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Einsichten zum „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums aus dem Mai 2020

„Bei uns regiert doch das Volk, oder was?“

Der Virologe 17.07.2021 Teilen

“The Great Reset” – Startschuss zur neuen Weltordnung? (NWO) (Bildmontage: WIR)

Die Scheindemokratie

In der Demokratie sollte ja eigentlich das geschehen, was das Volk gerne möchte. Aber seit Jahrzehnten ergehen immer häufiger Entscheidungen, die die Mehrheit nicht gutheißt und die dem deutschen Volk schaden: Wohlstandsverlust durch Geldgeschenke an Banken, DM-Verlust, EU, Türkenansiedlung, familienschädliche Sozialpolitik, Verdrängungs-Migration und jetzt das Unterlassen eines vernünftigen Umgangs mit dem Coronavirus, das sind nur einige wenige dieser schädlichen Akte. Sie sind ja nicht “alternativlos“, sondern direkte Folgen der Politik der Herrschenden. Die Virusepidemie etwa hätte vermieden (wie in Taiwan) oder längst beendet (wie in China, Indien, Korea, Singapur u.v.a.) werden können.

Der Hinweis auf diesen Widerspruch zwischen Politik und „Demokratie“ wird abschätzig als „Populismus“ abgetan. Aber die Bedeutung dieses Reizworts ist ja doch „Volkswille“? Wahlen ändern nichts. „Nach einer Wahl können sich die Koalitionen ändern, die Politik bleibt die gleiche!“, so „Joschka“ Fischer in einem hellen Moment. Überdies überblicken und verstehen die meisten Abgeordneten die komplexen Gesetze gar nicht, die sie in „Fraktionsdisziplin“ geschlossen und ungeprüft abnicken. Die Texte dazu werden ohnehin oft von den Lobbyisten verfaßt, gelegentlich sogar von einem Schreibtisch im Ministerium aus.

“Schöne neue Welt” (Aldous Huxley) der NWO

Aber es kann immer noch schlimmer kommen!

Immer häufiger ist zu hören, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, eine ganz neue Gesellschaftsform zu erzwingen, eine Eine-Welt-Regierung zu etablieren und den Menschen ganz neu in die Hand zu nehmen: „Great Reset“.

Zielvorstellung ist zunächst die Abschaffung des Privateigentums: „In einigen Jahren werden Sie nichts mehr besitzen und Sie werden dabei glücklich sein“. Haus, Fahrzeug, Hausrat und Konsumgüter werden dann gemietet (zu willkürlichem Preis) von den großen Konzernen, oder vom Staat; sie werden die ausschließlichen Eigentümer aller Güter sein. Voraussetzung ist die totale Überwachung und Kontrolle aller Menschen. Die Lieferung von Waren würde nach einem Sozialkredit-Punktesystem rationiert: Jegliches Verhalten, das den Vorstellungen des Großen Bruders zuwiderläuft, führt zu Punkteabzug. Im Extrem kann ein Mensch von der Versorgung völlig abgeschnitten werden. In China ist dieses System bereits zu besichtigen.

Ein Teil der Bevölkerung wird als Angestellter des „Systems“ (Staat oder einer der wenigen Superkonzerne) tätig sein, bei maximaler Arbeitszeit und am Existenzminimum. Wer überflüssig ist, erhält Sozialhilfe („bedingungsloses Grundeinkommen“), dessen Höhe vom System einseitig bestimmt wird.

Der „Great Reset“ soll „zu einer Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen“. Implantierbare Microchips sollen eingesetzt werden, Die Gedanken der Menschen sollen elektronisch direkt aus dem Gehirn ausgelesen werden, um die Kontrolle zu perfektionieren. So soll auch die Wahrscheinlichkeit widerständiger Aktivitäten im Individuum bestimmt und Schuldgefühle sollen bewertet werden. Selbst das Überschreiten einer nationalen Grenze wäre erst dann möglich, wenn ein detaillierter Gehirn-Scan das Sicherheitsrisiko einer Person bewertet hat.

„Die heutigen externen Geräte – von tragbaren Computern bis hin zu Virtual-Reality-Headsets – werden mit ziemlicher Sicherheit in unseren Körper und unser Gehirn implantiert“.

Viele dieser Vorschläge sind zum Glück noch nicht realisierbar; aber die Forderungen lassen das Ziel erkennen: Die totale und absolute Kontrolle der Herrschenden über jeden der entwurzelten Einzelnen weltweit und seine wirtschaftliche Ausbeutung.

