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	<title>adminwir, Autor bei wir-hn.de - wirland.eu</title>
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	<description>WIR - Das Nachrichtenportal der Opposition im Süden</description>
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	<title>adminwir, Autor bei wir-hn.de - wirland.eu</title>
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		<title>Thing X vom 10. bis 12. April 2026 zum Leitmotto: “Ende der Fahnenstange – Systemgrenzen der Einwanderung”</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["Der Thing"]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Potsdam-Treffen und seine Nachwirkungen Wie erinnerlich drehte die Buntland-Öffentlichkeit am Rad als das linke Schmuddel-Recherche-Team Correktiv in entscheidenden Punkten völlig unzutreffende &#8222;Enthüllungen&#8220; zum &#8222;Potsdam-Treffen&#8220; 25. November 2023 machte. Seit diesem &#8222;Potsdam-Treffen&#8220; und spätestens seit dem Buch von Martin Sellner:...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/Thing-X-I-1024x683.jpeg" alt="" class="wp-image-11994" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/Thing-X-I-1024x683.jpeg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/Thing-X-I-300x200.jpeg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/Thing-X-I-768x512.jpeg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/Thing-X-I.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Thing X zum Thema: &#8222;Ende der Fahnenstange &#8211; Systemgrenzen der Einwanderung&#8220; (Bildquelle: KI-generiert)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Potsdam-Treffen und seine Nachwirkungen</h2>



<p>Wie erinnerlich drehte die Buntland-Öffentlichkeit am Rad als das linke <a href="https://correctiv.org/">Schmuddel-Recherche-Team Correktiv</a> in entscheidenden Punkten <a href="https://www.hoecker.eu/blog/vosgerau-dreht-das-spiel-gegen-correctiv-in-der-zweiten-halbzeit-zwei-weitere-correctiv-falschbehauptungen-zum-potsdam-treffen-verboten-jetzt-steht-es-31-fuer-vosgerau/">völlig unzutreffende &#8222;Enthüllungen&#8220;</a> zum <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1023376">&#8222;Potsdam-Treffen&#8220; 25. November 2023</a> machte.</p>



<p>Seit diesem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treffen_von_Rechtsextremisten_in_Potsdam_2023">&#8222;Potsdam-Treffen&#8220;</a> und spätestens seit dem Buch von <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/remigration-thueringer-afd-vertreter-empfangen-martin-sellner-im-landtag/100194792.html">Martin Sellner</a>: <a href="https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/197055/remigration-ein-vorschlag">&#8222;Remigration &#8211; ein Vorschlag&#8220;</a> vom März 2024, ist der Begriff zur Ausländerrückführung in aller Munde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirre Buntland-Diskussion zu einem AfD-Verbot</h2>



<p>Um diese aufgebauschte Skandalisierung der angeblich radikalen und rechtswidrigen Forderungen der Rechten herum wabert noch die Problematik, dass das Bundesverfassungsgericht aufgrund einer mehr als fragwürdigen &#8222;Rechtsfortentwicklung&#8220; im Rahmen des zweiten NPD-Verbotsverfahrens die Auffassung vertritt, mit dem Eintreten für einen ethnisch verfassten Volksbegriff würde man gegen Artikel 1 des Grundgesetzes und damit gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen, in dem man eingebürgerte Deutsche mit Migrationshintergrund nicht als gleichwertige deutsche Staatsbürger ansehe.</p>



<p>Da sich auch die AfD nicht in ihrer Gesamtheit von einem ethnisch verfassten Volksbegriff lösen kann, schwebt nach Meinung einiger Juristen daher über der &#8222;Alternative für Deutschland&#8220; das Damoklesschwert eines Parteiverbots.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Offene Diskussion zu Inhalt und  Umfang der Remigration beim Thing X vom 10. bis 12. April 2026 im Rhein-Neckar-Raum</h2>



<p>Mehr als verständlich ist, dass sich die Parteiführung der AfD an diesem parteipolitisch heiklen Thema nicht die Finger verbrennen will und sich bedeckt hält.</p>



<p>Zur <strong><em>offenen Diskussion über Inhalt und Umfang der Remigration sowie der systemischen Bedeutung</em></strong> <strong><em>von Zuwanderung</em></strong> im Allgemeinen haben die Veranstalter des Thing daher das Motto zur zehnten Auflage mit <strong>&#8222;Ende der Fahnenstange &#8211; Systemgrenzen der Einwanderung&#8220;</strong> tituliert.</p>



<p>Neben Stammreferenten wie Rechtsanwalt <a href="https://afd-verbot.de/personen/gerhard-vierfuss">Gerhard Vierfuß</a>, <a href="https://www.fragenzurzeit.de/">Johannes Poensgen</a> (Blogger: &#8222;Fragen zur Zeit&#8220; und Buchautor) und dem Ökonomen und Blogger <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9-7tSpdv188">Michael Dangel</a> (&#8222;Zwei Minuten Hass) hat nun als namhafter weiterer Referent <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Feist_(Autor)">Peter Feist, &#8222;Compact&#8220;-Autor </a>sein Kommen zugesagt.</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Impb058S5yQ">Christian &#8222;Outdoor&#8220; Illner</a> wird unser Leitmotto schließlich mit seinem Vortrag:<strong> &#8222;Remigration als Lagerkonsens&#8220;</strong> kritisch hinterfragen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtig: Frühzeitige Anmeldung!</h2>



<p>Da der letzte <a href="https://pluriversum.info/thing-ix-vom-10-bis-12-oktober-2025-leitmotto-die-rechte-und-die-religion">Thing IX</a> zum Thema: &#8222;Die Rechte und die Religion&#8220;, <strong><em>bereits nach wenigen Tagen ausverkauft </em></strong>war, bitten wir wegen beschränkter Räumlichkeiten vor Ort um <strong><em>möglichst umgehende Anmeldung</em></strong>, da die Teilnahmemöglichkeit nach der Reihenfolge der Anmeldung erteilt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Also heißt es: Das Wochenende vom 10. bis 12. April 2026 freihalten und möglichst umgehend anmelden!</h2>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Anmeldungen sind ab sofort möglich unter:</h2>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">kontakt@pluriversum.info</h2>
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		<title>Nach der Wahl des schwulen Grünen Krause zum OB: München schafft sich ab!</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/nach-der-wahl-des-schwulen-gruenen-krause-zum-ob-muenchen-schafft-sich-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 08:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik im In- und Ausland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuerst ein anatolischer Muslim als Ministerpräsident im &#8218;Ländle&#8216; Grüne Sieger sehen anders aus als man dies in der guten alten Bundesrepublik kannte. Zuerst konnte Cem Ö. bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg als erster Spitzenpolitiker mit türkischem Migrationshintergrund das Amt des...</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/gay-couple-celebrating-inclusion-with-rainbow-flag-2026-01-11-11-04-47-utc-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-12087" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/gay-couple-celebrating-inclusion-with-rainbow-flag-2026-01-11-11-04-47-utc-1024x576.jpeg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/gay-couple-celebrating-inclusion-with-rainbow-flag-2026-01-11-11-04-47-utc-300x169.jpeg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/gay-couple-celebrating-inclusion-with-rainbow-flag-2026-01-11-11-04-47-utc-768x432.jpeg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/gay-couple-celebrating-inclusion-with-rainbow-flag-2026-01-11-11-04-47-utc-1536x864.jpeg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/gay-couple-celebrating-inclusion-with-rainbow-flag-2026-01-11-11-04-47-utc-2048x1152.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nicht nur mehr Randerscheinung: BürGAYmeister in München (BQ: envato)</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size">Z<strong>uerst ein anatolischer Muslim als Ministerpräsident im &#8218;Ländle&#8216;</strong></p>



<p>Grüne Sieger sehen anders aus als man dies in der guten alten Bundesrepublik kannte. Zuerst konnte <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ruecktritt-oezdemirs-miles-and-moritz-affaere-a-206838.html">Cem Ö.</a> bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg als erster<a href="https://wir-hn.de/blog/baden-wuerttemberg-schafft-sich-ab/"> Spitzenpolitiker mit türkischem Migrationshintergrund</a> das Amt des Ministerpräsidenten erobern.</p>



<p>Dabei setzte er sich ähnlich wie der Tübinger OB Boris Palmer von seiner eigenen Partei ab. Weg von multikulturellen Phantastereien und ökologischen Weltrettungsphantasien hin zu einer Politik der gemäßigten linken Mitte &#8211; und hatte damit Erfolg.</p>



<p>Zu pass kam Cem Ö. der absolut farblose angebliche CDU-&#8222;Spitzenkandidat&#8220; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Hagel">Manuel Hagel</a>, der das Bild eines jämmerlichen JU-Exemplars mit der Farblosigkeit eines drittklassigen Staubsaugervertreters abgab. </p>



<p>Den sicher geglaubten Wahlsieg verlor Hagel wohl nach dem von grüner Seite aufgebauschten Interview, bei welchem der 1988 in Ehningen geborene <a href="https://www.staatsanzeiger.de/nachrichten/politik-und-verwaltung/cdu-spitzenkandidat-hagel-wegen-spruch-ueber-schuelerin-in-der-kritik/">Nachwuchs-Unionist 2018 von den rehbraunen Augen einer Schülerin schwärmte</a>. Aber auch rhetorisch gab Hagel ein jämmerliches Bild ab. Null Kampfgeist in der Auseinandersetzung mit den Grünen, was ihm dann letztendlich den Wahlsieg &#8218;verhagelte&#8216;.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>SPD-Reiter wird von Münchnern in Rente geschickt</strong></p>



<p>Zwölf Jahre war er erster Bürger der Stadt München. Nun haben die Münchner den linkslastigen angeblichen Sozialdemokraten Dieter Reiter in den Ruhestand geschickt. Besser steht es nun aber nicht um das Münchner Rathaus. Eher: Aus konservativer Sicht kommen die Einwohner der bayrischen Landeshauptstadt vom Regen in die Traufe.</p>



<p>Anstatt des in die Jahre gekommenen Sozialdemokraten wurde zur großen Überraschung vieler Wahlbeobachter der erst 35 Jahre alte Kandidat der GRÜNEN zum neuen Münchner OB gewählt.</p>



<p>Vielleicht war sich der Amtsinhaber zu sicher. Geholfen haben dürfte <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/aufregung-um-n-wort-im-muenchner-rathaus,VD5Qye8">Reiter auch nicht die scherzhafte Verwendung des Wortes &#8222;Neger&#8220;</a> &#8211; in Erinnerung an den legendären bayrischen Künsters Fredl Fesl.</p>



<p>Was ihm wohl das Amt kostete und den bekennenden <a href="https://www.merkur.de/politik/muenchen-dominik-krause-wird-erster-gruener-oberbuergermeister-in-94230493.html">Homosexuellen Krause </a>ins Amt spülte, dürfte die auch beamtenrechtlich umstrittene Tätigkeit Dieter Reiters für den FC Bayern München sein. Zunächst im Verwaltungsbeirat der Bayern ist er nun in den Aufsichtsrat des FCB aufgerückt.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Dominik Krause &#8211; Münchens neuer BürGAYmeister</strong></p>



<p>Wie Cem Ö. ist auch Dominik Krause anders als die &#8218;üblichen&#8216; GRÜNEN-Kandidaten. Kein brotloser Soziologie-Student, sondern studierter Physiker. Auch Krause setzte sich von der Bundespartei ab.</p>



<p>Die Wähler in München düften vor allem Reiters Selbstgerechtigkeit und seine Bayern-Kapriolen abgestraft haben. Ein gutes Zeichen für die Demokratie, dass es keine politischen Erbhöfer mehr zu geben scheint, sondern dass der moderne wechselwillige Wähler Fehler sofort und konsequent abstraft.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das &#8218;weltoffene&#8216; München hat endlich einen BürGAYmeister.</strong></p>



<p><em>Nach dem &#8218;Ländle&#8216; scheint sich auch München abzuschaffen!</em> <em>Statt Maßbier und Haxe, dominiert nun die Regenbogenfahne in der bayrischen Landeshauptstadt!</em></p>



<p><strong>Beispiel gefällig: Für den neuen Münchner BürGAYmeister ist das Oktoberfest <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/ob-stichwahl-munchens-neuer-oberburgermeister-dominik-krause-15388337.html">&#8222;die weltweit größte offene Drogenszene&#8220;</a>.</strong></p>
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		<title>&#8222;Hoppe statt Höcke&#8220; &#8211; Israelkritik ist in der AfD schwach ausgeprägt</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/hoppe-statt-hoecke-israelkritik-ist-in-der-afd-schwach-ausgepraegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 21:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Politik im In- und Ausland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AfD auf philosemitischem Kuschelkurs Die populistische Rechte sucht bekanntlich die zumindest inhaltliche Nähe zu Israel und zionistischen Kreisen. Ob dies reine Lippenbekenntnisse sind, um sich des Vorwurfs des Antisemitismus zu erwehren, kann dahingestellt bleiben, denn Philosemitismus ist (offizielle) Parteiraison. Björn...</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="680" height="680" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/HOPPE-STATT-HOCKE.png" alt="" class="wp-image-12083" style="width:840px;height:auto" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/HOPPE-STATT-HOCKE.png 680w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/HOPPE-STATT-HOCKE-300x300.png 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/HOPPE-STATT-HOCKE-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>TEAM MLPD: Keine Sorge! Keine Kommunisten sondern: Marktradikale Libertäre Partei Deutschland</em> (BQ: KI)</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size"><strong>AfD auf philosemitischem Kuschelkurs</strong></p>



