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	<title>Clemens Schalka; Gerd Kempf; Werner Menold; Joachim Böhner; Unterland; Archive - wir-hn.de - wirland.eu</title>
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	<description>WIR - Das Nachrichtenportal der Opposition im Süden</description>
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	<title>Clemens Schalka; Gerd Kempf; Werner Menold; Joachim Böhner; Unterland; Archive - wir-hn.de - wirland.eu</title>
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		<title>Er ist wieder da &#8211; und mit ihm der Misserfolg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Oekonom]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 22:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heilbronn & Umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Werner Menolds Rückkehr gibt es für den FCU nur eine Richtung: nach unten Werner Habigers tragischer Tod überschattet für viele Fußballfreunde und Anhänger des FC Union die gesamte Saison. Als sei es nicht schmerzlich genug mit ihm einen der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/heilbronn-umgebung/er-ist-wieder-da-und-mit-ihm-der-misserfolg/">Er ist wieder da &#8211; und mit ihm der Misserfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach Werner Menolds Rückkehr gibt es für den FCU nur eine Richtung: nach unten</strong></p>
<div class="bildartikel"><a href="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-300x169.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1306 img-thumbnail" src="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-300x169.jpg" alt="Fussballplatz Werner Menold FCU" width="300" height="169" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-300x169.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n-768x432.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/04/13015191_1312598622100690_6942315609085562860_n.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></div>
<p>Werner Habigers tragischer Tod überschattet für viele Fußballfreunde und Anhänger des FC Union die gesamte Saison. Als sei es nicht schmerzlich genug mit ihm einen der ganz großen Fußballer des Unterlands und großartigen Menschen verloren zu haben, so stellt sich seit seiner gänzlich unrühmlichen und indiskutablen Demission ein bisher nicht gekannter sportlicher Misserfolg bei den Kickern vom See ein.</p>
<p><strong><em>Misserfolgsserie in der Rückrunde degradiert den FCU zum ewigen Aufstiegsaspiranten ohne nachhaltigen Erfolg</em></strong><br />
Wurde am 16. Spieltag zu Rückrundengewinn noch wenig überzeugend beim designierten Absteiger TSV Untereisesheim ein Auswärtserfolg unter der Leitung des neuen Übungsleiters Söner Celen erzielt, gab es anschließend nur noch wenig Grund zur Freude für die Anhänger der Kicker vom See. Konnte das leistungsgerechte 0 : 0 Unentschieden beim ebenfalls zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählenden TSV Masenbachhausen noch als Teilerfolg verbucht werden, folgte darauf am 19. Spieltag ein enttäuschendes 1 : 1 Unentschieden zuhause ausgerechnet gegen den Heilbronner Stadtrivalen SV Heilbronn am Leinbach. Nicht wenige meinen nämlich, der Fusionsverein aus VFL Neckargartach und TSV Frankenbach werde bald den SV Heilbronn zur Nummer drei der Stadt degradieren, sind doch bereits die Aramäer Heilbronn mit spielerischer Leichtigkeit und organisatorischer Konsequenz am einstigen fuballerischen Stadtprimus FC Union vorbeigezogen. Den zwei lauen Unentsschieden folgte zwar aus Unionssicht ein Zwischenhoch beim verdienten  1 : 3 Auswärtssieg in Leingarten, doch nschließend sollte sich die Situation für die Kicker vom See endgültig eintrüben. Als es dann nämlich zum Schwur und zur Entscheidungsschlacht um den Aufstieg gegen die starken Brackenheimer ging, erwies sich die Truppe um Söner Celen abermals als zu schwach, um sich gute Chancen zum Aufstieg in die Landesliga zu erhalten und ging im Heimspiel des 21. Spieltages völlig baden. Es war ein Offenbarungseid am 03.04.2016 als vor eigenem Publikum gegen den nunmehrigen Aufstiegsfavoriten Nummer eins, VFL Brackenheim, alle fußballerischen Dämme brachen und der FC Union nach einer in jeder Hinsicht indiskutablen Leistung zu Hause mit 0 :3 sein Waterloo erlebte.<br />
