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	<title>Kolumne Archive - wir-hn.de - wirland.eu</title>
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	<description>WIR - Das Nachrichtenportal der Opposition im Süden</description>
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	<title>Kolumne Archive - wir-hn.de - wirland.eu</title>
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		<title>Aufsteiger-Legende &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/aufsteiger-legende-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 15:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der  gesellschaftliche Aufstieg ist für Ausländer nicht einfach. Viele bleiben der Unterschicht zugehörig. Und in ihrer Parallelgesellschaft.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/01/razvan-chisu-Ua-agENjmI4-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-10142" width="817" height="545" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/01/razvan-chisu-Ua-agENjmI4-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/01/razvan-chisu-Ua-agENjmI4-unsplash-300x200.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/01/razvan-chisu-Ua-agENjmI4-unsplash-768x512.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/01/razvan-chisu-Ua-agENjmI4-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/01/razvan-chisu-Ua-agENjmI4-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 817px) 100vw, 817px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Aufstieg &#8211; eine Triebfeder für den modernen Kapitalismus (<a href="https://unsplash.com/de/@alimorshedlou"><a href="https://unsplash.com/@nullplus?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Razvan Chisu</a></a> / unsplash.com)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Aufstieg zu Zeiten des Wirtschaftswunders</h2>



<p>Kapitalistische Einwanderungsgesellschaften funktionieren durch realisierte Aufstiegsversprechen. Die meisten Menschen möchten wirtschaftlich erfolgreich sein und daß ihre Kinder zumindest den eigenen passablen sozialen Status halten können oder auf der Leiter der gesellschaftlichen Hierarchie aufsteigen. Dies bezieht sich nicht nur auf Einwanderer, auch die BRD war in ihren Anfangsjahrzehnten damit erfolgreich. Trotz aller sozialen Ungleichheit konnten Arbeiterkinder durch Bildung und Fleiß aufsteigen. Und selbst der Pförtner einer Firma fand sich nicht bei Zeitarbeitsfirmen im Niedriglohnsektor herumgeschubst, sondern in der Regel tariflich in „seiner“ Firma beschäftigt. Man gehörte dazu, war stolz auf seine Arbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Randale &#8222;deutscher&#8220; Aufsteiger?</h2>



<p>Die Berliner CDU fragt zurecht, welche Vornamen diejenigen haben, die am letzten Silvesterabend in Berlin randalierten, in den Systemmedien aber „zu 70 Prozent als deutsche Staatsbürger“ behauptet wurden; eine falsche Zahl, die später korrigiert werden mußte. Heißen diese Jungmänner mit deutschem Paß Thomas, Martin oder Michael, oder Mohammed, Faruk, Aydin oder Vedat? – Als sozialrevolutionärer Nationalist mache ich es mir nicht so leicht mit der Be- und Verurteilung dieser türkischen und arabischen Jungmänner. Gewaltaffinität gibt es auch unter deutschen Jungmännern. Wie oft haben wir uns als Jugendliche in der Schule geprügelt und anderweitig danebenbenommen, ob an Silvester, Fastnacht oder gewöhnlichen Freitag- und Samstag Abenden, wenn wir aus der Kneipe kamen? – Aber irgendwann konnten wir unser Macho- bzw. infantiles Macht-Ego zumeist anderweitig befriedigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kaum Aufsteiger mit Migrationshintergrund</h2>



<p>Unsere Eltern, zumeist der Mittelschicht angehörig, förderten uns auf dem schulischen Weg, finanzierten unser Studium usw. Wer mal versagte, eine Patrone verschoß, weil er oder sie in der Schule sitzen blieb, das Studium abbrach oder der oder die als Lehrling vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wurde, hatte weitere Patronen im Gurt, die von den Eltern finanziert wurden. Dies ist aber heute in der BRD bei den Özdemirs und Öztürks seltener der Fall. – Die BRD-Systemmedien verbreiten unterdessen ein gesellschaftliches Bild der gesellschaftlichen Möglichkeiten, das an der wirklichen Lage auf dem Arbeitsmarkt vorbeigeht. Das Gedränge ist dort größer als die wirklichen Karrieremöglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht-Aufsteiger bleiben in Parallelgesellschaften gefangen</h2>



<p>Wer als männlicher Jugendlicher in der Gesellschaft unten steht, kann sich gegebenenfalls nur noch durch Muskelmasse und schneidiges Auftreten auf dem Schulhof profilieren. Unterschicht-Mädchen, die gut aussehen, können sich hochschlafen. Oder auf eine Karriere als Fotomodell hoffen. – Aber die wenigsten schaffen das, ihre beruflichen Träume zu verwirklichen. Nicht jeder Mehmet spielt so gut Fußball wie Ilkay Gündogan, nicht jedes Libanesen-Mädchen spricht so gut deutsch wie die Tagesthemen-Moderatorin Aline Abboud, nicht jeder Schwarze in den USA wird Basketballprofi, ein Top-Leichtathlet oder Boxer. Die wenigsten steigen auf, sondern bleiben unten und sind frustriert. Die Erfolgsdeutschen halten Distanz zu denen. Der Imam um die Ecke legt seinen sanften Arm um die Schulter von Aladin, unterweist ihn im Koran-Unterricht. Abends geht’s dann in die Kickbox-Schule, wo die echten Kerle ihn ebenso wertschätzen.</p>
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		<title>Corona-Heuchler &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/corona-heuchler-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 20:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2020 wurden in der Corona-Hysterie bürgerliche Freiheitsrechte massiv eingeschränkt. Jetzt beklagt man das Vorgehen in China und denkt quer!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="781" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/davidcohen-R4VXMRFVcE4-unsplash-1-1024x781.png" alt="" class="wp-image-10021" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/davidcohen-R4VXMRFVcE4-unsplash-1-1024x781.png 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/davidcohen-R4VXMRFVcE4-unsplash-1-300x229.png 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/davidcohen-R4VXMRFVcE4-unsplash-1-768x586.png 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/davidcohen-R4VXMRFVcE4-unsplash-1-1536x1171.png 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/davidcohen-R4VXMRFVcE4-unsplash-1-2048x1562.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im Bezug auf <a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/kritik-an-winterolympiade-in-china-offenbart-deutschen-minderwertigkeitskomplex/">China</a> wird der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NSOcqTfJwU4&amp;t=13s">&#8218;bunte Tag&#8216; </a>zum Hort für Querdenker (Bildmontage; DAVIDCOHEN &#8211; unsplash )</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was wäre wenn Karl Lauterbach Diktator wäre</h2>