<p>Die populistische Rechte sucht bekanntlich die zumindest inhaltliche Nähe zu Israel und zionistischen Kreisen. Ob dies reine Lippenbekenntnisse sind, um sich des Vorwurfs des Antisemitismus zu erwehren, kann dahingestellt bleiben, denn Philosemitismus ist (offizielle) Parteiraison. </p>



<p>Björn Höcke wird von linken Kreisen zwar zum personifizierten Belzebub stilisiert, wer ihn aber wie unlängst mehrmals in Nordrhein-Westfalen ohne Filter und Zensur &#8218;live&#8216; via YouTube hören konnte, der bekam den Eindruck, der starke Mann aus Thüringen ist ein mit Bedacht sprechender moderater Politiker.</p>



<p>Zum Themenkomplex Israel und Zionismus ist aber selbst vom angeblichen &#8218;Ultra&#8216; Björn Höcke wenig zu vernehmen. Grund genug, Björn Höcke einen großen Soziologen deutscher Zunge gegenüberzustellen, der kein Blatt vor den Mund nimmt: Hans Hermann Hoppe!</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Vorwort Hoppes zur Denkschrift anlässlich des 100. Geburtstages von Murray Rothbard</strong></p>



<p>Nachfolgend ein längeres <a href="https://hanshoppe.com/2026/03/rothbard-at-100-a-tribute-and-assessment-published-today/">Hoppe-Zitat in der Denkschrift</a> anlässlich des <a href="https://pluriversum.info/zum-100-geburtstag-von-murray-rothbard">100. Geburtstages von Murray Rothbard am 2. März 2026</a>. In seinem Vorwort zur Rothbard-Denkschrift fragte sich Hans Hermann Hoppe, warum Murray Rothbard zeitlebens niemals die ihm gebührende Anerkennung erhielt. Er gab darauf nachfolgende spekulative Antwort, wobei erwähnt werden muss, dass Rothbard selbst Sohn mittellloser jüdischer US-Einwanderer aus Schtetl (Polen) war.</p>



<p><em>&#8222;Juden machen nicht mehr als 2 bis 3 Prozent der US-Bevölkerung aus, aber wie jeder dort weiß und dennoch nicht sagen sollte, werden die US-amerikanische Wissenschaft und die Mainstream-Medien (und noch viel mehr, wie wir sehen werden) von (meist säkularen) Juden dominiert. Auch Rothbard war ein säkularer Jude. Als solcher hätte ein Mann seines Kalibers, unabhängig von seinen Ansichten – seinem Anarchismus, seinem „Rassismus“ (er rezensierte The Bell Curve von Richard Herrnstein und Charles Murray sowie Race, Evolution, and Behavior von Philippe Rushton positiv) oder was auch immer – aufgrund des enormen Einflusses und der außergewöhnlichen (aber auch unaussprechlichen) Solidarität innerhalb seiner Glaubensgemeinschaft dennoch in die höchsten Ränge der akademischen Welt aufsteigen können und sollen. Dass dies in seinem Fall nicht geschah und er stattdessen in weiten Teilen der „höflichen” Gesellschaft zur persona non grata wurde, hat zwei eng miteinander verbundene Gründe: Rothbards Ansichten zum Judentum und zu Israel.</em></p>



<p><em>Obwohl Rothbard Agnostiker war, interessierte er sich sehr für die Geschichte und Soziologie der Religion und betrachtete das Judentum, insbesondere das rabbinische Judentum, wie es im Talmud dargelegt ist, als eine primitive Stammesreligion. Im deutlichen Gegensatz zu modernen jüdischen Apologeten und Apologetikern und stattdessen in starker Übereinstimmung mit Israel Shahaks revisionistischer Jewish History, Jewish Religion: The Weight of Three Thousand Years, betrachtete Rothbard das Judentum als eine partikularistische, ethnozentrische und unterdrückerische Doktrin, nach der das jüdische Leben als von Natur aus überlegen und wertvoller angesehen wurde als das der Nichtjuden oder Gojim. Bezeichnenderweise wird Jesus im Talmud ausschließlich negativ beschrieben: als unehelicher Bastard einer Ehebrecherin, als Zauberer und krimineller Ketzer, der dazu verurteilt wurde, in seinen eigenen Exkrementen gekocht zu werden.</em></p>



<p><em>Dementsprechend ist es für Rothbard schlichtweg Unsinn, eine grundlegende Verzerrung der Geschichte und ein Zeichen von Ignoranz, wenn man heutzutage immer wieder, fast schon rituell, vom Judentum-Christentum als intellektueller Grundlage des Westens und der sogenannten westlichen Werte spricht. Tatsächlich ist es im Gegensatz zu der im Talmud zum Ausdruck kommenden offenen Feindseligkeit gegenüber dem Christentum gerade der vielgeschmähte Koran, der sich Jesus und der Jungfrau Maria gegenüber eher freundlich zeigt. (Als Rothbard gefragt wurde, welche Religion er annehmen würde, wenn er dazu gezwungen wäre, antwortete er übrigens: den Katholizismus, als eine entschieden universalistische Religion.)</em></p>



<p><em>Was Israel betrifft, so widersprachen Rothbards Ansichten ebenfalls der gängigen Meinung oder besser gesagt: der öffentlichen Indoktrination. Israel ist nicht nur ein Staat, sondern ein sozialistischer Staat ohne jegliches Privateigentum an Land (das gesamte Land befindet sich im Besitz der Israel Land Authority oder des Jewish National Fund). Vielmehr ist Israel, anders als es heutzutage üblich ist, ein Staat, der nicht endogen, aus einer einheimischen Bevölkerung heraus, entstanden ist, sondern das Ergebnis einer gewaltsamen ausländischen Eroberung: der Enteignung, Vertreibung und Ermordung einer einheimischen Bevölkerung durch fremde Invasoren und Besatzer. Mit Unterstützung Großbritanniens und der USA sollten Juden aus aller Welt, insbesondere zionistischer Überzeugung, nach Palästina ziehen, die einheimische, überwiegend arabische Bevölkerung mit terroristischen Mitteln vertreiben und 1948 einen jüdischen Staat gründen.</em></p>



<p><em>Darüber hinaus praktizierte Israel als jüdischer Staat, ganz im Einklang mit dem eben erwähnten jüdischen Überlegenheitsanspruch, von Anfang an und bis heute ein strenges Apartheidregime, in dem jeder Nichtjude nur ein Bürger zweiter Klasse ist und sein kann, und verfolgte und verfolgt bis heute eine aggressive, expansionistische Außenpolitik auf Kosten seiner angeblich minderwertigen Nachbarn, um das moderne Israel in seinem erträumten alten Glanz und seiner territorialen Großzügigkeit wiederherzustellen . Die dafür vorgebrachte Rechtfertigung – die frühere Verfolgung der Juden in Deutschland und Osteuropa – hielt Rothbard für unecht. Zum einen, weil keineswegs alle in Israel versammelten Juden Opfer gewesen waren, und zum anderen, weil die einheimische Bevölkerung Palästinas, die damals wie heute unter der jüdischen Invasion und Besetzung zu leiden hatte, nichts mit früheren Verbrechen gegen Juden an anderen Orten zu tun hatte. Sie waren in dieser Hinsicht unschuldig und schuldeten ihnen dementsprechend keine Wiedergutmachung.</em></p>



<p><em>Für sich genommen stimmen diese beiden Behauptungen vielleicht nicht ganz mit der offiziell anerkannten Mainstream-Meinung zu diesem Thema überein, aber sie sind kaum skandalös. Was Rothbard in den Kreisen des Establishments zu einer persona non grata machte und für einen Skandal sorgte, war die Kombination beider Behauptungen und der Hinweis, dass die Außenpolitik der USA zunehmend unter den Einfluss der sogenannten Neokonservativen oder „Neocons“ wie Irving Kristol und Norman Podhoretz und ihrer Anhänger geraten war. Die Neocons, die meist jüdischer Herkunft und oft ehemalige Linke (insbesondere der trotzkistischen Ausrichtung) waren, die als Reaktion auf die gewalttätigen Auswüchse der sogenannten „Bürgerrechtsbewegung” und der Gesetzgebung der 1960er Jahre „konservativ” geworden waren, repräsentierten das genaue Gegenteil der alten, traditionellen amerikanischen Rechten. Die alte Rechte, die Rothbards intellektuelle Heimat gewesen war, stand für Dezentralisierung im Inland, befürwortete eine streng nicht-interventionistische Außenpolitik und warnte vor jeglichen Verstrickungen und Allianzen mit dem Ausland. Im krassen Gegensatz dazu unterstützten die Neokonservativen, die zunehmend die Außenpolitik der USA unter republikanischen wie demokratischen Regierungen dominierten, nicht nur einen mächtigen, zentralisierten Wohlfahrtsstaat im Inland, sondern insbesondere auch eine interventionistische Außenpolitik, die auf der militärischen Stärke der USA basierte und von imperialen Ambitionen motiviert war. Um die Welt für die liberale Demokratie sicher zu machen, sollten die USA als Ausnahme-Nation mit allen notwendigen Mitteln, seien sie militärischer, finanzieller oder wirtschaftlicher Natur, als dominante Weltmacht etabliert und installiert werden. Und ausgerechnet Israel sollte in diesen Plänen der Neocons eine zentrale Rolle spielen. Neocon bedeutete im Wesentlichen Zionist und Zionismus. Israel galt als ihr wertvollster strategischer und moralischer Verbündeter: die einzige Bastion der westlichen Zivilisation im Nahen und Mittleren Osten, umgeben von einem Meer feindseliger, rückständiger und primitiver arabischer und muslimischer Nachbarn.</em></p>



<p><em>Dementsprechend verdiente Israel, was auch immer es tat oder tut, die bedingungslose Unterstützung der allmächtigen USA. Es erhielt und erhält Jahr für Jahr Milliarden an US-Militärhilfe und genießt die engstmögliche Zusammenarbeit und Unterstützung der US-Geheimdienste und -Behörden. Ob Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, Libyen, Iran oder Jemen – wer auch immer Israels expansionistischen und unterdrückerischen Ambitionen im Weg stand oder steht und als Feind Israels galt oder gilt, ist zu dieser Zeit auch ein Feind der USA und erfordert daher bis heute die ständige Einmischung und Intervention der USA in die Angelegenheiten des Nahen und Mittleren Ostens.</em></p>



<p><em>Rothbard war ein vehementer Kritiker der Neokonservativen und der interventionistischen Außenpolitik der USA im Allgemeinen. Sie sei unmoralisch, wirtschaftliche Verschwendung und eine ständige Quelle internationaler Konflikte und Spannungen (anstatt Frieden). Besonders kritisch und offen äußerte er sich jedoch über die von den Neokonservativen geförderte zionistische und „Israel first”-Politik. Denn was die Neokonservativen letztendlich wollten und bis heute weitgehend erreicht haben, war, dass die Interessen der USA den Interessen Israels untergeordnet werden. Das heißt, dass die USA bei allen außenpolitischen Entscheidungen Israel konsultieren und um Zustimmung bitten sollten. Rothbard hielt diesen Zustand für „monströs”, um eines seiner Lieblingswörter in diesem Zusammenhang zu verwenden. Angesichts der Entstehung und Lage des Staates Israel und seines Charakters als explizit und ausschließlich jüdischer Staat, so Rothbards Vorhersage, würde der Nahe und Mittlere Osten zu einem Pulverfass werden: zu einer permanenten Gefahrenzone, geprägt und zerstört von endlosen Konflikten und Kriegen, und insbesondere die einst so außergewöhnlichen USA würden sich mehr und mehr zur größten Kriegsmaschine der Welt und zur größten Bedrohung für den Weltfrieden entwickeln. Mit dieser Vorhersage hatte Rothbard natürlich Recht, was heute noch deutlicher zu sehen ist als vor 20 Jahren zum Zeitpunkt seines Todes.</em></p>



