Keine Moschee in Losheim am See!

Nein zur Moschee! Der Islam gehört zum Saarland wie der Schwenker zum Veganer! (Bild: KI-generiert)

Wird heimlich ein Moscheebau in Losheim geplant?

Seit Wochen kursieren in Losheim und im Hochwald Gerüchte über den möglichen Bau einer Moschee durch eine bislang private Initiative. Auffällig ist dabei: Es werden offenbar öffentlich Gelder gesammelt für ein Projekt, das bislang nicht einmal behördlich genehmigt ist. Das wirft zwangsläufig die Frage auf, welche Informationen den zuständigen Behörden tatsächlich vorliegen – und ob hier bereits hinter den Kulissen Fakten geschaffen werden.

Altparteien wie immer tatenlos

Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass etablierte Parteien diesen Prozess stillschweigend begleiten oder zumindest dulden. Kritische Nachfragen oder transparente Kommunikation gegenüber der Bevölkerung bleiben bislang aus. Für viele Bürger wirkt dies wie ein weiteres Beispiel dafür, dass grundlegende gesellschaftliche Veränderungen ohne ausreichende öffentliche Debatte vorangetrieben werden.

Selbst AfD vor Ort noch passiv

Besonders irritierend ist jedoch das Verhalten der AfD in der Region. Obwohl sie sich selbst als politische Alternative und Sprachrohr für unzufriedene Bürger versteht, bleibt sie in dieser Angelegenheit auffallend passiv. Statt frühzeitig Position zu beziehen oder sich an die Spitze möglicher Bürgerproteste zu stellen, herrscht Schweigen.

Gerade bei Themen wie Migration, Remigration oder integrationspolitischen Fragen, die bundesweit stark diskutiert werden, wäre eine klare Haltung der lokalen AfD in Merzig-Wadern zu erwarten gewesen. Doch stattdessen zeigt sich vor Ort eine auffällige Zurückhaltung.

AfD besorgt um negative Schlagzeilen?

Es drängt sich der Eindruck auf, dass örtliche AfD-Funktionäre offenbar Angst haben, als „ausländerfeindlich“ zu gelten, wenn sie klar Stellung beziehen. Sollte das tatsächlich der Fall sein, stellt sich jedoch eine grundsätzliche Frage nach ihrer politischen Rolle: Wer aus Angst vor Kritik zentrale Themen meidet, ist fehl am Platz – insbesondere in einer Partei, die für sich beansprucht, unbequeme Positionen offen zu vertreten.

Bis heute sind weder konkrete Initiativen noch parlamentarische Anfragen zu migrations- und integrationspolitischen Themen aus Merzig-Wadern bekannt. Für eine Partei, die angetreten ist, genau solche Fragen in den Fokus zu rücken, ist das ein bemerkenswertes Versäumnis.

AfD in den Parlamenten und Bürger vor Ort sind gefragt

WIR fordern daher die AfD vor Ort auf, ihrer eigenen Rolle gerecht zu werden: Klar Stellung zu beziehen, Transparenz einzufordern und sich aktiv in die öffentliche Diskussion einzubringen – statt abzuwarten und zu schweigen.

Gleichzeitig liegt es auch an den Bürgern selbst, sich zu informieren, Fragen zu stellen und ihre Anliegen sichtbar zu machen.