich aus, um den noch lebenden Menschen „göttliche Eingebungen“ zu bescheren.

Ich bin ja unter den Menschen berühmt, wenn auch bei den meisten nicht beliebt – was mir jedoch herzlich egal ist. Der großartige deutsche Denker Friedrich Nietzsche (Ich soll euch von ihm grüßen und ihr sollt den Traum vom Übermenschen nicht vergessen!) hat mich ganz gut beschrieben:

„Habe ich noch zu sagen, daß im ganzen Neuen Testament bloß eine einzige Figur vorkommt, die man ehren muß? Pilatus, der römische Statthalter. Einen Judenhandel ernst zu nehmen — dazu überredet er sich nicht. Ein Jude mehr oder weniger — was liegt daran?… Der vornehme Hohn eines Römers, vor dem ein unverschämter Mißbrauch mit dem Wort »Wahrheit« getrieben wird, hat das Neue Testament mit dem einzigen Wort bereichert, das Wert hat — das seine Kritik, seine Vernichtung selbst ist: »was ist Wahrheit!« …“

(Bildquelle: Rike / pixelio.de)

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Respekt, ein Modewort – inflationär und falsch verwendet

Respekt

Schon vor einigen Jahren fragte sich der wortgewaltige Satiriker Wiglaf Droste: „Respekt – warum nur, wofür, für wen, für was, einfach so, nur für da sein?“ und gibt in seiner Glosse sogleich die Antwort: „Nicht für nichts, das ist eine gute Regel“

Diese Erkenntnis ist umso bemerkenswerter, als dieser Wiglaf Droste dem linken Milieu entstammt, also genau dem Milieu, das heute im Zuge radikaler Gleichmacherei für alles und jeden Respekt einfordert als wäre es ein universelles Menschenrecht.

Vielleicht hatte Herr Droste aber nur ein aufrüttelndes Erlebnis. Vielleicht bummelte er in Berlin-Kreuzberg den Gehweg entlang und begegnete drei halbstarken Migrationshintergründlern mit dem großen Latinum in Kampfsport, die bei ihm Toleranzschwelle und Unterwerfungspotential austesten wollten, indem sie ihm den Weg versperrten und in Pidgin-Deutsch etwas einforderten, auf das sie Anspruch erhoben: „Respekt Alda – oder haue Fresse!“
Nachdem er, auf die Straße abgedrängt, seinen Weg zur nächsten Kneipe fortsetzen durfte, um dort den Groll mit ein paar Bier runter zu spülen, hatte er Gelegenheit darüber nachzudenken für wen und für was eigentlich Respekt angebracht sei und kam zu dem Ergebnis, daß junge Männer, die einem nur mit den Händen vorm Gesicht rumfuchteln und Respekt einfordern diesen nicht verdient haben.

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