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Nachbetrachtungen zum AfD-Erfolg der besonderen Art

Wvh10.de 15.03.2016 0 Teilen

ePost aus Pan-Autarkia am 15.03.2016: Nachbetrachtungen zum AfD-Erfolg der besonderen Art

Die sechs größten AfD-Sensationen:

1. André Poggenburg, AfD-Vorsitzender in Sachsen-Anhalt, holte in seinem Wahlkreis Zeitz das Direktmandat mit 31,6 % der Stimmen.

2. Die AfD holte in Sachsen-Anhalt noch weitere 14 Direktmandate, darunter je eins in Magdeburg und Halle, mehrere Ergebnisse gut über 30 %, am besten Bitterfeld mit 33,4 %. Alle Ergebnisse in Sachsen-Anhalt siehe https://wahl.tagesschau.de/wahlen/2016-03-13-LT-DE-ST/

3. Die AfD holte in der einstigen SPD-Hochburg Mannheim ein Direktmandat.

4. Die AfD holte ein weiteres Direktmandat in Pforzheim.

5. Die besten Ergebnisse in Baden-Württemberg für die AfD: Mannheim I: 21,9 %, Backnang: 19,7 %, Bruchsal: 19,7 %, Schwetzimgen: 19,1 %, Calw: 19,1 %, Heilbronn: 19,0 %, Neckarsulm: 18,7 %, Wiesloch: 18,6 %, Bretten: 18,5 %, Eppingen: 18,3 %, Balingen: 18,1 %, Rottweil: 18,1 %, Neckar-Odenwald: 18,0 %, Schwäbisch-Hall: 17,8 %, Rastatt; 17,6 %, Freudenstadt: 17,6 %, Göppingen: 17,4 %, Main-Tauberkreis: 17,2 %, Hohenlohe: 17,1 %, Böblingen: 16,5 %, Schwäbisch-Gmünd: 16,2 %, Hechingen-Münsingen: 16,1 %.

6. Die besten Ergebnisse in Rheinland-Pfalz für die AfD:Ludwigshafen II: 20,7 %, Ludwigshafen I:18,8 %, Germersheim: 18,5 %, Frankenthal: 17,6 %, Worms: 17,5 %, Mutterstadt: 16,6 %, Zweibrücken: 16,1 %.


Die acht größten weiteren-Sensationen:


1. Winfried Kretschmann ist schon lange der Held der Medien und hat das in ein sensationelles Wahlergebnis umgesetzt. Man sieht in ihm einen glaubwürdigen, Vertrauen verdienenden, ehrlichen, landesverbundenen, naturverbundenen und volksverbundenen Politiker, der seine farblosen und langweiligen Konkurrenten aus CDU und SPD total in den Schatten stellt, seine frühere Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund hat man ihm verziehen, seine schon lange bestehende Mitgliedschaft im Zentralkomittee der deutschen Katholiken und im Diözesanrat der Erzdiözese Freiburg und seine Frömmigkeit wirken aufgrund seiner Bodenständigkeit glaubhaft und nicht abstoßend, dazu echter Fan des VfB Stuttgart, Mitglied in einem katholischen Kirchenchor und in einem Schützenverein, im Normalberuf Gymnasiallehrer, was er sich entgegen dem früher in der BRD geltenden „Radikalenerlass“ gegen linksextremistische angebliche Demokratiefeinde erkämpfen musste, und dabei nicht lehrerhaft wirkend, zu einem anerkannten Landesvater herangewachsen mit vollem Verständnis für die mittelständische Wirtschaft, zudem nicht verbiegbar durch Fundamentalgrüne und absoluter Konsenstyp. Er würde als kommender Bundeskanzlerkandidat wohl die Grünen zur führenden BRD-Partei machen und am Ende tatsächlich Bundeskanzler werden, wohl mit der SPD als kleinem Koalitionspartner oder mit der CDU (ohne die CSU). Frau Merkel unterstützt er schon heute, Gabriel und Steinmeier wären glücklich, wenn Kretschmann sie auf seinen Schoß nimmt. Kretschmann ist und bleibt aber eine Melone: innen rot, außen grün. Dass er den Genderwahnsinn in der Kinderausbildung vorwärts treibt, haben die meisten seiner Wähler wohl noch nicht realisiert.Kretschmann ist und bleibt aber eine Melone: innen rot, außen grün. Dass er den Genderwahnsinn in der Kinderausbildung vorwärts treibt, haben die meisten seiner Wähler wohl noch nicht realisiert.

