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// Heilbronn, Pranger

Echo24 wie die "Flüchtlingsstimme" zwischen Antifaschismus light und Gossenjournalismus angesiedelt?

Am Pranger im März 2019: Echos mutmaßliche Freizeitjournalistin Julia Thielen mit ihrem Beitrag zu den “Gelben Westen Heilbronn 2.0”

Dr. Joseph 29.03.2019 0 Teilen

Zukunft Republik Buntland – Niedergang vorprogrammiert (Photo by luigi bisaccia on Unsplash)

Julia Allwissend – mit tölpelhaften Recherchen zu klarer Pseudo-Erkenntnis

Echo24 ist gewiss nicht dafür bekannt, dass deren Berichte Pulitzer-Preis-verdächtig sind. Aber es gibt besonders erbärmliche Beiträge. Von Schreiberlingen, die besser noch in der Schülerzeitung üben sollten. Besonders wenn es um Politik geht. Fraglos ein komplexes Feld. Da sollten schreibende Granden vom Schlage Thielens besser die Finger davon lassen und lieber über die Eröffnung eines neuen Supermarktes am Stadtrand berichten. Die wackere Julia tat dies nicht, sondern fühlte sich bemüßigt, über das diffizile Phänomen “Gelbwesten” zu berichten. Beginnend mit dem 8. März 2019 begannen ihre journalistischen Versuche.

Facebook-Klicken und vorgefertigtes Weltbild: Journalismus à la Thielen

Da hat die gute Julia doch so tolle Fragen gestellt. Und bekommt nicht die erwünschten Antworten. Oder ausweichende. Auf gut deutsch: Klein Julia hat nicht das zu Hören bekommen, was sie wollte. Daher kommt die geschätzte Frau Thielen auf die grandiose Idee, das überaus seriöse und repräsentative Medium “facebook” heranzuziehen. Dabei weiß jeder: “facebook” ist das Tummelfeld der bundesrepublikanischen Fußabtreterschicht. Es spricht vor allem teil-gehirnamputierte Hartz-IV-Maden und RTL2-Konsumenten an. Argumentationsniveau und vorherrschende Diktion: unteres Hauptschulniveau.

Selektives Klicken in Kombination mit verunglückten Denkversuchen

Die “Gelben Westen Heilbronn 2.0” wollen weder “rechts” noch “links” sein, gaben sie unter anderem zur Antwort. “Dass es für die politische Einordnung ‘links’ und ‘rechts’ aber eine allgemeingültige Definition gibt, wurde einfach ignoriert.”, schreibt unser braves Julialein darauf. Es gibt also eine allgemeingültige Definition? Wer dann anfängt, wirklich zu denken und nicht nur sein tumbes Schülerwissen heranzieht, wird merken, dass bei jedem Versuch einer Definition, was “rechts” und ” links” tatsächlich war, ist oder sein wird, gar nichts mehr Allgemeingültigkeit beanspruchen kann. Und schon gar nicht “Allgemeingültigkeit” beanspruchen kann. Nur ein Naivlein Marke Lieschen Müller kann allen Ernstes behaupten, es gebe “eine allgemeingültige Definition”. Da die ‘Nazis light in gelben Westen’ nicht wie gewünscht anworten,  klickt man einfach ein bisschen auf “facebook” herum, um zu klarer Pseudo-Erkenntnis zu gelangen.

Facebook-Klicks genügen zur Entlarvung als “rechts”

Da die äußerst geschätzt Frau Thielen mit ihren Klicks feststellt, dass die Organisatoren auch AfD-Politiker und AfD-Gruppen abonniert oder mit “Gefällt mir” versehen haben, genügt dies, die heterogene Gruppe wegen rechter Sozialklicks als “rechts” abzustempeln. “Auch die Homepage der Gelben Westen 2.0 lässt sich schnell als “Rechts” entlarven.”, schreibt Thielen. Wer Negatives sucht, wird in einer amorphen Bewegung wie den Gelbwesten immer etwas finden, was dem Suchenden nicht gefällt. Wo aber die Antifa-Light-Journalistin Thielen selbst politsch steht, lässt sich an den tendenziösen Begriffen ablesen, die ‘unsere Julia’ verwendet. Es werde “Flüchtlingshass” betrieben, muss man da lesen. Abgesehen von der stümperhaften Formulierung eine perfide Wortschöpfung der Buntland-Deutschen.

WIR gibt Julia Thilen gerne politische Nachhilfe

Offensichtlich sind Vertreter der schreibenden Zunft wie Frau Thielen der Überzeugung, dass die zumindest partielle Gehirnamputation ein allumfassendes Massenphänomen ist. Das ist zum Glück nicht so. Den Argumentationslinien der Republik Buntland folgen nur noch die Schlafenden, während die Zahl der Erwachten stetig zunimmt. WIR wollen Frau Thielen gerne in die Bewegung für ein neues Deutschland aufnehmen und möchten ihr eine erste politische Nachhilfe geben. Das Argument der “Dexit” und europaweiter Tierschutz würden nicht zusammenpassen, zeugt von dem Irrglauben, die EU sei Europa. Das war und ist nicht der Fall. Merke, Frau Thielen: Die vermeintliche Identität von EURO-EU-Europa ist eine Ungleichung. Denken hilft!



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