Die Inflation und die Krise sind längst da!

Die Krise ist nicht offensichtlich, aber längst da! (Bildquelle: Dr.-Klaus-Uwe-Gerhardt / pixelio.de)

Die Mär von der Vau-förmigen Erholung der Wirtschaft

Der Verfasser durfte vor Kurzem engen Kontakt mit einem Mitarbeiter der Wertpapierabteilung der Commerzbank haben. Es mag zwar bezeichnend sein, dass ein Mitarbeiter einer im Zuge der Finanzkrise 2007ff nur durch Staatsbeteiligung vom Exitus bewahrten Bank sich so relitätsresistent geäußert hat, muss es aber nicht. Der  wackere Coba-Bänker ließ sich wegen mittlerweile wieder deutlich erholter Aktienkurse des DAX zur Aussage hinreißen, dies würde eine Vau-förmige Erholung indizieren.

So scheinbar offensichtlich und doch so mehrfach falsch die Aussage war, so wurde sie doch mit einem Brustton der Überzeugung vertreten, als ob dem Wertpapierbänker gegenüber ein Vertreter der ökonomischen Autisten der bundesrepublikanischen Polit-Dilettanten säße. Bei Licht betrachtet ist die Aussage unseres angeführten Bänkers symptomatisch für eine bunte Republik ohne Führung, die der offensichtlichen Krise nur mit dem Pfeifen im Walde begegnet.

Das Video zum Beitrag:

Staatliche Rettungsmaßnahmen treiben die Inflation (Photo by Jp Valery on Unsplash)

 

Wenn man die Auffassung teilt, die Aktienkurse würden die erwarteten abgezinsten zukünftigen Dividenden der Unternehmen im Markt widerspiegeln, wundert man sich zunächst kurz, dass nicht nur die wenigen rentablen und nicht krisenbehafteten Firmen sich wieder erholt haben. Der zweite Blick auf die schon längst existente Inflation der Vermögenswerte bringt Klärung.

In Anbetracht notorischer Krisenvermeidung bzw. -bekämpfung und einer geradezu Mitleid erregenden versuchten Eurorettung ist die Flucht von Sparvermögen in Sachwerte unvermeidlich, erfolgen doch alle EZB-Stützungsmaßnahmen in zwei Hauptstoßrichtungen, die klassische Kapitalanlagen bzw. Sparformen wie Festgelder existentiell gefährden oder zumindest langfristig unrentabel zu machen drohen: extreme Niedrigzinspolitik und Flutung der Kapitalmärkte mit Zentralbankgeld. Da letztere künftige Inflationen wahrscheinlich macht, erfolgt schon seit Langem die Flucht in Sachwerte: Immobilien (“Betongold”), Kunst- und Sammelgegenstände, Edelmetalle und nicht zuletzt Aktien, da mittlerweile viele Staatsanleihen schon mit Negativzinsen emittiert werden.

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Alle Jahre wieder: Ewiges Ärgernis Einkommensteuer! (Folge 4 der “Tirade um acht”)

Autoland ist abgebrannt – von Michael Dangel

Autoland ist abgebrannt – die Automobilindustrie hat fertig (Bildmontge: WIR)

Vom automobilen Wahn

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Metapol: https://gegenstrom.org/autoland-ist-abgebrannt/ )

Bekanntlich liegt die Wiege der Automobilindustrie in meiner geliebten Heimat Württemberg. In Kooperation mit Wilhelm Maybach entwickelte er bekanntlich in den 70er Jahren das erste vierrädrige Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor. Und so muss es nicht verwundern, dass renommierteste Automobilschmieden sowie deren Zulieferer mit Weltmarktführung auch heute im Südwesten Ihren Sitz haben.

Unabhängig von der geographischen Verortung und der folgerichtigen Verballhornung des Automobils als Heilig’s Blechle neben dessen Verwendung als schwäbische Redensart, um sein Erstaunen zum Ausdruck zu bringen, ist die Entwicklung des Pkw’s zum Statussymbol mehr als beachtenswert – nicht nur im Südwesten unseres Vaterlandes. Wenn es ein Paradebeispiel für Geltungskonsum gibt, dann ist es der Kauf bzw. das Leasen eines Kraftfahrzeuges.