<p>In bestimmten Gegenden <a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/kritik-an-winterolympiade-in-china-offenbart-deutschen-minderwertigkeitskomplex/">Chinas</a> kann man besichtigen, wie es bei uns aussehen würde, wenn <a href="https://wir-hn.de/video/am-pranger-im-dezember-2021-die-knallrote-ampel-von-olaf-scholz/">Karl Lauterbach (SPD)</a> Diktator wäre. Unser Bundesgesundheitsminister ist ein fanatischer Verfechter der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0xXLo-sByVU&amp;t=27s">Null-Covid-Strategie</a>. Wie die KP-Führung in Peking. Das heißt, die Lockdowns lassen bei bestimmter Inzidenzzahl nicht lange auf sich warten. Mittlerweile hat die chinesische Staatsführung angekündigt, die Ausgangsbeschränkungen zu lockern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Journalisten mutieren in Bezug auf China  zu Querdenkern</h2>



<p>Während in der BRD strikte Corona-Maßnahmengegner – zu denen ich übrigens nicht gehöre! – in die rechte Ecke gestellt werden, weil Veranstalter von Querdenker-Demos Mitglieder von AfD und NPD nicht grundsätzlich ausgrenzen, schlüpfen bei der Medienpropaganda über die Demos gegen die Corona-Maßnahmen in China deutsche Journalisten und Politiker selbst in die Querdenker-Position. Die dortigen Maßnahmen seien typisch für ein totalitäres System. Dabei machen die Herrschenden dort nur das, was bei uns Karl Lauterbach im Schilde führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8218;Presstituierte&#8216;: Im Westen nichts Neues</h2>



<p>Redakteure, die gestern noch in der BRD Lockdowns befürworteten oder zumindest für diskutabel hielten, echauffieren sich über Anti-Corona-Maßnahmen in China. – So geraten bei uns diverse „Journalisten“ in die Rolle von Agitatoren. Nicht sachgerechte Informationen stehen auf dem Redaktionsplan, sondern Agitation und Propaganda. Man lese hierzu das Buch „Die Vierte Gewalt“ von Richard David Precht und Harald Welzer. Die beiden Autoren schreiben, daß „die Grenze zwischen politischem Journalismus und politischem Aktivismus in den Leitmedien ohnehin immer fließender wird […].“ (ebd., S. 63).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buntland-Medien: Ein Hauch von Reichsschrifttumskammer </h2>



<p>In klassischen Diktaturen erhalten die Leitmedien inhaltliche Vorgaben von der Regierung. Bei uns nicht, da wissen Journalisten, daß sie dem gleichen Westliche-Wertegemeinschafts-Milieu angehören wie Politiker in Regierung und Parlament. Man ist als „Selbstgerechter“ (<a href="https://www.compact-shop.de/shop/compact-magazin/compact-12-2022-die-beste-kanzlerin/">Sahra Wagenknecht</a>) der sogenannten politischen Mitte Akademiker, man spricht Englisch, man ist Anywhere, man verachtet die Somewheres, also Handwerker und Verkäuferinnen mit Haupt- und Realschulabschluß, die kaum Englisch, dafür umso besser ihren eigenen Dialekt sprechen. Als Nicht- und Protestwähler lassen diese erkennen, daß sie die Heuchelei der Anywheres durchschauen.</p>



<p>Jürgen Schwab</p>



<p></p>



<p>Zum Autor:</p>



<p><em>Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie&nbsp; ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</em></p>
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		<item>
		<title>Unsicherheit &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/unsicherheit-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 18:48:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt traut Buntland nicht und Buntland nicht sich selbst: Unsicherheit auf beiden Seiten ist die Folge! Fatal!</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/12/BuntlandII.png" alt="" class="wp-image-10003" width="842" height="611"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Welt traut Buntland nicht und Buntland nicht sich selbst: Unsicherheit (Bildmontage: WIR)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Resilienz erfordert Charakterstärke: deutsche Tugenden</h2>



<p>Das Leben besteht bei den meisten Menschen aus einer Abfolge von Siegen und Niederlagen. In vielerlei Hinsicht gehört man einfach auch nur zum Mittelmaß. Wie im Leben der einzelnen Menschen verhält es sich auch im Leben der Völker. Kluge Individuen und intelligent geführte Nationen sind mental immer auch auf Rückschläge vorbereitet.</p>



<p>Es ist doch völlig klar, daß die DFB-Auswahl, die 70 Minuten lang die Japaner dominierte – das gleiche gilt auch für das Spiel gegen Costa Rica, in dem man auch den Gegner lange Zeit beherrschte – eigentlich damit rechnen mußte, daß sich dieser in der zweiten Halbzeit doch noch versucht aufzubäumen, um den eigenen Untergang im Turnier abzuwenden. Und was macht die DFB-Elf? Sie verliert plötzlich ihre Grundordnung. Führungsspieler, die wie einst Lothar Matthäus und Bastian Schweinsteiger sich gegen den Versuch des Gegners stemmten, das Spiel zu drehen, Fehlanzeige! 1974 verlor die westdeutsche Auswahl ihr Gruppenspiel gegen die DDR, 2014 schied man im Achtelfinale schier gegen Algerien aus; man wurde aber trotzdem Weltmeister. Es war damals nicht alles Gold, was glänzt, aber man war eine Turniermannschaft, die in brenzligen Situationen ihren Kampfgeist bewies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschland und der DFB machen sich international lächerlich</h2>



<p>Der DFB-Elf mangelt es nicht so sehr an der Qualität der einzelnen Spieler. Ja, OK, die Abwehr wirkt labil, die Chancenauswertung vorne ist verbesserungswürdig; sie hat eher ein mentales, ein geistiges Problem, sie wirkt unsicher in brenzligen Situationen. Unsicher ist man auch im moralisierenden Bereich. Die One-Love-Binde soll getragen werden, wenn es von der FIFA Gegendruck gibt, zieht man sich zurück auf das Hand-vor-dem-Mund-Foto. Bundesinnenministerin Nancy Faeser läßt sich auf der Tribüne von FIFA-Boss Gianni Infantino auslachen, als dieser ihre tolle Binde sieht. Die Katarer, bei denen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den Bückling macht, um an Flüssiggas ranzukommen, verhöhnen den DFB mit der Hand-vor-dem-Mund-Geste. – Später erfährt man, daß intern nur zwei Spieler, Manuel Neuer und Leon Goretzka, für das Tragen der Homosexuellen-Binde eintraten, die anderen machten dann widerwillig beim Hand-vor-dem-Mund-Fototermin mit. Geschlossenheit? Fehlanzeige!</p>



