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	<title>Wilhelm Hermann, Autor bei wir-hn.de - wirland.eu</title>
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	<description>WIR - Das Nachrichtenportal der Opposition im Süden</description>
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		<title>Die Vernichtung der Volksdeutschen und deutscher Kriegsgefangener in Jugoslawien 1945-1953 &#8211; Dr. Tomislav Sunic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 18:45:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gewinner des Krieges schreiben die Geschichte Aus den europäischen und amerikanischen Medien gewinnt man oft den Eindruck, dass der Zweite Weltkrieg periodisch wiederbelebt werden müsse, um den finanziellen Forderungen einer bestimmten ethnischen Gruppe – auf Kosten anderer – Glaubwürdigkeit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/die-vernichtung-der-volksdeutschen-und-deutscher-kriegsgefangener-in-jugoslawien-1945-1953-dr-tomislav-sunic/">Die Vernichtung der Volksdeutschen und deutscher Kriegsgefangener in Jugoslawien 1945-1953 &#8211; Dr. Tomislav Sunic</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/05/Jugoslawien.jpg" alt="" class="wp-image-12203" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/05/Jugoslawien.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/05/Jugoslawien-300x201.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/05/Jugoslawien-768x515.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Verschwiegenes Schicksal: Die Vernichtung der Volksdeutschen und deutscher Kriegsgefangener 1945-1953 (BQ: KI)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Gewinner des Krieges schreiben die Geschichte</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den europäischen und amerikanischen Medien gewinnt man oft den Eindruck, dass der Zweite Weltkrieg periodisch wiederbelebt werden müsse, um den finanziellen Forderungen einer bestimmten ethnischen Gruppe – auf Kosten anderer – Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die zivilen Todesopfer der Verliererseite des Krieges werden dabei größtenteils verschwiegen. Die gängige Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkriegs beruht routinemäßig auf einer scharfen und polemischen Unterscheidung zwischen den „hässlichen“ Faschisten, die verloren haben, und den „guten“ Antifaschisten, die gesiegt haben; nur wenige Wissenschaftler sind bereit, die grauen Zwischentöne und Ambivalenzen näher zu untersuchen. Je weiter die Ereignisse jenes Krieges zeitlich in die Ferne rücken, desto politisch nützlicher und aktueller scheinen sie als Mythen zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die militärischen und zivilen Verluste der Deutschen während und insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg sind – zumindest in den Massenmedien – nach wie vor von einem Schleier des Schweigens umhüllt, obgleich zu diesem Thema bereits eine beeindruckende Fülle wissenschaftlicher Literatur existiert. Die Gründe für dieses Schweigen, das zu einem großen Teil auf akademische Nachlässigkeit zurückzuführen ist, sind tief verwurzelt und verdienen eine eingehendere wissenschaftliche Untersuchung. Warum beispielsweise werden die zivilen deutschen Verluste – und hier insbesondere die erschütternd hohe Zahl der Nachkriegsverluste unter den Volksdeutschen – im Geschichtsunterricht an den Schulen nur so skizzenhaft, wenn überhaupt, behandelt? Die Massenmedien – Fernsehen, Zeitungen, Film und Zeitschriften – widmen sich nur selten, wenn überhaupt, dem Schicksal der Millionen deutscher Zivilisten in Mittel- und Osteuropa während und nach dem Zweiten Weltkrieg. [1]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umgang mit den zivilen Volksdeutschen – oder „Volksdeutschen“ im engeren Sinne – in Jugoslawien kann als ein klassisches Beispiel für „ethnische Säuberungen“ in großem Stil betrachtet werden. [2] Eine genaue Betrachtung dieser Massentötungen wirft eine Vielzahl historischer und rechtlicher Fragen auf – insbesondere unter dem Gesichtspunkt des modernen Völkerrechts, einschließlich des Haager Kriegsverbrechertribunals, das sich mit Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zuge der Balkankriege von 1991 bis 1995 befasst hat. Dennoch sollte das Leid der jugoslawischen Volksdeutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg für Historiker von nicht geringerer Bedeutung sein – nicht zuletzt deshalb, weil das Verständnis dieses historischen Kapitels ein bezeichnendes Licht auf den gewaltsamen Zerfall des kommunistischen Jugoslawien 45 Jahre später wirft. Ein besseres Verständnis des Schicksals der jugoslawischen Volksdeutschen sollte zu einer skeptischen Haltung gegenüber der Frage anregen, wie fair und gerecht das Völkerrecht in der Praxis tatsächlich angewandt wird. Warum werden das Leid und die Opferrolle mancher Nationen oder ethnischer Gruppen ignoriert, während das Leid anderer Nationen und Gruppen von Medien und Politikern überschwängliche und wohlwollende Aufmerksamkeit erfährt?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vor dem Zweiten Weltkrieg: die Volksdeutschen eine beachtenswerte Minderheit in Südosteuropa</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1939 lebten mehr als anderthalb Millionen Volksdeutsche in Südosteuropa – das heißt in Jugoslawien, Ungarn und Rumänien. Da sie größtenteils in der Nähe und entlang der Donau siedelten, wurden diese Menschen im Volksmund als „Donauschwaben“ bezeichnet. Die meisten von ihnen waren Nachkommen von Siedlern, die im 17. und 18. Jahrhundert – nach der Befreiung Ungarns von der türkischen Herrschaft – in diese fruchtbare Region gekommen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrhundertelang kämpften das Heilige Römische Reich und später das Habsburgerreich gegen die türkische Herrschaft auf dem Balkan und wehrten sich gegen die „Islamisierung“ Europas. In diesem Kampf wurden die Donaudeutschen als Bollwerk der westlichen Zivilisation betrachtet und genossen im österreichischen (und später österreichisch-ungarischen) Kaiserreich aufgrund ihrer landwirtschaftlichen Produktivität und ihrer militärischen Tüchtigkeit hohes Ansehen. Sowohl das Heilige Römische Reich als auch das Habsburgerreich waren multikulturelle und multinationale Gebilde, in denen diverse ethnische Gruppen über Jahrhunderte hinweg in relativer Eintracht zusammenlebten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918 – das den Zusammenbruch des österreichisch-ungarischen Habsburgerreichs mit sich brachte – und infolge des 1919 aufgezwungenen Versailler Vertrags war der rechtliche Status der Donauschwaben im Fluss. Als 1933 in Deutschland das nationalsozialistische Regime etabliert wurde, zählten die Donauschwaben zu jenen mehr als zwölf Millionen Volksdeutschen, die in Mittel- und Osteuropa außerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches lebten. Viele dieser Menschen wurden durch die Eingliederung Österreichs im Jahr 1938, des Sudetenlandes (Tschechoslowakei) im Jahr 1939 sowie von Teilen Polens Ende 1939 in das Reich heimgeholt. Die „Deutsche Frage“ – das heißt der Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Volksdeutschen außerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches – war ein wesentlicher Faktor, der zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs führte. Selbst nach 1939 verblieben mehr als drei Millionen ethnische Deutsche außerhalb der Grenzen des erweiterten Reichs – insbesondere in Rumänien, Jugoslawien, Ungarn und der Sowjetunion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Jugoslawien – einem monarchischen Staat, der 1919 maßgeblich infolge der Bemühungen der siegreichen Alliierten geschaffen worden war – konzentrierte sich der Großteil der ethnischen Deutschen des Landes auf Ostkroatien und Nordserbien (insbesondere in der Region Vojvodina), wobei sich einige deutsche Städte und Dörfer auch in Slowenien befanden. Weitere ethnische Deutsche lebten im westlichen Rumänien und im südöstlichen Ungarn.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vielvölkerstaat Jugoslawien</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser erste multiethnische jugoslawische Staat, das Jugoslawien der Jahre 1919 bis 1941, zählte eine Bevölkerung von rund 14 Millionen Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs umfasste diese fast sechs Millionen Serben, etwa drei Millionen Kroaten, mehr als eine Million Slowenen, rund zwei Millionen bosnische Muslime und ethnische Albaner, etwa eine halbe Million ethnische Deutsche sowie eine weitere halbe Million ethnischer Ungarn. Nach dem Zerfall Jugoslawiens im April 1941 – beschleunigt durch den raschen militärischen Vormarsch der Deutschen – wurden etwa 200.000 ethnische Deutsche Bürger des neu gegründeten „Unabhängigen Staates Kroatien“. Dessen militärische und zivile Behörden blieben bis zur letzten Kriegswoche in Europa loyal mit dem Deutschen Reich verbündet. [3] Der Großteil der verbliebenen ethnischen Deutschen im ehemaligen Jugoslawien – etwa 300.000 Menschen in der Region Vojvodina – geriet unter die Hoheit Ungarns, das dieses Gebiet während des Krieges annektiert hatte. (Nach 1945 wurde diese Region wieder dem serbischen Teil Jugoslawiens angegliedert.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Notlage der ethnischen Deutschen verschärfte sich in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs dramatisch – insbesondere jedoch nach der Gründung des zweiten Jugoslawiens, eines multiethnischen kommunistischen Staates unter der Führung von Marschall Josip Broz Tito. Ende Oktober 1944 übernahmen Titos Partisanenkräfte – unterstützt von den vorrückenden sowjetischen Truppen und großzügig versorgt durch westliche Luftlieferungen – die Kontrolle über Belgrad; jene serbische Hauptstadt, die zugleich als Hauptstadt Gesamtjugoslawiens fungierte. Eine der ersten gesetzlichen Maßnahmen des neuen Regimes war das Dekret vom 21. November 1944 mit dem Titel „Beschluss über die Überführung des feindlichen Vermögens in das Eigentum des Staates“. Es erklärte Bürger deutscher Abstammung zu „Volksfeinden“ und entzog ihnen ihre bürgerlichen Rechte. Zudem ordnete das Dekret die entschädigungslose staatliche Einziehung sämtlichen Eigentums der ethnischen Deutschen Jugoslawiens an. [4] Ein weiteres Gesetz, das am 6. Februar 1945 in Belgrad verkündet wurde, erkannte den ethnischen Deutschen des Landes die jugoslawische Staatsbürgerschaft ab. [5]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Ende 1944 – zu einem Zeitpunkt, als die kommunistischen Streitkräfte bereits die Kontrolle über den östlichen Balkan, d. h. über Bulgarien, Serbien und Mazedonien, übernommen hatten – behauptete sich der mit Deutschland verbündete Staat Kroatien noch immer. Doch Anfang 1945 begannen deutsche Truppen – gemeinsam mit kroatischen Einheiten und Zivilisten – den Rückzug in Richtung Südösterreich. In den letzten Kriegsmonaten schloss sich auch der Großteil der jugoslawischen Zivilbevölkerung deutscher Abstammung diesem großen Treck an. Die Ängste der Flüchtlinge vor Folter und Tod durch kommunistische Hand waren angesichts der grausamen Behandlung von Deutschen und anderen Bevölkerungsgruppen durch sowjetische Truppen in Ostpreußen und anderen Teilen Osteuropas wohlbegründet. Bis zum Kriegsende im Mai 1945 hatten die deutschen Behörden 220.000 Volksdeutsche aus Jugoslawien nach Deutschland und Österreich evakuiert. Dennoch verharrten viele in ihrer vom Krieg verwüsteten angestammten Heimat – höchstwahrscheinlich in der Hoffnung auf ein Wunder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Beendigung der Kampfhandlungen in Europa am 8. Mai 1945 gerieten