<p><em>Für die mächtigste aller Lobbys in den USA, die jüdische Lobby, die beispielsweise durch das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), das American Jewish Committee (AJC) oder die Anti-Defamation League (ADL) prominent vertreten wird, stellten Rothbards Kritik und seine Forderung nach einem Rückzug und einer Loslösung der USA von Israel den ultimativen Verrat und die Sünde des „Antisemitismus“ dar. Wenn man den Mann nicht vollständig zum Schweigen bringen konnte, sollte man ihn ignorieren oder kleinreden. Und genau das taten sie; und es waren vor allem sie, die Neokonservativen und die jüdische Lobby, die Rothbard den intellektuellen Ruhm verwehrten, den er verdient hätte.</em><br><br><em>Seit der Wahl von Javier Milei zum Präsidenten Argentiniens im Jahr 2023 wird Rothbards Name auch in einigen Mainstream-Medien häufig erwähnt. Der Grund: Milei bekannte sich – „philosophisch“ – zum Anarchokapitalismus und zitierte Rothbard wiederholt als seine wichtigste Inspirationsquelle. Viele selbsternannte Libertäre, insbesondere im spanischsprachigen Raum, haben dies als großen Durchbruch für „unsere” Ideen gefeiert. Dies erfordert einen kurzen kritischen Kommentar, denn Rothbards „Auferstehung” durch Milei ist bestenfalls ein zweischneidiges Schwert und dürfte der libertären Bewegung auf lange Sicht eher ernsthaften Schaden zufügen. In jedem Fall handelt es sich um eine grobe Falschdarstellung und „Verfälschung” des wahren Rothbard.</em></p>



<p><em>Sicherlich hat Milei einiges von Rothbard gelesen, aber seine Kenntnisse von Rothbards Werken sind eher begrenzt und oberflächlich. Er hat auch einige wirtschaftliche „marktwirtschaftliche” Reformen in Argentinien eingeführt, die von den „Österreichern” inspiriert wurden. Aber er hat nichts wirklich Radikales getan, was das Lob eines Anarchokapitalisten verdienen würde. Er hat die Zentralbank nicht geschlossen, wie ursprünglich versprochen, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dies in naher Zukunft geschehen wird. Er hat die Verbraucherpreisinflation von 300 % auf etwa 30 % gesenkt (wow!), aber die Geldmenge (aller Geldmengenaggregate) ist weiterhin rapide gewachsen (sogar noch stärker als unter einigen seiner Vorgänger). Er hat die Regierungsgewalt eher zentralisiert als dezentralisiert und ist bekanntermaßen ein grundsätzlicher Gegner der Sezession. Zusätzlich zur Übernahme (anstatt zur Ablehnung, wie Rothbard empfohlen hätte) der bestehenden Staatsschulden gegenüber dem IWF in Höhe von etwa 40 Milliarden US-Dollar belastete er das argentinische Volk mit weiteren 42 Milliarden US-Dollar Schulden, die er beim IWF, der Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank aufgenommen hat. Um eine Zahlungsunfähigkeit kurz vor den argentinischen Zwischenwahlen im Oktober 2025 zu vermeiden, forderte er von „seinem lieben Freund” Donald Trump ein weiteres Rettungspaket in Höhe von rund 20 Milliarden US-Dollar.</em></p>



<p><em>Mit dem Auftritt von Donald Trump kommt nun ein völlig neuer und anderer Milei zum Vorschein, der von seinen libertären Fans, die ihn verehren, normalerweise ignoriert oder belächelt wird.<br>Trump hat vielleicht zufällig den Namen Rothbard gehört, aber er hat sicherlich nie ein Wort von ihm gelesen. Tatsächlich ist es zweifelhaft, ob Trump jemals in seinem Leben ein ernsthaftes Buch gelesen hat, und was insbesondere die Wirtschaft betrifft, muss er im Grunde genommen als ungebildet angesehen werden. Die Staatsausgaben (insbesondere für das Militär und sogenannte nationale Sicherheitsmaßnahmen) und die Staatsverschuldung sind unter seiner Führung gestiegen. Er ist ein überzeugter Protektionist, wie seine unberechenbare und strafende Zollpolitik zeigt, und verfolgt im Allgemeinen eine Wirtschaftspolitik, die mehr mit der interventionistischen Politik, wie sie unter Faschismus oder Nationalsozialismus durchgeführt wird, gemeinsam hat als mit irgendetwas, das einer freien Marktwirtschaft ähnelt.</em></p>



<p><em>Noch wichtiger im aktuellen Kontext ist, dass Trump von allen bisherigen US-Präsidenten der leidenschaftlichste Zionist und „Israel-Firster“ ist (während er gleichzeitig den Mantel eines „America-Firster“ für sich beansprucht). Nie zuvor hat Israel mehr militärische und finanzielle Hilfe und Unterstützung erhalten als unter Trump, selbst während sie im Gazastreifen und im Westjordanland unsägliche Gräueltaten begangen haben. Benjamin Netanjahu, Israels Premierminister, ein Kriegsverbrecher ersten Grades, ein Mann, der keine Skrupel hat, seine eigenen genozidalen Absichten gegenüber der palästinensischen Bevölkerung zuzugeben (die er mit den zu besiegenden und auszurottenden Amalekitern des Alten Testaments und der Thora vergleicht), ist Trumps „bester Freund“ und immer willkommener Gast im Weißen Haus oder in Mar-a-Lago. Im Namen Israels und auf Anraten (oder auf Befehl?) Netanjahus führt Trump sogar direkt Krieg gegen den Iran und den Jemen, die beide keinerlei Bedrohung für die USA darstellen.</em></p>



<p><em>Und als ob das noch nicht genug wäre, was die Verstrickung in ausländische Angelegenheiten angeht, und als unverkennbares Zeichen von Trumps eigener Größenwahnsinnigkeit, droht er ständig wie ein Tyrann allen und jedem, die er für ungehorsam hält, vor allem Russland und China, den beiden letzten Hindernissen auf dem Weg zur globalen Vorherrschaft der USA. Während er sich als Friedensstifter gibt, unterstützt er weiterhin Wolodymyr Selenskyj, den jüdischen Machthaber der Ukraine und Mit-Zionisten, in seinem verlorenen Krieg gegen Russland, der ursprünglich von den USA provoziert und inszeniert wurde, um Russland zu schwächen und in die Knie zu zwingen. Er schickt Waffen nach Taiwan, um das chinesische Festland zu provozieren, er entführt den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, um die Kontrolle über die riesigen Ölreserven des Landes zu erlangen, und er betreibt offene Piraterie, indem er ausländische Schiffe oder Tanker in internationalen Gewässern beschlagnahmt oder versenkt und die Tötung ihrer Kapitäne und Besatzungen anordnet.</em></p>



<p><em>Milei, der selbsternannte Anarchokapitalist, ist also der beste Freund dieses Mannes Trump. Immer wieder hat er Trump als Verfechter der Freiheit und der sogenannten westlichen Zivilisation und Werte gepriesen. Trumps Amerika repräsentiert laut Milei den Inbegriff des freien Marktkapitalismus. Und er ist nicht nur mit Trump befreundet und sein Name und der von Trump werden regelmäßig in einem Atemzug genannt, Milei ist auch der beste Freund von Trumps bestem Freund Netanjahu. Auch seiner Ansicht nach kann Israel nichts falsch machen, und was für Außenstehende wie regelrechte Gräueltaten, Massenmord und mutwillige Zerstörung erscheinen mag, ist seiner Meinung nach in Wirklichkeit nichts anderes als gerechtfertigte Verteidigung. Für diese unverblümte Solidarität und Lobpreisung Israels als Bastion der Freiheit und Zivilisation wurde Milei von Netanjahu mit dem Genesis-Preis ausgezeichnet, der auch als „jüdischer Nobelpreis” bezeichnet wird und mit einem Preisgeld von einer Million US-Dollar dotiert ist, das Milei dann für die Feier Israels und die Bekämpfung des „Antisemitismus” in ganz Argentinien und anderen Teilen Lateinamerikas einsetzen wollte. Und es sind nicht nur die Namen von Trump und Netanjahu, die eng mit dem Namen Milei verbunden sind, sondern auch zwischen Milei und Selenskyj passt kein Blatt Papier.&#8220;</em></p>
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		<title>Libertarismus versus Liberalismus: Folge 3: Paleo-Libertarismus</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/libertarismus-versus-liberalismus-folge-3-paleo-libertarismus-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 22:46:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorweg: Diese mehrteilige Abhandlung soll mit dem Missverständnis aufräumen, beim (Rechts-) Libertarismus würde es sich nur um eine verschärfte Form des Liberalismus handeln, der mit Turbokapitalismus und Globalisierung zu assoziierten, ja gleichzusetzen sei. Egal ob eine bewusste Verdrehung seitens der...</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/dunklertempel.jpg" alt="" class="wp-image-12072" style="width:840px;height:auto" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/dunklertempel.jpg 600w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/03/dunklertempel-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">             <em>Paläo-Libertarismus &#8211; die &#8218;alte Schule&#8216; des Liberalismus (Bild:  Jon Tyson auf Unsplash)</em></figcaption></figure>



<p><strong>Vorweg:</strong></p>



<p>Diese mehrteilige Abhandlung soll mit dem Missverständnis aufräumen, beim (Rechts-) Libertarismus würde es sich nur um eine verschärfte Form des Liberalismus handeln, der mit Turbokapitalismus und Globalisierung zu assoziierten, ja gleichzusetzen sei.</p>



<p>Egal ob eine bewusste Verdrehung seitens der Vertreter eines multikulturellen Egalitarismus vorliegt oder ob aus Unwissen alles über einen Kamm geschert wird: Mit beidem soll hier aufgeräumt werden.</p>



<p><strong><em>Fehlurteil: Weil Libertäre wie ‘moderne‘ Liberale sich gesellschaftspolitisch als ‘freiheitlich‘ positionieren, haben sie auch ein gesellschaftspolitisch gleichgütiges („permissives“) oder sogar progressives Gesellschaftsmodell.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Paleo heißt: „(Ur-)Alt“ (zur Begrifflichkeit)</h2>



<p>Die Ides des Liberalismus, dessen eine spezifische, neuzeitliche Ausprägung der Libertarismus ist, ist ein Kind seiner Zeit. Im Zuge der Aufklärung hatte der Liberalismus im 18. Jahrhundert seine Stoßrichtung im Hinblick auf das Erkämpfen bürgerlicher Freiheitsrechte gegen absolutistische Herrscher von vermeintlich „Gottes Gnaden“.&nbsp; Im 19. Jahrhundert stand der Liberalismus Pate für die Befreiung der Nationen aus transnationalen Königshäusern und deren immer noch teilweise feudalistischen Herrschaftssystemen.</p>



<p>Der Liberalismus des „Hier und Jetzt“ hat sich aber zunehmend zeitgeistig verrannt. Er hat seinen Ursprung von der Sicherung der Eigentumsrechte aus den Augen verloren und wendet sich zunehmend angeblich unveräußerlichen Grund- und Menschenrechten für alle in einem Gemeinschaftsverband zu &#8211; Umverteilung und individuelle Verantwortungslosigkeit zugunsten des entindividualisierten Gemeinwesens nehmen zu.</p>



<p>Begrifflich ist weiterhin zu erläutern, dass es unter <a href="https://www.zeit.de/kultur/2024-09/murray-rothbard-palaeo-koalition-javier-milei-oekonomie">Murray Rothbart</a>, dem Gottvater des Anarcho-Kapitalismus, Ende der 80er bzw. Anfang der 90er Jahre zu einem Zusammenschluss von kompromisslosen Libertären und Paleo-Konservativen kam. Das politische Konzept des Paleo-Libertarismus wurde im Wesentlichen entwickelt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Rockwell">Lew Rockwell</a>. </p>



<p>Trotz inhaltlicher Unterschiede zwischen Libertären und Paleo-Konservativen wie beispielsweise die Haltung zu staatlichen Zollerhebungen waren sich die Bündnispartner einig, dass der Liberarismus von den zeitgeistigen Abirrungen der 6oer-Jahre bereinigt werden muss und unter der gemeinsamen libertären Fahne, Hippies, Drogensüchtige und militante antichristliche Atheisten keinen Platz mehr finden dürfen. Stattdessen seien für eine neue Gesellschaft auf den Trümmern der bisherigen Staaten Traditionen, zivilisatorische Werte und eine möglichst hohe ethnische Homogenität als neue Bausteine erforderlich. <strong><em>Mit anderen Worten: Der Libertarismus wurde mit diesem mächtigen Bündnis des Paleo-Libertarismus endgültig von allen linken Krebsgeschwulsten befreit, womit sich das Suffix &#8222;rechts&#8220; vor libertär gänzlich erübrigt.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Permissive Liberale – daher auch gesellschaftspolitisch permissive Libertäre?</h2>



<p>Die vermeintlichen „Liberalen“ – in den USA beispielsweise ein Synonym für „links“ – haben ihre Strategie, dass im Mittelpunkt das Privateigentum stehe, längst zugunsten vermeintlich humanitärer Ideale aufgegeben. Wichtig seien vielmehr die imaginäre ‘soziale Gerechtigkeit‘ und für alle verpflichtende Minderheitenrechte.</p>



<p>Insofern ist die paleolibertäre Rechte gänzlich kontrovers zu den oben beschriebenen links-libertarianistischen Abwegen. Der Paleo-Libertarianismus mit seinen Repräsentanten <a href="https://pluriversum.info/zum-100-geburtstag-von-murray-rothbard">Murray Rothbarth</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Rockwell">Lew Rockwell</a>, später mit seinen deutschen Wurzeln <a href="https://www.youtube.com/watch?v=o1e_jGIv-cg&amp;t=203s">Hans-Hermann Hoppe</a>, nimmt gegenüber den Zeitgeist-Liberalen eine orthodoxe liberale Haltung im ursprünglichen Sinne ein.</p>



