Nach dem Mord von Trier: Patrioten werden aktiv

Nach dem perfiden Migranten-Messer-Mord an einem Studendten: Irre Einwanderungspolitik und seine Folgen (BQ: KI)

Patrioten werden aktiv!

Der Mord an dem 22-jährigen Geschichtsstudenten Marius Dick, der von einem abgelehnten „gutintegrierten“ afghanischen Asylbewerber begangen wurde, hat weit über die Region hinaus Bestürzung ausgelöst. Aus Sicht vieler Kritiker blieb der öffentliche Protest jedoch vergleichsweise verhalten.

Gerade von der Alternative für Deutschland (AfD), die sich selbst als parlamentarische Opposition zur aktuellen Migrationspolitik versteht, hätten manche Beobachter erwartet, dass sie ihren politischen Protest auch im Westen Deutschlands stärker auf die Straße trägt. Mit dem Wechsel an der Spitze des rheinland-pfälzischen Landes- und Fraktionsvorstandes verbanden zahlreiche Anhänger die Hoffnung, dass auf deutliche Reden nun auch sichtbarere politische Aktivitäten folgen würden. Kritiker bemängeln hingegen, dass die Partei derzeit vor allem immer noch mit dem Einrichten ihrer neu hinzugewonnenen Büroräume im Mainzer Landtag beschäftigt sei.

Öffentlich wahrnehmbare Akzente setzten stattdessen eine neue Gruppe „Aktives RLP“, die dem Umfeld der Identitären Bewegung zugerechnet wird. Mit einer vielbeachteten Banneraktion auf dem Trierer Universitätsgelände am 19. Juli 2026 machten sie auf das Thema aufmerksam.

Mahnwache statt leerer Worte

Am 22. Juli 2026 fand am Tatort in der „Robert-Schuman-Allee“ eine Mahnwache statt, die vom patriotischen Politologen Safet Babic organisiert wurde. Seine heutigen Mitstreiter ist für ihren Mut zu danken! Auch Mitglieder des „Team Freiheit“ waren vor Ort. Auf manche Beobachter wirkte ihr Auftreten jedoch eher distanziert, sodass der Eindruck entstehen konnte, dass sie sich nur lose an der Veranstaltung beteiligten oder mit deren konkretem Anlass und Zielsetzung nicht vollständig vertraut waren.

Unabhängig davon, wie man Safet Babic politisch bewertet oder zu seinen Positionen steht, lässt sich kaum bestreiten, dass er seit vielen Jahren öffentlich Flagge zeigt. Während viele andere ihre Empörung vor allem in den sozialen Medien oder im privaten Umfeld äußern, geht Babic nach Ansicht seiner Unterstützer regelmäßig auf die Straße, organisiert Kundgebungen und setzt politische Nadelstiche.

Gleichzeitig versammelten sich für Trierer Verhältnisse, nur wenige Gegendemonstranten, darunter Personen aus dem terroristischen Spektrum der Antifa sowie ihre Unterstützer der Initiative „Omas gegen Rechts“. Während die Teilnehmer der Mahnwache ein Zeichen gegen Gewalt setzen und aus ihrer Sicht Konsequenzen für die Migrationspolitik fordern wollten, vertraten die Gegendemonstranten die Auffassung, der tragische Mord dürfe nicht für politische Zwecke „missbraucht“ werden.