mehr als 200.000 Volksdeutsche, die in Jugoslawien zurückgeblieben waren, faktisch in die Gefangenschaft des neuen kommunistischen Regimes. Zwischen 1945 und 1950 kamen unter der kommunistischen Herrschaft rund 63.635 jugoslawische Zivilisten deutscher Abstammung (Frauen, Männer und Kinder) ums Leben – dies entspricht etwa 18 Prozent der deutschen Zivilbevölkerung, die im neuen Jugoslawien verblieben war. Die meisten starben infolge völliger Erschöpfung als Zwangsarbeiter, im Zuge „ethnischer Säuberungen“ oder an Krankheiten und Unterernährung. [6] Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass ein Großteil des Verdienstes für das weithin gepriesene „Wirtschaftswunder“ des titoistischen Jugoslawiens jenen Zehntausenden deutschen Zwangsarbeitern gebührt, die in den späten 1940er Jahren maßgeblich am Aufbau des verarmten Landes mitwirkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das im unmittelbaren Anschluss an den Zweiten Weltkrieg in Jugoslawien konfiszierte Eigentum der Volksdeutschen umfasste 97.490 Kleinbetriebe, Fabriken, Geschäfte, landwirtschaftliche Höfe und Gewerbebetriebe unterschiedlichster Art. Die beschlagnahmten Immobilien und landwirtschaftlichen Flächen der jugoslawischen Volksdeutschen beliefen sich auf insgesamt 637.939 Hektar (entsprechend etwa einer Million Acres) und gingen in staatliches Eigentum über. Einer Berechnung aus dem Jahr 1982 zufolge belief sich der Wert des den Volksdeutschen in Jugoslawien entzogenen Vermögens auf 15 Milliarden Deutsche Mark – oder rund sieben Milliarden US-Dollar. Unter Berücksichtigung der Inflation entspräche dieser Wert heute zwölf Milliarden US-Dollar. Zwischen 1948 und 1985 siedelten mehr als 87.000 Volksdeutsche, die noch in Jugoslawien ansässig waren, nach Deutschland über und erhielten automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft. [7]</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>All dies stellt eine „Endlösung der deutschen Frage“ in Jugoslawien dar.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Überlebende haben detaillierte und eindringliche Berichte über das grausame Schicksal der volksdeutschen Zivilisten – insbesondere von Frauen und Kindern – vorgelegt, die sich in kommunistischer jugoslawischer Gefangenschaft befanden. Ein bemerkenswerter Zeitzeuge ist der verstorbene Pater Wendelin Gruber, der vielen seiner Mitgefangenen als Kaplan und geistlicher Beistand diente. [8] Diese zahlreichen Berichte von Überlebenden über Folter und Tod, die deutschen Zivilisten und gefangenen Soldaten seitens der jugoslawischen Behörden zugefügt wurden, fügen sich in die Chronik der kommunistischen Unterdrückung weltweit ein. [9]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den anderthalb Millionen Volksdeutschen, die zwischen 1939 und 1941 im Donauraum lebten, dienten etwa 93.000&#8230;dienten während des Zweiten Weltkriegs in den Streitkräften Ungarns, Kroatiens und Rumäniens – Achsenmächte, die mit Deutschland verbündet waren – oder in den regulären deutschen Streitkräften. Die ethnischen Deutschen aus Ungarn, Kroatien und Rumänien, die in den militärischen Verbänden dieser Länder dienten, blieben Staatsbürger der jeweiligen Staaten. [10]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus dienten viele ethnische Deutsche aus dem Donauraum in der Waffen-SS-Division „Prinz Eugen“, die im Verlauf ihres Bestehens während des Krieges insgesamt etwa 10.000 Mann umfasste. (Dieser Verband wurde zu Ehren von Prinz Eugen von Savoyen benannt, der im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert große Siege gegen türkische Streitkräfte errungen hatte.) [11] Die Meldung zur Division „Prinz Eugen“ verlieh dem Rekruten automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 26.000 ethnischen Donaudeutschen, die in verschiedenen militärischen Verbänden dienten und ihr Leben verloren, kam die Hälfte nach Kriegsende in jugoslawischen Lagern ums Leben. Besonders hoch waren die Verluste der Division „Prinz Eugen“, deren Angehörige sich größtenteils nach dem 8. Mai 1945 ergaben. Etwa 1.700 dieser Gefangenen wurden in der Ortschaft Brežice nahe der kroatisch-slowenischen Grenze getötet, während die verbleibende Hälfte in jugoslawischen Zinkminen nahe der Stadt Bor in Serbien zu Tode geschunden wurde. [12]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der „ethnischen Säuberung“ an donauschwäbischen Zivilisten und Soldaten kamen etwa 70.000 Deutsche, die in regulären Verbänden der Wehrmacht gedient hatten, in jugoslawischer Gefangenschaft ums Leben. Die meisten von ihnen starben infolge von Repressalien oder als Zwangsarbeiter in Bergwerken, im Straßenbau, auf Werften und Ähnlichem. Dabei handelte es sich größtenteils um Truppen der „Heeresgruppe E“, die sich zum Zeitpunkt des Waffenstillstands am 8. Mai 1945 in Südafrika den britischen Militärbehörden ergeben hatten. Die britischen Behörden übergaben etwa 150.000 dieser deutschen Kriegsgefangenen an kommunistische jugoslawische Partisanen – unter dem Vorwand einer späteren Rückführung nach Deutschland. Die meisten dieser ehemaligen regulären Wehrmachtssoldaten kamen im Nachkriegs-Jugoslawien in drei Phasen ums Leben: Während der ersten Phase starben mehr als 7.000 gefangene deutsche Soldaten auf kommunistisch organisierten „Suhnemärschen“, die sich über 800 Meilen von der südlichen Grenze Österreichs bis zur nördlichen Grenze Griechenlands erstreckten. In der zweiten Phase, im Spätsommer 1945, wurden viele in Gefangenschaft befindliche deutsche Soldaten standrechtlich erschossen oder lebendig in große Karstgruben entlang der dalmatinischen Küste Kroatiens geworfen. In der dritten Phase (1945–1955) kamen weitere 50.000 Menschen als Zwangsarbeiter infolge von Unterernährung und Erschöpfung ums Leben. [13]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtzahl der deutschen Verluste in jugoslawischer Gefangenschaft nach Kriegsende – einschließlich der zivilen und militärischen „Donau-Deutschen“ sowie der „Reichsdeutschen“ – kann daher vorsichtig auf 120.000 Tote, Verhungerte, zu Tode Geschundene oder Vermisste geschätzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Bedeutung haben diese Zahlen? Welche Lehren lassen sich aus der Bewertung dieser deutschen Nachkriegsverluste ziehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig zu betonen, dass das Leid der deutschen Zivilbevölkerung auf dem Balkan nur einen kleinen Ausschnitt der alliierten „Topographie des Todes“ darstellt. Sieben bis acht Millionen Deutsche – sowohl Militärangehörige als auch Zivilisten – kamen während und nach dem Zweiten Weltkrieg ums Leben. Die Hälfte von ihnen starb in den letzten Kriegsmonaten oder nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945. Die deutschen Opferzahlen – sowohl auf ziviler als auch auf militärischer Seite – waren im „Frieden“ wohl höher als im „Krieg“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Monaten vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden ethnische Deutsche in ganz Ost- und Mitteleuropa – insbesondere in Schlesien, Ostpreußen, Pommern, im Sudetenland und im „Wartheland“ – getötet, gefoltert und enteignet. Insgesamt flohen 12 bis 15 Millionen Deutsche oder wurden aus ihrer Heimat vertrieben – im Zuge dessen, was wohl die größte „ethnische Säuberung“ der Geschichte darstellt. Von dieser Gesamtzahl wurden mehr als zwei Millionen getötet oder kamen auf andere Weise ums Leben. [14]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die düsteren Ereignisse im Nachkriegs-Jugoslawien werden in den Medien jener Länder, die auf den Trümmern des kommunistischen Jugoslawien entstanden sind, nur selten thematisiert – obgleich dort heute, bemerkenswerterweise, eine größere Meinungs- und Forschungsfreiheit herrscht als in westeuropäischen Staaten wie Deutschland und Frankreich. Die Eliten Kroatiens, Serbiens und Bosniens – die sich größtenteils aus ehemaligen Kommunisten zusammensetzen – scheinen ein gemeinsames Interesse daran zu haben, ihre bisweilen zwielichtige und kriminelle Vergangenheit im Hinblick auf den Umgang mit deutschen Zivilisten in der Nachkriegszeit zu verdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zerfall Jugoslawiens in den Jahren 1990/91, die ihm vorausgehenden Ereignisse sowie die darauf folgenden Kriege und Gräueltaten lassen sich nur innerhalb eines umfassenderen historischen Rahmens begreifen. Wie bereits angemerkt, ist „ethnische Säuberung“ kein neues Phänomen. Selbst wenn man den ehemaligen serbisch-jugoslawischen Führer Slobodan Milošević und die anderen Angeklagten, die vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag stehen, als niederträchtige Verbrecher betrachtet, verblassen ihre Verbrechen im Vergleich zu jenen des Gründers des kommunistischen Jugoslawien: Josip Broz Tito. Tito verübte „ethnische Säuberungen“ und Massentötungen in einem weitaus größeren Ausmaß – gerichtet gegen Kroaten, Deutsche und Serben – und dies zudem mit der Billigung der britischen und amerikanischen Regierungen. Seine Herrschaft in Jugoslawien (1945–1980), die mit der Ära des „Kalten Krieges“ zusammenfiel, wurde im Allgemeinen von den Westmächten unterstützt, die sein Regime als einen Stabilitätsfaktor in dieser oft instabilen Region Europas betrachteten. [15]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leid der Deutschen auf dem Balkan während und nach dem Krieg liefert zudem Lehren über das Schicksal multiethnischer und multikultureller Staaten. Das Schicksal der beiden Jugoslawien – 1919–1941 und 1944–1991 – unterstreicht die dem Wesen nach innewohnende Schwäche multiethnischer Staaten. Zweimal im 20. Jahrhundert zerfiel das multikulturelle Jugoslawien inmitten unnötigen Blutvergießens und einer Spirale des Hasses zwischen seinen ethnischen Teilgruppen. Man könnte daher argumentieren, dass es für unterschiedliche Nationen und Kulturen – ganz zu schweigen von verschiedenen Rassen – besser ist, getrennt voneinander zu leben, durch Mauern geschieden, als eine scheinbare Einheit vorzutäuschen, die Feindseligkeiten verbirgt, welche nur darauf warten zu explodieren, und die bleibende Ressentiments hinterlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenige konnten den grausamen interethnischen Hass und die Tötungen vorhersehen, die nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens im Jahr 1991 über den Balkan hereinbrachen – und dies ausgerechnet unter Völkern von relativ ähnlicher anthropologischer Herkunft, wenngleich unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds. Man kann angesichts dessen nur mit düsteren Vorahnungen über die Zukunft der Vereinigten Staaten und Westeuropas spekulieren; dort verheißen wachsende interrassische Spannungen zwischen den einheimischen Bevölkerungen und den Massen an Einwanderern aus der Dritten Welt eine Katastrophe mit weitaus blutigeren Folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das multikulturelle Jugoslawien war – sowohl in seiner ersten als auch in seiner zweiten Inkarnation – vor allem das Werk jener französischen, britischen und amerikanischen Führungspersönlichkeiten, die 1919 die Versailler Friedensordnung gestalteten, beziehungsweise jener britischen, sowjetrussischen und amerikanischen Staatsmänner, die 1945 in Jalta und Potsdam zusammentrafen. Die politischen Akteure, die Jugoslawien schufen, repräsentierten keineswegs die Nationen der Region und verstanden nur wenig von den Selbstwahrnehmungen oder den ethnisch-kulturellen Affinitäten der verschiedenen Völker dieses Raumes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Todesfälle, das Leid und die Enteignung der ethnischen Deutschen auf dem Balkan während und nach dem Zweiten Weltkrieg sowohl von deutschen Behörden als auch von unabhängigen Wissenschaftlern umfassend dokumentiert wurden, werden diese Geschehnisse in den führenden Medien der Vereinigten Staaten und Europas nach wie vor weitgehend ignoriert. Warum? Man könnte spekulieren: Würden diese deutschen Verluste breiter diskutiert und wären sie besser bekannt, so würden sie aller Wahrscheinlichkeit nach eine alternative Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg – und tatsächlich auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts – anregen. Ein stärkeres und weiter verbreitetes Bewusstsein für die deutschen zivilen Verluste während und nach dem Zweiten Weltkrieg könnte durchaus eine tiefere Diskussion über die Dynamiken heutiger Gesellschaften anregen. Dies wiederum könnte das Selbstverständnis von Millionen von Menschen maßgeblich beeinflussen und viele dazu zwingen, Vorstellungen und Mythen abzulegen, die seit mehr als einem halben Jahrhundert modisch vorherrschen. Eine offene Debatte über die Ursachen und Folgen des Zweiten Weltkriegs würde zudem den Ruf zahlreicher Wissenschaftler und Meinungsmacher in den Vereinigten Staaten und in Europa beschädigen. Es lässt sich wohl argumentieren, dass ein stärkeres Bewusstsein für das Leid der deutschen Zivilbevölkerung während und nach dem Zweiten Weltkrieg – und die daraus resultierenden Implikationen – die Politik der Vereinigten Staaten und anderer Großmächte grundlegend verändern könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Mads Ole Balling, *Von Reval bis Bukarest* (Kopenhagen: Hermann-Niermann-Stiftung, 1991), Bd. I und Bd. II.