<p>Anstatt permissiven, vermeintlich ‘liberalen‘, sublim neomarxistischer Positionen, werden von Seiten des Paleo-Libertarismus, also neusprechlich: des &#8218;Old-School-Libertarismus&#8216;, in Übereinstimmung mit dem Primat des Privateigentums und der Eigenverantwortung gesellschaftspolitisch als konservativ geltende Werte vertreten.</p>



<p>Diese paläo-libertären Werte sind bei Lichte betrachtet nur Stützpfeiler der Sicherung des Privateigentums und der Eigenverantwortung, werden aber von Seiten der lauen, vermeintlich liberalen Gegenspieler als konservativ und rückwärtsgerichtet dargestellt, um sie vermeintlich außerhalb der Zeit anzusiedeln – im Sinne des Freimachens von staatlichen Einflüssen und ökonomisch betrachtet sind sie genau das Gegenteil.</p>



<p><strong>Knackig zusammengefasst: Libertäre scheißen im Gegensatz zu zeitgenössischen Liberalen auf politische Korrektheit und vermeintlich imperative Minderheitenrechte. Jeder hat das Recht, jeden anderen wegen seiner gesellschaftspolitischen und/oder religiösen Auffassungen nicht als Vertragspartner zu wählen, weil das Primat stets bei privatrechtlichen Vereinbarungen liegen muss – losgelöst von jeglichen staatlichen (Mitsprache-) Rechten.</strong></p>



<p><strong>Wer offensichtlich gemeinschaftskonstitutive Elemente wie Familie, Andersgeschlechtlichkeit und Geschlechterrolle beseitigen will, mag dies für sich tun, der Paleo-Libertarist denkt nachhaltig und setzt auf den Nukleus jeder (ökonomischen) Gemeinschaft: die traditionelle und einzig lebenswirkliche Familie aus Vater, Mutter und möglichst vielen Kindern.</strong></p>
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		<title>Lebst Du auch in der Gutmenschengesellschaft?</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/lebst-du-auch-in-der-gutmenschengesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 20:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Leserstimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gott klassifiziert sie als einen faschistischen Ungeist!Unsere Ahnen werden als Verbrecher definiert!Ihre Sprache kommt von der Sondermülldeponie!Unsere Kultur spült sie den Lokus hinunter!Sitte, Anstand und Moral opfern sie dem Zeitgeist!Tradition und Ehre wird an den Meistbietenden versteigert!Unser Land verwandeln sie...</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/angry-protest-leader-global-peace-march-and-suppo-2026-01-09-11-37-08-utc1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12031" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/angry-protest-leader-global-peace-march-and-suppo-2026-01-09-11-37-08-utc1-1024x683.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/angry-protest-leader-global-peace-march-and-suppo-2026-01-09-11-37-08-utc1-300x200.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/angry-protest-leader-global-peace-march-and-suppo-2026-01-09-11-37-08-utc1-768x512.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/angry-protest-leader-global-peace-march-and-suppo-2026-01-09-11-37-08-utc1-1536x1025.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wollen die Welt retten, Ungerechtigkeit beseitigen, vergessen das Wesentliche: Gutmenschen (BQ: envato)</em></figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Gott klassifiziert sie als einen faschistischen Ungeist!<br>Unsere Ahnen werden als Verbrecher definiert!<br>Ihre Sprache kommt von der Sondermülldeponie!<br>Unsere Kultur spült sie den Lokus hinunter!<br>Sitte, Anstand und Moral opfern sie dem Zeitgeist!<br>Tradition und Ehre wird an den Meistbietenden versteigert!<br>Unser Land verwandeln sie in eine Kloake!<br>Unser Volk opfern sie dem Ungeist der Multikulturellen Gesellschaft!<br>Unsere Jugend gibt sie zum Schlachten Frei!<br>Ihre ungeborenen Kinder kommen in den Bioabfall!</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">ABER<br>Sie sortieren ihren Hausmüll!</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Oh Herr, werfe Hirn auf die Erde hinunter!</p>
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		<title>15. Februar 2026: Mahnwache in Fellbach: Gedenken an die Opfer des Linksextremismus</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/12-februar-2026-mahnwache-in-fellbach-gedenken-an-die-opfer-des-linksextremismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 17:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/12-februar-2026-mahnwache-in-fellbach-gedenken-an-die-opfer-des-linksextremismus/">15. Februar 2026: Mahnwache in Fellbach: Gedenken an die Opfer des Linksextremismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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<figure class="wp-block-video"><video height="480" style="aspect-ratio: 848 / 480;" width="848" controls src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/Mahnwache-Fellbach-WhatsApp-Video-2026-02-15-at-18.09.15.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Spontane Mahnwache in Fellbach anlässlich des Antifa-Mordes an einem Patrioten in Lyon) (BQ: WIR)</em></figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/12-februar-2026-mahnwache-in-fellbach-gedenken-an-die-opfer-des-linksextremismus/">15. Februar 2026: Mahnwache in Fellbach: Gedenken an die Opfer des Linksextremismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<title>Libertarismus versus Liberalismus: Folge 3: Paleo-Libertarismus</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/libertarismus-versus-liberalismus-folge-3-paleo-libertarismus-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 09:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorweg: Diese mehrteilige Abhandlung soll mit dem Missverständnis aufräumen, beim (Rechts-) Libertarismus würde es sich nur um eine verschärfte Form des Liberalismus handeln, der mit Turbokapitalismus und Globalisierung zu assoziierten, ja gleichzusetzen sei. Egal ob eine bewusste Verdrehung seitens der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/libertarismus-versus-liberalismus-folge-3-paleo-libertarismus-2/">Libertarismus versus Liberalismus: Folge 3: Paleo-Libertarismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/admin-ajax.jpg" alt="" class="wp-image-12002" style="width:836px;height:auto" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/admin-ajax.jpg 600w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/02/admin-ajax-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Paläo-Libertarismus &#8211; die &#8218;alte Schule&#8216; des Liberalismus (Bild: Jon Tyson auf Unsplash)</em></figcaption></figure>



<p><strong>Vorweg:</strong></p>



<p>Diese mehrteilige Abhandlung soll mit dem Missverständnis aufräumen, beim (Rechts-) Libertarismus würde es sich nur um eine verschärfte Form des Liberalismus handeln, der mit Turbokapitalismus und Globalisierung zu assoziierten, ja gleichzusetzen sei.</p>



<p>Egal ob eine bewusste Verdrehung seitens der Vertreter eines multikulturellen Egalitarismus vorliegt oder ob aus Unwissen alles über einen Kamm geschert wird: Mit beidem soll hier aufgeräumt werden.</p>



<p><strong><em>Fehlurteil: Weil Libertäre wie ‘ moderne‘ Liberale sich gesellschaftspolitisch als ‘freiheitlich‘ positionieren, haben sie auch ein gesellschaftspolitisch gleichgütiges („permissives“) oder sogar progressives Gesellschaftsmodell.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Paleo heißt: „(Ur-)Alt“ (zur Begrifflichkeit)</h2>



<p>Die Ides des Liberalismus, dessen eine spezifische, neuzeitliche Ausprägung der Libertarismus ist, ist ein Kind seiner Zeit. Im Zuge der Aufklärung hatte der Liberalismus im 18. Jahrhundert seine Stoßrichtung im Hinblick auf das Erkämpfen bürgerlicher Freiheitsrechte gegen absolutistische Herrscher von vermeintlich „Gottes Gnaden“.&nbsp; Im 19. Jahrhundert stand der Liberalismus Pate für die Befreiung der Nationen aus transnationalen Königshäusern und deren immer noch teilweise feudalistischen Herrschaftssystemen.</p>



<p>Der Liberalismus des „Hier und Jetzt“ hat sich aber zunehmend zeitgeistig verrannt. Er hat seinen Ursprung von der Sicherung der Eigentumsrechte aus den Augen verloren und wendet sich zunehmend angeblich unveräußerlichen Grund- und Menschenrechten für alle in einem Gemeinschaftsverband zu &#8211; Umverteilung und individuelle Verantwortungslosigkeit zugunsten des entindividualisierten Gemeinwesens nehmen zu.</p>



<p>Begrifflich ist weiterhin zu erläutern, dass es unter <a href="https://www.zeit.de/kultur/2024-09/murray-rothbard-palaeo-koalition-javier-milei-oekonomie">Murray Rothbart</a>, dem Gottvater des Anarcho-Kapitalismus, Ende der 80er bzw. Anfang der 90er Jahre zu einem Zusammenschluss von kompromisslosen Libertären und Paleo-Konservativen kam. Das politische Konzept des Paleo-Libertarismus wurde im Wesentlichen entwickelt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lew_Rockwell">Lew Rockwell</a>. Trotz inhaltlicher Unterschiede zwischen Libertären und Paleo-Konservativen wie beispielsweise die Haltung zu staatlichen Zollerhebungen waren sich die Bündnispartner einig, dass der Liberarismus von den zeitgeistigen Abirrungen der 6oer-Jahre bereinigt werden muss und unter der gemeinsamen libertären Fahne, Hippies, Drogensüchtige und militante antichristliche Atheisten keinen Platz mehr finden dürfen. Stattdessen seien für eine neue Gesellschaft auf den Trümmern der bisherigen Staaten Traditionen, zivilisatorische Werte und eine möglichst hohe ethnische Homogenität als neue Bausteine erforderlich. <strong><em>Mit anderen Worten: Der Libertarismus wurde von allen linken Krebsgeschwulsten befreit, womit sich das Suffix &#8222;rechts&#8220; vor libertär gänzlich erübrigt.</em></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Permissive Liberale – daher auch gesellschaftspolitisch permissive Libertäre?</h2>



<p>Die vermeintlichen „Liberalen“ – in den USA beispielsweise ein Synonym für „links“ – haben ihre Strategie, dass im Mittelpunkt das Privateigentum stehe, längst zugunsten vermeintlich humanitärer Ideale aufgegeben. Wichtig seien vielmehr die imaginäre ‘soziale Gerechtigkeit‘ und für alle verpflichtende Minderheitenrechte.</p>



<p>Insofern ist die paleolibertäre Rechte gänzlich kontrovers zu den oben beschriebenen links-libertarianistischen Abwegen. Der Paleo-Libertarianismus mit seinen Repräsentanten Murray Rothbarth und Lew Rockwell, später mit seinen deutschen Wurzeln Hans-Hermann Hoppe, nehmen demgegenüber eine ganz offensichtliche Gegenposition ein.</p>



<p>Anstatt permissiven, vermeintlich ‘liberalen‘, sublim neomarxistischer Positionen, werden von Seiten des Paleo-Libertarismus, also neusprechlich: des Old-School-Libertarismus, in Übereinstimmung mit dem Primat des Privateigentums und der Eigenverantwortung gesellschaftspolitisch als konservativ geltende Werte vertreten.</p>



<p>Diese paläo-libertären Werte sind bei Lichte betrachtet nur Stützpfeiler der Sicherung des Privateigentums und der Eigenverantwortung, werden aber von Seiten der lauen, vermeintlich liberalen Gegenspieler als konservativ und rückwärtsgerichtet dargestellt, um sie vermeintlich außerhalb der Zeit anzusiedeln – freiheitlich und ökonomisch betrachtet sind sie genau das Gegenteil.</p>



<p><strong>Knackig zusammengefasst: Libertäre scheißen im Gegensatz zu zeitgenössischen Liberalen auf politische Korrektheit und vermeintlich imperative Minderheitenrechte. Jeder hat das Recht, jeden anderen wegen seiner gesellschaftspolitischen und/oder religiösen Auffassungen nicht als Vertragspartner zu wählen, weil das Primat stets bei privatrechtlichen Vereinbarungen liegen muss – losgelöst von jeglichem staatlichen (Mitsprache-) Rechten.</strong></p>



<p><strong>Wer offensichtlich gemeinschaftskonstitutive Elemente wie Familie, Andersgeschlechtlichkeit und Geschlechterrolle beseitigen will, mag dies für sich tun, der Paleo-Libertarist denkt nachhaltig und setzt auf den Nukleus jeder (ökonomischen) Gemeinschaft: die traditionelle und einzig lebenswirkliche Familie aus Vater, Mutter und möglichst vielen Kindern.</strong></p>
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		<title>Im Einwanderungskasino &#8211; ein Audiotext von Johannes Poensgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 17:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingsstadl]]></category>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/12/Kasino-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-11986" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/12/Kasino-1024x576.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/12/Kasino-300x169.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/12/Kasino-768x432.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/12/Kasino.jpg 1100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Bildmontage: Fragen zur Zeit: Roulettrad: Cccc789, CC0, via Wikimedia Commons)</figcaption></figure>