<p>Die Deutschen, einst gefürchtet für ihre Waffen- und dann Industriestärke, machen sich immer mehr zum Gespött. Der DFB nennt zutreffend seine Auswahl „Die Mannschaft“, in Abkehr von der „deutschen Nationalmannschaft“. Während traditionelle Einwanderungsgesellschaften wie Engländer und Franzosen mit gemischtrassigen Mannschaften erfolgreich sein können, wirkt Multikulti bei den Deutschen künstlich, aufgesetzt. 2015 öffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schleusen für über eine Million Syrer usw., damit uns endlich alle anderen Nationen lieb haben, wegen unserer Nazi-Vergangenheit mit samt Holocaust. Bei der WM von 2018 in Rußland gab es im Vorfeld den Eklat wegen des Treffens von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan. – Multikulti wirkt besonders in Deutschland unsicher und heuchlerisch. Die Ausländer wissen auch nicht immer so recht, was die Deutschen wirklich über sie denken. Alles wirkt unsicher, man kann sich nicht aufeinander verlassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Buntland: Unsicherheit der Gegenüber auf allen Ebenen</h2>



<p>Macht die BRD-Elite nun eine wertegeleitete Außenpolitik oder eine nach deutschen Interessen? Gegen Rußland eröffnet man einen Wirtschaftskrieg, weshalb Putin die Gaszufuhr stoppte, in der reaktionären Monarchie Katar bettelt man um Flüssiggas. Wie abhängig dürfen wir uns von China machen? Wie abhängig ist unsere Automobilindustrie von den USA? Eine Frage, die nicht gestellt wird. Gegen die Feinde der USA unterläuft die BRD-Elite plötzlich die lange beschworene Globalisierung und internationale Arbeitsteilung, gegen diverse Internetkonzerne aus den USA verhält man sich handzahm. Man wirkt unsicher, die „German Angst“ geht um.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spalter &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/spalter-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 18:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>untland-Medien sagen, AfD spalte die Gesellschaft. Fakt ist: Wegen der volklichen und rassischen Zersetzung Deutschlands gibt es gar keine Gesellschaft mehr! </p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/11/582459_original_R_by_Petra-Schmidt_pixelio.de_-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-9877" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/11/582459_original_R_by_Petra-Schmidt_pixelio.de_-1024x768.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/11/582459_original_R_by_Petra-Schmidt_pixelio.de_-300x225.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/11/582459_original_R_by_Petra-Schmidt_pixelio.de_-768x576.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/11/582459_original_R_by_Petra-Schmidt_pixelio.de_-1536x1152.jpg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/11/582459_original_R_by_Petra-Schmidt_pixelio.de_-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wer sind die wirklichen Spalter? AfD und &#8218;böse&#8216; Rechte wohl kaum! (Bildquelle: Petra Schmidt / pixelio.de)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pseudo-Spalter: AfD und &#8218;böse&#8216; Rechte</h2>



<p>Die ARD wirbt zur Zeit für ihre Themenwoche „Wir zusammen“. Das BRD-Establishment macht sich zunehmend Gedanken über den Zusammenhalt in Deutschland. Vor allem richtet man sich gegen diejenigen, die die Gesellschaft „spalten“.</p>



<p>In der Rolle der Sündenböcke befinden sich AfD, Reichsbürger, diverse Rechte. Dabei werden im Grunde genommen Ursache und Wirkung vertauscht. Denn wenn ein AfD-Abgeordneter im Bundestag die Ausländerpolitik in der BRD kritisiert, so ist dies eine zulässige Meinungsäußerung. Wenn jemand hinterrücks Migranten ermordet, wie vom „NSU“, so ist dies eine Straftat, die in jedem Rechtstaat zu verfolgen ist. So viel zu den Wirkungen. Die Ursache des Problems ist allerdings die Einwanderungspolitik, die nicht erst seit 2015, als Bundeskanzlerin Merkel die Schleusen öffnete, bei uns stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pseudo-Gesellschaften im Zeichen von Multikulti</h2>



<p>Multikulturelle Gesellschaften sind immer Spaltungs- und Konfliktgesellschaften, vor allem wenn die Migranten aus völlig anderen Kulturkreisen stammen. Sich dann über die Wirkungen zu streiten, ist nicht zielführend. Dem „NSU“ könnte man die vielen Tötungs- und Gewaltdelikte von Ausländern gegen Deutsche gegenüberstellen. Dies nur am Rande.</p>



<p>In den USA finden gerade die „Midterms“-Wahlen statt. In diesem Zusammenhang berichten die BRD-Medien immer wieder auch darüber, daß viele Republikaner-Anhänger die Abwahl von Donald Trump bei den Präsidentenwahlen 2020 bis heute nicht akzeptieren. Die Wahl sei Trump „gestohlen“ worden, behauptet nicht nur er. Ich kann dies von hier aus nicht beurteilen. Auszählungen können gefälscht werden, es gibt aber auch viele infantile Menschen, die Niederlagen nicht einsehen, dafür dem siegreichen Gegner unlautere Mittel zuschreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">W.A.S.P. &#8211; aktueller denn je</h2>



<p>Hinter der Behauptung der „gestohlenen“ Wahl steckt aber noch ein viel interessanteres Thema. Das weiße Amerika, zumindest große Teile davon, definiert sich selbst als „Volk“. Farbige können im Einzelfall dazuzählen, aber nicht gesamte Communitys von Schwarzen, Asiaten, Hispanics und Mischlingen. Diese weißen US-Bürger interpretieren ihre weißen Sehnsüchte in Donald Trump hinein. Das weiße US-Volk hat Trump gewählt, basta!</p>



<p>Ähnlich bei uns die AfD, die gerade als Mundstück vieler Mitteldeutschen dient, die sich selbst als deutsches Volk verstehen, wozu die vielen Migranten in westdeutschen Städten nicht unbedingt gezählt werden. Auch hierbei sollte klar sein: Die Einwanderung ist die Ursache, die rechte Kritik dagegen die Wirkung. Daß viele Rechte das Kapitalinteresse an der Einwanderung gerne unterschlagen, sei an dieser Stelle noch erwähnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unüberwindbare Unterschiede bei Nicht-Assimilation</h2>