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2. L. Barwich, F. Binder, M. Eisele, F. Hoffmann, F. Kühbauch, E. Lung, V. Oberkersch, J. Pertschi, H. Rakusch, M. Reinsprecht, I. Senz, H. Sonnleitner, G. Tscherny, R. Vetter, G. Wildmann u. a., *Weißbuch der Deutschen aus Jugoslawien: Erlebnisberichte 1944–48* (München: Universitätsverlag, Donauschwäbische Kulturstiftung, 1992, 1993), Bd. I, Bd. II.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. Zu den kroatischen Streitkräften während des Zweiten Weltkriegs und ihrer Zerschlagung nach 1945 durch die jugoslawischen Kommunisten siehe: Christophe Dolbeau, *Les Forces armées croates, 1941–1945* (Lyon [BP 5005, 69245 Lyon cedex 05, Frankreich]: 2002). Hinsichtlich der oft kritischen Haltung deutscher Militär- und Diplomatenkreise gegenüber dem verbündeten Ustascha-Regime des Unabhängigen Staates Kroatien („NDH“) siehe Klaus Schmider, *Partisanenkrieg in Jugoslawien 1941–1944* (Hamburg: Verlag E.S. Mittler &amp; Sohn, 2002). Dieses Buch enthält eine beeindruckende Bibliografie und zitiert bislang unveröffentlichte deutsche Dokumente. Bedauerlicherweise liefert der Autor keine präzisen Angaben zur Anzahl der deutschen Truppen (einschließlich kroatischer Zivilisten und Soldaten), die sich in Südkärnten britischen Streitkräften ergaben und anschließend an die jugoslawischen kommunistischen Behörden ausgeliefert wurden. Die Zahl der kroatischen Gefangenen, die nach 1945 im kommunistischen Jugoslawien ums Leben kamen, bleibt in Kroatien ein emotional aufgeladenes Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf die Innen- und Außenpolitik des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Anton Scherer, Manfred Straka, *Kratka povijest podunavskih Nijemaca / Abriss zur Geschichte der Donauschwaben* (Graz: Leopold Stocker Verlag / Zagreb: Pan Liber, 1999), insbes. S. 131; Georg Wildmann u. a., *Genocide of the Ethnic Germans in Yugoslavia 1944–1948* (Santa Ana, Calif.: Danube Swabian Association of the USA, 2001), S. 31.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. A. Scherer, M. Straka, *Kratka povijest podunavskih Nijemaca / Abriss zur*Geschichte der Donauschwaben (1999), S. 132–140.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Georg Wildmann und andere, Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien, 1944-48 (München: Donauschwäbische Kulturstiftung, 1998), insb. S. 312-313. Darauf basiert das englischsprachige Werk: Georg Wildmann, and other, Genocide of the Ethnic Germans in Yugoslavia 1944-1948 (Santa Ana, Kalifornien: Donau-Schwaben-Vereinigung der USA, 2001).</p>



<p class="wp-block-paragraph">7. G. Wildmann und andere, Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien, 1944-48, insb. P. 274.</p>



<p class="wp-block-paragraph">8. Wendelin Gruber, In den Klauen des roten Drachen: Zehn Jahre unter Titos Ferse (Toronto: St. Michaelswerk, 1988). Aus dem Deutschen übersetzt von Frank Schmidt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 1993 wurde der kränkliche Pater Dr. Gruber kehrte aus dem paraguayischen Exil nach Kroatien zurück, um seine letzten Jahre in einem Jesuitenkloster in Zagreb zu verbringen. Ich habe kurz vor seinem Tod am 14. August 2002 im Alter von 89 Jahren mit ihm gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">9. Stéphane Courtois und andere, The Black Book of Communism: Crimes, Terror, Repression (Cambridge: Harvard Univ. Press, 1999).</p>



<p class="wp-block-paragraph">10. G. Wildmann und andere, Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien (zitiert oben), S. 22.</p>



<p class="wp-block-paragraph">11. Armin Preuss, Prinz Eugen: Der edle Ritter (Berlin: Grundlagen Verlag, 1996).</p>



<p class="wp-block-paragraph">12. Otto Kumm, Geschichte der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ (Coburg: Nation Europa, 1995).</p>



<p class="wp-block-paragraph">13. Roland Kaltenegger, Titos Kriegsgefangene: Folterlager, Hungermärsche und Schauprozesse (Graz: Leopold Stocker Verlag, 2001).</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. Alfred-Maurice de Zayas, *Nemesis at Potsdam: The Expulsion of the Germans From the East* (Lincoln: Univ. of Nebraska, 1989 [3. überarb. Aufl.]); Alfred-Maurice de Zayas, *The German Expellees: Victims in War and Peace* (New York: St. Martin’s Press, 1993); Alfred-Maurice de Zayas, *A Terrible Revenge: The “Ethnic Cleansing” of the East European Germans, 1944–1950* (New York: St. Martin’s Press, 1994); Ralph F. Keeling, *Gruesome Harvest: The Allies’ Postwar War Against the German People* (Institute for Historical Review, 1992).</p>



<p class="wp-block-paragraph">15. Tomislav Sunic, *Titoism and Dissidence: Studies in the History and Dissolution of Communist Yugoslavia* (Frankfurt, New York: Peter Lang, 1995).</p>



<p class="wp-block-paragraph">….</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Beiträge von T. Sunic&nbsp; und über ihn finden sich auf seiner Website (http://www.tomsunic.com/).</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/die-vernichtung-der-volksdeutschen-und-deutscher-kriegsgefangener-in-jugoslawien-1945-1953-dr-tomislav-sunic/">Die Vernichtung der Volksdeutschen und deutscher Kriegsgefangener in Jugoslawien 1945-1953 &#8211; Dr. Tomislav Sunic</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<title>Von wegen 80% der Syrer sollen in die Heimat &#8211; der Lügenkanzler rudert zurück</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/von-wegen-80-der-syrer-sollen-in-die-heimat-der-luegenkanzler-rudert-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 09:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Leserstimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik im In- und Ausland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückruderer Merz Lügenkanzler Merz hat sich erneut als olympiareifer Rückenschwimmer gezeigt. Seine Aussage, demnach er 80% der hier lebenden rund 900.000 Syrer (jeder zweite Messerattentäter ist ein Syrer) wieder in ihre Heimat zurückschicken will, löste einen neuen Shitstorm der vereinigten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/von-wegen-80-der-syrer-sollen-in-die-heimat-der-luegenkanzler-rudert-zurueck/">Von wegen 80% der Syrer sollen in die Heimat &#8211; der Lügenkanzler rudert zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/04/real-muslim-family-on-city-street-portrait-2026-01-06-09-16-56-utc-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12098" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/04/real-muslim-family-on-city-street-portrait-2026-01-06-09-16-56-utc-1024x683.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/04/real-muslim-family-on-city-street-portrait-2026-01-06-09-16-56-utc-300x200.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/04/real-muslim-family-on-city-street-portrait-2026-01-06-09-16-56-utc-768x512.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/04/real-muslim-family-on-city-street-portrait-2026-01-06-09-16-56-utc-1536x1024.jpg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2026/04/real-muslim-family-on-city-street-portrait-2026-01-06-09-16-56-utc-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Friedrich Merz: Nein, meine Syrer bekommt ihr nicht! Unsere Syrer sichern das Rentensystem (BQ: envato)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückruderer Merz</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lügenkanzler Merz hat sich erneut als olympiareifer Rückenschwimmer gezeigt. Seine Aussage, demnach er<a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/al-sharaa-merz-100.html"> 80% der hier lebenden rund 900.000 Syrer </a>(jeder zweite Messerattentäter ist ein Syrer) wieder in ihre Heimat zurückschicken will, löste einen neuen Shitstorm der vereinigten linken Kamarilla von GRÜNEN über SPD bis Linke und in der ehemals konservativen CDU aus! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ex-Terrorist Ahmed al-Scharaa zeigt sich überrascht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst der syrische Interimsstaatschef <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmed_al-Scharaa">Ahmed al-Scharaa</a> (früher ein blutiger Terrorist der mutmaßlich Zigtausende auf dem Gewissen hat) ist dem Pinocchio-Kanzler in den Rücken gefallen und behauptet, dass das mit ihm nicht abgesprochen sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>SPD treu an der Seite ihrer Syrer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SPD, eine sterbende Partei ,die mittlerweile nahe der 5% immer noch glaubt, die Nummer Eins in Deutschland zu sein, probt den Aufstand und mahnt zum Koalitionsfrieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Friedrich Merz: Garant für weiteren  Linkskurs der CDU</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der total erschrockene <a href="https://wir-hn.de/politikwirtschaft/die-deutsche-neurose-hat-einen-namen-angela-merkel/">Merz</a> rudert sofort zurück, nicht zu letzt deswegen, um nicht seine Brandmauer in Frage stellen, denn sie ist das Unterpfand für den weiteren<a href="https://pluriversum.info/friedrich-merz-der-merkel-klon-folge-10-der-satire-zwei-minuten-hass"> Linkskurs der CDU</a>! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Friedrich Merz, es wird Zeit, dass du gehst, am Besten gleich nach New York. In der Firmenzentrale von Black Rock hat man vielleicht noch Verwendung für dich!<br></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Anmerkung der Redaktion: Dem Ganzen die Krone aufgesetzt hat das zunehmend fragwürdige Münchner <a href="https://www.n-tv.de/politik/Ifo-warnt-vor-Wirtschaftsfolgen-bei-Rueckkehr-von-Syrern-id30673348.html">Ifo-Institut. Es warntre sogleich vor den Wirtschaftsfolgen bei der Rückkehr von Syrern</a>. Dies würde &#8222;dem Produktionspotential einen weiteren Dämpfer verpassen&#8220; und die demographische Problematik in Deutschland verschärfen. Dem pflichteten natürlich die weiteren am Staatstropf hängenden Wirtschaftsinstitute brav bei!</em></p>
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		<title>Der (deutsche) Michel – eine Kulturgeschichte</title>