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		<title>Rechtspopulismus: Eine Strategie für die [rechts-libertäre] Paläo-Bewegung &#8211; Von Murray N. Rothbard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminwir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 12:58:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft und Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übertragung aus dem Englischen: Dr. Peter Malborn (Technischer Hinweis: Ergänzungen des Übersetzers stehen in eckigen Klammern.) &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; Vorbemerkungen des Pluriversum-Verantwortlichen Michael Dangel: Die Linke, also die Sozialisten in all ihren vermeintlich &#8218;liberalen&#8216; bis hin zu ihren totalitären internationalsozialistischen Ausprägungen, ist...</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="385" height="239" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/11/Rothbart.png" alt="" class="wp-image-11937" style="width:840px;height:auto" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/11/Rothbart.png 385w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/11/Rothbart-300x186.png 300w" sizes="(max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption class="wp-element-caption">Murray N. Rothbard: Prophet und Wegbereiter des Rechtspopulismus? (Bildmontage: Pluriversum)</figcaption></figure>



<p><strong>Übertragung aus dem Englischen: Dr. Peter Malborn (Technischer Hinweis: Ergänzungen des Übersetzers stehen in eckigen Klammern.)</strong></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>



<p><em>Vorbemerkungen des Pluriversum-Verantwortlichen Michael Dangel:</em></p>



<p><em>Die Linke, also die Sozialisten in all ihren vermeintlich &#8218;liberalen&#8216; bis hin zu ihren totalitären internationalsozialistischen Ausprägungen, ist hell entsetzt über den Siegeszug der Libertären. Wie kann es nur zu diesen marktradikalen Siegeszügen von staatlichen Delegitimisten wie <a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/argentinien-javier-milei-die-ueberraschende-erfolgsbilanz-des-manns-mit-kettensaege-110663827">Javier Milei</a> in Argentinien, aber auch der vermeintlich &#8218;rechten&#8216; Hand von <a href="https://www.zeit.de/thema/us-zoelle">Donald Trump</a> in Gestalt von <a href="https://www.heute.at/s/elon-musk-ruft-zum-boykott-von-netflix-auf-120135156">Elon Musk</a>, dem reichsten Mann der Welt, kommen? </em></p>



<p><em>Jahrzehntelang ist es der Linken gelungen, mit dem Hohelied auf Staatsvergottung und bürokratische Machbarkeitsutopien die kleine Schar der Vertreter der <a href="https://austrian-institute.org/de/oesterreichische-schule/">Österreichischen Schule der Nationalökonomie</a> zu marginalisieren. <a href="https://www.deutschlandfunk.de/75-todestag-von-john-maynard-keynes-die-aera-des-100.html">John Maynard Keynes</a> hat dabei fast alle Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Utopie ökonomischer Stabilität, ja sogar nachhaltigen Wachstums durch staatliche Stimuliprogramme und notorischem bürokratischen Interventionismus jahrzehntelang eingelullt. Nach der Weltfinanzkrise 2007ff schien auch der Angriff der Neoliberalen seit den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, insonderheit die Anhänger des Monetarismus nach <a href="https://blogs.faz.net/fazit/2018/01/10/milton-friedmans-unbequeme-wahrheiten-9545/index.html">Milton Friedman</a>, abgewehrt. Und nun das! Denn auf den libertären Impuls setzen sich nun Rechtspopulisten auf und treiben weltweit ihre &#8218;konterrevolutionäre&#8216; antisozialistische Agenda voran.</em></p>



<p><em>Wie konnte es nur dazu kommen? Das Quellenstudium der Jünger des Sozialismus ist schließlich bei <a href="https://www.misesde.org/2011/09/rothbard-murray-n/">Murray N. Rothbard, dem uneingeschränkten Godfather des Anarchokapitalismus</a> angelangt. In seinem im <a href="https://www.rothbard.it/articles/right-wing-populism.pdf">Januar 1992 im Rothbard-Rockwell-Report (RRR) erschienenen Beitrag &#8222;Right-Wing-Populism: A Strategy for the Paleo Movement&#8220; </a>sehen die Freunde des bürokratischen Dirigismus und des therapeutischen Staates die Blaupause für die &#8222;Machtergreifung&#8220; der Marktradikalen und/oder Rechtspopulisten. Jeder Interessierte kann sich nun mit der Lektüre dieses Quellentextes in ungekürzter Originalfassung selbst ein Bild darüber machen, ob dem tatsächlich so ist.</em></p>



<p><strong>Mein besonderer Dank gilt meinem guten Freund Dr. Peter Malborn, promovierter Sprachwissenschaftler und Volkswirt, der den schwer verständlichen Quellentext ins Deutsche übertragen hat.</strong></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br><br>&#8222;Nun, endlich haben sie David Duke erwischt [US-am. Rechtspolitiker, ex-Ku-Klux-Klan-Mitglied und Verschwörungstheoretiker in und aus Louisiana]. Aber er hat ihnen ganz schön Angst eingejagt. Es bedurfte einer massiven Kampagne der Hysterie, der Angst und des Hasses, orchestriert von allen Flügeln der herrschenden Elite, von der offiziellen Rechten bis zur Linken, von Präsident Bush und der offiziellen Republikanischen Partei über die von New York und Washington kontrollierten nationalen Medien über die lokalen Eliten bis hin zu lokalen linken Aktivisten. Es bedurfte einer massiven Angstkampagne, die nicht nur die alten Schreckgespenster des Ku-Klux-Klans und Hitlers heraufbeschwor, sondern auch, ganz konkret, eine virtuelle Drohung, Louisiana zu boykottieren, Touristen fernzuhalten, Kongresse und Veranstaltungen zu verlegen und Arbeitsplätze abzubauen, indem Unternehmen den Staat verlassen.<br><br>Es bedurfte einer Verleumdungskampagne, die die Aufrichtigkeit von Dukes Bekehrung zum Christentum in Frage stellte und ihn sogar aufforderte, offiziell bekannt zu geben, in welcher Kirche er Mitglied ist. Sogar mein alter Freund Doug Bandow [politischer Schreiber und Thinktank-Mitarbeiter] beteiligte sich an dieser Verschwörung im <em>Wall Street Journal</em>, das in seiner Anti-Duke-Hysterie praktisch ausflippte und Duke sogar vorwarf, dass er von Eigeninteressen geleitet sei (!) – vermutlich im Gegensatz zu allen anderen Politikern, die von tiefer Hingabe an das öffentliche Wohl motiviert sind?! Es erforderte eine große Portion Dreistigkeit von Bandow dies zu tun, da er kein sakramentaler Christ ist (wobei man darauf hinweisen kann, dass die angegriffene Person nicht in die sakramentale Kirche aufgenommen wurde), sondern ein pietistischer Christ, der sich gegen jede Art von offiziellem Glaubensbekenntnis oder Liturgie wendet. Wie kann also ein pietistischer Christ die Aufrichtigkeit eines anderen in Frage stellen? Und in einer Welt, in der niemand die christliche Glaubwürdigkeit eines Chuck Colson oder eines Jeb Magruder in Frage stellt [beide Regierungsmitarbeiter unter Präs. Nixon; waren in den Watergate-Skandal verwickelt und wurden zu je 7 Monaten Gefängnis verurteilt]? Aber die Logik ging verloren: Denn das gesamte Establishment, die herrschende Elite, stand auf dem Spiel, und in einer solchen Schlacht schließen sich alle vermeintlich verfeindeten Flügel des Establishments zu einer Einheit zusammen und kämpfen mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen.</p>



<p>In einer solchen Schlacht schließen sich alle angeblich verfeindeten Flügel des Establishments zu einer Einheit zusammen und kämpfen mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen.</p>



<p><br>Aber dennoch: David Duke erhielt 55 Prozent der weißen Stimmen; er verlor in der Stichwahl, weil die Angstkampagne eine massive Mobilisierung der schwarzen Wähler hervorrief. Aber man beachte die Aufregung; die Politik in Louisiana erhob sich aus der üblichen Lethargie, an die wir seit Jahrzehnten gewöhnt waren, und brachte eine Wahlbeteiligung von 80 Prozent hervor, wie es sie seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr gegeben hat, als die Parteipolitik noch von heftigen Parteikämpfen und Ideologien geprägt war.<br><br>Ein Punkt, der nirgendwo erwähnt wurde: Der Populismus hat in Louisiana gewonnen, weil<br>in der ersten Vorwahl die beiden Gewinner Duke, ein Rechtspopulist, und Edwin Edwards, ein Linkspopulist, waren. Außerhalb des Rampenlichts standen die beiden Kandidaten des Establishments: der amtierende Gouverneur Buddy Roemer, ein Befürworter hoher Steuern und hoher Ausgaben „Reform”-Demokrat, der von der Bush-Regierung unterstützt wurde, um den gefürchteten Duke zu stoppen; und der vergessene Mann, Clyde Holloway, der offizielle Kandidat der Republikaner, ein guter Konservativer des Establishments, der nur fünf Prozent der Stimmen erhielt. (Die bemitleidenswerte Digital-Zeitung „Human Events“ beklagte sich während des Wahlkampfs immer wieder: Warum ignorieren die Medien Clyde Holloway? Die einfache Antwort lautet, weil er nie irgendwo aufgetreten ist &#8212; eine lehrreiche Metapher für das, was letztendlich das Schicksal des konservativen Establishments sein wird.)<br><br></p>



<p>Der linkspopulistische, ehemalige Gouverneur Edwin Edwards ist ein langjähriger Cajun-Gauner – ethnisch gesehen ein Angehöriger der französischsprachigen Einwohner Louisianas &#8211; dessen Motto seit jeher das ausgelassene „Laissez les bons temps rouler“ („Lasst die guten Zeiten rollen!”) war. Er wurde angeblich schon immer von Geschäftsleuten und konservativen Eliten gehasst. Aber dies war eine Krisenzeit, und in Krisenzeiten kommt die Wahrheit ans Licht: Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen dem linken Populismus und dem System, das wir derzeit haben. Der linke Populismus, der die Massen dazu aufhetzt „die Reichen” anzugreifen, läuft auf dasselbe hinaus: hohe Steuern, unkontrollierte Ausgaben, massive Umverteilung der Einkommen der Arbeiter- und Mittelschicht an die herrschende Koalition aus allgegenwärtiger Regierung, Großunternehmen und der neuen Klasse von Bürokraten, Technokraten und Ideologen und ihren zahlreichen abhängigen Gruppen. Und so verschwand in der Krise der linke Populismus – ein Schein-Populismus – und alle Betrügereien wurden der mächtigen Edwards-Koalition vergeben. Es ist aufschlussreich, dass das Establishment vorgibt, an Edwards&#8216; tränenreiche Versprechen persönlicher Besserung zu glauben („Ich bin jetzt 65; die guten Zeiten sind vorbei“), während es sich weigert, an die Aufrichtigkeit von David Dukes Bekehrung zu glauben.</p>



<p>Sie sagten in den 60er Jahren, als sie die gewalttätige Linke sanft zurechtwiesen: „Hört auf mit der Gewalt, arbeitet innerhalb des Systems.” Und das hat sehr gut funktioniert, denn die ehemalige Neue Linke führt nun die angesehenen intellektuellen Klassen an. Warum war das Establishment also nicht bereit, zu vergeben und vergessen, als ein Rechtsradikaler wie David Duke aufhörte, Gewalt zu befürworten, die Robe des Ku-Klux-Klans ablegte und begann, innerhalb des Systems zu arbeiten? Wenn es in Ordnung war, ein Kommunist oder gewalttätiger militanter Linker gewesen zu sein, oder was auch immer in einer wilden Jugend, warum ist es dann nicht in Ordnung, ein Klanmitglied gewesen zu sein? Oder genauer gesagt: Wenn es in Ordnung war, dass der verehrte Richter am Obersten Gerichtshof Hugo Black oder der Löwe des Senats, Robert Byrd, Klanmitglieder gewesen sind, warum gilt das dann nicht auch für David Duke? Die Antwort liegt auf der Hand: Black und Byrd wurden Mitglieder der liberalen Elite, des Establishments, während Duke weiterhin ein Rechtspopulist und damit ein Gegner des Establishments blieb, diesmal sogar noch gefährlicher, weil er „innerhalb des Systems” agierte.</p>



<p>Es gab nichts in Dukes aktuellem Programm oder Wahlkampf, was nicht auch von Paläokonservativen oder Paläolibertären unterstützt werden könnte: Steuersenkungen, Abbau der Bürokratie, Kürzung des Sozialsystems, Abschaffung positiver Diskriminierung und rassischer Quotenregelungen, Forderung nach gleichen Rechten für alle Amerikaner, einschließlich der Weißen: Was ist daran falsch? Und natürlich entschied sich die mächtige Anti-Duke-Koalition nicht dafür Duke in irgendeinem dieser Punkte zu widersprechen. Tatsächlich gab selbst der linkeste seiner Gegner widerwillig zu, dass Duke Recht hatte. Stattdessen konzentrierte sich das Establishment auf genau die „negative Wahlkampfführung”, die es angeblich verabscheut (vor allem, wenn sie gegen sie selbst gerichtet ist). (Ironische Anmerkung: TV-Kommentatoren, die sich regelmäßig zweimal im Jahr einem Facelifting unterziehen, griffen Duke bitterlich wegen seines angeblichen Faceliftings an. Und niemand lachte!)<br><br></p>