<span id="more-1305"></span></p>
<div class="clear"></div>
<p><strong><em>Elf Tore für Werner Habiger</em></strong></p>
<p>Dass die Mannschaft es auch durchaus anders kann, zeigte Sie allerdings am 17. Spieltag wenige Tage nach dem viel zu frühen Tod von Werner Habiger. Auf dem Kunsrasen spielend zeigte der FCU eine herausragende läuferische, spielerische und kämpferische Leistung gegen die völlig überforderten Gäste des TSV Nordhausen. Die emontionalisierte Mannschaft schaffte es an diesem Tag, ihrem verstorbenen Übungsleiter ein fußballerisches Monument und Dankeschön in höhere Gefilde zu übersenden. Was danach folgte sind die oben beschriebenen Misserfolge und die alte Krankheit des FCU seit der Fusion zwischen FC Heilbronn und der Fußballabteilung des FV 08 Union Böckingen: Niemals vermochte es die Vereinführung und der Trainerstab, eine wahrhaftige Mannschaft zu formen, die eine Einheit bildet. Niemals vermochte es die Mannschaft, ihre in Überfülle vorhandenen fußballerischen PS auf den Rasen zu bringen. Kein Kampfgeist und eine katastrophale Torchancenauswertung insbesondere in der Spielzeit 2015/2016 kamen hinzu. Nach nun vier Jahren seit der Fusion im Jahr 2012 steht der FC Union mehr denn je am Scheideweg &#8211; sportlich wie von der Identität des Vereins überhaupt.</p>
<p><strong><em>Realsatire am See: Der große Vorsitzende muss sich mit Sicherheitskräften gegen Kritik aus den eigenen Reihen wehren</em></strong></p>
<p>Dem Desaster gegen die neuen Aufstiegsfavoriten aus Brackenheim ließen die Unionisten eine leichtfertige 1 : 2 &#8211; Niederlage auf der Botenheimer Heide folgen. Damit scheint die Saison, was den Aufstieg anbetrifft, endgültig gelaufen. Aber nicht nur auf dem Rasen läuft es mittlerweile unrund. Auch mit seinen Mitgliedern und Anhängern scheint der FC Union neuerdings Probleme zu bekommen. Die Jugendmannschaften fühlen sich nicht mehr richtig gefördert und unterstützt. Die Quittung: Viele Jugendspieler kehren dem Verein den Rücken und wandern zum SV Heilbronn oder gar zur Neckarsulmer Sportunion ab. Fast alle Jugendmannschaften kämpfen gegen den Abstieg. Beim Heilbronner Stadtrivalen vom Leinbach und der finanziell übermächtigen NSU sehen die jugendlichen Fußballer und ihre Eltern &#8211; zumal nach der Union-/Menold-Schlammschlacht bei der letzten Jahreshauptversammlung &#8211; bessere Zukunftsperspektiven als bei der zerstrittenen Truppe vom See. Auch die Fans sollen offensichtlich nicht mehr singen und zum Besten geben dürfen, was sie wollen: Nachdem dem großen Vorsitzenden offensichtlich die &#8222;Menold raus&#8220;-Rufe missfielen, wurden beim jüngsten Heimspiel am Sonntag, den 17. April 2016, in der achten Liga (!) Sicherheitskräfte aufgeboten, um mögliche Unmutsbekundungen auf der Tribüne zu unterbinden. Eine Maßnahme, die wohl insbesondere auf die ungeliebten Anhänger aus den Reihen der &#8222;Heilbronner Jungs&#8220; abzielen dürfte.</p>
<p><strong><em>Der FCU Union Heilbronn im Frühling 2016: ein Verein vor dem drohenden Exitus</em></strong></p>
<p>Insgesamt präsentiert sich der FC Union unter seinem neuen alten Steuermann Werner Menold als Verein vor dem Exitus. Auf heimischem Rasen wurde am 23. Spieltag ein kläglicher 3 : 2 Heimerfolg gegen die abstiegsbedrohten Kicker  des SGM Stein Kochertürn erzielt. Bei den Finanzen sieht es Gerüchten zufolge nicht besser aus. Hier herrscht wohl schon wieder das Prinzip Hoffnung vor und namhafte frühere Vereinsfunktionäre scheinen in die eigene Sparschatulle greifen zu müssen, damit die Lichter des FC Union nicht wegen Zahlungsunfähigkeit ausgehen. Prekäres Detail am Rande: Das Verhindern der &#8222;Menold raus&#8220;-Rufe dürfte wohl auch nicht gänzlich ohne finanzielle Mittel zu bewerkstelligen sein, denn auch die am 17.04.2016 aufgebotenen drei Sicherheitskräfte dürften sich nicht für Gotteslohn auf die Tribüne des Stadions am