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	<title>Fußball Archive - wir-hn.de - wirland.eu</title>
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	<description>WIR - Das Nachrichtenportal der Opposition im Süden</description>
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	<title>Fußball Archive - wir-hn.de - wirland.eu</title>
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		<title>Die erste Transgenderfrau in der Premier League verrät: Die Spieler klatschten als ich als Sophie vorgestellt wurde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fichte]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2016 21:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik im In- und Ausland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vereinigtes Königreich. &#8211; „Ich hatte keine Ahnung wie sie reagieren würden, doch plötzlich klatschte der Kapitän und die anderen Spieler schlossen sich an“ sagt Steve, der nach einem halben Jahrhundert als Mann, nun als Frau leben will. Die erste Transgenderfrau...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2066" aria-describedby="caption-attachment-2066" style="width: 627px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2066 size-full" src="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/09/transe.png" alt="transe" width="627" height="434" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/09/transe.png 627w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/09/transe-300x208.png 300w" sizes="(max-width: 627px) 100vw, 627px" /><figcaption id="caption-attachment-2066" class="wp-caption-text"><span style="font-size: 8pt;">(Foto: <a href="http://wir.hn">Wir.Hn</a>)</span></figcaption></figure>
<p><strong><span style="color: #999999;">Vereinigtes Königreich</span>. &#8211; „Ich hatte keine Ahnung wie sie reagieren würden, doch plötzlich klatschte der Kapitän und die anderen Spieler schlossen sich an“ sagt Steve, der nach einem halben Jahrhundert als Mann, nun als Frau leben will.</strong></p>
<p><span id="more-2065"></span></p>
<p>Die erste Transgenderfrau soll von Spielern und Fans der Premier League „komplett akzeptiert“ worden sein, nachdem er sich Jahrzehnte lang  „gefangen im falschen Körper“ fühlte. So steht es zumindest im Artikel. „Sophie“ Cook, 48 Jahre alt, fürchtete sich davor zurückgewiesen und nicht akzeptiert zu werden, als die neue Saison begann – nach der er die letzte als Steve beendete.</p>
<p>Neben der Einnahme von weiblichen Hormonen, hat der 48 Jährige  auch noch ein bisschen mehr als 30 Kilogramm abgenommen und hat nun eine Haarverlängerung. „Sophie“, ein Fotograf des Premier League Vereins AFC Bournemouth meint sie wüsste, dass „sie“ eine Frau ist, seit ihrer Kindheit.</p>
<p>Mit dem Manager des Vereins, Eddie Howe, und dem Präsident Jeff Mostyn, überbrachte „Sophie“ die Nachricht an die Mannschaft. Als er die Spieler zuletzt sah, fand die Parade statt anlässlich der Promotion der letzten Saison.</p>
<p>Die ganze herzzerreißende Geschichte und noch viel mehr, finden Sie <a href="http://www.mirror.co.uk/sport/football/news/premier-leagues-first-transgender-woman-7115310">hier auf Englisch</a>.</p>
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		<title>Wer nicht mitsingt, gehört auf die Couch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Oekonom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 10:46:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Politik im In- und Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Bildquelle: Jörg Brinckheger /pixelio.de) Vor der EM: Für Deutschland spielen heißt, sich zu Deutschland bekennen Am 10. Juni 2016 beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Unsere Mannschaft startet dabei bekanntlich am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine in das Turnier....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="bildartikel">
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1606" src="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/05/695779_original_R_B_by_Jörg-Brinckheger_pixelio.de_-300x199.jpg" alt="695779_original_R_B_by_Jörg Brinckheger_pixelio.de" width="300" height="199" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/05/695779_original_R_B_by_Jörg-Brinckheger_pixelio.de_-300x199.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/05/695779_original_R_B_by_Jörg-Brinckheger_pixelio.de_-768x510.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/05/695779_original_R_B_by_Jörg-Brinckheger_pixelio.de_-1024x680.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="font-size: 8pt;">(Bildquelle: Jörg Brinckheger /pixelio.de)</span></p>