<p>Einer meiner Kameraden erzählte mir, daß er an seinem Arbeitsplatz mit einer Türkin zusammenarbeite. Diese Frau finde er sympathisch, die auch fachlich „was auf dem Kasten“ habe. Aber mit „denen“ wolle er nicht zusammenleben. Genau dies ist der Punkt. Die Kritik richtet sich nicht unbedingt gegen den einzelnen Türken oder Syrer, sondern gegen die Einwanderung von ganzen „Communitys“, die nicht zu uns passen. Insofern sind auch Anschläge auf einzelne Ausländer nicht nur kriminell, sondern sie gehen schlichtweg am Thema vorbei.   </p>



<p>Ein anderer Kamerad sagte einmal zu mir, „früher, in unserer Kindheit“, also in den Siebzigern und Achtzigern, hatten in einer deutschen Firma noch der Chef und seine Belegschaft „die gleiche Rasse“. Jetzt nähern wir uns amerikanischen Verhältnissen an. Die deutsche Arbeiterschaft ist nur noch ein Fragment innerhalb der Arbeiterklasse auf deutschem Boden. Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine haben dies erkannt, und sie nennen die Verursacher, vor allem das deutsche Großkapital und seine „politischen“ Hofschranzen“, beim Namen. Derweil kümmern sich die linksliberalen „Selbstgerechten“, um einen Buchtitel Wagenknechts zu kolportieren, um ihr eigenes akademisches Milieu, um Homosexuelle, Transis usw. Die englischkundigen „Anywheres“ echauffieren sich dann, wenn die dialektsprechenden „Somewheres“ (mit Haupt- oder Realschulabschluß) die AfD wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die „Rechten“ wollten die Gesellschaft „spalten“, erzählt uns der linksliberale Mainstream. Die Klassen- und Rassenspaltung, an der sie als journalistische Maulhuren selbst mitwirken, kehren sie dezent unter den Teppich.</strong></h2>



<p>Jürgen Schwab</p>



<p><em>Zum Autor:</em></p>



<p><em>Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie&nbsp; ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</em></p>
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		<title>Linke Alternativen &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/linke-alternativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 15:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE GRÜNEN haben ein Problem mit Boris Plamer, DIE LINKE eines mit Sarah Wagenknecht. Gibt es bald eine linke AfD? Bloße, plumpe Ablehnung erscheint nicht ausreichend!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/187803300_302151314736904_6536886846754463086_n.jpg" alt="" class="wp-image-9839" width="844" height="517" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/187803300_302151314736904_6536886846754463086_n.jpg 320w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/187803300_302151314736904_6536886846754463086_n-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 844px) 100vw, 844px" /><figcaption><em>DIE GRÜNEN und ihr Palmer-Problem sowie andere linke Alternativen (Bildmontage: WIR)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Boris Palmer siegt gegen seine GRÜNEN</h2>



<p>Der S<a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/phaenomen-boris-palmer-ob-tuebingen-100.html">ieg von Boris Palmer bei der Tübinger Oberbürgermeisterwahl </a>ist zum einen eine schallende Ohrfeige für das Establishment der<a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/am-pranger-im-monat-august-2018-susanne-bay-unsaegliche-direkt-gewaehlte-gruenen-landtagsabgeordnete-fuer-baden-wuerttemberg/"> Grünen</a>, das ihn aus der Partei werfen will und ihn deshalb nicht zur Wahl aufstellte. Zum anderen offenbart dieses Ergebnis – Palmer gewann im ersten Wahlgang mit rund 53 Prozent – daß es im linksgrünen Bereich viele heimatlose Wähler gibt, die ihren Boris selbst dann unterstützen, wenn dieser in den Medien als „Rassist“ gilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wagenknecht und Lafontaine als &#8218;linke AfD&#8216;?</h2>



<p>Ähnliches entwickelt sich bei der Linkspartei, deren Führung ihre im Volk beliebteste Politikerin <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100071288/afd-die-angst-vor-linken-politikerin-sahra-wagenknecht.html">Sahra Wagenknecht aus der Partei ausschließen</a> möchte. Diese droht unterdessen mit der Gründung einer neuen linken Partei, die auch ihr Mann Oskar Lafontaine unterstützen dürfte, der unlängst aus der Linkspartei austrat, um einem Ausschluß aus dieser zuvorzukommen. Laut einer Umfrage, die unlängst „Bild“ in Auftrag gegeben hatte, würden vom Wahlvolk zehn Prozent eine „Liste Wagenknecht“ „sicher“ wählen, 30 Prozent würden dies erwägen. Nicht auszudenken, sollten die linken Schwergewichte Palmer, Wagenknecht und Lafontaine zusammenfinden. Eine Wählerliste für heimatverbundene Sozialisten, linke Patrioten und konservative Grüne.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wählerwanderungen von AfD nach linker Alternative?</h2>



<p>Ja, derzeit liegt die AfD laut Umfragen bei 15 Prozent. Bei der „Alternative“ sind aber auch viele Wähler vorübergehend geparkt, die ein wirklich sozialpolitisches Profil bevorzugen. In dieser Hinsicht passen Wagenknecht und Lafontaine überhaupt nicht zur AfD, die ihren Wählern eine demagogische Mogelpackung zwischen antisozialer Reaktion a la Alice Weidel und Sozialpatriotismus im Sinne von Benedikt Kaiser anbietet. Und auch der Umstand, daß Palmer immer wieder damit kokettiert, Tübingen als erste deutsche Stadt CO2-neutral machen zu wollen, das heute schon 60 Prozent seiner Energie aus Erneuerbaren bezieht, paßt nicht zur Windkraft-Hasser-Partei AfD. Palmer, Wagenknecht und Lafontaine wären also die linke Alternative zur rechten Alternative.</p>



