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Spötter zweifeln am neuen Logo, welches die Verbindung von Tradition und Monderne in Anklang an die NHL symbolisieren soll

Mit neuem Logo zurück zu alten Erfolgen! Der HEC startet mit klarem Play-Off-Ziel in die Spielzeit 2017/2018

Der Oekonom 11.08.2017 0 Teilen

Vier Jahre Enttäuschung sind genug!

Nach einer für alle Anhänger unendlich lang anmutenden Durststrecke lechzen die Falken-Fans endlich wieder nach Erfolgen für ihre Kufenjäger. Erfolg kann dann in der kommenden Spielzeit nur bedeuten: Play-Offs! Absolutes Minimalziel: Pre-Play-Offs. Vier Jahre lang haben Spieler und Verantwortliche des HEC die Liebe und den Enthusiasmus der Anhänger des Vereins auf eine harte Probe gestellt. Nun muss der Verein endlich wieder liefern!

Neues Logo zum Zeichen des Neuaufbruchs

Um auch rein äußerlich ein Zeichen des Aufbruchs zu setzen präsentierten daher die Falken-Verantwortlichen ein neues Logo. Ein Symbol für einen inneren Aufbruch zu neuen Ufern auf alten Erfolgspfaden. Grimmig schaut er drein, der Greifvogel, welcher das neue Logo ziert! Kantig und unbequem sollen die Falken sich dieses Jahr auch auf dem Eis präsentieren.

Befindet sich auf dem neuen Logo ein Falke oder eine “fette Taube”?

Nicht alle Heilbronner Eishockeyanhänger sehen das Logo positiv. Stellt man das alte Logo dem mit viel Tamtam vorgestellten gegenüber, so muss man schon sagen, dass das Vorgänger-Signet deutlich mehr nach Aggressivität – und vor allem nach dem die Mannschaft bezeichnenden Tier “Falke”  – aussieht. Spötter bezeichnen das Federtier, welches das neue Logo ziert als “fette Taube” und lassen kein gutes Haar am neuen Markenauftritt der Falken. Sei es drum! Was zählt ist nur der Erfolg auf dem Eis. Und am Ende gewöhnen sich alle dran – müssen sie ja, wenn sie den Falken weiter die Treue halten wollen.

 

Kaderplanung fast beendet: Ein Bollwerk namens “Falken”

Die Kaderplanung ist derzeit nahezu beendet. Verstärkt hat sich die Falkentruppe vor allem im Defensivbereich. Die unerträglich löchrige, ja in den letzten Spielzeiten mitunter desaströse Hintermannschaft soll von nun an der Vergangenheit angehören. Mit Marcus Götz als Königstranfer soll nun ein Bollwerk vor dem eigenen Gehäuse errichtet werden, das sich “Die Falken” nennt. Ergänzt um insbesondere den ebenfalls hoch einzuschätzenden Stephan Kronthaler hat sich nun in der Tat ein nominell sehr gut besetzter und auch physisch starker Abwehrverbund formiert. Wer zudem um die auf Kompaktheit setzende Spielweise von Gerhard Unterluggauer weiß, der muss sich in dieser Saison nicht mehr ob drohender Gegentorfluten sorgen.

Starke Ausländer, ein Super-Goalie – aber fehlender zweiter Center

Mit Brandon Alderson, Brad Ross und Justin Maylan scheinen auch die Ausländerpositionen im Sturm gut besetzt. Dazu der im letzten Jahr überragende Andrew Hare im Tor ergänzt um den guten Backup Leon Frenzel. Fürwahr: Die Gegner der Falken können sich in der kommenden Saison warm anziehen. Einzig die Tatsache, dass neben dem Top-Center Justin Maylan aus der EBEL derzeit nur ein starker Center im Kader ist, deutet noch etwas Potential nach oben in der Kaderplanung  an. Ungeachtet dessen haben alle Beteiligten in Heilbronn die Weichen konsequent in Richtung Erfolg gestellt. Die neue Spielzeit kann kommen und alle Falken-Fans werden endlich wieder auf ihre Kosten kommen.

 

(Bildquelle: zur Präsentation des neuen Logos “Heilbronner Falken GmbH”)



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