</div>
<p><strong>Vor der EM: Für Deutschland spielen heißt, sich zu Deutschland bekennen</strong></p>
<p>Am 10. Juni 2016 beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Unsere Mannschaft startet dabei bekanntlich am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine in das Turnier. Seit der „Sommermärchen“-WM 2006 herrscht nun während des gesamten Turniers patriotischer Ausnahmezustand oder besser: Deutschland befindet sich im dauerhaften Zustande des ‘Partyotismus‘.</p>
<p>Ganz Deutschland feiert sich also selbst? Ganz Deutschland? Leider nein. Wieder einmal dürften insbesondere die Herren Özil und Khedira dadurch negativ auffallen, dass sie vor Spielbeginn die deutsche Nationalhymne nicht mitsingen. Über die Hintergründe dieser Verweigerungshaltung kann nur spekuliert werden. Mag es vielleicht die innerliche Zerrissenheit durch die Zugehörigkeit zu zwei Ethnien sein, mag es eine Demonstration der Tatsache sein, dass die oben angeführten Spieler exemplarisch dokumentieren, dass sie zwar in „Der Mannschaft“ spielen, sich aber nicht bedingungslos zu dem Land bekennen, für dessen Farben sie auflaufen.<span id="more-1525"></span></p>
<p>In jedem Falle ist diese Verweigerungshaltung nicht kritiklos hinzunehmen. Was soll das? Warum gerade diese Spieler? Warum ausgerechnet bei der nunmehr zur „Mannschaft“ zurechtgestutzten früheren Nationalmannschaft? Sofort fällt einem als deutscher Fußballanhänger schmerzhaft ein Gegenbeispiel ein, dass nämlich ein gewisser Mario Balotelli, ein Spieler mit afrikanischen Wurzeln, der erst kurze Zeit zuvor eingebürgert wurde, nicht nur lauthals die italienische  Nationalhymne mitsang, sondern bei der Europameisterschaft 2012 in Polen sowie der Ukraine unserer Elf gleich beide Tore im Halbfinale beim 2 : 1 –Sieg einschenkte. Aber nicht nur bei der Fußballern ist das Singen der Nationalhymne äußeres Zeichen eines inneren Bekenntnisses, sondern auch im Rahmen der Einbürgerungsfeier von Neubürgern ist es üblich, nach dem feierlichen Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft die dritte Strophe des Deutschlandliedes mit anzustimmen.</p>
<div class="bildartikel">
<figure id="attachment_1607" aria-describedby="caption-attachment-1607" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1607" src="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/05/254316_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-300x199.jpg" alt="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" width="300" height="199" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/05/254316_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-300x199.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/05/254316_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-768x511.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/05/254316_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-1607" class="wp-caption-text"><span style="font-size: 8pt;">(Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)</span></figcaption></figure>
</div>
<p>Was also soll die demonstrative Enthaltung beim Erklingen der Deutschen Hymne? Es gehört sich einfach nicht, öffentlich eine gewisse Distanz zu Deutschland zu dokumentieren, wenn man gleichzeitig Werte wie mannschaftliche Geschlossenheit in den Vordergrund rückt. Es sollte künftig zur Etikette eines Nationalspielers gehören, dass man immer dann wie selbstverständlich die Nationalhymne mit anstimmt, wenn man das Trikot der deutschen Farben überstreift. Es wäre an der Mannschaftsleitung und natürlich dem Bundestrainer, hier die entsprechende Überzeugungsarbeit zu leisten. <em>Und wer dann zukünftig nicht mitsingt, soll besser auf dem heimischen Sofa sitzen bleiben.</em></p>
<div class="clear"></div>
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		<title>Er ist wieder da &#8211; und mit ihm der Misserfolg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Oekonom]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 22:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilbronn & Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstiegsaspirant]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens Schalka; Gerd Kempf; Werner Menold; Joachim Böhner; Unterland;]]></category>