See gestellt haben. Für derartige Befindlichkeiten der Vorstandsetage scheint immer noch genügend Geld da zu sein. Dass sich bei so viel Dünnwandigkeit der Vereinsführung viele Eltern der jugendlichen Fußballer fragen, warum sie keine finanzielle Unterstützung bekommen, wenn sie ihre Kinder zu Auswärtsspielen fahren, scheint demgegenüber beim Menold-Clan niemanden zu stören. Hauptsache es gibt keine unerwünschten Meinungsbekundungen mehr gegen den ersten Vorsitzenden. Böse Zungen &#8211; so wird behauptet &#8211; scheinen Werner Menold schon den Beinamen &#8222;Erdowahn&#8220; geben zu wollen. Ob mit derartigen Maßnahmen die vereinsinternen Gräben zugeschüttet und die Weichen wieder auf Erfolg gestellt werden können, muss mit Recht bezweifelt werden. Der FC Union geht jedenfalls nach dem roten Putsch unter Werner Menold als neuem Vorsitzenden sehr schweren Zeiten entgegen. Der Idealismus der Mitglieder und Freunde des FCU braucht ein geeignetes Umfeld. Ansonsten verliert der FC Union immer mehr Unterstützung, die der aus einstigen Traditionsvereinen zusammengesetzte neue Fusionsverein, dem bisher keinerlei Strahlkraft und Eigenidentität eingehaucht werden konnte, mehr bräuchte als je zuvor.</p>
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		<title>Nach dem &#8222;roten Putsch&#8220; beim FC Union: Zeit, inne zu halten</title>
		<link>https://wir-hn.de/kultursport/nach-dem-roten-putsch-beim-fc-union-zeit-inne-zu-halten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Oekonom]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 23:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens Schalka; Gerd Kempf; Werner Menold; Joachim Böhner; Unterland;]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die das Rad der Geschichte zurück drehen wollen&#8230;&#8230; Viel Pulverdampf stieg mittlerweile in öffentlichen Foren nach der hehlinger eingefädelten Abwahl des amtierenden 1. Vorsitzenden Gerd Kempf auf. Häufig völlig zu recht, hat doch eine Clique billigend in Kauf genommen, das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/kultursport/nach-dem-roten-putsch-beim-fc-union-zeit-inne-zu-halten/">Nach dem &#8222;roten Putsch&#8220; beim FC Union: Zeit, inne zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Die das Rad der Geschichte zurück drehen wollen&#8230;&#8230;</strong></span></p>
<div class="bildartikel"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-595" src="http://wir.hn/wp-content/uploads/2016/02/2016_02_23_00_32_49-210x300.jpg" alt="2016_02_23_00_32_49" width="210" height="300" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/02/2016_02_23_00_32_49-210x300.jpg 210w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/02/2016_02_23_00_32_49-768x1097.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/02/2016_02_23_00_32_49-717x1024.jpg 717w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2016/02/2016_02_23_00_32_49.jpg 1642w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /></div>
<p>Viel Pulverdampf stieg mittlerweile in öffentlichen Foren nach der hehlinger eingefädelten Abwahl des amtierenden 1. Vorsitzenden Gerd Kempf auf. Häufig völlig zu recht, hat doch eine Clique billigend in Kauf genommen, das öffentliche Ansehen des FC Union Heilbronn nachhaltig zu schädigen. Was hier an Porzellan zerschlagen wurde &#8211; personell: wer will sich schon bei einem zerstrittenen Chaotenverein ehrenamtlich engagieren und seine Kinder dort zu fairen Sportsleuten erziehen lassen, wenn sich Personen wie Werner Menold und Gerd Kempf, die sich schon seit Jahrzehnten kennen, glauben öffentlich zerfleischen zu müssen, wie auch im Hinblick auf Sponsoren: wer lässt schon knappe finanzielle Mittel an einen Verein fließen, der schon seit Jahrzehnten für finanzielle Schieflage bekannt ist (VfR 1896 Heilbronn!) und auch nach einer Teilfusion mit der Fußballabteilung des FV 09 Union Böckingen unter einem offensichtlich ökonomisch inkompetenten zweiten Vorsitzenden (Werner Menold!) sogleich wieder von der Insolvenz steht, lässt sich derzeit noch gar nicht abschätzen.</p>