		<link>https://wir-hn.de/geschichte/der-deutsche-michel-eine-kulturgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Mar 2025 13:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erzengel Michael: Schutzheiliger des Deutschen Reiches Diese eher verzerrte Karikatur eines Deutschen hat eine lange Vorgeschichte. Der Ursprung geht hierbei auf die katholische Kirche zurück. Nach der Christianisierung Deutschlands wurde der Erzengel Michael, der Engel mit dem Flammenschwert der Satan...</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/497807_original_R_K_by_Lisa-Schwarz_pixelio.de_-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-11767" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/497807_original_R_K_by_Lisa-Schwarz_pixelio.de_-1024x768.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/497807_original_R_K_by_Lisa-Schwarz_pixelio.de_-300x225.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/497807_original_R_K_by_Lisa-Schwarz_pixelio.de_-768x576.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/497807_original_R_K_by_Lisa-Schwarz_pixelio.de_-1536x1152.jpg 1536w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/497807_original_R_K_by_Lisa-Schwarz_pixelio.de_-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erzengel Michael vertreibt Satan bzw. besiegt den Drachen (Bildquelle: Lisa Schwarz / pixelio.de)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erzengel Michael: Schutzheiliger des Deutschen Reiches</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese eher verzerrte Karikatur eines Deutschen hat eine lange Vorgeschichte. Der Ursprung geht hierbei auf die katholische Kirche zurück. Nach der Christianisierung Deutschlands wurde der Erzengel Michael, der Engel mit dem Flammenschwert der Satan aus dem Paradies geworfen hat, von der Kirche zum Schutzpatron Deutschlands erhoben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielschichtige Person des Erzengels Michael</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Person dieses Engels war aber auch schon in alter Zeit etwas komplizierter. Erzengel Michael war ein geradezu fanatischer und kompromissloser Gefolgsmann Gottes. Damit hatte er eine gewisse Ähnlichkeit mit dem germanischen Gott Donar, was ihn für die Deutschen wesentlich attraktiver machte. Er galt auch in Kirchenkreisen schon recht früh als ein Wesen mit eher schlichtem Gemüt. Die Tatsache, dass Michael sozusagen der Heerführer Gottes war, gefiel wiederum auch vielen zum Christentum konvertierten Germanen. Es kam ihrer eigenen Geschichte als große Krieger und Gefolgsleute eines wehrhaften Gottes Wotan/Odin sehr entgegen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Erzengel Michael als Brücke zum altnordischen Glauben und zur Nibelungensage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb wurde die Person des Erzengels von den christlichen Missionaren wohl auch stark propagiert. In den christlichen Legenden wurde Michaels Kampf gegen den Teufel dann auch oft als Kampf gegen einen Drachen dargestellt. Hier nahmen clevere Kirchenleute eindeutig auch eine kleine Anleihe bei der im Volk sehr beliebten Siegfriedsage aus dem Nibelungenlied. Dabei erbten die Deutschen aber auch die Begrifflichkeit des schlichten Charakters dieses himmlischen Helden. Die wurde dann natürlich auch gerne von den Feinden unsers Volkes gegen uns verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Volk weit verbreitete Popularität dieses Erzengels hatte dann auch zur Folge, dass sein Name bis heute als Jungenname sehr beliebt ist. Es gibt dabei auch noch eine alte Legende von 955. Damals besiegte Otto der Große in der Schlacht auf dem Lechfeld das zahlenmäßig weit überlegene Heer der Ungarn. Im Volk kam dabei die Legende auf, dass himmlische Mächte Otto geholfen hätten. Es gab Leute, die beschworen, sie hätten eine himmlische Heerschar unter der Führung des Erzengels über sich schweben gesehen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vereinnahmung des Erzengel Michaels durch die katholische Kirche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Verehrung des Erzengels in Deutschland einher ging aber auch die Vereinnahmung der Deutschen durch Rom. Das Heilige römische Reich deutscher Nation war quasi die Schutzmacht des Vatikans. Der Papst, immer wenn er in Not war, stützte sich auf die Deutschen. Das führte zu einer weiteren religiösen Verklärung des Erzengels <em>(dieser beschützte das Paradies, die Deutschen und die Kirche)</em>. Da aber die Figur des Erzengels in der gesamten Christenheit hoch verehrt wurde, führte dies dann auch zu Eifersüchteleien. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Michel: Hassfigur für den Erzfeind Frankreich</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="856" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG-20250221-WA0003-00000002-1024x856-1.jpg" alt="" class="wp-image-11770" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG-20250221-WA0003-00000002-1024x856-1.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG-20250221-WA0003-00000002-1024x856-1-300x251.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/IMG-20250221-WA0003-00000002-1024x856-1-768x642.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Bis in die heutige Zeit ist der Michel das Synonym für den schlafmützigen Deutschen (BQ: UN 07/2013)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Später griffen vor allem die Franzosen den Begriff auch zu negativen Propagandazwecken auf. In der langen Auseinandersetzung mit Deutschland um die Vorherrschaft in Europa, nutzten sie ab etwa dem 15. Jahrhundert die Figur auch für erste Vergleiche über den schlafmützigen deutschen Michel!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die hiostorische Bedeutung der Zipfelmütze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die berühmte Zipfel oder auch Schlafmütze wurde dabei schnell zu einem eher negativen deutschen Attribut. Was dabei heute kaum noch&nbsp; jemand weiß: dieser Vergleich hinkte gewaltig. Die Zipfelmütze ist von ihrer Herkunft her nämlich ein sehr innovatives Kleidungsstück!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs waren sie die typischen Kopfbedeckungen der Bergleute. Der Hohlraum der Zipfelmützen wurde mit Lehm verfüllt und machte sie damit zu einem Schutzhelm gegen Steinschläge. Später übernahm das Militär die Mützen. Die Grenadiere der preußischen Armee trugen sie hinter ihren hohen Mützenschildern. Auch hier wurden sie mit Lehm verfüllt, so sollte der Kopf vor Säbelhieben bei einem Kavalleriedurchbruch geschützt werden.&nbsp; Viele Soldaten aber trugen sie auch nach ihrer Entlassung aus dem Armeedienst als private Kopfbedeckung weiter <em>(jetzt natürlich ohne Lehm)</em>, so entstand dann das typische Klischee des etwas mäkligen und müden älteren Herren mit Zipfelmütze!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ungebrochene Popularität des Erzengels Michael </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Popularität des Erzengels tat das in Deutschland keinen Abbruch, bis heute hat sich diese gehalten. Auch der Name Michael zählt immer noch zu den beliebtesten Jungennamen. Es gibt unter den gläubigen Christen in Deutschland auch Leute, die glauben, dass sie durch die gleichzeitige Funktion des Engels als Wächter des Himmels dort dann auch später einen „Heimvorteil“ auf dem Weg zum Jüngsten Gericht haben. Wie dem auch sei: Irgendwie passen der Erzengel und die Deutschen ganz gut zusammen. Schaden kann es ja nicht, wollen wir dann auch hoffen, dass uns das eines Tages tatsächlich einen &#8218;Heimvorteil&#8216; einbringt!</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:100">Quellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:100">Wikipedia (mehrfach, auch die wesentlich bessere englische Ausgabe)</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:100">Bernd Grote: <em>Der deutsche Michel. Ein Beitrag zur publizistischen Bedeutung der Nationalfiguren</em> (<em>Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung.</em> Bd. 11, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<a href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220417-9994%22&amp;key=cql">0417-9994</a>). Ruhfus, Dortmund 1967</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Jürgen Link:  Nationale Mythen und Symbole in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Strukturen und Funktionen von Konzepten nationaler Identität  Klett-Cotta, Stuttgart</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/geschichte/der-deutsche-michel-eine-kulturgeschichte/">Der (deutsche) Michel – eine Kulturgeschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<title>Gedenke Dresden: Alliierter Bombenterror vom 13. bis 15. Februar 1945</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/gedenke-dresden-alliierter-bombenterror-vom-13-bis-15-februar-1944/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wir-hn.de/?p=11017</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor 79 Jahren wurde das Elbflroenz von alliierten Kriegsverbrechern in Schutt und Asche gelegt! Gegen das Vergessen demonstrieren Patrioten!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/02/5294374403477465900_121.jpg" alt="" class="wp-image-11726" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/02/5294374403477465900_121.jpg 1080w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/02/5294374403477465900_121-300x300.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/02/5294374403477465900_121-1024x1024.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/02/5294374403477465900_121-150x150.jpg 150w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/02/5294374403477465900_121-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://wir-hn.de/fhdev/4-dezember-2020-mahnwache-an-die-zerstoerung-heilbronns-vor-76-jahre/">Trauermarsch</a> anlässlich des <a href="https://youtu.be/24k5Y-OQtYE">allierten Bombenterrors </a>vor 80 Jahren (Bildquelle: dresden-gedenken.info)</em></figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/gedenke-dresden-alliierter-bombenterror-vom-13-bis-15-februar-1944/">Gedenke Dresden: Alliierter Bombenterror vom 13. bis 15. Februar 1945</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<title>Gegen das Vergessen: Am 30. Januar 1945 wurde die &#8222;Wilhelm Gustloff&#8220; versenkt</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/gegen-das-vergessen-am-30-januar-1945-wurde-die-wilhelm-gustloff-versenkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 22:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wir-hn.de/?p=8228</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 30. Januar 1945 ereignete sich mit Versenkung der Wilhelm Gustloff einer der größten Tragödien der deutschen Seefahrtsgeschichte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/gegen-das-vergessen-am-30-januar-1945-wurde-die-wilhelm-gustloff-versenkt/">Gegen das Vergessen: Am 30. Januar 1945 wurde die &#8222;Wilhelm Gustloff&#8220; versenkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/01/photo_2022-01-30_15-14-27.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-8229 aligncenter" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/01/photo_2022-01-30_15-14-27.jpg" alt="" width="1098" height="742" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/01/photo_2022-01-30_15-14-27.jpg 744w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/01/photo_2022-01-30_15-14-27-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 1098px) 100vw, 1098px" /></a></p>
<h2>Am 30. Januar 1945 wurde die &#8222;Wilhelm Gustloff&#8220;, die zum Transport von Zivilisten eingesetzt wurde, von einem sowjetischen U-Boot versenkt.</h2>