Es ist erstaunlich, dass gerade in dem als besonders sparsam geltenden Schwaben so ziemlich vormals jede Mark und derzeit noch die gescheiterte europäische Kunstwährung mehrfach herumgedreht wird, nur dann nicht, wenn es um’s Heilig’s Blechle geht. Da wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Da wird zusätzlich am Wochenende ein Minijob ausgeübt, um sich ein Fahrzeug leisten zu können, das ansonsten finanziell nicht darstellbar ist. Da nehmen ansonsten knickrige Unternehmer finanzielle Belastungen in Kauf, die sie für nichts anderes jemals eingehen würden. Da ist generell eine große Bereitschaft vorhanden, einen großen Teil des verfügbaren Einkommens für den fahrbaren Untersatz auszugeben.

Für mich als nüchternen Ökonomen war diese Begeisterung ohnehin nicht nachvollziehbar. Noch viel weniger die Tatsache, dass es der Automobilindustrie gelang, im Zusammenhang mit der Verwendung eines Automobils dauerhaft Assoziationen geschaffen zu haben, die sich unter anderem mit Freiheit, Zukunft und Fortschritt konkretisieren lassen. Insofern ist es nachvollziehbar, dass ich dieses irrationale Verhalten im Umgang mit dem Pkw und seinen Kosten schon seit jeher als automobilen Wahn bezeichnet habe. (mehr …)

Donnerstag, den 14. Januar 2021, ab 20 Uhr: “Einkommensteuer – das ewige Ärgernis” – Folge 4 der “Tirade um acht”

Alle Jahre wieder: Das übergriffige Finanzamt! (Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de)

Livestream am Donnerstag, den 7. Januar 2021, ab 20 Uhr auf YouTube!

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#tiradeumacht

“Goldene 2020er oder der Zug der Lemminge?” – Folge 3 der “Tirade um acht”

“Tirade um acht” – Pilotfolge: Buntlands ökonomisches Totalversagen

Buntland und das Förder-Chaos – Folge 1 von “Tirade um acht”

“2020 – Du warst ein Arschloch” – Folge 2 der “Tirade um acht”

76. Jahrestag des alliierten Bombenterrors über Heilbronn

WIR gedenkt des alliierten Bombenterrors vor 76 Jahren (Bildquelle: Patrick Laux / pixelio.de)

Am Dienstag, den 4. Dezember 2020, jährt sich zum 76. Mal der Jahrestag des militärisch völlig sinnlosen Flächenbombardements unserer Heimatstadt Heilbronn durch die Alliierten.

Alliierter Bombenterror stärkte den Widerstand der deutschen Zivilbevölkerung: Gegen die fremden Invasoren!

Über die Opferzahlen besteht nach wie vor keine einheitliche Auffassung. Auf dem Ehrenfriedhof allerdings überkommt jeden Anwesenden der Schauder angesichts eines derart sinnlosen Kriegsverbrechens und des perfiden Dahinmordens der Zivilbevölkerung. Mit diesen feigen Angriffen aus der Luft gerade auf Zivilbevölkerung sollte an sich der Widerstandswille des deutschen Volkes gebrochen und insbesondere die Gefolgschaft großer Teile der Bevölkerung zur damaligen nationalsozialistischen Regierung dem Ende zugeführt werden. Erreicht wurde freilich genau das Gegenteil, denn auch viele Staatsbürger, die den Nationalsozialismus wegen seiner totalitären Ausrichtung, seiner Doppelmoral und seines tumben Antisemitismus ablehnten, sahen sich im Gegenhalten gegenüber den alliierten Angriffen bestärkt, weil diese mit ihren verbrecherischen Angriffen aus der Luft wahllos den Tod aller Deutschen billigend in Kauf nahmen.

