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Kommentar zur Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg

Zu früh aufgeatmet: Die “Wende vollenden” wurde nur vorläufig im ‘Osten’ vertagt

Dr. Joseph 04.09.2019 0 Teilen

‘Ost-Deutschland’ – die Wende für Buntland ist nah! (Bildquelle: Lisa Spreckelmeier / pixelio.de)

“Puhhhh” und Aufatmen über die AfD als jeweils zweitstärkste Kraft

Landauf landab war das Aufatmen groß: Die Alternative für Deutschland wurde sowohl in Sachsen wie in Brandenburg nicht stärkste Kraft – und konnte sich daher nicht als  prädestinierte Kraft um den Regierungsauftrag bemühen. Noch nicht. Die Blockparteien konnten sich im Glanz der Mehrheitsbewahrer sonnen. Wenn sie sich da einmal nicht zu sehr in Sicherheit wiegen!

Schwierige Mehrheitsverhältnisse im Sächsischen und Brandenburgischen Landtag

Sowohl in Sachsen wie in Brandenburg setzte sich die stärkste bisherige Regierungspartei – man nannte sie vormals “Volksparteien”, wenngleich ohne Volksbekenntnis – auch am 1. September 2019 bei den Urnengängen durch. Noch. WIR wünschen insbesondere der sächsischen CDU viel Spaß mit den sich proto-ökototalitär gerierenden GRÜNEN Multikultifetischisten. WIR staunen: Gemeinsame politische Ziele ergeben sich für die CDU offensichtlich eher mit den pseudo-sächsischen GRÜNEN als mit der AfD. In Brandenburg kann ja ohnehin nur eine ultralinke Koalition weitermurksen.

Die ‘Ost-Blockflöten’ werden sich nicht nur in der Krise verschleißen

Der Wähler hat angeblich wegen möglicher AfD-Dominanz den abgewirtschafteten  Ex-Volksparteien aus strategischen Gründen die parteiliche Simmenhoheit überlassen – wenn das nicht ein reines Argument der Beschwichtigung ist. Efreulich: Die neugewandete Mauermörderpartei “Die Linke” hat fast die Hälfte ihrer Stimmenanteile eingebüßt. Der Internationalsozialismus scheint abgewählt! Die neue ‘ostdeutsche Kümmererpartei’ heißt AfD.  Ungeachtet dieser epochalen Verschiebung der politischen Tektonik werden sich die notwendigen Dreier-Koalitionen in Sachsen und Brandenburg wegen unüberbrückbarer politischer Differenzen in wunderbarer Weise verschleißen und als unfähig erweisen. WIR wünschen jetzt schon der konservativen CDU in Sachsen viel Spaß mit den GRÜNEN!

Die Krise ab 2020 ist unausweichlich – das Abdanken Buntlands unvermeidbar

Wie an vielen Stellen ausgeführt ist wegen der Endphase des Weltfinanzsystems die Krise am Horizont – mit nie gekannten Ausmaßen. Erfreulich, dass sich die etablierten Kräfte in Anbetracht dessen als gänzlich unfähig erweisen müsssen, weil sie sich den großen Lösungen verweigern – insonderheit die Banken global an die Kette zu nehmen. Mit dem ökonomischen Abstieg pulverisiert sich der erbärmliche Gemeinschaftskitt Buntlands namens Wohlstand im Zeichen des Konsumismus.  Damit einhergehen wird ein Paradigmendwechsel des gesamten Wertesystems: Werte wie Toleranz, Weltoffenheit und naiven multikulturellen Vorstellungen erhalten den Stellenwert, der ihnen gebührt: nachrangig! Mit der unvermeidlichen Krise wird der Verteilungskampf verschärft und das perfide Partizipieren von Versorgungssuchenden, die nicht in zu ‘diesem unserem Land’  gehören, endlich thematisiert. WIR freuen uns jetzt schon diebisch! Die “Generation Schlauchboot” (Michael Dangel) hat fertig!

Der 1. September 2019 wird nicht als ein Tag des Stoppens, sondern einer der Verzögerung epochaler Veränderungen in die Geschichte eingehen!

“Was fällt, soll man noch stoßen!” (Friedrich Nietzsche)



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