
Ein bunter Strauß unterschiedlichster Referenten
Diesmal wurde von den Thing-Veranstatlern um die Pluriversum UG kein inhaltliches Leitmotto ausgegegben, sondern ein tendenziell persönliches: „Rechte Lebnswege“. Und so wurden die interessierten Teilnehmer vom Tangotänzer, über den Politologen und Philosophen, vom Rocker-Gangmitglied zur Bilogin sowie vom Geistlichen zum Burschenschafter über deren perönlichen und politischen Werdegang informiert – und in vielen Fällen mitgerissen.
Tango Argentina und Burschenschafter mit Leib und Seele
Der Freitagabend der Anreise wurde abgerundet von einem beschwingten Lichtbildvortrag über das „Land der Kettensäge“, in dem der wundervolle Javier Milei endlich mit der jahrzehntelangen sozialistischen Misswirtschaft aufräumt. Dass Argentinien aber viele ganz andere Seiten hat, davon konnten sich die Teilnhemer überzeugen. Keine Glaspaläste, sondern historische Gebäude mit klassischer Ästhetik – der Krieg hat das einstmals reiche Land Südamerikas verschont, dafür der Sozialismus die Armut zum Dauergast gemacht. Man hat die Gelegenheit, in über 150 Jahre alten Kaffes zu sitzen, der Musik zu lauschen und allüberall: der Tango. Die Lebensfreude und Seele Argentiniens, die weder sozialistische Umverteilungsregime noch Militätdiktaturen zu ersticken in der Lage waren.
Auch das studentische Korporationswesen kam umfangreich zu Ehren. Ein passinierter Burschenschafter berichtete von der Geschichte des Verbindungswesens und insbesondere der Deutschen Burschenschaft, die mit dem Wartburgfest und den Farben Schwarz-Rot-Gold als Wiege der Demokratie in Deutschland gelten kann. Damit verbunden schilderte er seinen Weg zu einem „rechten“ Burschenschafter.
Die Freundschaft zwischen Völkern und zwischen Individuen in der Politik
Der Politologe und Buchautor Johannes Poensgen führte die Teilnehmer auf eine spannende Reise ins Gebiet der „Freundschaft“ zwischen Völkern und Nationen. Er widersprach leidenschaftlich der These: „Völker haben keine Freunde, sondern Interessen“. Zwar ist die Völkerfreundschaft eine andere wie die zwischen Individuen, aber zu behaupten, dass es diese nicht gäbe ist abstrus, denn schließlich gibt es ja auch den erklärten Feind von manchen Völkern. Zwischen Individuen in der Politik ist wahre Freundschaft rar gesät. Karrieredenken und Konkurrenzkampf lässt wenig Platz für aufrichtige Freundschaften. Man denke nur an den Kalauer: Was ist die Steigerung von Feind? Todfeind! Und davon der Superlativ: Parteifreund. Findet man aber eine Freundschaft mit Gleichgesinnten trotz allem niederträchtigen und kleingeistigen Parteiengezänk, so kann hier die Grundlage für eine lebenslange und tiefe Freunschaft gefunden werden.
Die unterschätzte Bedeutung des Erbguts in der Politik
Dass die Bedeutung des Erbgutes gerade für die Idee der ethnokulturellen Identität und Kontinuität unverzichtbar ist, erläuterte dem Publikum die Biologion Mathilda Huss. Die erfolgreiche Unternehmerin, die mit ihren Forschungen zur Geräusch- und Sprachverarbeitung die Grundlage für bundesweit bekannte Immobilien legte (Stichwort: „Villa Adlon am Lehnitzsee in Potsdam“), erläuterte die Bedeutung des Erbguts für die individuelle wie ethnische Ausprägung der Sicht und Wertung der Umwelt. Ohne eine heriditäre Wende, gibt es keine Hoffnung für ein Weiterleben gerade der europäischen Völker.
Auch die Bibel ist im „rechten“ Sinne auslegbar
Während die klassischen Kirchen und hier insonderheit die evangelische Kirche sich von der Rettung des Seelenheils zunehmend verabschiedet und sich dem links-grün versifften Gutmenschentum zugewandt hat, gibt es auch andere Ansätze der Bibelauslegung, um auch im gottverlassen scheinenden Hier und Jetzt noch aufrecht und unverdrossen ein „rechter“ Christenmensch zu sein. Davon überzeugte das Thing-Auditorium der erfolgreiche Buchautor Adam Vorstädter („Geßlerhüte unserer Zeit“). Ausgehend vom Turmbau zu Babel entwickelte er einen Auftrag für gläubige Christen, die Vielfalt der Völker zu bewahren und gerade nicht einer multiethnischen Einebnung der Völker als Gedanken Gottes das Wort zu reden.