		<category><![CDATA[FC Union]]></category>
		<category><![CDATA[FCU]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Werner Menolds Rückkehr gibt es für den FCU nur eine Richtung: nach unten Werner Habigers tragischer Tod überschattet für viele Fußballfreunde und Anhänger des FC Union die gesamte Saison. Als sei es nicht schmerzlich genug mit ihm einen der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/heilbronn-umgebung/er-ist-wieder-da-und-mit-ihm-der-misserfolg/">Er ist wieder da &#8211; und mit ihm der Misserfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach Werner Menolds Rückkehr gibt es für den FCU nur eine Richtung: nach unten</strong></p>
<div class="bildartikel"><a href="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-300x169.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1306 img-thumbnail" src="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-300x169.jpg" alt="Fussballplatz Werner Menold FCU" width="300" height="169" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-300x169.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-768x432.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></div>
<p>Werner Habigers tragischer Tod überschattet für viele Fußballfreunde und Anhänger des FC Union die gesamte Saison. Als sei es nicht schmerzlich genug mit ihm einen der ganz großen Fußballer des Unterlands und großartigen Menschen verloren zu haben, so stellt sich seit seiner gänzlich unrühmlichen und indiskutablen Demission ein bisher nicht gekannter sportlicher Misserfolg bei den Kickern vom See ein.</p>
<p><strong><em>Misserfolgsserie in der Rückrunde degradiert den FCU zum ewigen Aufstiegsaspiranten ohne nachhaltigen Erfolg</em></strong><br />
Wurde am 16. Spieltag zu Rückrundengewinn noch wenig überzeugend beim designierten Absteiger TSV Untereisesheim ein Auswärtserfolg unter der Leitung des neuen Übungsleiters Söner Celen erzielt, gab es anschließend nur noch wenig Grund zur Freude für die Anhänger der Kicker vom See. Konnte das leistungsgerechte 0 : 0 Unentschieden beim ebenfalls zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählenden TSV Masenbachhausen noch als Teilerfolg verbucht werden, folgte darauf am 19. Spieltag ein enttäuschendes 1 : 1 Unentschieden zuhause ausgerechnet gegen den Heilbronner Stadtrivalen SV Heilbronn am Leinbach. Nicht wenige meinen nämlich, der Fusionsverein aus VFL Neckargartach und TSV Frankenbach werde bald den SV Heilbronn zur Nummer drei der Stadt degradieren, sind doch bereits die Aramäer Heilbronn mit spielerischer Leichtigkeit und organisatorischer Konsequenz am einstigen fuballerischen Stadtprimus FC Union vorbeigezogen. Den zwei lauen Unentsschieden folgte zwar aus Unionssicht ein Zwischenhoch beim verdienten  1 : 3 Auswärtssieg in Leingarten, doch nschließend sollte sich die Situation für die Kicker vom See endgültig eintrüben. Als es dann nämlich zum Schwur und zur Entscheidungsschlacht um den Aufstieg gegen die starken Brackenheimer ging, erwies sich die Truppe um Söner Celen abermals als zu schwach, um sich gute Chancen zum Aufstieg in die Landesliga zu erhalten und ging im Heimspiel des 21. Spieltages völlig baden. Es war ein Offenbarungseid am 03.04.2016 als vor eigenem Publikum gegen den nunmehrigen Aufstiegsfavoriten Nummer eins, VFL Brackenheim, alle fußballerischen Dämme brachen und der FC Union nach einer in jeder Hinsicht indiskutablen Leistung zu Hause mit 0 :3 sein Waterloo erlebte.<br />
<span id="more-1305"></span></p>
<div class="clear"></div>
<p><strong><em>Elf Tore für Werner Habiger</em></strong></p>
<p>Dass die Mannschaft es auch durchaus anders kann, zeigte Sie allerdings am 17. Spieltag wenige Tage nach dem viel zu frühen Tod von Werner Habiger. Auf dem Kunsrasen spielend zeigte der FCU eine herausragende läuferische, spielerische und kämpferische Leistung gegen die völlig überforderten Gäste des TSV Nordhausen. Die emontionalisierte Mannschaft schaffte es an diesem Tag, ihrem verstorbenen Übungsleiter ein fußballerisches Monument und Dankeschön in höhere Gefilde zu übersenden. Was danach folgte sind die oben beschriebenen Misserfolge und die alte Krankheit des FCU seit der Fusion zwischen FC Heilbronn und der Fußballabteilung des FV 08 Union Böckingen: Niemals vermochte es die Vereinführung und der Trainerstab, eine wahrhaftige Mannschaft zu formen, die eine Einheit bildet. Niemals vermochte es die Mannschaft, ihre in Überfülle vorhandenen fußballerischen PS auf den Rasen zu bringen. Kein Kampfgeist und eine katastrophale Torchancenauswertung insbesondere in der Spielzeit 2015/2016 kamen hinzu. Nach nun vier Jahren seit der Fusion im Jahr 2012 steht der FC Union mehr denn je am Scheideweg &#8211; sportlich wie von der Identität des Vereins überhaupt.</p>