<h2>Entsprechend vorhandener historischer Quellen kamen mindestens 5.000 Menschen zu Tode. Viele Quellen sprechen sogar von 10.000 Personen an Bord. Dabei handelte es sich bei den Passagieren auf der letzten Fahrt der <a href="https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/gallery136916990/Der-Untergang-der-Wilhelm-Gustloff-1945.html">&#8222;Wilhelm Gustloff&#8220;</a> um Flüchtlinge aus Ostpreußen.</h2>
<h2 style="text-align: center;">Unser Telegram-Kanal: Bitte abonnieren: <a href="https://telegram.me/wirbleibendeutsch">https://telegram.me/wirbleibendeutsch</a></h2>
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		<title>Nach der Voigt-Wahl: Ruhe in Frieden, CDU!</title>
		<link>https://wir-hn.de/leserstimmen/nach-der-voigt-wahl-ruhe-in-frieden-cdu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 21:28:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leserstimmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wir-hn.de/?p=11653</guid>

					<description><![CDATA[<p>Merkel-CDU-Mann Voigt lässt sich von der Mauermörderpartei zum Ministerpräsidednten wählen Heute wurde in Thüringen die alte Volkspartei CDU nach längerer Krankheit, zu Grabe getragen! Ihr Sterbehelfer, Mario Voigt, der sich mit den Stimmen der Nachfolger der Mauermörder-Parteien, „Die Linke“ und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/leserstimmen/nach-der-voigt-wahl-ruhe-in-frieden-cdu/">Nach der Voigt-Wahl: Ruhe in Frieden, CDU!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/12/CDU-1024x576.png" alt="" class="wp-image-11654" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/12/CDU-1024x576.png 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/12/CDU-300x169.png 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/12/CDU-768x432.png 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/12/CDU.png 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Merkel-CDU-Mann Vogt und sein Bruder im Geiste, Ramelow, von der Mauermörderpartei (Bidlmontage: WIR)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Merkel-CDU-Mann Voigt lässt sich von der Mauermörderpartei zum Ministerpräsidednten wählen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wurde in Thüringen die alte Volkspartei CDU nach längerer Krankheit, zu Grabe getragen! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Sterbehelfer, Mario Voigt, der sich mit den Stimmen der Nachfolger der Mauermörder-Parteien, „Die Linke“ und „BSW“, zum Ministerpräsidenten wählen ließ, sieht sich dabei wohl ohne Schuld, aber Tausende von Opfer der deutschen Teilung klagen ihn aus ihren Gräbern an!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voigt und Merz läuten das Ende einer Volkspartei ein: CDU &#8211; eine charakterlose Zombiepartei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist auch das endgültige Ende der Volkspartei CDU. Ein Tabu wurde gebrochen! Männer wie Kohl und Adenauer, klare deutsche Patrioten, dürften jetzt wohl in ihren Gräbern rotieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Ruhe in Frieden CDU und gebt dem Volk das „C“ zurück, denn Christen seid ihr ebenso wenig wie die parteigebundenen Kader von evangelischer und katholischer Kirche!<br><br></p>
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		<title>Götz von Berlichingen: Der legendäre &#8222;Ritter mit der eisernen Hand&#8220;</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/goetz-von-berlichingen-der-legendaere-ritter-mit-der-eisernen-faust/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 22:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Götz von Berlichingen: Der legendäre Ritter mit der eisernen Hand und Romanfigur, die den "schwäbischen Gruß" prägte</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_8372" aria-describedby="caption-attachment-8372" style="width: 779px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/03/goetzhand.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-8372" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/03/goetzhand.jpg" alt="" width="779" height="1091" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/03/goetzhand.jpg 220w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/03/goetzhand-214x300.jpg 214w" sizes="(max-width: 779px) 100vw, 779px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8372" class="wp-caption-text"><em>Die legendäre eiserne Faust des Götz von Berlichingen (Bildquelle: WIR)</em></figcaption></figure></p>
<h2>Die eiserne Faust des Götz von Berlichingen</h2>
<p>Eine Geschichte, über die hohe Zeit deutscher Ritterschaft, ohne die Berücksichtigung dieses bemerkenswerten Herrn wäre wohl nicht vollständig.</p>
<p>Der schwäbische Reichsritter Götz von Berlichingen lebte im 16. Jahrhundert im Neckargebiet, also dem heutigen Baden-Württemberg. Unsterblich geworden ist er durch Goethes berühmtes Schauspiel mit gleichem Namen von 1772.<span id="more-8344"></span></p>
<p>In die Geschichtsschreibung ging der Ritter auch aufgrund einer schlimmen Behinderung ein. In einer Schlacht bei Landshut verlor er im Jahre 1504 durch einen Artillerietreffer seine rechte Hand. Mit Hilfe einer geradezu modern und innovativ&nbsp; anmutenden Technik&nbsp; konstruierten Schmiede (<em>wie viele und welche, ist umstritten</em>) ihm eine mechanische und gepanzerte Eisenfaust an der Daumen und Finger voll beweglich waren und mit der er sogar Kämpfen konnte.</p>
<p>Die Konstruktion bestand aus 150 Einzelteilen und war trotzdem noch so stabil, dass der Ritter damit Wirtshaustische zertrümmern konnte (<em>was laut Überlieferung wohl öfters passierte</em>).</p>
<h2>Das weltberrühmte Zitat des Götz von Berlichingen</h2>
<p>Götz von Berlichingen lebte in der Zeit der letzten großen Ritterfehden und des blutigen großen Bauernkriegs.</p>
<p>Ihm selber verband eine geradezu als Erbfeindschaft zu bezeichnende Dauerkrise mit dem Bischoff von Bamberg. Als Ritter und Edelmann ließ er sich von diesem etwas zu machthungrigen Kirchenfürsten nichts gefallen, so genügte der geringste Anlass dafür, um es erneut, zu teilweise schweren Kampfhandlungen kommen zu lassen. Bei all seiner Robustheit war der Ritter aber auch von einem natürlichen und sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit erfüllt. Dies führte wohl auch dazu, dass er im Jahre 1525 auf dem Höhepunkt des großen Bauernkrieges (<em>zusammen mit anderen, unter diesen auch sein Schwager Franz von Sickingen</em>) für die Bauern Partei ergriff und sie als militärische Anführer im Kampf (<em>auch gegen die habgierigen Kirchenfürsten</em>) unterstützte.</p>
<p>So blieb es nicht aus, dass der Konflikt eine Nummer höher auflief und sich die Reichsregierung einschaltete. Auf dem Höhepunkt der Fehde sah sich der Ritter im Jahre 1528 in seiner Festung Hornberg am Neckar dann schließlich von einem überlegenen kaiserlichen Heer belagert. Hier nun geschah das „<em>unaussprechliche</em>“.</p>
<p>Der vor Ort kommandierende Feldhauptmann des römisch-deutschen Kaisers Maximilian forderte den aufmüpfigen Edelmann dazu auf sich auf: „<em>Gnade und Ungnade</em>“ zu ergeben. Also im heutigen Deutsch, er forderte die bedingungslose Kapitulation. Das aber war in Götz von Berlichingens Augen für einen Edelmann eine geradezu schimpfliche Beleidigung und er sprach die weltbewegenden Worte, die heute fast jeder kennt:</p>
<h2 style="text-align: center;">„<em>Bei allem schuldigen Respekt vor seiner kaiserlichen Majestät, sage&nbsp; er ihm, er möge mich <u>im</u> Arsche lecken</em>!“</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><figure id="attachment_8345" aria-describedby="caption-attachment-8345" style="width: 528px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/03/goetz-1.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-8345" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2022/03/goetz-1.jpg" alt="" width="528" height="660"></a><figcaption id="caption-attachment-8345" class="wp-caption-text">Götz-Gedenktafel in Weisenheim am Sand (Bildquelle: WIR)</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: center;">(Zitat nicht ganz korrekt wiedergegeben)</p>
<h2>Der &#8222;Schwäbische Gruß&#8220; geht um die Welt</h2>
<p>Dieser als „<em>Schwäbischer Gruß</em>“ in die Geschichte eingegangene Satz hat in den vergangenen 200 Jahren auch schon die Gerichte beschäftigt. Ist er nun eine Beleidigung oder nicht?</p>
<p>Interessanterweise gibt es auch darüber&nbsp; verschiedene Ansichten. Im Falle der korrekten Zitierung aus Goethe seinem Theaterstück (<em>Goethes Götz, Spruch aus dem dritten Akt, Ausgabe 1773, Seite 133</em>) ist er auch schon als „<em>historisches Zitat</em>“ und nicht als Beleidigung gewertet worden.</p>
<p>Der Ritter jedenfalls überlebte die Belagerung, musste vor Gericht Urfehde (<em>Frieden</em>) schwören und kam für zwei Jahre hinter Gittern. Später wurde das Urteil dann vom Reichsgerichtshof wegen grober Formfehler aufgehoben.</p>
<p>Während Goethe seinen Goetz im Kampfe sterben ließ, erreichte der historische Götz ein für die damalige Zeit geradezu biblisches Alter von 82 Jahren und starb hochverehrt im Kreise seiner Familie (<em>die gibt es auch heute noch</em>).</p>
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		<title>Buntland im Amoklauf: Gefährderansprache an 16-jährige Schülerin wegen Heimatbekenntnis</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/buntland-im-amoklauf-gefaehrderansprache-an-16-jaehrige-schuelerin-wegen-heimatbekenntnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Leserstimmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Norddeutschen Provinz hat sich die Polizei nicht entblödet, eine Gefährderansprache für einen weiblichen Rostockfan zu halten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="667" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/03/738703_original_R_K_by_Versonnen_pixelio.de_.jpg" alt="" class="wp-image-11102" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/03/738703_original_R_K_by_Versonnen_pixelio.de_.jpg 1000w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/03/738703_original_R_K_by_Versonnen_pixelio.de_-300x200.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2024/03/738703_original_R_K_by_Versonnen_pixelio.de_-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://wir-hn.de/leseecke/heimatliebe-mehr-als-nur-ein-wort/">Heimatbekenntnis</a> kann in Buntland mittlerweile zur <a href="https://www.stern.de/gesellschaft/polizei-haelt-gefaehrderansprache-bei-schuelerin--ueberzogen-und-dumm-34560596.html">Gefahr für Schüler </a>werden (versonnen/pixelio.de)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fall der 16-jährigen Schülerin Loretta (sie hatte es gewagt in ihrem privaten Netzkanal Deutschland als ihre Heimat zu bezeichnen, wofür der Schulleiter sie dann durch die Polizei aus der Klasse als &#8218;rechte Gefährderin&#8216; entfernen ließ) zieht weiter seine Kreise. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der heutigen Bundestagssitzung lobten die Vertreter von SPD, Grüne und Linke den betreffenden Schulleiter. Er habe ein „gutes Beispiel“ gegeben, Kubicki von der FDP sah in diesem Fall einen „bedauerlichen Einzelfall“ Nur die AfD nannte das Kind beim Namen und erklärte, dass Deutschland sich auf dem Weg in eine Gesinnungsdiktatur befinden würde! (Quelle: You Tube, AfD Kanal und JF-online)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also sind in Deutschland jetzt, neben Rentnern, Rollatorfahrern, Bürgervereinigungen und Bauern, auch schon 16-jährige Schulmädchen rechte Gefährder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird allerhöchste Zeit, dass die Abgeordneten der Regierungsparteien sowie die der Linken und der CDU auf ihren Geissteszustand untersucht werden! Ich habe da nämlich einen schlimmen Verdacht!</p>