<p><span id="more-567"></span></p>
<p>Viel schlimmer aber erscheint, dass mit der Ausbootung der Schwarz-Weißen im Pseudo-Fusionsverien nun tiefste Gräben gezogen wurden, die wohl einen zukünftigen Erfolg endgültig äußerst fragwürdig erscheinen lassen. Denn in Anbetracht des sich anbahnenden Volkstodes der Deutschen und der Überalterung der Wohnbevölkerung im Großraum Heilbronn, die auch nicht durch eine noch so große Zuwanderung beseitigt werden kann, sind ehrenamtliche Helfer, sind Idealisten in einer Welt der totalen Vergötzung des Mammon stetig rarer gesät.</p>
<p>Wie so häufig bedarf es einer sorgfältigen Analyse, um besser beurteilen zu können, was tatsächlich passiert ist &#8211; nicht was passiert zu sein schien.</p>
<p>Nicht nur die Unionisten nutzten die Chance, alte Rechnungen mit den Schwarz-Weißen zu begleichen und die Rasenspieler-Fraktion an diesem Tag zu majorisieren. Nein. Die Abstimmung zur Wiederwahl des amtierenden 1. Vorsitzenden Gerd Kempf in geheimer Wahl nutzten auch die anwesenden Spieler und insbesondere Aktiven, um die Wahl des Vereinsvorsitzenden mit ihrem Nein zum Übungsleiter Werner Habiger und des sportlichen Leiters Joachim Böhner, die beide von Gerd Kempf gestützt wurden, zu verbinden. Der Ausgang ist bekannt. Gegen rebellierende Spieler und revanchistische Stadtteilvereinsmeier ist ohne eine extrem starkt Hausmacht keine Wahl zu gewinnen. Und an einer starken Hausmacht entbehrte es Gerd Kempf, dem als untadeliges Verdienst angerechnet werden muss, die Insolvenz des FC Union Heilbronn mithilfe kompetenter Fachleute abgewendet zu haben. Sein großartiger Idealismus hätte eine andere Würdigung erfahren müssen als  das ehrlose Verhalten von Werner Menold im Verbund mit Spielern, die wohl vorher auch keinen Klartext gesprochen hatten, es nun zulassen.</p>
<p>Aber auch die Schwarz-Weißen müssen sich an die Nase fassen. Erst einmal glänzten sie durch Abwesenheit bei der Jahreshauptversammlung, dabei steht der Verein am Scheideweg- finanziell wie personell. Auch die Einsicht, dass es den guten alten VfR 1896 Heilbronn so nie wieder geben wird, hat wohl noch nicht bei allen Traditionalisten Einzug erhalten, es sei denn, man begänne wie beispielsweise Lok Leipzig im Rahmen einer Neugründung wieder in der Kreisliga B. Doch wer schiebt dieses Projekt an, finanziell wie personell? Wie wird die Nachhaltigkeit eines solchen ambitionierten Projektes gewährleistet? Das Schicksal des FC Laube 02 Heilbronn sei angeführt, der auch mit ehemaligen hochklassigen Spielern von ganz unten aus der zehnten Liga in die Bezirksliga (auch nur achte Liga!) durchmarschierte und jetzt lediglich noch im Altherrenfußball tätig ist.</p>
<p>Den Vogel an Rückwärtsgewandtheit schossen allerdings die Traditionalisten des FV 09 Union Böckingen ab: wer nach einer unappetitlichen vereinsinternen Schlammschlacht im Bürgerhaus Böckingen noch das notdürftigst modifizierte alte Vereinslied der Union anstimmt, hat keinen Anstand und kein Taktgefühl.  Wer so unbeholfen &#8222;Union&#8220; im Liedtext zu übertünchen sucht und mit &#8222;FC&#8220; überkleistert, aber die alte Weise eines Teilvereins lauthals schmettert, liefert nur alten Wein in neuen Schläuchen. Und das war noch nie von Erfolg gekrönt. Derzeit mögen die Union-Putschisten um Clemens Schalka triumphieren, aber Fußball-Böckingen kann sich sicher sein: die Schwarz-Weißen wetzen bereits die Messer. Ob es sinnvoll war, den anderen Teil des Fusionsvereins so demonstrativ zu majorisieren, muss mehr als bezweifelt werden. Totgesagte leben länger, vielleicht beginnt ja das Fußballherz des VfR doch wieder zu schlagen, allen offensichtlichen Bemühungen der Roten zum Trotz. Und dann kann keine Nachsicht erwartet werden. Wie man in den Wald hineinschreit, hallt es auch wieder heraus.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/kultursport/nach-dem-roten-putsch-beim-fc-union-zeit-inne-zu-halten/">Nach dem &#8222;roten Putsch&#8220; beim FC Union: Zeit, inne zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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