<p><strong><em>Realsatire am See: Der große Vorsitzende muss sich mit Sicherheitskräften gegen Kritik aus den eigenen Reihen wehren</em></strong></p>
<p>Dem Desaster gegen die neuen Aufstiegsfavoriten aus Brackenheim ließen die Unionisten eine leichtfertige 1 : 2 &#8211; Niederlage auf der Botenheimer Heide folgen. Damit scheint die Saison, was den Aufstieg anbetrifft, endgültig gelaufen. Aber nicht nur auf dem Rasen läuft es mittlerweile unrund. Auch mit seinen Mitgliedern und Anhängern scheint der FC Union neuerdings Probleme zu bekommen. Die Jugendmannschaften fühlen sich nicht mehr richtig gefördert und unterstützt. Die Quittung: Viele Jugendspieler kehren dem Verein den Rücken und wandern zum SV Heilbronn oder gar zur Neckarsulmer Sportunion ab. Fast alle Jugendmannschaften kämpfen gegen den Abstieg. Beim Heilbronner Stadtrivalen vom Leinbach und der finanziell übermächtigen NSU sehen die jugendlichen Fußballer und ihre Eltern &#8211; zumal nach der Union-/Menold-Schlammschlacht bei der letzten Jahreshauptversammlung &#8211; bessere Zukunftsperspektiven als bei der zerstrittenen Truppe vom See. Auch die Fans sollen offensichtlich nicht mehr singen und zum Besten geben dürfen, was sie wollen: Nachdem dem großen Vorsitzenden offensichtlich die &#8222;Menold raus&#8220;-Rufe missfielen, wurden beim jüngsten Heimspiel am Sonntag, den 17. April 2016, in der achten Liga (!) Sicherheitskräfte aufgeboten, um mögliche Unmutsbekundungen auf der Tribüne zu unterbinden. Eine Maßnahme, die wohl insbesondere auf die ungeliebten Anhänger aus den Reihen der &#8222;Heilbronner Jungs&#8220; abzielen dürfte.</p>
<p><strong><em>Der FCU Union Heilbronn im Frühling 2016: ein Verein vor dem drohenden Exitus</em></strong></p>
<p>Insgesamt präsentiert sich der FC Union unter seinem neuen alten Steuermann Werner Menold als Verein vor dem Exitus. Auf heimischem Rasen wurde am 23. Spieltag ein kläglicher 3 : 2 Heimerfolg gegen die abstiegsbedrohten Kicker  des SGM Stein Kochertürn erzielt. Bei den Finanzen sieht es Gerüchten zufolge nicht besser aus. Hier herrscht wohl schon wieder das Prinzip Hoffnung vor und namhafte frühere Vereinsfunktionäre scheinen in die eigene Sparschatulle greifen zu müssen, damit die Lichter des FC Union nicht wegen Zahlungsunfähigkeit ausgehen. Prekäres Detail am Rande: Das Verhindern der &#8222;Menold raus&#8220;-Rufe dürfte wohl auch nicht gänzlich ohne finanzielle Mittel zu bewerkstelligen sein, denn auch die am 17.04.2016 aufgebotenen drei Sicherheitskräfte dürften sich nicht für Gotteslohn auf die Tribüne des Stadions am See gestellt haben. Für derartige Befindlichkeiten der Vorstandsetage scheint immer noch genügend Geld da zu sein. Dass sich bei so viel Dünnwandigkeit der Vereinsführung viele Eltern der jugendlichen Fußballer fragen, warum sie keine finanzielle Unterstützung bekommen, wenn sie ihre Kinder zu Auswärtsspielen fahren, scheint demgegenüber beim Menold-Clan niemanden zu stören. Hauptsache es gibt keine unerwünschten Meinungsbekundungen mehr gegen den ersten Vorsitzenden. Böse Zungen &#8211; so wird behauptet &#8211; scheinen Werner Menold schon den Beinamen &#8222;Erdowahn&#8220; geben zu wollen. Ob mit derartigen Maßnahmen die vereinsinternen Gräben zugeschüttet und die Weichen wieder auf Erfolg gestellt werden können, muss mit Recht bezweifelt werden. Der FC Union geht jedenfalls nach dem roten Putsch unter Werner Menold als neuem Vorsitzenden sehr schweren Zeiten entgegen. Der Idealismus der Mitglieder und Freunde des FCU braucht ein geeignetes Umfeld. Ansonsten verliert der FC Union immer mehr Unterstützung, die der aus einstigen Traditionsvereinen zusammengesetzte neue Fusionsverein, dem bisher keinerlei Strahlkraft und Eigenidentität eingehaucht werden konnte, mehr bräuchte als je zuvor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/heilbronn-umgebung/er-ist-wieder-da-und-mit-ihm-der-misserfolg/">Er ist wieder da &#8211; und mit ihm der Misserfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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