<p>Was ist rechter Populismus?</p>



<p><br>Die grundlegende Erkenntnis des rechten Populismus ist, dass wir in einem etatistischen Land und einer etatistischen Welt leben, die von einer herrschenden Elite dominiert wird, bestehend aus einer Koalition aus tiefem Staat mit ebenso tiefer Regierung, Großunternehmen und verschiedenen einflussreichen Interessengruppen. Genauer gesagt wurde das alte Amerika der individuellen Freiheit, des Privateigentums und des Minimal-Staates durch eine Koalition aus Politikern und Bürokraten ersetzt, die mit mächtigen Unternehmens- und Old-Money-Finanzeliten (z. B. den Rockefellers oder den Trilateralisten, die eine engere Bindung der USA, Japans und Westeuropas anstrebten); und die neue Klasse der Technokraten und Intellektuellen, einschließlich der elitären Ivy-League-Ostküsten-Akademiker – den Absolventen der acht prestigeträchtigsten Universitäten der USA &#8211; und Medieneliten, die die meinungsbildende Klasse in der Gesellschaft darstellen. Kurz gesagt, wir werden von einer modernisierten Koalition des 20. Jahrhunderts aus Thron und Altar regiert, mit dem Unterschied, dass dieser Thron aus verschiedenen Großkonzernen und der Altar aus säkularen, staatsorientierten Intellektuellen besteht, obwohl unter den Säkularisten auch eine vernünftige Mischung aus protestantischen Sozialreformern der <em>Social-Gospel</em>-Bewegung der Mainstream-Christen zu finden ist.</p>



<p>Die herrschende Klasse im Staat hat immer Intellektuelle gebraucht, um ihre Herrschaft zu rechtfertigen und die Massen zur Unterwerfung zu bewegen, d. h., dazu Steuern zu zahlen und sich der staatlichen Herrschaft zu fügen. Früher stellte in den meisten Gesellschaften eine Form von Priestertum oder Staatskirche die Meinungsmacher, die diese Herrschaft rechtfertigten. Heute, in einem säkularen Zeitalter, haben wir Technokraten, „Sozialwissenschaftler” und Medien-Intellektuelle, die das staatliche System rechtfertigen und die Ränge seiner Bürokratie besetzen.</p>



<p>Libertäre haben das Problem oft klar erkannt, aber als Strategen für sozialen Wandel haben sie den Zug verpasst. In dem, was wir als „Hayek-Modell” bezeichnen könnten,<br>haben sie dazu aufgerufen, richtige Ideen zu verbreiten und dadurch die intellektuellen Eliten für die Freiheit zu gewinnen, angefangen bei den Spitzenphilosophen, um dann über Jahrzehnte hinweg langsam auch Journalisten und andere Meinungsbildner in den Medien zu überzeugen. Und natürlich sind Ideen der Schlüssel, und die Verbreitung der richtigen Lehre ist ein notwendiger Bestandteil jeder libertären Strategie. Man könnte sagen, dass dieser Prozess zu lange dauert, aber eine langfristige Strategie ist wichtig und steht im Gegensatz zur tragischen Sinnlosigkeit des offiziellen Konservatismus, der sich nur für das kleinere Übel bei den aktuellen Wahlen interessiert und daher auf mittlere Sicht verliert, ganz zu schweigen von der langfristigen Perspektive. Der eigentliche Fehler liegt jedoch weniger in der Betonung des langfristigen Ansatzes, sondern vielmehr darin,<br>die grundlegende Tatsache zu ignorieren, dass das Problem nicht nur ein intellektueller Fehlschluss ist. Das Problem besteht eher darin, dass die intellektuellen Eliten vom derzeitigen System profitieren; in entscheidender Hinsicht sind sie Teil der herrschenden Klasse. Der Prozess der Hayekschen Bekehrung geht davon aus, dass jeder, oder zumindest alle Intellektuellen, ausschließlich an der Wahrheit interessiert sind und dass wirtschaftliche Eigeninteressen niemals im Weg stehen. Jeder, der mit Intellektuellen oder Akademikern vertraut ist, sollte sich schnellstens von dieser Vorstellung verabschieden. Jede libertäre Strategie muss anerkennen, dass Intellektuelle und Meinungsmacher Teil des grundlegenden Problems sind, nicht nur wegen ihrer Fehlschlüsse, sondern weil ihr Eigeninteresse mit dem herrschenden System verknüpft ist.</p>



<p>Warum ist eigentlich der Kommunismus implodiert? Weil das System letztendlich so schlecht funktionierte, dass sogar die Nomenklatura die Nase voll hatte und das Handtuch warf. Die Marxisten haben zu Recht darauf hingewiesen, dass ein soziales System zusammenbricht, wenn die herrschende Klasse demoralisiert wird und ihren Willen zur Macht verliert; das offensichtliche Scheitern des kommunistischen Systems hatte diese Demoralisierung zur Folge. Aber nichts zu tun oder sich nur darauf zu verlassen, die Eliten in den richtigen Ideen zu erziehen, würde bedeuten, dass unser eigenes, staatliches System nicht reformierbar ist, bis unsere gesamte Gesellschaft, wie die der Sowjetunion,<br>in Schutt und Asche liegt. Das dürfen wir sicherlich nicht tatenlos hinnehmen. Eine Strategie für die Freiheit muss viel aktiver und aggressiver sein.</p>



<p>Daher ist es für Libertäre oder Konservative, die sich für einen minimalen Staat einsetzen,<br>wichtig, zwei Dinge zu tun: nicht nur richtige Ideen zu verbreiten, sondern auch die korrupten herrschenden Eliten zu entlarven und aufzudecken, wie sie vom bestehenden System profitieren, genauer gesagt, wie sie uns ausnehmen. Den Eliten die Maske herunterzureißen, ist „negative Wahlkampfführung” in ihrer besten und grundlegendsten Form.</p>



<p>Diese zweigleisige Strategie besteht darin, (a) einen Kader unserer eigenen libertären Meinungsführer für einen minimalen Staat auf der Grundlage korrekter Ideen zu rekrutieren; und (b) die Massen direkt anzusprechen, um die dominanten Medien und intellektuellen Eliten zu umgehen und die Massen gegen die Eliten aufzubringen, die sie ausbeuten, verwirren und unterdrücken, sowohl sozial als auch wirtschaftlich. Aber diese Strategie muss das Abstrakte und das Konkrete miteinander verbinden; sie darf nicht einfach nur die Eliten abstrakt angreifen, sondern muss sich speziell auf das bestehende staatliche System konzentrieren, auf diejenigen, die derzeit die herrschenden Klassen bilden. Libertäre haben sich lange Zeit die Frage gestellt, welche Gruppen sie ansprechen sollen. Die einfache Antwort „alle“ reicht nicht aus, denn um politisch relevant zu sein, müssen wir uns strategisch auf diejenigen Gruppen konzentrieren, die sowohl am stärksten unterdrückt werden, als auch den größten sozialen Einfluss haben.</p>



<p>Die Realität des derzeitigen Systems ist, dass es eine unheilige Allianz aus „korporativ-liberalen“ Großunternehmen und Medieneliten bildet, die durch den tiefen Staat mit seiner ebenso tiefen Regierung eine parasitische Unterschicht privilegiert und zum Aufstieg gebracht hat, die unter anderem die Mittel- und Arbeiterklasse in Amerika ausplündert und unterdrückt. Daher ist die richtige Strategie der Libertären und Paläos die Strategie des „Rechtspopulismus“, d. h.: diese unheilige Allianz aufzudecken und anzuprangern und dazu aufzurufen, diese Allianz aus Preppie-Unterschicht und liberalen Medien loszuwerden, zum Vorteil der Mittel- und Arbeiterklasse.</p>



<p><br>Ein rechtspopulistisches Programm<br><br>Ein rechtspopulistisches Programm muss sich daher darauf konzentrieren, die entscheidenden Bereiche der staatlichen und elitären Herrschaft abzubauen und den Durchschnittsamerikaner von den offenkundigsten und unterdrückerischsten Maßnahmen dieser Herrschaft zu befreien. Im Einzelnen heißt das:<br><br></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Steuersenkungen</em> – Alle Steuern, d.h. Umsatzsteuern, Unternehmenssteuern, Grundsteuern usw., aber insbesondere die politisch und persönlich Erdrückendste: die Einkommenssteuer. Wir müssen auf die Abschaffung der Einkommenssteuer und die Abschaffung ihrer Einzugsbehörde hinarbeiten.</li>



<li><em>Sozialhilfe kürzen</em>. Die Herrschaft der Unterschicht muss beseitigt werden, indem das Sozialhilfesystem abgeschafft oder, wenn eine Abschaffung nicht möglich sein sollte, zumindest drastisch gekürzt und eingeschränkt wird.</li>



<li><em>Abschaffung von Privilegien für bestimmte Rassen oder Gruppen</em>. Abschaffung von positiver Diskriminierung, von Rassenzuteilungen usw. unter Hinweis darauf, dass die Wurzel solcher Quoten die gesamte „Bürgerrechts”-Struktur ist, die die Eigentumsrechte jedes Amerikaners mit Füßen tritt.</li>



<li><em>Die Straßen zurückerobern: Kriminelle bekämpfen</em>. Und damit meine ich natürlich nicht „Wirtschaftskriminelle” oder „Insiderhändler”, sondern gewalttätige Straßenkriminelle wie Straßenräuber, Vergewaltiger oder Mörder. Die Polizei muss mehr Befugnisse bekommen und sofortige Strafen verhängen dürfen, natürlich vorbehaltlich der Haftung, wenn sie einen Fehler begeht.</li>



<li><em>Die Straßen zurückerobern: Die Penner loswerden</em>. Noch einmal: Die Polizei braucht mehr Befugnisse, um die Straßen von Pennern und Landstreichern zu säubern. Wohin sollen sie gehen? Wen interessiert das? Sie sollen verschwinden, das heißt, sie wechseln aus den Reihen der verwöhnten und verhätschelten Pennerklasse in die Reihen der produktiven Mitglieder der Gesellschaft.</li>



<li><em>Die Zentralbank Federal Reserve abschaffen; die Bankster angreifen</em>. Geld und Bankwesen sind komplexe Themen. Aber die Realität lässt sich anschaulich darstellen: Die <em>Fed</em> ist ein organisiertes Kartell von Bankstern, die Inflation verursachen, die Allgemeinheit ausnehmen und die Ersparnisse des durchschnittlichen Amerikaners vernichten. Die Hunderte von Milliarden an Steuergeldern, die an die Sparkassen-Bankster ausgezahlt werden, sind Peanuts im Vergleich zum bevorstehenden Zusammenbruch der Geschäftsbanken.</li>



<li><em>Amerika zuerst</em>. Ein wichtiger Punkt, der eigentlich nicht erst an siebter Stelle der Prioritätenliste stehen sollte. Die amerikanische Wirtschaft befindet sich nicht nur in einer Rezession, sie stagniert. Der durchschnittlichen Familie geht es heute schlechter als vor zwei Jahrzehnten. Komm nach Hause, Amerika! Hör auf, Faulenzer im Ausland zu unterstützen! Beende alle Auslandshilfe, die Hilfe für Bankster, ihre Anleihen und ihre Exportindustrien ist! Beende den globalen Unsinn und lass uns unsere Probleme zu Hause lösen!</li>



<li><em>Verteidigung der Familienwerte</em>. Das bedeutet, den Staat aus der Familie herauszuhalten und die staatliche Kontrolle durch elterliche Kontrolle zu ersetzen, was das Ende der öffentlichen Schulen und deren Ersatz durch Privatschulen bedeutet. Wir müssen uns jedoch bewusst sein, dass Gutschein- und Steuergutschriftprogramme, im Gegensatz zu den Theorien Milton Friedmans, keine geeigneten Schritte auf dem Weg zur Privatisierung des Bildungswesens sind. Sie werden die Lage eher verschlimmern, indem sie die staatliche Kontrolle über die privaten Schulen noch weiter verstärken. Innerhalb des öffentlichen Schulsystems ist die einzige sinnvolle Alternative die Dezentralisierung und die Rückkehr zur lokalen, gemeinschaftlichen Nachbarschaftskontrolle über die Schulen.</li>
</ol>



<p>Überdies: Wir müssen ein für alle Mal die modal-libertäre Sichtweise ablehnen, dass alle staatlich betriebenen Einrichtungen unweigerlich zu Sündenpfuhlen werden. Wir müssen versuchen &#8211; ohne eine vollständige Privatisierung anzustreben &#8211; staatliche Einrichtungen wie Unternehmen zu betreiben oder sie der Kontrolle durch die Gemeinde unterstellen. Das bedeutet jedoch, dass öffentliche Schulen Gebete zulassen müssen und wir die absurde atheistische Auslegung des Ersten Verfassungszusatzes aufgeben müssen, wonach das Verbot der „Einführung einer Staatsreligion” bedeutet, dass Gebete in öffentlichen Schulen oder Kinder-Krippen, auf einem Schulhof oder einem öffentlichen Platz zu Weihnachten nicht erlaubt sind. Wir müssen zur Vernunft und zur ursprünglichen Absicht der Verfassungsauslegung zurückkehren.</p>