<p>Jürgen Schwab</p>



<p><em>Zum Autor:</em></p>



<p>J<em>ürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie&nbsp; ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</em></p>
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		<title>Frauenrechte &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/frauenrechte-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 18:04:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung von Frauen? Oder ist der Kampf für Frauenrechte nur ein geopolitischer Vorwand des Westens?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/mostafa-meraji-rql24m2eO2s-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9828" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/mostafa-meraji-rql24m2eO2s-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/mostafa-meraji-rql24m2eO2s-unsplash-300x200.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/mostafa-meraji-rql24m2eO2s-unsplash-768x512.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/mostafa-meraji-rql24m2eO2s-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/mostafa-meraji-rql24m2eO2s-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Das Kopftuch: Ein Symbol für die Unterdrückung von Frauen? (Bildquelle: mostafa meraji / pixelio.de)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Islam kennt einen verpflichtenden Moralkodex für Frauen</h2>



<p>Ein deutscher bzw. europäischer Mann schreibt einer Frau nicht vor, wie sie sich anzuziehen hat. Dies ist ein „No Go“. Was in Berlin plausibel erscheint, ist in Teheran keinesfalls selbstverständlich. Im Iran begehren derzeit Frauen gegen den Kopftuchzwang auf. Westliche Moralapostel*innen rufen nach noch mehr Sanktionen gegen den Iran. Annalena Baerbock spricht als Bundesaußenministerin von „feministischer Außenpolitik“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Außenpolitik sollte sich nicht in innere Angelegenheiten einmischen</h2>



<p>Ich kann die Frauen im islamischen Kulturkreis gut – in ihrem Aufbegehren gegen die Sittenpolizei – verstehen, halte es aber mit G. W. F. Hegel: „Ein Staat soll sich nicht in die inneren Angelegenheiten des anderen mischen“. Was bedeutet, daß die Frauen des Iran, sofern sie dies wollen, ihre eigenen Rechte selbst erkämpfen müssen. Die Rechte deutscher Frauen, die die letzten 150 Jahre erstritten wurden, wurden nicht vom Ausland aus, und schon gar nicht von anderen Staaten, erkämpft, sondern von deutschen Frauen und deren männlichen Unterstützern in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einklagen von Frauenrechten als geopolitischer Vorwand</h2>



<p>Alles andere ist nur ein Vorwand für geopolitische und energiepolitische Interessen westlicher Staaten. Hinter dem Ruf nach „Menschenrechten“ verbirgt sich nicht selten die Gier nach Schürfrechten. Das theokratische Mullah-Regime kam 1979 gerade auch wegen des Einflusses von USA und Großbritannien, und deren Zugriff auf den persischen Rohstoffreichtum, an die Macht. Das Mullah-Regime spricht heute wieder von ausländischer Einmischung in innerstaatliche Angelegenheiten. „Farbenrevolutionen“, wie auch vor Jahren in der Ukraine, haben neben inländischen Unzufriedenen auch Amis und Briten als Strippenzieher.</p>



<p>Jürgen Schwab</p>



<p>Zum Autor:</p>



<p><em>Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie&nbsp; ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</em></p>
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		<title>Doppelmoral &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/doppelmoral-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 07:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Redakteur der Nürnberger Nachrichten im &#8218;Freisler-Jargon&#8216;? Michael Husarek hält die AfD für „schäbig“. Der Chefredakteur der „Nürnberger Nachrichten“ wirft der AfD (in den NN vom 18.10.2022) vor, die „Angst“ im Volk vor den Konsequenzen der Rußland-Sanktionen, wie hohe Energiepreise, in...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/woher-kommt-der-ausdruck-shabby-1024x1024-1-1024x1024.png" alt="Ein Redakteur der &quot;Nürnberger Nachrichten&quot; erdreistet sich, die politsiche Strategie der AfD als schäbig zu bezeichnen. Freilser-Jargon?" class="wp-image-9794" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/woher-kommt-der-ausdruck-shabby-1024x1024-1.png 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/woher-kommt-der-ausdruck-shabby-1024x1024-1-300x300.png 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/woher-kommt-der-ausdruck-shabby-1024x1024-1-150x150.png 150w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/woher-kommt-der-ausdruck-shabby-1024x1024-1-768x768.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Schäbige AfD? Von der Doppelmoral der Buntland-Jünger (Bildmontage: WIR)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Redakteur der Nürnberger Nachrichten im &#8218;Freisler-Jargon&#8216;?</h2>



<p>Michael Husarek hält die AfD für „schäbig“. Der Chefredakteur der „Nürnberger Nachrichten“ wirft der AfD (in den NN vom 18.10.2022) vor, die „Angst“ im Volk vor den Konsequenzen der Rußland-Sanktionen, wie hohe Energiepreise, in eigene Stimmen umzusetzen. Ich sehe schon, wie die linke Antifa jetzt „moralisch motiviert“ munter Jagd auf AfD-Mitglieder macht, deren Autos anzündet, deren Vermieter, Arbeitgeber und Kunden unter Druck setzt. Denn wer ein „schäbiger Lump“ ist, gegen den sind bekanntlich alle Mittel der Gegenwehr zulässig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politische Theorie statt Moralin</h2>



<p>Wäre Husarek kein Moralist, sondern politischer Theoretiker, dann wüßte er, daß es in der sogenannten parlamentarischen Demokratie bzw. im Parteienstaat völlig der Systemlogik entspricht, daß einzelne Parteien versuchen Ängste und Stimmungen in Stimmen, Mandate, Spenden usw. umzusetzen. Als es 2011 im japanischen Fukushima zu einem Atomkraftunfall gekommen war, profitierten bei uns die Grünen bei Wahlen von den Ängsten in der deutschen Bevölkerung, Bundeskanzlerin Merkel versuchte die Ängste für die Unionsparteien abzufangen, indem sie selbst den Ausstieg aus der Atomkraft einleitete. Viele weitere Beispiele ließen sich anführen. Linkspartei und SPD versuchen bei uns soziale Ängste zu mobilisieren, weil es deren Profil bzw. Markenkern, wie sie meinen, entspreche. Die FDP mobilisiert Selbständige und Mittelstand gegen Steuererhöhungen, macht aber Lobbypolitik für das große Kapital.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Falsche-Flaggen-Aktionen sind politischer Alltag</h2>



<p>Ein kleiner Exkurs: Die Unionsparteien gerieren sich als Gralshüter der inneren Sicherheit, gegen Gewalttäter von links, rechts und auch aus der islamistischen Richtung. Warum nicht Chaos und Ängste mittels des „Verfassungsschutzes“ schaffen, wie beim „NSU“, um sich nach den Anschlägen selbst als Ordnungsmacht aufzuspielen, falsche Fährten zu legen, Zeugen zu eliminieren und Akten zu löschen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">In einer Demokratie darf es keine Tabus geben</h2>



