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Wenn Tomaten in Heidelberg bzw. Wolgast und der Abgang einer Diskutantin im Kreuzfeuer zum viel diskutierten Medienereignis werden

Pseudo-Wahlkampf 2017 in Merkelland – weiteres Moment ‘unserer’ real existierenden Weicheirepublik

Der Oekonom 07.09.2017 0 Teilen

(Bildquelle: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de)

Schlechte Aussichten für Buntland

Die Zeichen stehen schlecht für Buntland. Weltmeister ist die weltoffene Republik längst nicht mehr hinsichtlich ihrer Exportleistung – wahrscheinlich war es Deutschland sogar noch nie, wenn man die importierten Vorleistungen vom reinen Exportwert in Abzug bringt. Weltmeister ist Deutschland allerdings in Punkto Vergreisung.

Eine Greisenrepublik verängstiger, zumeist wehrloser Angehöriger der Rollatorgeneration ist im Entstehen und bestimmt das Leben dieser Republik.

Wehrunwillig hat die Umerziehung den dekadenten “homo bundesrepublikaniensis” (Dr. Dr. Thor von Waldstein) bereits mit Aufkommen der 68er Generation gemacht. Nun legen ‘Mutti’ Merkel und ihre willfährigen Helfer der „Umvolkung“ (Akif Pirnicci) mit Hilfe einer gesteuerten Invasion von Kulturfremden Hand an den  Identitätskern unseres Landes, um die Degenerierung Deutschlands zu Buntland auf ewig zu zementieren.

Wahlkampf-Simulation in Reinkultur

In einem Land des institutionalisierten Konsens’ findet folglich auch kein Wahlkampf mehr statt, werden existentielle Fragen des Gemeinwesens nicht mehr kontrovers diskutiert. Stattdessen übt man sich stereotyp und gebetsmühlenartig in der Betonung gemeinsamer Werte. Gleichzeitig tritt an die Stelle harter Auseinandersetzungen um die Macht, das vage und für politisch nicht Versierte kaum mehr wahrnehmbare Ausdifferenzieren bezüglich Details über Parteigrenzen und frühere politische Lager hinweg. Politischer Diskurs in Streichholzschachtelformat. Das ist die bundesrepublikanische Realität im Zeichen des Feminats unter „Angela der Großen“ – die freilich nur deshalb groß wirkt, weil die geistige Sonne in Deutschland mittlerweile derart tief steht. Da wirft selbst die biedere Pfarrerstochter aus Mecklenburg-Vorpommern lange Schatten.

Die Handelnden

Neben der ebenso unförmigen wie inhaltlich amorphen “Kanzler-Matrone” (Timur Vernes) sind die biederen Hauptdarsteller ein roter Parvenu und EU-Apparatschik ohne jegliche Vision, ein selbsternannter liberaler Macher und schlecht-rasierter Pseudo-Macho, garniert mit einem anatolischen Sprech-Döner, sekundiert von Vertretern der (bisherigen) politschen Ränder, die – wenn sie nicht skandalisiert werden können wegen ihres Abweichens gegenüber dem angeblichen gesellschaftlichen Konsens –  stets und bewusst randständig bleiben in der öffentlichen Berichterstattung.

Pöbeleien gegenüber der offensichtlichen Kanzlerin (fast) aller Presstituierten werden pseudo-skandalisiert. Ein Mega-Ereignis stellen folgerichtig in Richtung der Kanzlerin der illegalen Einwanderung bzw. deren Fahrzeug geworfene Tomaten dar. “Hau ab!”-Rufe in Richtung des “kinderlosen Weibes aus Mecklenburg-Vorpommern” (Dr. Reinhold Oberlercher) werden mit gänzlichem Unverständnis kommentiert.Wenn dann die AfD-Spitzenkandidatin nicht mehr gewillt ist, auf ständige Provokationen einzugehen, sondern den – wohl kalkulierten – Rückzug aus dem Fernseh-Kreuzverhör wählt, dann erhält selbst die ‘nervtötende’ Alternative zum bundesrepublikanischen Einerlei mediale Beachtung.

Angela Merkel – Kanzlerin der Greisenrepubik in einem identitätsentkernten Land

So ein durch und durch lethargischer Wahlkampf passt zu einem Land ohne jeglichen Selbsthehauptungswillen, zu einem Land ohne Zukunft. In dem sich erstmals mehr Rentenbezieher zur Wahlurne schleppen als aktiv Erwerbstätige. Aber unsere Nachbarn müssen darob nicht gram sein. Einem Deutschland Marke Buntland braucht niemand nachzutrauern. Es taugt schließlich nichts mehr. Gar nichts mehr.

WIR aber wollen diesem Niedergang nicht taten- und klaglos entgegensehen: “[ ..] erst wenn man eingesehen hat, kann man handeln. [..] Es geht nicht darum, sich in diesem Sterbebett auf die andere Seite zu drehen. Es geht darum, endlich zu erwachen und sich auf die Beine zu stellen.” (Julius Evola, “Heidnischer Imperialismus”). 



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