„Neues vom rechten Schwulen – der Eros des Lebens“
Einem Vortrag ganz besonderer Art und außergewöhnlichne Inhalts durften die Anwesenden dem Buchautor Alexander Tassis („Selbsthass und Befreiung: Stolz für Alle: Ein schwuler Beitrag.“) lauschen. Entgegen der Erwartung, dieser würde sich als bekennender Homosexueller vehement für das Wirken der LGBTQ-Gemeinde einsetzen, brach er in drastischer Weise den Stab über diese seiner Auffassung nach völlig lebensfremde und zerstörerische, vor allem aber politisch gesteuerte gesellschaftliche Bewegung. Letztendlich stehe gerade er als weißer homosexueller Mann dem Ansinnen der woken und multirassisch fixierten LGBTQ-Gemeinde im Wege. Gerade viele homosexuelle Männer in Deutschland lehnten diese sexualextremistischen voyeuristischen Exzesse der Woke-Freaks ab und wählten AfD.
Die „Philosoph des Thing“ – Christian Illner – in seinem Element
Auch der erfolgreiche Buchautor Christian Illner („Die tiefe Rechte“) ergriff beim Thing XI erneut das Wort. Unter dem Titel: „Weg sein“ verdeutlichte er, dass die Entwicklung gerade der tiefen Rechten als Teil der rechten Bewegung immer ein Suchen sein wird und niemals ein Ende haben kann. Dabei stellte er im Rahmen seines Konzepts der tiefen Rechten die Idee der Gefährtenschaft heraus, die sich bewusst entwickeln muss und durchaus auch entscheiden muss, dass bestimmte Kräfte und Personen durch ihr Verhalten aus der Gefährtenschaft ausscheiden, wobei es immer in diesem dynamischen Prozess auch eine Option zur Rückkehr geben muss. Als Handreiche sei hier der 1949 veröffentlichte, kurze und poetisch-philosophische Text des deutschen Philosophen Martin Heidegger, „Der Feldweg“, genannt, dessen leidenschaftlicher Anhänger Christian Illner unbestritten ist.
Sascha Roßmüller: Wanderer zwischen den Welten von Randgruppen
Einen besonders interessanten rechten Lebensweg wusste der freie Journalist und Buchautor Sascha Roßmüller („Kultur, Ästhetik, Identität“) zu berichten. Schon in jungen Jahren politscher Aktivist schilderte Roßmüller wie er ebenso wie zur Politik über Freunde und gemeinsame bekannte zu einer Biker-Gang kam und dort wie an politischer Stelle führende Positionen einnahm. Interessant hierbei, dass ihm seine Biker-Freunde nie unangenehme Fragen zu seinen politischen Überzeugungen stellten, weil bei Motorrad-Clubs ganz andere und eben keine politschen Gesichtspunkte im Mittelpunkt stehen. Umgekehrt musste er sich bei seinen politischen Mitstreitern häufig für seine Mitgliedschaft in einer Bikergang rechtfertigen. Hochinteressante Einblicke in das Leben und den Werdegang eines Wanderers zwischen verruchten Randgruppen.
Impulsvorträge am Sonntag rundeten das Programm ab
Erfreulicher Weise traten im Laufe des Thing XI zwei junge Männer an den Versammlungs- und Studienleiter Michel Dangel heran und boten zwei Impulsvorträge. Als Überraschung des Wochenendes kann hierbei der Vortrag von Marcel Holland: „Die Sprache des rechten Lebensweges“ angesehen werden. Anschaulich beschrieb er seine Jugend als Punk und das tumbe Gegenreaktion in einer Lebenskrise mit einer Hinwendung zur Anti-Antifa. Auch diese Hinwendung zur flachen Rechten erwies sich als Sackgasse. In einer neuerlichen Lebenskrise hinterfragte er alles an sich selbst und alles um ihn herum. Als Lösung erkannte er die Ideen Martin Heideggers und seines legitimen zeitgenössischen Adepten Christian Illner.
Dem schloss sich ein faszinierender Vortrag von Carsten Jung vom Thymos-Kulturmagazin zum Thema: „Der rechte Film“ an. Unterhaltsam und äußerst faktenreich stellte Carsten Jung dabei Filme dieses und des lezten Jahrhunderts dar und interpretierte dabei, wie man beim Sehen dieser Filme damit leben oder sich einfach nur ärgern kann. Jedem, der sonntagabends planlos in Netflix, Amazon Prime & Co. herummeandert sei für eine sinnvolle Filmauswahl unbedingt das Thymos-Kulturmagazin und hier insonderheit die Rubrik Kulturschau/Film anempfohlen. Hier kann jeder mit fundierten Filmkritiken und -interpretationen bewusst cineastische Erzeugnisse auswählen, um ärgerliche Fehlauswahlen zu vermeiden, denn das Leben ist viel zu kurz, um es mti linksgrün-versifftem woken Müll zu verschwenden.
Der Thing XII im April 2027 ist bereits in Planung
Viele, die am Thing XI nicht teilgenommen haben, werden sich ärgern nicht vor Ort gewesen zu sein. In Kürze werden einige der Beiträge des Thing XI über den bekannten Kanal von Michael Dangel veröffentlicht. Aber nicht nur das: der Thing XII ist bereits in Vorbereitung!
Im April 2027 heißt es dann wieder: „Auf zum nächsten Thing“. Geplant ist derzeit ob der unerträglichen Kriegshetze in den Buntlandmedien und seitens der politischen Pseudo-Elite das Thema:
„Krieg oder Frieden in Euopa und der Welt“,
in den Mittelpunkt zu stellen.
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