<p>Also kurzum, warum sollte nicht die rechte „Alternative“ eine im Parteienstaat entstandene Marktlücke bzw. Angebotslücke für Wähler zu schließen versuchen, die weniger Ausländer in Deutschland wünschen, den Weg zum EU-Bundestaat sowie Sanktionen gegen Rußland ablehnen? Was soll daran bitteschön unanständig, „schäbig“ sein? Ist es nicht „brandgefährlich“, daß NN-Husarek den Eindruck erweckt, er sei ein „geistiger Brandstifter“ im Bürgerkrieg in Deutschland?</p>



<p>Jürgen Schwab</p>



<p>Zum Autor:</p>



<p>Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie&nbsp; ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/doppelmoral-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/">Doppelmoral &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<title>Ressentiment &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/ressentiment-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 19:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Die Rechte weist eine weit aufgefächerte Position gegenüber dem Judentum auf. Weltanschauliche Überzeugungen prallen auf politische Taktik. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/ressentiment-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/">Ressentiment &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/diana-polekhina-7a79GN3AZMM-unsplash-1024x683.jpg" alt="Holger Winterstein von der AfD Thüringen hatte unlängst körperlich präsent über das Holocaust-Mahnmal in Berlin über die jüdischen Opfer triumphiert, und dies auch noch vorübergehend auf seinem Facebook-Account dokumentiert. Zionisten und deutsche Philosemiten sind außer sich, die AfD-Führungen distanziert sich. Ressentiments gegenüber Juden gibt es im deutschen Volk heute zuhauf. Und nicht nur bei arabischen Migranten, die frommen Juden die Kippa vom Kopf schlagen.
In meinem Buch über den jüdischen Schriftsteller Jakob Wassermann habe ich mich neben literaturwissenschaftlichen Ausführungen auch politisch über gegenwärtige deutsche Philosemiten in deutlicher Weise geäußert. Einem von denen, Redakteur einer linksliberalen Zeitung, hat mein Buch überhaupt nicht gefallen, wie er mir mitteilte. Zumal er auch seit Jahrzehnten seine journalistische Karriere unter anderem mittels Philosemitismus betreibt. 
Während deutsche Philosemiten ihre Minderwertigkeitskomplexe gegenüber Juden dadurch zum Ausdruck bringen, indem sie zionistischen Funktionären genau das sagen, was diese hören möchten, ist es in dem politischen Lager, dem ich seit 35 Jahren selbst angehöre, der deutschen Rechten, oftmals spiegelverkehrt. Man gönnt „den“ Juden nicht, sich aufgrund ihres Opferstatus, den manche qualitativ und quantitativ auch bezweifeln, „überheblich“ zu zeigen. Ignaz Bubis meinte einmal als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, daß die Deutschen den Juden Auschwitz nicht verzeihen könnten. Man merkt dieser Aussage an, daß sich der jüdische Witz auch sehr sarkastisch in Bezug auf eigenes Leid äußern kann. 
Winterstein hat sich in Berlin sehr dumm und geschmacklos gebärdet. Der einzige, der in der Öffentlichkeit versucht, ihn – als Hermeneutiker – zu verstehen, bin wahrscheinlich ich. Die ihm uneingeschränkt recht geben, werden sich aufgrund des Strafrechts hüten, dies kundzutun. Um was es mir geht, ist einen Diskurs anzustoßen zwischen souveränen Deutschen und souveränen Juden auf gleicher Augenhöhe. Genau dazu soll auch mein Buch über Jakob Wassermann einen Beitrag leisten. Während sich AfD-Politiker und manche „Neue Rechte“ in Schnellroda vorschnell aus einer möglichen Debatte verabschieden. In „Sezession“ wurde die „Judenfrage“, die ich nebenbei in meinem Wassermann-Buch aufgreife, als „absurd“ bezeichnet. So als ob ich der einzige wäre, der sich damit befaßt. Götz Kubitschek, den ich nicht nur auf „Wikipedia“ flüchtig kenne, meinte, dort nachzulesen, 2010 in seiner „Sezession“: „Möchte man ein Jude sein, heutzutage, ein Broder etwa, der ausstoßen darf, was er will, weil er weiß, daß ihm niemand kann? Vielleicht, manchmal.“ 
Also auch in Schnellroda ist die „Judenfrage“ virulent; taktisch-strategische Gründe mögen dafür sprechen, die Position von 2010 versanden zu lassen. Dieses Thema kommt aber für die deutsche Rechte, wenn sie sich vor allem auf den genetischen Volksbegriff stützt, immer wieder als moralisierender Bumerang zurück. Mit Maulkörben ist dies alleine nicht zu lösen.
 
Jürgen Schwab 
 
Zum Autor:
 
Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie  ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.
 
 
" class="wp-image-9763" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/diana-polekhina-7a79GN3AZMM-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/diana-polekhina-7a79GN3AZMM-unsplash-300x200.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/diana-polekhina-7a79GN3AZMM-unsplash-768x512.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/diana-polekhina-7a79GN3AZMM-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/diana-polekhina-7a79GN3AZMM-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Die Rechte und ihre Positionierung zum Judentum (Bildquelle: Diana Polekhina / unsplash.com)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die AfD und der Philosemistimus</h2>



<p>Holger Winterstein von der AfD Thüringen hatte unlängst körperlich präsent über das Holocaust-Mahnmal in Berlin über die jüdischen Opfer triumphiert, und dies auch noch vorübergehend auf seinem Facebook-Account dokumentiert. Zionisten und deutsche Philosemiten sind außer sich, die AfD-Führungen distanziert sich. Ressentiments gegenüber Juden gibt es im deutschen Volk heute zuhauf. Und nicht nur bei arabischen Migranten, die frommen Juden die Kippa vom Kopf schlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lukrativer Philosemitismus</h2>



<p>In meinem Buch über den jüdischen Schriftsteller Jakob Wassermann habe ich mich neben literaturwissenschaftlichen Ausführungen auch politisch über gegenwärtige deutsche Philosemiten in deutlicher Weise geäußert. Einem von denen, Redakteur einer linksliberalen Zeitung, hat mein Buch überhaupt nicht gefallen, wie er mir mitteilte. Zumal er auch seit Jahrzehnten seine journalistische Karriere unter anderem mittels Philosemitismus betreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechter Antisemitismus</h2>