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		<title>Vize-Admiral August Thiele &#8211; ein vergessener Held der Kriegsmarine</title>
		<link>https://wir-hn.de/blog/vize-admiral-august-thiele-ein-vergessener-held-der-kriegsmarine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 11:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wir-hn.de/?p=10534</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dank des Befehls von Großadmiral Dönitz und seinem treuen Weggefährten Vizeadmiral August Thiele gelang Millionen die Flucht aus Ostpreußen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/vize-admiral-august-thiele-ein-vergessener-held-der-kriegsmarine/">Vize-Admiral August Thiele &#8211; ein vergessener Held der Kriegsmarine</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/1024px-1937-Horst-Wessel-062.jpg" alt="" class="wp-image-10535" width="840" height="652" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/1024px-1937-Horst-Wessel-062.jpg 1015w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/1024px-1937-Horst-Wessel-062-300x233.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/1024px-1937-Horst-Wessel-062-768x596.jpg 768w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>August Thiele (26.08.1893 &#8211; 31.03.1981) &#8211; ein vergessener Held der Kriegsmarine (Bildmontage: WIR)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">August Thiele &#8211; Weggefährte von Großadmiral Dönitz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vizeadmiral August Thiele wurde am 26 August 1893 in Berlin Charlottenburg geboren<em>.</em> Er war ein alter Freund von Großadmiral Dönitz, beide dienten sie schon als junge Seeoffiziere vor dem ersten Weltkrieg  in der kaiserlichen Marine. In der Kriegsmarine diente er als Kommandant des Segelschulschiffes <em>„Horst Wessel“</em> und Kommandeur der Marineschule Mürwik <em>(Flensburg).</em> Nach Kriegsausbruch war er auch längere Zeit Küstenkommandeur in Pommern. Daher waren ihm die Verhältnisse in der östlichen Ostsee bestens vertraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 1943 wurde er Befehlshaber des Ausbildungsverbandes der Flotte. Dieser verfügte auch über die letzten vier, modernen Großkampfschiffe Deutschlands. Die schweren Kreuzer Admiral Hipper und Prinz Eugen sowie die Panzerschiffe <em>(nominell auch schwere Kreuzer)</em> Admiral Scheer und Lützow <em>(&#8222;Ex- Deutschland&#8220;, wurde bei Kriegsbeginn umbenannt, da &#8222;Deutschland&#8220; nicht sinken durfte)</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen die gewaltige Übermacht der westalliierten Seestreitkräfte im Nord-Atlantik spielten diese Schiffe keine Rolle mehr. Deswegen hatte Hitler diese Schiffe abwracken wollen, um aus dem Stahl U-Boote bauen zu lassen. Admiral Dönitz war dagegen gewesen und hatte sich schließlich mit seinem Vorschlag durchgesetzt, sie für Ausbildungszwecke in der Ostsee einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beförderung Thieles in den letzten Kriegsjahren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ostsee, deren einziger Ausgang in Dänemark bis Kriegsende von der Wehrmacht kontrolliert wurde, war damals quasi ein Deutsches Binnenmeer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Admiral Dönitz hatte dabei von Anfang an auch die überschweren Kaliber dieser Schiffe in seine Überlegungen einbezogen <em>(20.5 cm und 28 cm)</em>. Sollte es zu Einsätzen gegen die Rote Armee in Küstennähe kommen, waren diese Schiffe praktisch unbezahlbar!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als mit dem Zusammenbruch der deutschen Ostfront 1944 genau das passierte, ernannte Großadmiral Dönitz, inzwischen OB der Flotte, Vizeadmiral Thiele zum Befehlshaber in der östlichen Ostsee und reaktivierte diese Schiffe wieder als Kampfeinheiten. Zusätzlich erhielt Thiele auch noch mehrere Flottillen von Zerstörern und Torpedobooten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jetzt einsetzenden Endkämpfe um das Baltikum und Ostpreußen wurden für diese Schiffe nun zu ihrer wirklichen Bewährungsprobe, sie wurden dabei zugleich auch Retter aus großer Not.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wiederholt sicherten sie den Rückzug deutscher Heeresverbände <em>(darunter auch große Teile der Kurlandarmee)</em>, indem sie an der Küste marschierenden Truppen der Wehrmacht Feuerschutz gegen die Rote Armee gaben. Gegen die schweren Kaliber der Schiffsartillerie waren die russischen Panzer chancenlos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Humanitäre Katastrophe in Ostpreußen 1945</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als am 13. Januar 1945 die Schlacht um Ostpreußen begann, zeichnete sich eine ungeheure humanitäre Katastrophe ab. Der ostpreußischen Zivilbevölkerung drohte die komplette Vernichtung durch die von Stalins Ideologen aufgehetzten Soldaten der Roten Armee. <strong><em>(</em></strong><em>Der „Dichter“ Ilja Ehrenburg gab damals die Losung aus: „Brecht den Stolz der deutschen Frauen!“. Der menschlich korrekte Offizier der Roten Armee, Alexander Solschenizyn &#8211; der später berühmte  Schriftsteller &#8211; hielt sich an das Völkerrecht und verbot seinen Soldaten jede Art von Übergriff gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Er wurde daraufhin wegen „Mitleid mit dem Feind“ unehrenhaft aus der Armee entlassen.<strong>)</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg nach Westen war den Menschen bald versperrt, große russische Verbände stießen -westlich an Danzig vorbei- bei Zoppot bis zur Ostsee vor und Ostpreußen wurde zur Insel. Eine Fluchtwelle nie gekannten Ausmaßes strömte jetzt zur Küste. Während die Reichsregierung, vor allem aber die örtliche Gauleitung<strong><sup>1</sup></strong>, mit hilflosen Durchhalteapellen und markigen Reeden agierten und die Bevölkerung zum Bleiben zwingen wollte, reagierte Großadmiral Dönitz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dönitz: &#8222;Alles, was schwimmt, zu Thiele.&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Er gab an alle deutschen Marinedienststellen den <em>(wörtlichen)</em> Befehl aus: <em>„Alles, was schwimmt, zu Thiele“.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dönitz schickte wirklich alles, was noch schwamm, nach Ostpreußen. Frachter, Fähren, Fischkutter und Trawler, Passagierschiffe, Schlepper und Versetzboote, es war eine endlose Zahl <em>(darunter sogar ein wieder flott gemachtes Museumsschiff)</em>. Dieser Befehl des Großadmirals wurde nun der Auslöser für ein regelrechtes <em>„Deutsches Dünkirchen“</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Ostpreußen und Dänemark beziehungsweise Schleswig Holstein setzte ein gewaltiger Fährbetrieb ein, um die Menschen da raus zu holen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine der schwere Kreuzer Prinz Eugen, der am 29 März 1945 seine letzte Fahrt nach Westen antrat <em>(kein Treibstoff mehr)</em>, nahm auf dieser Fahrt zu der eigenen Besatzung von 1500 Mann noch weitere rund 4000 Flüchtlinge mit. Das Schiff war so mit Menschen vollgepackt, dass man nicht mehr umfallen konnte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/maxresdefault-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-10536" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/maxresdefault-768x432.jpg 768w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2023/06/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Backbordschraube der Prinz Eugen steht heute beim Marineehrenmal in Laboe</em> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EBb4zNi6mT8">(Bildquelle: Youtube</a>)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>„feinen“</em> englischen <em>„Gentleman“</em> aber waren sich nicht zu schade, die mit Frauen und Kindern vollgestopften Schiffe auch noch zu bombardieren. Bei der hohen Zahl von über drei Millionen geretteten, gab es daher auch rund 35000 Menschen, die auf der Flucht auf diese Weise ermordet wurden, darunter auch die 9000 Toten der <a href="https://wir-hn.de/blog/gegen-das-vergessen-am-30-januar-1945-wurde-die-wilhelm-gustloff-versenkt/">Wilhelm Gustloff</a>, die von einem russischen U-Boot versenkt wurde <strong><em>(</em></strong><em>Funkmeldung des russischen Kommandanten: „Habe 9000 Hitleristen vernichtet“<strong>)</strong></em>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kampfgruppe Thiele sicherte Evakuierung von Millionen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Evakuierung der ostpreußischen Zivilbevölkerung im Jahre 1945 sicherte die Kampfgruppe Thiele auch die Einschiffung dieser Millionen von Flüchtlingen und hielt dabei erneut die Rote Armee auf Distanz. Bei der Räumung von Danzig zum Beispiel schossen die Scheer und die Lützow mit ihren überschweren 28 cm Kalibern <em>(Reichweite -bei neuen Rohren- mehr als 80 Kilometer)</em> über die belagerte Stadt hinweg und vernichteten ein ganzes russisches Armeekorps. Für die dafür nötige Zielansprache, hatte die Marine kurzerhand einen Signaltrupp auf den Turm der Danziger Marienkirche geschickt. Dank dieses Hilfsmittels konnten die im Anmarsch auf Danzig befindlichen russischen Panzer im indirekten Beschuss vernichtet werden. Für die Rotarmisten wurde es zu einem Alptraum, sie konnten nichts sehen, sie hörten nur ein kurzes Jaulen in der Luft und dann war alles vorbei <em>(uUm sich davon ein Bild zu machen: der Sprengtrichter einer 28 cm Granate betrug -je nach Härte des Untergrunds- mehr als 20 Meter im Durchmesser)</em>. Mit allen Mitteln versuchten die Russen nun, die Scheer und auch die anderen Großkampfschiffe zu versenken. Vergeblich, zum Schutz gegen feindliche Tiefflieger hatte man die schweren Einheiten mit einer ganzen Flottille von Flakträgern umgeben, welche die russischen Jagdbomber abschossen wie die Tontauben <strong><em>(</em></strong><em>Man hatte dazu sogar eine alte, von Schleppern gezogene, flache Haff-Vieh-Fähre wieder aktiviert. Auf ihrem langen und plattem Oberdeck standen alleine etwa 30 Flakgeschütze<strong>)</strong></em>. Dank dieser Hilfe konnten auf dem Seeweg innerhalb von 2,5 Monaten mehr als 3.000.000 Menschen aus Ostpreußen evakuiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Es war die mit Abstand größte Rettungsaktion, die es je in de</u></strong> <strong><u>Weltgeschichte gegeben hatte!</u></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutsche Rettungsaktionen bedürfen nicht des Buntland-Gedenkens</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute weiß man über diesen heldenhaften Kampf um die Rettung von Millionen von Menschen kaum noch etwas <strong><em>(</em></strong><em>Gutmenschenmäßig wurde es von der Politik  pflichtvergessen. Es waren ja bloß Deutsche<strong>)</strong></em>. Die tapferen Seeleute der deutschen Kriegsmarine konnten den Krieg nicht mehr gewinnen, aber sie retteten Menschenleben in einem nie dagewesenem Ausmaß <strong><em>(</em></strong><em>Darunter auch viele Franzosen, die noch als Kriegsgefangene in Ostpreußen auf den Rittergütern gearbeitet hatten und die der Russe genauso erschoss wie die Deutschen<strong>)</strong></em>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der deutschen Kriegsmarine dabei nicht so langsam der Treibstoff und die Munition ausgegangen wären, hätte sie dieses Manöver wohl noch über einen wesentlich längeren Zeitraum durchhalten können!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vizeadmiral Thiele war in dieser Phase der Kämpfe die ganze Zeit mit vor Ort, er leitete von der Brücke seines Flaggschiffes Lützow aus die ganze Aktion persönlich. Er geriet dann im Mai 1945, zusammen mit der Regierung Dönitz, in britische Kriegsgefangenschaft <strong><em>(</em></strong><em>Er stand nicht auf der „Kriegsverbrecherliste“ der Alliierten, obwohl die wütenden Russen ihn da unbedingt drauf haben wollten<strong>)</strong></em> aus der er am 2. Dezember 1946 entlassen wurde. Nach dem Krieg lebte er als Privatmann in Mölln in Ost-Holstein, wo er 1981 verstarb. Millionen von Menschen verdankten ihm ihr Leben, keiner kennt ihn mehr und es wurden auch keine Straßen nach ihn benannt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><sup>1</sup></strong><strong><sup> </sup></strong><em>Gauleiter Koch, viele nannten ihn einen Verbrecher, ich würde ihn eher als einen korrupten Vollidioten bezeichnen, flüchtete mitsamt seinem großen, zusammengeraubten Besitz und brauchte alleine dafür zwei Hochseeschlepper und ein Frachtschiff, die jetzt natürlich bei der Evakuierung der Bevölkerung fehlten. Später wurde er von den Polen hingerichtet.</em><strong><sup></sup></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1959: „Ostsee – Deutsches Schicksal 1944/45. Der authentische Bericht vom letzten Einsatz der Kriegsmarine“, 319 S. (2. verb. Aufl. 1964 unter dem Titel „Flucht übers Meer“) von G Becker</p>