Das alles klingt derart verrückt, daß die meisten Menschen die Pläne als dummes Gerede abtun: So furchtbar blöd können doch unsere Herren gar nicht sein? Da müßten wir doch erst gefragt werden?

Aber diese Bestrebungen sind seit sehr langer Zeit in Vorbereitung; schon die  Gründung von Völkerbund und UNO stand unter dem Vorzeichen Eine-Welt-Regierung. Gegenwärtig ist der eifernde Sprecher des Projekts PAUL SCHWAB, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des mächtigen Forums der Weltwirtschaft WEF in Davos. In dieser Organisation stimmen sich die einflußreichsten Politiker der Länder und supranationalen Institutionen (z.B. EU), mit den Zentralbanken (etwa FED), den großen Konzernen, den Monster-Vermögensverwaltern (z.B. Blackrock) und den Managern der Hedgefonds ab.

Schwab spricht ganz offen in Publikationen und Reden die Ziele und die Wege des „Great Reset“ an. Angesichts der ungeheuren Macht der Gewaltigen der Hochfinanz, die hinter dem WEF stehen, sollte man die Ankündigungen von Paul  Schwab ernst nehmen.

Der Mißbrauch der Pandemie durch die Geldmacht

Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung» akzeptieren.“: ein Ausspruch von Rockefeller schon 1994. Nun soll die Pandemie-Krise in diesem Sinne benützt werden.

Nutznießer dieser Entwicklung sind die 3.000 Superreichsten dieser Welt, die Großaktionäre der Konzerne, die eigentlichen Weltenlenker. Ihre Agenda ist im NEO-Liberalismus formuliert (BARNETT über Gegner: „TÖTET SIE!“), der Ideologie des absoluten Eigennutzes, der Totalverzerrung der Märkte und der absoluten Willkür.

Die Transformation wird seit langem vorbereitet durch die Zerstörung der natürlichen Identität des Einzelnen (Mann-Frau-Beziehung, Familie, Geist und Kultur, Religion, Heimat, Volk, Nationalstaat, Standesbewußtsein). Geplant ist der Ersatz der natürlichen Identität durch ein primitives Marken-Bewußtsein (Pepsi oder Cola, Eintracht oder München). Instrumente sind etwa die obrigkeitliche Leugnung der Existenz von Völkern und Rassen, Migration, Steuern der Geburtenlücke, Deindustrialisierung (Diesel-Skandal, Klima-Irrsinn, Energiewende), damit Verarmung der Bürger, Gender-Irrsinn, bedingungsloses Grundeinkommen, zunehmende Kontrolle des Einzelnen, Zensur und Meinungsdiktate, Schwulenmission, Frühsexualisierung, Bargeldabschaffung, Extrem-Digitalisierung, digitale Währung und gewalttätige „Anti-Rassismus“-Aufstände zur „Disziplinierung“ durch Todesangst.

Im Westen wurde die Epidemie nicht beendet, sondern bewußt zugelassen, konserviert.Die Krise wird zur Zeit dazu mißbraucht, die Wirtschaft stillzulegen, astronomische Geldmengen aus dem Nichts zu „schöpfen“ und zu immer niedrigeren Zinsen in den Markt zu pumpen. Damit wurde das Derivate-Casino der Finanzwirtschaft angeheizt und das seit 2008 und zu Beginn des Jahres 2020 extrem labil gewordene Finanzsystem für den Moment zusammengeflickt. Die Löcher werden jedoch immer größer. Die Konzentration des Welt-Vermögens in der Hand von immer weniger Ultra-Milliardären hat während der Pandemie gewaltig zugenommen. Dagegen sehen sich Tausende Unternehmen des Mittestandes der Insolvenz gegenüber.

Ausbeutung durch den “Finanzsektor”

Es sieht also danach aus, daß die „Demokratie“ nur Fassade ist. Die Politik wird von ganz anderen Kräften bestimmt als vom Souverän des Grundgesetzes, dem Deutschen Volk. Als Macht im Hintergrund wurden alle möglichen geheimen Zirkel vermutet, Freimaurer, Satanisten, Jesuiten, Juden; es gibt eine Unzahl solcher Theorien.

Wer herrscht aber dann wirklich? Um eine plausible Erklärung zu finden, braucht man bloß der Spur des „Großen Geldes“ folgen. Denn „Geld ist Macht“, und großes Geld ist große Macht. Seit Jahrhunderten hat sich ein System steigender sozialer Ungleichheit entwickelt, das zunehmend den Ertrag der Arbeit des Volkes auf eine kleine Minderheit transferiert auf das eine Prozent der Reichsten.