<p>Während deutsche Philosemiten ihre Minderwertigkeitskomplexe gegenüber Juden dadurch zum Ausdruck bringen, indem sie zionistischen Funktionären genau das sagen, was diese hören möchten, ist es in dem politischen Lager, dem ich seit 35 Jahren selbst angehöre, der deutschen Rechten, oftmals spiegelverkehrt. Man gönnt „den“ Juden nicht, sich aufgrund ihres Opferstatus, den manche qualitativ und quantitativ auch bezweifeln, „überheblich“ zu zeigen. Ignaz Bubis meinte einmal als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, daß die Deutschen den Juden Auschwitz nicht verzeihen könnten. Man merkt dieser Aussage an, daß sich der jüdische Witz auch sehr sarkastisch in Bezug auf eigenes Leid äußern kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Rechte und der Antisemitismus</h2>



<p>Winterstein hat sich in Berlin sehr dumm und geschmacklos gebärdet. Der einzige, der in der Öffentlichkeit versucht, ihn – als Hermeneutiker – zu verstehen, bin wahrscheinlich ich. Die ihm uneingeschränkt recht geben, werden sich aufgrund des Strafrechts hüten, dies kundzutun. Um was es mir geht, ist einen Diskurs anzustoßen zwischen souveränen Deutschen und souveränen Juden auf gleicher Augenhöhe. Genau dazu soll auch mein Buch über Jakob Wassermann einen Beitrag leisten. Während sich AfD-Politiker und manche „Neue Rechte“ in Schnellroda vorschnell aus einer möglichen Debatte verabschieden. In „Sezession“ wurde die „Judenfrage“, die ich nebenbei in meinem Wassermann-Buch aufgreife, als „absurd“ bezeichnet. So als ob ich der einzige wäre, der sich damit befaßt. Götz Kubitschek, den ich nicht nur auf „Wikipedia“ flüchtig kenne, meinte, dort nachzulesen, 2010 in seiner „Sezession“: „Möchte man ein Jude sein, heutzutage, ein&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder">Broder</a>&nbsp;etwa, der ausstoßen darf, was er will, weil er weiß, daß ihm niemand kann? Vielleicht, manchmal.“</p>



<p>Also auch in Schnellroda ist die „Judenfrage“ virulent; taktisch-strategische Gründe mögen dafür sprechen, die Position von 2010 versanden zu lassen. Dieses Thema kommt aber für die deutsche Rechte, wenn sie sich vor allem auf den genetischen Volksbegriff stützt, immer wieder als moralisierender Bumerang zurück. Mit Maulkörben ist dies alleine nicht zu lösen.</p>



<p>Jürgen Schwab</p>



<p><em>Zum Autor:</em></p>



<p><em>Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie&nbsp; ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</em></p>
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		<title>Deserteure &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/deserteure-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Edward]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 16:29:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Walser- Ikone des Deserteurentums Mein zuletzt erschienenes Buch behandelt das Werk Martin Walsers. Daß dieser mittlerweile betagte Schriftsteller als junger Mann aus der Wehrmacht desertierte, was er auch in einem im Internet dokumentierten ZDF-Gespräch mit Thea Dorn bekannte, tut...</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Martin Walser- Ikone des Deserteurentums</h2>



<p>Mein zuletzt erschienenes Buch behandelt das Werk Martin Walsers. Daß dieser mittlerweile betagte Schriftsteller als junger Mann aus der Wehrmacht desertierte, was er auch in einem im Internet dokumentierten ZDF-Gespräch mit Thea Dorn bekannte, tut dabei nichts zur (literaturwissenschaftlichen) Sache.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gute und schlechte Deserteure laut Buntland</h2>



<p>In diesen Tagen steht der Deserteur wieder hoch im Kurs. Nämlich die, die dem Kriegsdienst in der russischen Armee zu entkommen versuchen. Daß man Deserteure und Kriegsdienstverweigerer des Feindes willkommen heißt, liegt auf der Hand. Als zu Kriegsbeginn die ukrainische Regierung verkündete, daß ab sofort alle ukrainischen Männer zwischen 18 und 60 Lebensjahren das Land nicht verlassen dürften, fanden dies alle im Westen in Ordnung. Zumal ja diese Männer im Bündnis mit der NATO angeblich nur einen Verteidigungskrieg gegen Rußland führten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtsextremes Kanonenfutter bei der bunten Wehr?</h2>



<p>Mittlerweile berichtet uns die Presse auch darüber, wer im Kriegsfall in der BRD alles eingezogen werden kann. Nämlich Personen bis 65 Jahre, die bereits in der Bundeswehr, wenn auch nur kurz und lange zurückliegend, dienten. Genau zu diesem Personenkreis gehöre auch ich.</p>



<p>Daß die Bundeswehr einen wie mich aus politischen Gründen gar nicht mehr haben möchte, war mein erster Gedanke. Aber vielleicht kann man ja deutsche „Rechtsextremisten“ an der russischen Front prima verheizen. Als Kanonenfutter sozusagen. Oder ich laufe zu den Russen über und mache den Snowden. Der Whistleblower Richard Snowden gilt den USA als „Verräter“, das Putin-Regime gab ihm die russische Staatsbürgerschaft. Wie übrigens auch dem Schweizer Geschichtsrevisionist Jürgen Graf, der ebenso in Rußland lebte, um der Strafrechtzensur der Schweiz und von anderen „freiheitlichen“ westlichen Staaten zu entkommen. Da seine „Straftaten“ mittlerweile als verjährt gelten, soll er wieder nach Basel übergesiedelt sein.</p>