<p class="wp-block-paragraph">2007: Ritterkreuzträger 1939-45 2AL Veit Scherzer Militaer Verlag Jena</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internet Wikipedia/verschiedene Seiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">H.K 2020</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wir-hn.de/blog/vize-admiral-august-thiele-ein-vergessener-held-der-kriegsmarine/">Vize-Admiral August Thiele &#8211; ein vergessener Held der Kriegsmarine</a> erschien zuerst auf <a href="https://wir-hn.de">wir-hn.de - wirland.eu</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fedor von Bock &#8211; der unbekannte Generalfeldmarschall</title>
		<link>https://wir-hn.de/geschichte/fedor-von-bock-der-unbekannte-generalfeldmarschall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilhelm Hermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 18:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wir-hn.de/?p=11778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorweg Generalfeldmarschall Fedor von Bock war unter den höheren Offizieren der Wehrmacht ein Mann, der heutzutage weitestgehend unbekannt ist, das aber dürfte einen „guten“ Grund haben! Zum einen war er kein blinder Gefolgsmann von Hitler, zum anderen war er einer...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Vorweg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Generalfeldmarschall Fedor von Bock war unter den höheren Offizieren der Wehrmacht ein Mann, der heutzutage weitestgehend unbekannt ist, das aber dürfte einen „guten“ Grund haben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum einen war er kein blinder Gefolgsmann von Hitler, zum anderen war er einer der wenigen, die frühzeitig erkannt haben, dass Hitlers Führung nur in den Untergang führen konnte. Von Bock war ein früherer kaiserlicher Offizier der alten Schule, seine Ehre war ihm wichtig wie das tägliche Brot. Solche Leute wie Hitler und seine engeren Gefolgsleute waren ihm einfach suspekt. Hätte man auf ihn und andere Offiziere mit gleicher Agenda gehört, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit hätte Deutschland diesen Krieg wohl gewonnen. Das aber wirft die heute, sowohl vom Establishment als auch von den sogenannten „Rechten“ geradezu fanatisch tabuisierte und mit einem „Denkverbot“ belegte Frage auf, ob Hitler diesen Krieg überhaupt gewinnen wollte!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="220" height="311" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-Bock-1.jpg" alt="" class="wp-image-11780" style="width:840px;height:auto" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-Bock-1.jpg 220w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-Bock-1-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Werdegang</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 1880 geborene Fedor von Bock war auch unter den höheren Stabsoffizieren der Wehrmacht ein ganz besonderer Fall. Er entstammte einer sehr alten preußischen Offiziersfamilie. Sein Vater war Generalmajor beim Kaiser, sein Ahnherr schon Offizier in der Armee Friedrichs des Großen gewesen. Auch die Familie der Mutter war eine alte preußische Offizierssippe. Die Mutter war eine geborene von Falkenhain, auch ihre Vorfahren waren alles preußische Offiziere, ihr Bruder brachte es sogar bis zum Generalstabschef und preußischen Kriegsminister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dementsprechend hart wurde auch Fedor seine Ausbildung. Er besuchte sowohl die legendäre Kadettenanstalt in Potsdam <em>(noch vom Soldatenkönig gegründet)</em> als auch die Akademie in Berlin Lichterfelde, von Kaiser Wilhelm dem I gegründet. Soldaten die an diesen beiden Anstalten ausgebildet wurden waren pure Elite, ihnen wurde auch nichts geschenkt, die Ausbildung war hart wie Stahl. Ab 1898 wurde er Fähnrich <em>(Offiziersanwärter)</em> beim 5. Garderegiment zu Fuß in Potsdam und erhielt hier den dritten Teil seiner Ausbildung <em>(noch um einiges härter)</em>. Noch im gleichem Jahre 1898 wurde er Sekonde-Leutnant <em>(entspricht dem heutigen Leutnant) </em>und im Jahre 1906&nbsp; Regiments-Adjutant bei der Garde. Ab 1911 wurde er dann in den Großen Generalstab abkommandiert wo er 1912 sein Hauptmannspatent erhielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Ersten Weltkrieg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Beginn des ersten Weltkrieges wurde er zunächst als Stabsoffizier im Gardekorps an der Westfront eingesetzt <em>(das Gardekorps verlor im gesamten Krieg NICHT eine einzige Schlacht und war die letzte deutsche Einheit die 1918 noch am Feind blieb)</em>. Ab 1915 wurde Fedor von Bock an die Ostfront versetzt und nahm, wie auch Ritter von Leeb, an den schweren Kämpfen in Polen und der Schlacht von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Gorlice-Tarnow">Gorlice-Tarnow</a> teil. 1915/16 wurde von Bock dann Generalstabsoffizier der 200. Infanteriedivision und nahm am äußerst erfolgreichen Feldzug in den Karpaten teil. Seine Einheit wehrte mehrere russische Offensiven ab und fügte dem Feind hohe Verluste zu <em>(Oberbefehlshaber  war hier der Generalfeldmarschall von Mackensen. Der Russe wurde bis tief in die Ukraine zurückgeworfen und hatte dabei fast 500.000 Mann verloren)</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Dezember 1916 wurde von Bock zum Major ernannt und wieder an die Westfront versetzt. Als Generalstabsoffizier der Heeresgruppe des deutschen Kronprinzen hatte er großen Anteil an der erfolgreichen Frühjahrsoffensive von 1918 die fast zum Sieg geführt hatte <em>(was durch Verrat in der Heimat verhindert wurde)</em>. Für seine Leistungen erhielt von Bock beide Klassen des Eisernen Kreuzes, den Pour le Mérite und das Ritterkreuz mit Schwertern des Hohenzollern Hausordens!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Niederlage im ersten Weltkrieg wurde Fedor von Bock in die Reichs- Wehr der Weimarer Republik übernommen und diente hier in verschiedenen Bereichen. Im Jahre 1920 wurde er zum Oberstleutnant befördert und dann ab 1924 Bataillonschef des 4 preußischen Infanterieregimentes in Kolberg <em>(Pommern)</em>. Ab 1925 wurde er als Oberst dann Chef des gesamten Regimentes. Ab Februar 1929 wurde er Generalmajor und Chef der ersten Kavalleriedivision in Frankfurt/Oder, ab 1931 dann Generalleutnant und Kommandeur des Wehrkreises II in Stettin!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viele andere ehemals kaiserliche Offiziere lehnte er die rote Republik zwar ab, beteiligte sich aber auch nicht am Kapp Putsch von 1920, der vergeblich versuchte die Republik zu stürzen. Für diese Art Offiziere war es einfach unmöglich gegen den eigenen Staat zu putschen, mit der gleichen Ablehnung verweigerte er dann auch seine Teilnahme am Putsch vom 20 Juli 44 gegen Hitler. Allein der Gedanke daran rüttelte an den Grundfesten seines Weltbildes. Später verurteilte er den Anschlag als ein Verbrechen, obwohl er selber sich mit Hitler überworfen hatte und ihn ablehnte!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="220" height="320" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-Bock-Lage.jpg" alt="" class="wp-image-11781" style="width:840px;height:auto" srcset="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-Bock-Lage.jpg 220w, https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-Bock-Lage-206x300.jpg 206w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Im Zeiten Weltkrieg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1 März 1935 wurde von Bock Vollgeneral der Infanterie und Wehrmachts-Gruppenkommandeur in Dresden. Aus seinen Verbänden wurde dann die 8. Armee gebildet. Von Bock vollzog 1938 selber den Einmarsch in das angeschlossene Österreich an der Spitze der 8 Armee, sie waren eine der ersten Einheiten die mit klingendem Spiel Wien erreichten und wurden dabei von der Bevölkerung mit unbeschreiblichem Jubel empfangen <em>(was den angepassten Österreichern von heute natürlich eher peinlich ist)</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Polenfeldzug wurde von Bock Oberbefehlshaber der neu gebildeten Heeresgruppe Nord. Als Kampfkommandanten unterstanden ihn die Generäle Günther von Kluge und Georg von Küchler, Seine etwa 630.000 Mann starken Verbände rückten in zwei Säulen von Pommern und von Ostpreußen aus vor, befreiten Danzig und den Korridor <em>(genau so sah das auch der größte Teil des deutschen Volkes, beide Provinzen waren uralter deutscher Boden und NIE polnisch gewesen)</em>. Dann stieß Bock mit seiner Truppe auf Warschau vor. Unter dem Befehl von General Blaskowitz nahmen Teile der Heeresgruppe Nord die Stadt nach 2 Wochen ein während andere Teile der Heeresgruppe Nord die polnische Festung Modlin eroberten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">General von Bock ließ auf seinem Vormarsch in allen Ortschaften, aus denen die deutschen Truppen beschossen wurden, den Wiederstand erbarmungslos Niederkämpfen. Daraus machte man ihm dann später posthum den Vorwurf eines Kriegsverbrechens. Das war allerdings so nicht haltbar, bei Beschuss, auch aus Ortschaften, hatten die deutschen Truppen völkerrechtlich durchaus das Recht sich zur Wehr zu setzen. Die Amerikaner machten in solchen Fällen <em>(bis heute)</em> die gesamte Ortschaft, in der Regel durch flächendeckende Luftangriffe, platt ohne dabei die geringste Rücksicht auf die Zivilbevölkerung zu nehmen <em>(von Bock seine Truppe vergriff sich dabei nicht gezielt&nbsp; an Zivilisten).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des Polenfeldzuges erhielt von Bock das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz und wurde dann mit seiner Heeresgruppe unverzüglich an die Westfront verlegt. Nun als Heeresgruppe B sammelten sie sich in Norddeutschland!