Damit ist aber nicht das Verhältnis von Arbeitendem zu Unternehmer angesprochen.

Die Aufgabe der Volkswirtschaft ist die Versorgung des Volkes mit knappen Gütern. In der geregelten Sozialen Marktwirtschaft trägt der Unternehmer zum Wirtschaftsertrag und zum Volkswohlstand bei. Das „Schaffende Kapital“ wird ebenso vom unproduktiven „Finanzsektor“ ausgebeutet, wie der Arbeiter, der Mittelstand und der Handel.

Das System der Umverteilung des Wohlstands „nach oben“ funktioniert ohne weitere Eingriffe, ganz automatisch:

Die Kapitalrendite (Zinsen, Mieten, Dividende) liegt seit Jahrzehnten stets erheblich über der Wachstumsrate; wer also Einkommen arbeits- und mühelos aus Kapitalbesitz bezieht, ist in mehrfacher Hinsicht hoch privilegiert gegenüber dem werteschaffenden Sektor. Mittlerweile sind 5 -8 Einzelpersonen im Besitz eines größeren Vermögens als die ärmere Hälfte der gesamten Menschheit und innerhalb der BRD liegen die Verhältnisse ähnlich.

Der Preis jeder Ware von Brot bis zu Autos enthält einen 5-40%-Anteil an Kreditkosten, die für Import, Gebäude, Maschinen, Transportflotte usw. anfallen. Dieser Anteil geht an die Banken, also an den Finanzsektor.

Wie konnte es soweit kommen?

Banken haben zusätzlich seit Jahrhunderten das kaum hinterfragte Privileg der Geldschöpfung. Reicht eine Bank einen Kredit aus, so wird der Betrag durch Mausklick aus dem Nichts erzeugt. Nicht verwunderlich, daß die Börsenlegende Warren Buffet ihr Vermögen bevorzugt in Bankaktien anlegt. Macht und Reichtum der bekannten Bankiersfamilien sind Stoff für Märchen.

Banken sind schon vor 5 Jahrhunderten gegründet worden, und schon damals verfügten sie über das Recht zur Geldschöpfung. Die Gründerväter der USA haben jene Form der „Demokratie“ erfunden, die am besten geeignet ist, das Vermögen der Reichen zu bewahren und zu mehren: die repräsentative Demokratie. Ihre zunehmende Verbreitung hat also das System verfestigt.

Ein Meilenstein auf dem Weg des Finanzsektors zur beherrschenden Macht in der Gesellschaft waren die Gründungen der Zentralbanken in England (Bank of England 1694) und in den USA (FED 1913) als private, profitorientierte Syndikate. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war rund die Hälfte aller Notenbanken ganz oder teilweise in der Hand privater Eigentümer. Beispiel Österreich: Erst 2010 gingen die Anteile der Privaten an den Staat über. Es folgte die Vorzugsstellung des US-Dollars (FED-notes, also privat emittiertes Geld) am Ende von WKII als Leitwährung, später als nichtstaatliche, nicht mehr zum Festkurs in Gold konvertierbare Petro- und Rohstoffwährung.

Die Macht der Banken erwies sich, als sie im Laufe des 20. Jh. alle Regulierungen abstreifen konnten, die die Staaten ihnen zunächst auferlegt hatten. Zunächst die Zulassung der Gründung von Hedgefonds, die wie Banken arbeiten dürfen, aber keinerlei Bankenregeln einhalten müssen. Besonders wichtig waren die Erlaubnis für die anglosächsischen Banken, auch Investments (Eigenhandel) tätigen und Aktien rückkaufen zu dürfen, die Einführung von Steueroasen, die weitgehende Lockerung der Bilanzvorschriften und die Gestattung von teils abenteuerlichen Finanzprodukten.

Mittlerweile übersteigt der nominale Wert der Derivate jenen der Realwirtschaft um das Mehrfache.

Die Regulierung des Finanzwesens war jedoch nicht aus Jux und Tollerei ursprünglich eingeführt worden. Die Regellosigkeit ließ den Finanzmarkt und das Währungsgefüge zunehmend labiler werden. Bereits 1998 war das System dem Zusammenbruch nahe. 2008 (Lehmann-Pleite) konnten Banken, Steuerzahler und Zentralbanken nur gerade eben Rettung gewähren. Bald folgte die Eurokrise als Folge gigantischer Wettgeschäfte einer US-Bank auf eine Griechenlandpleite, die sie selbst herbeiführen geholfen hatte.





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