<p><em>Jürgen Schwab, Obergefreiter a. D.</em></p>



<p></p>



<p></p>



<p><em>Zum Autor:</em></p>



<p><em>Jürgen Schwab, geboren 1967 in Miltenberg/Main, gelernter Bürokaufmann, Diplom-Germanist und parteiloser Publizist, studierte deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Bamberg. Aus seiner Feder stammen die Bücher: „Die Meinungsdiktatur – wie  ‚demokratische’ Zensoren die Freiheit beschneiden“ (Coburg 1997), „Deutsche Bausteine – Grundlagen nationaler Politik“ (Stuttgart 1999), „Volksstaat statt Weltherrschaft“ (Tübingen 2002), „Die Westliche Wertegemeinschaft“ (Tübingen 2007), „Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte“ (Tübingen 2009), „Die Manipulation des Völkerrechts – wie die ‚Westliche Wertegemeinschaft‛ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt“ (Mengerskirchen 2011), „Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden“ (Neustadt an der Orla 2020), „Zukunft Deutsch. Möglichkeiten nationaler Politik im 21. Jahrhundert“ (Dortmund 2021) sowie „Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse“ (Neustadt an der Orla, 2022). Er ist Mitherausgeber von „1848 – Erbe und Auftrag“ (Graz 1998). Schwab ist Mitinitiator der Bildungsinitiative „Deutsche Akademie (DA)“ und des Netzwerkes „Sache des Volkes (SdV)“.</em></p>
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		<title>Whataboutism &#8211; von unserem Kolumnisten Jürgen Schwab</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/whataboutism-von-unserem-kolumnisten-juergen-schwab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Propagandaminister]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2022 10:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer "richtig" argumentiert, kann sich der Unterstützung der Buntlandmedien wie der Nürnberger Nachrichten sicher sein - siehe Fall Kubicki</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-9710" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-683x1024.jpg 683w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-200x300.jpg 200w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-1024x1536.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-1365x2048.jpg 1365w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/10/kyle-glenn-gcw_WWu_uBQ-unsplash-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption><em>Erst lesen, dann denken, dann sprechen! (Bildquelle: Kyle Glenn / unsplash.com)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wolfgang Kubickis verbaler Fehltritt</h2>



<p>Wolfgang Kubicki (FDP), den ich ansonsten unter den Systempolitikern – neben <a href="https://www.marx21.de/lafontaine-migration-arbeiterprotektionismus/">Oskar Lafontaine</a>, <a href="https://www.deutschlandfunk.de/partei-kritik-an-sahra-wagenknecht-fluechtlinge-sind-nicht-100.html">Sahra Wagenknecht</a> (beide Linke) und <a href="https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Gruene-beantragen-offiziell-Parteiausschluss-von-Boris-Palmer-524646.html">Boris Palmer</a> (Grüne) – am sympathischsten finde, sollte sich bei Erdogan entschuldigen. Einem Spitzenpolitiker und Juristen wie Kubicki hätte ich mehr Fingerspitzengefühl in der Wortwahl zugetraut. Einen gegnerischen Politiker, oder auch nur einen gewöhnlichen Menschen, als <a href="https://www.berliner-zeitung.de/news/kanalratte-recep-tayyip-erdogan-zeigt-wolfgang-kubicki-an-ratatouille-remy-islam-li.272166">„Kanalratte“</a> zu bezeichnen ist unter aller Kritik. Vor Jahren hatte der Kabarettist Böhmermann, wenn ich mich recht entsinne, Erdogan als „Ziegenficker“ beschimpft. Dies scheint das Niveau der BRD-Kunst- und Journalistenszene zu sein. Dialog der Kulturen sieht anders aus!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pseudo-Rechfertigung der Kubicki-Aussage</h2>



<p>Daß die Erdogan-Hasser-Zeitung<a href="https://www.nordbayern.de/region/forchheim/hinweise-gesucht-verzweifelte-suche-nach-vermisstem-mann-in-heroldsbach-1.12578759"> „Nürnberger Nachrichten“</a> (am 29.09.2022) dies damit rechtfertigte, da die Jahre zuvor Erdogan politische Gegner unflätig beschimpft und manche eingesperrt hatte, ändert nichts an diesem Befund. Die simple Argumentationslogik der NN nennt man heutzutage, in unserem von Anglizismen verhunzten Deutsch, „Whataboutism“. Das eine Kind petzt im Kindergarten der Erzieherin von einem anderen Kind geärgert worden zu sein, worauf dieses darauf gar nicht eingeht und erwidert: „Du a“ (Du hast mich auch geärgert). Auf den auf einen selbst gerichteten Vorwurf geht man nicht ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwurbel-Logik der Buntlandmedien</h2>



<p>Ergänzung zu meiner letzten Kolumne zum Energie-Thema: Es ist völlig unerheblich, wer für die Beschädigungen der Gas-Leitungen Nord Stream 1 und 2 verantwortlich ist, die Öffnung der Russen-Pipelines sollten wir deutsche Nationalisten weiter fordern. Egal wann die Reparaturarbeiten erledigt sind (von NS 2 soll noch eine Röhre funktionieren). Zudem gibt es noch die „Druschba“ (Freundschaft)-Öl-Pipeline nach Schwedt. Wir können auch aus Rußland Kohle, Holz sowie Öl und Gas per Schiff geliefert bekommen. In dieser Sache kriegen die schadenfreudigen BRD-Putin-Hasser keine Entwarnung bezüglich unserer Forderungen. Jene meinen doch allen Ernstes, daß der Energielieferant Rußland seine eigene Logistik beschädigt, um, ja warum?, um die Gaspreise steigen zu lassen, obwohl die Angebotsmenge über die stillliegenden Nord Stream 1 und 2-Leitungen gar nicht beeinflußt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist von einer Meloni-Regierung zu erwarten?</h2>



<p>Kurz noch zum rechten Wahlsieg in Italien. Ich erwarte mir von diesen Kräften dort gar nichts. Ein Gemischtwarenladen an USA- und Ukraine-Fans, Putin-Verstehern, sozialen Patrioten und Sozialreaktionären. – Immerhin hat jetzt der fränkische Demagoge Markus Söder (CSU) sein Herz für Südtirol entdeckt, wegen der Androhungen der Postfaschistin Meloni gegen die Autonomierechte der deutschen Minderheit. Positiv könnte eine weitere Entdämonisierung nationaler und identitärer Politik auch bei uns sein. Klar Höcke ist der, der scheinbar das Holocaustmahnmal in Berlin schleifen möchte. Der Massenmord an den Juden ging von Hitler-Deutschland aus, andere wie Mussolini und Petain machten nur weniger motiviert mit. Dieses Thema kann jeder Zeit bei uns gegen nationale Interessen in Stellung gebracht werden. Aber die materiellen Fakten, die die nächsten Monate auf uns zukommen, werden die philosemitische Einschüchterungsmaschine immer langsamer werden lassen. Denn wer liest schon die „Nürnberger Nachrichten“? Ich! Aber wer noch?</p>
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