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Westfeldzug ab Mai 1940 wurde die große Stunde der Wehrmacht und ihrer alten kaiserlichen Offiziere, Fedor von Bock mit der Heeresgruppe B, Gerd von Rundstedt mit der Heeresgruppe A und Ritter von Leeb mit der Heeresgruppe C überrollten in nur 4 Wochen ganz Westeuropa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fedor von Bock rückte längs der Nordseeküste durch die Niederlande und Nordbelgien vor. Heute wird&nbsp; dabei über einen Neutralitätsbruch gegenüber den Niederlanden philosophiert. Doch ganz so einfach ist das nicht, die Niederlande waren zwar gegenüber Deutschland 1940 offiziell noch Neutral, aber sie duldeten das die Briten ihre Luftwaffe GEGEN Deutschland über holländisches Territorium hinweg einsetzten und sie Duldeten das britische Kommando- und Agententrupps niederländischen Boden als Ruhe und Aufmarschzone gegen Deutschland benutzten <em>(siehe Venlo Zwischenfall 1939)</em>. Das ganze gegen Deutschland gerichtete britische Agentennetz nutzte die Niederlande mit Wissen und Billigung des holländischen Geheimdienstes als Aufmarschbasis und Stützpunkt. Dies wurde 1939 durch die Deutsche Abwehr unzweideutig Festgestellt, damit hatten die Niederlande gegen die Pflichten eines Neutralen verstoßen und sich zum Kriegsteilnehmer auf Seiten der Briten gemacht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einem Neutralitätsbruch durch Deutschland kann hier also nicht die Rede sein <em>(auch wenn es angepassten Gutmenschen natürlich anders sehen)</em>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fedor von Bock mit seiner Heeresgruppe B besetzten innerhalb von gut einer Woche die Niederlande und rückten dann auch in Nordbelgien ein <em>(das übrigens auch nicht Neutral war sondern von Anfang an mit Engländern und Franzosen verbündet)</em>! Hierbei spielte von Bock eine tragende Rolle beim Kampf um Dünkirchen. Schon einige Tage vor Guderian seinen Panzerverbänden der Heeresgruppe A erreichte von Bock mit seiner Heeresgruppe B den Stadtrand von Dünkirchen. Der Ort war quasi von der Außenwelt abgeschnitten. Doch Hitlers Haltebefehl galt auch für die Heeresgruppe B. Somit konnten die Engländer entkommen und mehr als 350.000 Mann in Sicherheit bringen <em>(diese Armee war alles was England hatte, es gab noch keine Wehrpflicht, es hätte den Krieg dann beenden müssen)</em>. Diese eindeutig nur von Hitler zu verantwortende Maßnahme kostete Deutschland also definitiv bereits den Sieg!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab hier war das Vertrauensverhältnis zwischen von Bock und Hitler nachhaltig gestört. Der General warf Hitler sein Verhalten bei Dünkirchen als schweren Fehler vor und gab künftig nichts mehr viel auf dessen militärischen Sachverstand!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="220" height="158" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-bock-Richthofen.jpg" alt="" class="wp-image-11782" style="width:840px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Dünkirchen beteiligte sich die Heeresgruppe B dann zusammen mit den beiden anderen Heeresgruppen an der Niederwerfung Frankreichs. Am 22 Juni war alles vorbei, Frankreich kapitulierte. In nur gut einen Monat hatte die Wehrmacht ganz Westeuropa bis zur spanischen Grenze eingenommen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19 Juli 1940 wurde Fedor von Bock zusammen mit 11 anderen Generälen zur Feier des Sieges zum Generalfeldmarschall befördert. Dieser alte Titel aus dem Kaiserreich war in der Republik abgeschafft worden, Anlässlich des Sieges wurde er jetzt wieder eingeführt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fall Barbarossa</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22 Juni 1942, mit Beginn des Russlandfeldzuges, übernahm von Fedor von Bock den Oberbefehl über die Heeresgruppe Mitte. Mit 9 Armeen und gut 1000 Kampfpanzern hatte sie weit über 1000.000 Mann und war der stärkste deutsche Verband. Schon vor Beginn des Feldzuges gab es eine schwere Auseinandersetzung zwischen von Bock und der NS Leitung. Es ging um den sogenannten <em>„Kommissar  Befehl</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Himmler hatte durchgesetzt, dass die den russischen Armeen beigeordneten Politkommissare, nicht als Kriegsgefangene zu behandeln sein und sofort erschossen werden sollten. Von Bock protestierte dagegen schärfstens und nannte das öffentlich Mord wozu er sich nicht hergeben wollte, woraufhin Hitler einen seiner Tobsuchtsanfälle bekam und einen Eintrag in von Bock seiner Personalakte veranlasste. Eigentlich wollte er ihn sogleich hinauswerfen, aber jetzt bei Beginn des Feldzuges, wollte er ihn noch nicht direkt angehen!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="220" height="247" src="https://wir-hn.de/wp-content/uploads/2025/03/von-bock-buero-1.jpg" alt="" class="wp-image-11784" style="width:840px;height:auto"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Feldzug verlief für die Heeresgruppe Mitte zunächst sehr erfolgreich. In großen Kesselschlachten schaltete von Bock mehrere russische Armeen aus und macht weit über 1200.000 Gefangene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon im Juli aber gab es den nächsten schweren Streit zwischen Hitler und dem Oberkommando der Wehrmacht. Von Bock und auch die anderen Generäle bestanden darauf zunächst Moskau einzunehmen. Dadurch wollte man das Nervenzentrum der, unter den Kommunisten sehr stark zentralisiert verwalteten Sowjetunion, lahmlegen und gleichzeitig die russische Front spalten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hitler aber gab wieder einen seiner Auftritte als „großer Feldherr“ und wollte zunächst eine komplette Einnahme von St Petersburg und der südlichen Ukraine. Dies führte für die Heeresgruppe Mitte quasi zu einem Haltebefehl. Vier Wochen traten die Soldaten auf der Stelle bevor sie endlich weiterdurften. Außerdem nahm Hitler ihr noch die 2. Panzerarmee von Guderian und die 2. Armee von General Weichs weg und schickte diese in den Süden. Die Folge, vor Moskau wurde die geschwächte Heeresgruppe Mitte vom russischen Winter erwischt und die Russen hatten inzwischen Verstärkungen aus Sibirien erhalten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte mit dem berühmten „General Winter“ der immer auf Seiten der Russen wäre, ist also nur eine Propagandageschichte. Erneut hatte Hitler hier nach Dünkirchen und Malta äußerst destruktiv in die Kompetenzen der Generalität eingegriffen. Er trug damit auch die Hauptverantwortung für das Scheitern des ganzen Feldzuges <em>(was jetzt wohl&nbsp; seine „Fans“ zum Schreien bringen wird)</em>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur mit großer Mühe konnte die abgekämpfte und ausgedünnte Heeresgruppe Mitte den Angriff der Russen stoppen, konnte aber bei eigenen Verlusten von 248.000 Mann <em>(Verwundete und Gefallene, wobei unter den Verwundeten viele Männer mit Erfrierungen waren da es keine ausreichende Winterausrüstung gab)</em> den Russen mit mehr als 1000.000 Mann Gesamtverlusten doch noch recht empfindlich treffen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch da gab es dann den nächsten Krach. Fedor von Bock schlug einen begrenzten Rückzug vor, um die Truppe in leichter haltbare Stellungen zu verbringen umso die eigenen Männer mehr zu schonen. Erneut rastete Hitler komplett aus und enthob von Bock seines Kommandos. Da aber andere Stabs- Offiziere ebenso wie von Bock argumentierten drehte Hitler jetzt völlig durch. Er entließ, mitten im Feldzug, insgesamt 35 leitende Generäle, darunter auch Männer wie Generalfeldmarschall von Rundstedt <em>(der Sieger im Westen)</em> und den legendären Panzergeneral Guderian, und besetzte die Stellen mit Jasagern!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18 Januar 1942, gut einen Monat nach dessen Entlassung als Chef der Heeresgruppe Mitte, sah Hitler sich dann gezwungen von Bock wieder einzustellen. Der Chef der Heeresgruppe Süd <em>(von Reichenau)</em> war urplötzlich verstorben und es gab keinen Ersatz mehr!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erneut stellte Fedor von Bock sein taktisches Können unter Beweis. Er gewann die Schlacht um Charkow, eroberte die Festung Sewastopol und die Krim. Hitler zeigte sich davon wenig beeindruckt, er hatte unterdessen eine geradezu schon körperliche Aversion gegen die alten kaiserlichen Offiziere!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste und auch der letzte Krach kam am 13 Juli 1942 Hitler befahl die Teilung der Heeresgruppe Süd von Bocks, der gerade seine Offensive in den Kaukasus starten wollte in zwei Verbände <em>(damit wäre man bis an die türkische Grenze vorgestoßen, was im Anbetracht der damals dort noch vorherrschenden Deutschfreundlichkeit, höchstwahrscheinlich zum Kriegseintritt auf unserer Seite geführt hätte)</em>! Fedor von Bock protestierte energisch, zwei Tage später wurde er erneut entlassen und in die Reserve strafversetzt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Kriegsende erhielt von Bock keine neue Aufgabe mehr. Trotz seines Dauerstreites mit Hitler, verurteilte er aber den Anschlag vom 20 Juli 1944 auf das Schärfste und nannte das Mord und ein Verbrechen. Wie ich am Anfang schon sagte, in den Ehrvorstellungen dieser alten kaiserlichen Offiziere gab es keinen Aufstand gegen den eigenen Staat oder dessen Institutionen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tragisches Ende</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Hitlers offiziellem Tod am 30 April 1945 wurde Großadmiral Dönitz neuer Reichskanzler. Er regierte von Flensburg aus <em>(Marineschule Mürwik)</em> und versuchte die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Er verhandelte mit England über einen Sonderfrieden mit den Westmächten, wollte den Russen wieder aus Deutschland hinaustreiben und sich dann geschlossen den Westmächten ergeben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was heute kaum noch bekannt ist, die Engländer <em>(und damit auch Churchill)</em> stimmten dem heimlich zu. Es kam sogar zur Aufstellung neuer Einheiten mit teilweise bereits englischen Waffen. Doch dann griffen die Amerikaner ein und stoppten das Ganze, sie liebten ihren „Onkel Joe“ <em>(Stalin)</em>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterdessen war Fedor von Bock unterwegs nach Flensburg. Admiral Dönitz wollte ihn das Kommando über die Landstreitkräfte der Wehrmacht übergeben. Am 3 Mai 1945 befand sich von Bock mitsamt seiner zweiten Ehefrau und seiner Stieftochter in einem offenen Wagen nahe Lensahn in Ostholstein auf dem Weg nach Flensburg. Dort wurden sie Opfer eines englischen Tiefflieger-Angriffs. Fedor von Bock seine Frau, die Stieftochter und der Fahrer starben unmittelbar nach dem Angriff, von Bock selber am nächsten Tag im Lazarett in Oldenburg in Holstein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Fedor von Bock starb einer der brillantesten Strategen des zwanzigsten Jahrhunderts <em>(das TIME Magazin widmete ihn sogar ein Titelblatt)</em>. Man kann heute mit ziemlicher Sicherheit sagen, hätte Hitler auf ihn gehört, wäre der zweite Weltkrieg wohl anders ausgegangen!</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Quellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Wikipedia (auch die Englische) Mehrfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Rudolf Christoph Freiherr von Gersdorff, Soldat im Untergang Ullstein Berlin 1977</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Fritz von Siegler Bock, Fedor von in Neue Deutsche Biographie Band 2 Duncker und Humblot Berlin 1955</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Klaus Gerbet Generalfeldmarschall von Bock Zwischen Pflicht und Verweigerung. Kriegstagebuch Herbig München 1955</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Field Marshal von Bock Time Magazin vom 8 Dezember 1941 (Digital)</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Christopher Clark Die Militärelite des 3 Reiches 1997</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:italic;font-weight:300">Johannes Hürter aus Hitlers Heerführer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion Oldenbourg München 2007</p>
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