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Von unserem Gastkommentator Karl Richter

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)

Der Oekonom 11.12.2017 0 Teilen

„Nicht auf die lange Bank schieben!“ (Bildquelle: RainerSturm / pixelio.de)

 

Jeder sollte Leitmotive für sein Leben haben

Nach wie vor eines meiner Lieblingszitate – und ein ganz essentielles. Denn: es genügt nicht, Mißstände zu erkennen. Sie müssen auch abgestellt werden. Erkenntnis ohne Konsequenz ist wertlos, was in allen Bereichen des politischen, aber auch des persönlichen Lebens gilt. Fauliges und Entzündungskeime, die nicht beseitigt werden, befallen nach und nach immer mehr gesundes Gewebe. Man rückt dem Übel deshalb immer besser früher als zu spät zu Leibe.

Jesus Christus als Vorbild

Im übrigen spricht schon Christus, der eben kein sanfter Schafsheiland für Memmen war, diese Binsenweisheit aus: „Wenn dich also dein rechtes Auge ärgert, so reiß es aus und wirf es weg von dir; denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verloren geht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.“ (Mt 5, 29)

Leitmotive entwickeln – und konsequent danach handeln

Konsequenz ist das A und O im Leben. Man macht sich damit zugegebenermaßen meist keine Freunde, weil Verschleppen nun einmal bequemer ist, als einem Übel auf den Pelz zu rücken, und weil die Masse der Menschen aus Klugschwätzern und Feiglingen besteht. Für geradlinige Charaktere ist das aber kein gangbarer Weg. Unsere Gegner wissen schon, warum sie uns im Visier haben.



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