<p>Bislang galt, dass jedes dieser rechtspopulistischen Programme in völligem Einklang mit einer radikal libertären Position steht. Aber alle reale Politik ist Koalitionspolitik, und es gibt andere Bereiche, in denen Libertäre durchaus Kompromisse mit ihren paläo- oder traditionalistischen oder anderen Partnern in einer populistischen Koalition eingehen könnten. Nehmen wir zum Beispiel Familienwerte und so heikle Themen wie Pornografie, Prostitution oder Abtreibung. Hier sollten Befürworter der Legalisierung und Pro-Choice-Libertäre bereit sein,einen Kompromiss hinsichtlich einer dezentralistischen Haltung einzugehen, d. h. die Tyrannei der Bundesgerichte zu beenden und diese Probleme den Bundesstaaten oder besser noch den Kommunen und Nachbarschaften zu überlassen, also den „Gemeinschaftsstandards”, d.h. der Gemeinde.<br><br>Alternative libertäre Strategien</p>



<p>A. Korridore der Macht</p>



<p>Es gibt zwei alternative Strategien zu den oben genannten für die libertäre Bewegung. Die eine ist die <em>Koch-Crane</em>-Strategie, die Strategie des <em>Cato Institutes</em>, der bis 2004 bestehenden Denkfabrik <em>Citizens for a Sound Economy</em> und anderer. Sie ist das Gegenteil einer rechtspopulistischen Strategie: Es ist die Strategie, sich bei den Korridoren der Macht anzubiedern, Lobbyarbeit zu betreiben und Einfluss auf die obersten Eliten zu nehmen, um sie sanft auf einen mehr libertären Weg zu lenken. Es ist klar, dass diese Strategie, die seit Anfang der 1980er Jahre von [Charles und David] Koch [US-am. Industrielle und Libertäre aus Kansas] und anderen verfolgt wird, genau die Entsprechung der Strategie ist, die vom offiziellen Washingtoner Konservatismus in derselben Ära verfolgt wurde und ebenfalls zu Beginn der Reagan-Regierung startete. Wie im Fall des offiziellen Konservatismus war die Strategie erfolgreich in Bezug auf die Erlangung von Ansehen, offiziellen Kontakten, Arbeitsplätzen in Washington und allgemein wichtigen und angenehmen Verbindungen und vielleicht sogar Verträgen mit der Macht. Aber sie war spektakulär erfolglos, wenn es darum ging, bedeutende Fortschritte für libertäre Prinzipien zu erzielen. Im Gegenteil: Alles, was diese Strategie des „Korridors der Macht“ erreicht hat, ist, sowohl die konservative als auch die libertäre Bewegung zu entmachten und sie zu Handlangern der Macht zu machen. Der marginale Einfluss der Libertären bestand darin, einige technische Möglichkeiten zu finden, um die Funktionsweise des Staates ein wenig effizienter oder etwas weniger ineffizient zu gestalten. Und das schadet der Sache der Freiheit eher, als dass es ihr nützt.</p>



<p>Die eher bedachten Befürworter dieses Weges haben ihn als <em>Fabian</em>-Strategie bezeichnet. Sie argumentieren, dass die sozialistische <em>Fabian Society</em> im Großbritannien des ausgehenden 19. Jahrhundert mit ihrem schrittweisen und respektvollen Ansatz brillant erfolgreich war. Anstatt militant zu sein und den Staat anzugreifen, wie es die radikalen Marxisten tun würden, haben sich die Fabianer in die Macht eingeschlichen und sie schrittweise und unaufhaltsam in Richtung Kollektivismus gelenkt. Ist dies nicht ein ähnlich sicherer Weg für Konservative oder Libertäre? Nun, dieser Weg mag für die rechtsgerichteten Fabianer bequemer und sicherlich auch lukrativer gewesen sein. Aber die Fabian-Strategie übersieht einen entscheidenden Punkt. Abgesehen davon, dass die radikalen Marxisten zu Recht den Fabianismus als Verrat an den marxistischen Prinzipien betrachteten, drängten die Fabianer den Staat nur sanft in eine Richtung, in die er gerne und bereitwillig von selbst gehen wollte, nämlich immer mehr Macht für den Staat und seine Eliten zu generieren. Aber fabianische Libertäre oder Konservative, die sich für eine begrenzte Staatsgewalt einsetzen, würden Prinzipien vertreten, die den herrschenden Eliten sehr zuwider sind. Daher ist die Erfolgsgeschichte des Fabianismus im britischen Sozialismus für die Gegenwart irrelevant. Im Gegenteil, wahrscheinlich würde genau das passieren, was dann dort auch passiert ist: Die angehenden Fabianer, Gradualisten, respektvollen Konservativen und Libertäre wurden vereinnahmt und in die falsche Richtung fabianisiert.</p>



<p>Die viel gepriesene Koch-Crane-Strategie, die sich an „fiskalisch konservative und sozial-liberale” Yuppies richtet, ist Teil derselben fehlgeleiteten und katastrophalen Strategie. Yuppies aus der oberen Mittelschicht die in Vororten leben, sind vielleicht sehr unterhaltsam auf Cocktailpartys, aber sie sind genau die falsche Klasse, die eine libertäre Strategie ansprechen sollte. Denn von allen Gruppen und Klassen in der Gesellschaft<br>geht es ihnen am Besten und sie sind am wenigsten unzufrieden und am wenigsten geneigt, eine tiefe Abneigung gegen den Staat zu hegen. Und selbst wenn sie nach ein paar Martinis zu den „Catoiten“ sagen sollten: „Ja, wir stimmen Euch in den meisten Punkten wirklich zu“, sind sie kaum bereit, etwas zu unternehmen, sich aufzulehnen oder sich gegen das bestehende System des Staatskapitalismus zu stellen. Diese Yuppies der oberen Mittelschicht sind die schwächste Stütze für jede libertäre oder auf eine begrenzte Staatsgewalt ausgerichtete Strategie.</p>



<p>Natürlich wählen die Koch-Crane-Anhänger oft diesen Weg, weil sie selbst zu kulturellem und sozialem Linksextremismus neigen.</p>



<p>Natürlich wählen die Koch-Crane-Anhänger diesen Weg oft nicht nur aus strategischen Gründen, sondern weil sie selbst zu kulturellem und sozialem Linksextremismus neigen; ebenso zu Egalitarismus und zu einem libertinen Lebensstil. Daher sind sie kaum die Art von Menschen, die den Kampf gegen den kulturellen und sozialen Verfall anführen, der die amerikanische Öffentlichkeit fast ebenso sehr aufwühlt wie konkrete politische Themen, während ihr linker Egalitarismus sie dazu bewegt, die „Anti-Diskriminierungsgesetze” zu unterstützen, die die Rechte des Privateigentums mit Füßen treten.</p>



<p>B. Die Libertäre Partei</p>



<p>Der andere, alternative, strategische Weg für Libertäre besteht darin, sich vom Mainstream abzugrenzen und eine selbstbewusste Bewegung zu gründen und zu entwickeln, die als eine Kombination aus philosophischer Debattiergesellschaft und sozialem Club fungiert. Genau das haben die Libertären in den 1970er Jahren getan, nur nicht in Form einer politischen Partei.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&nbsp;</li>
</ul>



<p>Unterschiedliche soziale Bedingungen erfordern unterschiedliche Strategien, und ein wichtiger Punkt, den wir anerkennen sollten, ist, dass die <em>Libertarian Party</em> durch die Gründung einer eigenen Partei in den 1970er Jahren eine wichtige, notwendige und lobenswerte Funktion erfüllt hat. Von den 1930er Jahren bis zur ersten Hälfte der 1950er Jahre fungierten die Libertären als wichtige ideologische Impulsgruppe innerhalb der breiten Koalition, die wir heute als die „alte” oder ursprüngliche Rechte kennen; eine Koalition, die als Reaktion auf die Schrecken der Wirtschafts- und Sozialreformen des <em>New Deal</em> von Roosevelt sowohl im Inland als auch im Ausland entstanden war. Libertäre sahen sich selbst als „extremen” und konsequenten Flügel der Rechten und fungierten innerhalb der breiteren Koalition glücklich und harmonisch als Freunde und ideologische und politische Verbündete. Leider begann diese Koalition der Alten Rechten, die sich der Freiheit, dem Privateigentum, freien Märkten und einer anti-interventionistischen „America First”-Außenpolitik verschrieben hatte, Ende der 1950er Jahre zu zerfallen, als altersbedingte Rückzüge aus der Politik (z.B. Robert „Bob“ Taft, republikanischer Gouverneur von Ohio oder Robert R. „Colonel“ McCormick, Republikaner und Zeitungsmagnat aus Chicago) in den Führungsrängen ein Vakuum an der Spitze hinterließen, das von der aufstrebenden „Neuen” Rechten unter der Führung des Schriftstellers und politischen Kommentators William F. Buckley, Jr. und seiner konservativen Zeitschrift <em>National Review</em> gefüllt wurde. Diese Neue Rechte, die in ihren Anfängen die Gestaltung der Alten Rechten nur durch Lippenbekenntnisse begleitete, verwandelte diese innerhalb weniger Jahre in eine global kämpfende, kriegstreiberische und im Grunde genommen staatsfreundliche Bewegung. Leider wurden viele Libertäre zu dieser Zeit in diese staatsorientierte Revolution innerhalb des alten Systems hineingezogen und wurden zu ihrem Anhängsel. Zu diesem Zeitpunkt, am Ende der 1950er Jahre, hielten es diejenigen von uns, die sich diesem Trend widersetzten, für unerlässlich, uns von einer Rechten zu distanzieren, die uns unter den Füßen weggezogen worden war. Es wurde unerlässlich, die beiden in unseren Köpfen und in den Köpfen der Öffentlichkeit klar voneinander zu trennen und auch damit aufzuhören, einer Bewegung, die sich praktisch in ihr Gegenteil verwandelt hatte, libertäre Deckung zu geben oder den Anschein einer „abgespeckten“ Regierung zu gewähren.</p>



<p>Schließlich führte Ende der 1960er Jahre eine Spaltung der Jugendbildungsorganisation <em>Young Americans for Freedom </em>über die Wehrpflicht dazu, dass der wachsende libertäre Flügel der YAF ausgeschlossen wurde oder freiwillig austrat. Dieser Flügel, nun bereit für unabhängige libertäre politische Aktionen, gründete 1971 die <em>Libertarian Party</em>, die sich schnell als unabhängige, politische Heimat für Libertäre etablierte. Zunächst wurde die LP von einer neo-randianischen [aus eher zweitklassigen und wenig präsenten Helden bestehenden], kriegsbefürwortenden Gruppe dominiert, die sich vom <em>National Review</em> vor allem durch ihre Befürwortung bürgerlicher Freiheiten unterschied. Auf dem LP-Parteitag von 1975 jedoch übernahmen diejenigen von uns, die sich dem „Isolationismus” verschrieben hatten, die Partei, und von da an war die LP in der Lage, (1) den Libertarismus als ein selbstbewusstes Credo zu entwickeln, das sich vom Buckley-Konservatismus und erst recht von der zunehmend etatistischen, pro-bürgerrechtlichen und neokonservativen dominierten Rechten der späten 1970er Jahre und danach unterschied, (2) konnte die LP ihre eigenen Mitglieder schulen und einen prinzipientreuen „Kader” aufbauen, und (3) als die LP an Popularität gewann, gelang es ihr mit ihren politischen Kampagnen bis zur finanzstarken Kampagne von 1980, die Medien und politisch interessierte Amerikaner darüber aufzuklären, was „Libertarismus” eigentlich ist. So konnten Anfang der 1980er Jahre die meisten politisch gebildeten Amerikaner erklären, was Libertarismus bedeutet, und auch wenn sie nicht unbedingt damit einverstanden waren, behandelten sie den Libertarismus als ein Credo, das Respekt und Aufmerksamkeit verdient.</p>



<p>All dies wurde von der <em>Libertarian Party</em> erreicht, und nichts kann ihr diese Erfolge nehmen. Aber nachdem sich das Geld der Kochs Anfang der 1980er Jahre einer sanfteren Strategie zuwandte und die LP verließ, verlor die <em>Libertarian Party</em> zunehmend an Bedeutung. Obwohl die meisten Amerikaner vom Libertarismus gehört hatten und sogar seine Doktrin respektierten, gewann die Partei keine Anhänger, geschweige denn Wahlen. Immer mehr „realistische” Menschen verließen die LP, die dadurch zunehmend unzuverlässig, zunehmend libertin, kulturell linksgerichtet und vor allem zunehmend irrelevant wurde. Die Präsidentschaftskampagne von Ron Paul von 1988 war ein letzter verzweifelter Versuch, die Partei in eine Organisation der „echten Welt” und der „echten Menschen” zu verwandeln, in eine Partei, in der sich Menschen aus der Mittelschicht und der Arbeiterklasse zu Hause fühlen konnten. Es war ein nobler Versuch, der scheiterte; die Mitgliedszahlen sprachen einfach dagegen, und als dieses Scheitern offensichtlich wurde,&nbsp; verließ die „reale Welt” oder – wie man sie auch nennen könnte – die „Proto-Paläo”-Fraktion die Partei, und was von der LP übrig geblieben ist, befindet sich nun in einer Abwärtsspirale in die Bedeutungslosigkeit.</p>



