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Am Pranger im Monat September 2016: Alexander Klug – kosmopolitischer Amokläufer des Lokalteils

Der Oekonom 30.09.2016 0 Teilen

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(Bildquelle: Dieter Schütz /pixelio.de)

Er ist einer der Schreiberlinge der „Flüchtlingsstimme“, welche ohne Unterlass die Propagandatrommel für „Neubürger“ rühren. Aber mit seinem Bericht „Rechte Pöbelei besorgt Muslime“ in der Heilbronner Stimme vom 21. September 2016 auf Seite 23 schießt der Autor, der leider nur Klug heißt, den Vogel ab.

Berichtet wird auf einer halben Zeitungsseite mit großem Bild über einen Vorfall, der eigentlich gar keinen Bericht wert gewesen wäre. Ein wohl angetrunkener ungehobelter Zeitgenosse soll lt. dem Klug-Beitrag eine türkische Gastarbeiterin unflätig angeraunzt haben. Der 30-jährige mutmaßliche  Täter soll dabei „Heil Hitler“ zu der miserabel deutsch sprechenden Türkin gesagt haben und weitere wohlfeile Phrasen wie „Runter mit dem Kopftuch!“, „Was willst Du hier?“ sowie „Geh doch zurück in die Türkei!“ von sich gegeben haben.

Fraglos ist es indiskutabel, eine wildfremde Frau verbal vollzumüllen und saudumme, auf rechts getrimmte Sprüche zu klopfen. Der besorgte Herr Klug macht aber aus diesem Allerweltsvorfall ein Politikum. Da wird die Behauptung seitens des Ehemannes der Beschimpften aufgestellt, Kopftuch tragende Muslime würden immer häufiger verbal angegangen. Womöglich können sich Kopftuch tragende Muslima bald nicht mehr aus dem Haus trauen, denkt man sich da mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Zudem hat niemand die Zivilcourage gehabt, den pseudo-rechten Pöbler in die  Schranken zu weisen. Was für eine Katastrophe: rechte Pöbeleien werden da schuldhaft durch Unterlassen des Eingreifens geduldet. Zurück bleiben da völlig verunsicherte Muslime, die gar nicht mehr wissen, was sie tun sollen, um endlich als integriert zu gelten.

Ausgegrenzte Ausländer. Einfach nur schlimm, dachte sich der liebe Herr Klug, und brachte seinen hanebüchenen Bericht zu Papier. Dass der Autor dem Adjektiv seines Nachnamens überhaupt keine  Ehre macht, liegt dabei auf der Hand: Den sich bitter beschwerenden ausländischen Gastarbeitern, die nicht mehr wissen, was sie denn noch tun sollen, um ihre Integrationsbemühungen zu dokumentieren, hätte Herr Klug doch einfach raten können: Verzichtet auf das Kopftuch und lernt endlich ordentlich deutsch. Das wäre ja wohl rein auf das Äußere bezogen ein positives Signal und auch das Überwinden der Sprachbarriere könnte der Integration durchaus hilfreich sein!      



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