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Sorgt Corona für Trump-Abwahl? Von Michael Dangel (aktualisiert: 4.11.2020 – 9.00 Uhr – 15 Uhr – 17 Uhr; 5.11.2020 – 14 Uhr)

Donald Trump wäre eine weitere Amtszeit zu wünschen gewesen! (Bildmontage: WIR)

Aktualisiert, 5. November 2020, 14 Uhr: Biden kann zum Wahlsieg gratuliert werden

Nachdem nun sogar im seit Jahrzehnten republikanisch geprägten Georgia der senil und gebrechlich wirkende “sleepy Joe” hauchdünn in Führung geht – bei 99% ausgezählter Stimmen – zudem das bisher als Hauptschlachtfeld geführte Pensylvania ins Lager der Sozialisten gefallen ist und in Nevada der Herausforderer der Demokraten bei 84% ausgezählter Stimmen mit in diesem Wahlkampf ‘deutlichen’ 0,9% führt, scheint die blaue Briefwahlstimmenwelle nun Joe Biden zum Sieg zu tragen. Ein zweifelhafter Wahlsieg für Trump wäre allenfalls noch über den Gerichtsweg möglich! Diese Wahl wird die leistungsorientierten Amerikaner eines Tages reuen: Joe Biden ist ein trojanisches Pferd der radikalen Linken, der minderheitsfixierten Gleichmacher und staatsfixierten Umverteilungsfanatiker!

Für den schwächlichen neuen Präsidenten steht schon die Pseudo-Afroamerikanerin Kamala Harris als Vize bereit! Damit wären alle Minderheitenwünsche der Egalitaristen und Globalisten erfüllt: Nur eine Lesbe scheint Harris nicht zu sein! Und nicht behindert!

Aktualisiert, 4. November 2020, 17 Uhr: Unsere letzte Hoffnung Nevada

Da sich Michigan und Wisconsin bei noch wenigen auszuzählenden Stimmen immer deutlicher für Biden entwickeln, bleibt nur noch Nevada mit bisher nur 64% ausgezählter Stimmen. Hier führt Biden mit ca. 8.000,- Stimmen Vorsprung. Gewinnt Trump nicht Nevada, in dem er aktuell zurückliegt, und behauptet seinen aktuellen Vorsprung in Georgia, Pennsylvania und North Dakota nicht, gibt es keine Chance auf eine Wiederwahl des Amtsinhabers. Gelänge es Donald Trump aber, die vorgenannten vier Bundesstaaten zu gewinnen, so hätte er die erforderliche Mindestzahl von 270 Wahlmännern erreicht. Noch ist ein hauchdünner Sieg möglich!

Aktualisiert, 4. November 2020, 15 Uhr: Michigan scheint an Biden zu fallen – damit wohl auch die Präsidentschaft

Nachdem das Ergebnis bei Auszahlung der Reststimmen in Michigan nun zugunsten von Joe Biden gekippt ist und er damit weitere 16 Wahlmänner für sich beanspruchen kann, deuten alle Zeichen auf einen Wahlsieg des Herausforderers. Zwar sind auch noch andere Staaten wie Wisconsin und Nevada umkämpft, aber Trump müsste neben Georgia, Pennsylvania und North Dakota noch einen der vorgenannten umkämpften Bundesstaaten gewinnen, um auf die erforderlichen 270 Wahlmänner zu kommen. Dies erscheint in Anbetracht der Briefwählermehrheit der Demokraten unwahrscheinlich.

Aktualisiert, 4. November 2020, 9 Uhr: Trump kann nur noch durch Briefwahlstimmen verlieren

Die langen Gesichter der Repräsententen der bundesrepublikanischen Leitmedien verraten es: Amtsinhaber Trump überrascht beim Wahlgang 2020 wie vier Jahre zuvor und hat noch gute Wahlchancen. Abermals gewinnt Trump entscheidende Swingstates wie Florida, liegt  – Stand jetzt – nach Wahlmännern zwar zurück, liegt aber vor Auswertung der Briefwahlstimmen im wohl wahlentscheidenden Pennsylvania vorn.

Interessant die ersten Umfrageergebnisse der US-Wähler nach dem Urnengang: Anders als in Buntland war für die befragten US-Wähler die Wirtschaft bzw. deren Zukunft entscheidend, nicht die Corona-Pandemie. Deswegen lagen WIR mit unserer Prognose zum Glück daneben. Weiterhin sagten die absolute Mehrheit sowohl der Republikaner wie der Demokraten, es gehe ihnen durch die Corona-Pandemie allenfalls leicht schlechter. Und die Wiedergesundung der US-Wirtschaft trauen wohl viele Amerikaner eher dem Amtsinhaber zu. Schließlich hat sich wie kurz vor der Wahl verkündet das BIP der USA im dritten Quartal 2020 um gigantische 33,1% gegenüber dem zweiten Quartal erholt.

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