<p>Es ist ein glücklicher Zufall, dass gerade als die LP 1989 auseinanderbrach, der Zusammenbruch des Kommunismus den Kalten Krieg überflüssig machte und uns Hoffnung gab, dass viele Konservative sich nun unserer anti-interventionistischen und<br>anti-globalistischen America-First-Außenpolitik anschließen würden. Glücklich nahmen wir zur Kenntnis, dass es tatsächlich einen Flügel von Konservativen gab, der unter den offiziellen Führungskräften in New York und Washington zwar leider nur sehr klein war, aber mit uns darin übereinstimmte, dass die Zeit für einen wiederauflebenden Isolationismus gekommen war. Und es stellte sich auch heraus, dass diese „Paläokonservativen” &#8211; eine Generation jünger als die „Traditionalisten” von vor zwanzig oder dreißig Jahren &#8211; scharfe und kompromisslose Kritiker des Sozialstaates waren, Verächter des offiziellen konservativen Wettlaufs um Regierungsämter und in ihrer Grundeinstellung bitterlich antistaatlich. Daher kam es zu der mittlerweile berühmten Annäherung an die Paläokonservativen, die Gründung einer neuen „paläolibertären” Bewegung als Mittel, um uns von den Spinnern und kulturellen Linken abzugrenzen, die die LP und die „modalen Libertären” ausmachten, und die glückliche Verschmelzung mit den Paläokonservativen zu einer neuen „Paläo”-Bewegung. Für mich selbst bin ich nach fünfunddreißig Jahren in der ideologischen Wildnis, zuerst verbündet mit der Neuen Linken und dann in einer sektiererischen LP, glücklich, wieder zu Hause zu sein in einer neuen, wiederbelebten Reinkarnation der <em>Grand Old Right, </em>der Großen Alten Rechten<em>,</em> meiner Jugend. Wer sagt, dass man nicht wieder nach Hause gelangen kann?</p>



<p>Ich bin glücklich, wieder zu Hause zu sein, in einer neuen, wiederbelebten Reinkarnation der <em>Grand Old Right</em> meiner Jugend.</p>



<p>In meiner Zeit bei der <em>Libertarian Party</em> war eine meiner glücklichsten Begegnungen die mit dem Vorsitzenden des Arizona Verbandes, dem langjährigen politischen Berater Emil Franzi, einem der klügsten politischen Köpfe in der LP. (Als „Proto-Paläo”, wenn es jemals einen gab; Franzi ist ebenfalls schon lange nicht mehr in der LP.) Franzi unterteilte die LP-Mitglieder in drei soziologische Kategorien. Er sagte zu mir: „Murray, es gibt drei Arten von Menschen in der <em>Libertarian Party</em>: die Hippies, die Preppies und die Rednecks.” Als selbsternannter Anführer der konservativen und reaktionären Redneck-Fraktion, ließ Franzi keinen Zweifel daran, wo er selbst stand. Die „Hippies” waren natürlich die Leute, die wir als Modals bezeichneten; die „Preppies” (oder Möchtegern-Preppies) waren die Koch-Crane-Leute. Die „Rednecks“ waren das wahre Volk. In gewisser Weise ist die Strategie, die wir jetzt proklamieren, eine Strategie der Ansprache der Rednecks. Und in der Libertären Partei gibt es praktisch keine Rednecks. Selbst im besten Fall waren es nie sehr viele: Der Redneck Flügel (Caucus) bestand nie aus mehr als einer tapferen Handvoll.</p>



<p>Die Lektion von Joe McCarthy</p>



<p>In Kürze: Wer war der am meisten gehasste, am meisten verleumdete, am meisten verachtete Mann im politischen Leben Amerikas vor David Duke? Genau: Es war „Tailgunner Joe” Joseph McCarthy. [Seinen Spitznamen hatte er, weil er im 2. Weltkrieg Bordschütze am Heck eines Kampfflugzeuges gewesen war]. Warum war er verhasst? McCarthy war kein Ku-Klux-Klan-Mitglied, er war kein Nazi, er war kein Libertärer, er war nicht einmal ein Konservativer. Eine Sache, die inmitten der Anti-McCarthy-Hysterie der 1950er Jahre schnell in Vergessenheit geriet, war, dass Joe McCarthy ein gemäßigter oder liberaler Republikaner war. Darüber hinaus vertrat McCarthy zunächst nicht die fanatische antikommunistische Weltanschauung. Tatsächlich war dies eine Weltsicht, die er erst aus unserer politischen Kultur übernommen hatte, eine Ansicht, die von Konservativen, Zentristen und Liberalen des Kalten Krieges geschaffen und geteilt wurde. Tatsächlich lautete eine der häufigsten und aufschlussreichsten Aussagen über McCarthy: „Wir stimmen seinen Zielen {Antikommunismus} zu, aber wir wehren uns gegen seine Methoden.“ Als McCarthy in den historisch-berühmten Anhörungen die Armee und das gesamte Regierungszentrum konfrontierte, bestritt tatsächlich niemand seine Darstellung, dass der sowjetische Kommunismus die Vereinigten Staaten bedrängte und uns in unmittelbare Gefahr brachte. Es war tatsächlich wahr: Mit Ausnahme einer Minderheit von Kommunisten und Mitläufern stimmten alle McCarthys grundlegender Weltanschauung zu. Das Problem war, dass McCarthy in seinem Kreuzzug ein rechtsgerichteter Populist war. Er gab sich nicht damit zufrieden, kommunistische Eindringlinge im Abstrakten anzugreifen; er nahm die angebliche Gefahr ernst und bestand darauf, Namen zu nennen, indem er diejenigen benannte und bloßstellte, die er als Feinde betrachtete.</p>



<p>Das Faszinierende, das Aufregende an Joe McCarthy war seine „Methode” – sein rechter Populismus: seine Bereitschaft und Fähigkeit, auf die Menschen zuzugehen und dabei die Machtelite zu umgehen &#8211; Liberale, Zentristen, die Medien, die Intellektuellen, das Pentagon, die Rockefeller-Republikaner &#8211; und direkt auf die Massen zuzugehen und sie aufzustacheln. Und genau das hasste die Elite am Meisten. Deshalb musste sie ihn zerstören, deshalb musste sie von allen Antikommunisten im Land seinen Namen zu einem Begriff für politisches Übel machen („McCarthyismus“). Die Politik der Mitte, die Politik der Eliten, ist bewusst langweilig und träge. Die Menschen werden eingelullt wenn ein Bush gegen einen Dukakis antritt oder &#8211; wie es eine Zeit lang aussah &#8211; wenn Bush mit einem Clinton oder einem [Bob] Kerrey [demokr. Gouverneur von Nebraska] umgeht, ohne die Person direkt zu konfrontieren. Aber die rechtspopulistische Politik ist mitreißend, aufregend, ideologisch, und genau deshalb mögen die Eliten sie nicht: Man soll schlafende Hunde nicht wecken. Mit Joe McCarthy herrschte ein Gefühl der Dynamik, der Furchtlosigkeit und der Offenheit, als würde man sich fragen, wen er als Nächstes vorladen würde. Die heilige Eleanor Roosevelt?</p>



<p>Da sich Großunternehmen, das Militär, liberale Intellektuelle, Rockefeller-Republikaner und die Medien gegen ihn stellten, wurde McCarthy schließlich zu Fall gebracht. Er hatte keine Bewegung hinter sich, er hatte keine politische Infrastruktur. Und Joe McCarthy war leider nicht für das neue Medium Fernsehen geeignet, das er so effektiv genutzt hatte, um die Massen direkt zu erreichen. Er war eine „heiße” Persönlichkeit für ein „kühles” Medium; seine Wangen und sein dichter Bart ruinierten sein Ansehen bei einem imagebewussten Publikum. Und vor allem brachen sie Joe das Herz, indem sie den US-Senat – eine Institution, die McCarthy, der kein Libertärer war, liebte und verehrte – dazu brachten, ihn zu rügen.</p>



<p>Was also ist zu tun?</p>



<p>Die Libertären sind nun gespalten in <em>Paläos</em> und <em>Modals</em>. Die <em>Libertarian Party</em>, mittlerweile irrelevant und unaufhaltsam von den Modals dominiert, ist Geschichte. Sie ist am Ende, vorbei, kaputt. Sie verschwindet im Mülleimer der Geschichte. Für die guten Menschen, die sich noch immer der LP verschrieben haben oder in ihr gefangen sind, ist es an der Zeit zu erkennen, dass die LP ihre historische Aufgabe erfüllt hat – den Libertarismus zu entwickeln und die öffentliche Anerkennung der Doktrin zu gewinnen – und dass ihre Zeit längst vorbei ist. Um Nathaniel Brandens [jüdisch-kanadischer Psychologe] Abschied von seiner langjährigen Lebenspartnerin Ayn Rand [am. Autorin russischer Abstammung] zu paraphrasieren, ist es an der Zeit, zur LP zu sagen: „Danke &#8230; und lebt wohl!”, wobei die Betonung auf dem letzten Begriff liegt. Für vernünftige Menschen und Paläo-Libertäre ist es an der Zeit, in die reale Welt zurückzukehren und dabei zu helfen, eine Koalition zu schmieden, die eine erfolgreiche rechtsgerichtete populistische Bewegung schaffen wird, die notwendigerweise zu einem großen Teil libertär sein wird.</p>



<p>Um über die Köpfe der Medien und politischen Eliten hinwegzugehen und die Arbeiter- und Mittelschicht direkt zu erreichen, um die Idee der Freiheit und das Wissen darüber wie sie unterdrückt worden sind [und immer noch werden], zu verbreiten, bedarf es einer inspirierenden und charismatischen politischen Führung. Es erfordert neben intellektuellen Kadern auch politische Führer, die sachkundig, mutig, dynamisch, mitreißend und effektiv darin sind, eine Bewegung aufzubauen und zu führen. Es erfordert eine Führung, die in der Lage ist, den richtigen Moment zum Handeln zu treffen, eine Führung mit dem Mut und der Standhaftigkeit, die Verleumdungen und Diffamierungen zu überwinden, die unweigerlich gegen sie gerichtet werden. Es erfordert ideologische und politische „Unternehmer” im besten Sinne, eine Führung, die bereit und in der Lage ist, eine paläokonservative Koalition zu schmieden, um die Kernwählerschaft und die Paläokonservativen von den offiziellen und neokonservativen Kräften abzuspalten, die neue Fahne zu hissen und eine reale Bewegung aufzubauen, in der &#8211; wie in den Tagen der alten Rechten &#8211; Libertäre eine wertvolle Rolle spielen können.</p>



<p>Einige meiner Freunde betonen die Bedeutung einer geduldigen, lokalen Basisstrategie. Basisaktivitäten sind gut und notwendig. Aber was diese Idee ignoriert, ist, dass Basisarbeit zugegebenermaßen von Natur aus mühsam und langweilig ist. Und dass sie daher niemals in Gang kommen wird, wenn sie nicht durch hochrangige, vorzugsweise präsidiale, politische Kampagnen angestoßen, belebt und mit Energie versorgt wird. Was wir brauchen um eine neue Paläo-Bewegung aufzubauen, insbesondere in dieser Phase, ist ein Präsidentschaftskandidat, jemand, den alle Flügel der Anti-Establishment-Rechten mit Begeisterung unterstützen können. Und obwohl die Partei des politischen Aktivisten Howard Phillips, die <em>Taxpayers Party</em>, letztendlich eine wichtige Rolle spielen könnte, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass die Gründung der Partei noch nicht vollständig vollzogen wurde und dass es derzeit keinen Präsidentschaftskandidaten gibt. Die Aufgabe besteht nun darin, jemanden zu finden, der eine Volksrevolution gegen den schwächelnden George Bush in New Hampshire und anderen Vorwahlen der Republikaner anführt und diesen Kampf bis zur Republikaner-Versammlung fortsetzt, in der Hoffnung, im besten Fall 1992 zu gewinnen und im schlimmsten Fall eine mächtige Bewegung für 1996 und darüber hinaus aufzubauen.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/rechtspopulismus-eine-strategie-fuer-die-rechts-libertaere-palaeo-bewegung-von-murray-n-rothbard/">Rechtspopulismus: Eine Strategie für die [rechts-libertäre] Paläo-Bewegung &#8211; Von Murray N. Rothbard</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<title>Ich will Gas &#8211; Alien&#8217;s Best Friend (Satire)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2022 09:54:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alien's Best Friends bringen es mit dieser Satire wieder einmal auf den Punkt! Die bunte Republik scheint zur Irrenanstalt mutiert!</p>
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