2. Die SPD hat sich mit ihrer Fehlbesetzung Gabriel, dem Oberhassprediger und ständig Profilierungssüchtigen ins Abseits manövriert. Nur in Rheinland-Pfalz konnte sie sich mit einer starken Persönlichkeit in Person von Malu Dreyer gegen eine wankelmütige und opportunistische Julia Klöckner (CDU) aus einem Umfragetief an die Spitze kämpfen. Die Medien hatten Klöckner schon als Merkelnachfolgerin hochfrisiert und haben damit völlig daneben gelegen. Die SPD ist jetzt eine Partei unter „ferner liefen“.

3. Die Grünen wären ohne Kretschmann weg vom Fenster. Sie sind eine Blockflötenpartei bzw. sozialistische Einheitspartei ohne eigenes Profil geworden, wobei sich die CDU dem ebenfalls angepasst hat.


4. In Baden-Württemberg haben die Grünen etwas vor vier Jahren noch völlig Unvorstellbares geschafft, Wahlergebnisse vom Allerfeinsten: Universitätsstadt Stuttgart (Wahlbez. I): 42,4 %, Universitätsstadt Heidelberg: 41,0 %, Universitätsstadt Freiburg (Wahlbez. II): 40,5 %, Universitätsstadt Konstanz: 39,6 %, Freiburg I: 39,0 %, Universitätsstadt Tübingen: 37,7 %, Universitätsstadt Karlsruhe (Wahlbez. I): 36,2 %, Karlsruhe II: 35,1 %, Bodensee: 35,7 %, Main-Tauber: 35,4 %. Das BRD-Bildungssystem hat einen durchschlagenden Erfolg aufzuweisen: Studenten wählen erstens links, zweitens grün. So wie sie von Kind an durch Film und Fernsehen, Medien und Politik programmiert worden sind, so wählen sie einem Wahlomat gleich.

5. Die Linken wurden in den neuen Bundesländern eingeschrumpft und im Westen vom Festerbrett hinuntergefegt. Doch in den Unistädten schafften sie mehr als 5 %: Stuttgart I: 9,7 %, Universitätsstadt Freiburg (Wahlbez. II): 7,7 %, Universitätsstadt Heidelberg: 6,1 %, Stuttgart III: 5,9 % (auch in Stuttgart III noch doppelt so hoch wie im Schnitt: 4,4 %), Universitätsstadt Karlsruhe I: 5,3 %, Universitätsstadt Tübingen: 5,3 %, Universitätsstadt Mannheim (Wahlbez. I): 5,1 %, Universitätsstadt Freiburg (Wahlbez.I: 4,8 %. Erschreckend, wie lebens- und wohlstandsfremd in solchen Städten gewählt wird!
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6. Die Revolution hat wieder mal ihre Kinder gefressen, diesmal in Gestalt der Initiatoren der AfD namens Prof. Lucke und Prof. Henkel und ein paar Kollegen/Kolleginnen. Sie haben sich schnell als Angehörige des alten und Versagersystems herausgestellt, reagierten opportunistisch und voller Hasenfüßigkeit. Das Ende vom Lied war deren Glaube, die AfD mit der Neugründung ALFA zu beerben. Doch das Wahlergebnis war ein einziger Scherbenhaufen für ALFA: 1,02 % in Baden-Württemberg, 0, 63 % in Rheinland-Pfalz und 0,93 % in Sachsen-Anhalt, zum Vergessen! Wenn sie fair wären, würden sie ihre der AfD zu verdankenden Abgeordnetenmandate in Brüssel an AfD-Nachrücker abgeben. Aber die feinen Herrschaften sind alles andere als fein. Vergisses! Die ALFA-Leute erinnern im Übrigen an die Piraten, die sich ebenfalls im Streit zerrissen haben, jetziges Wahlergebnis: 0,41 % in Baden-Württemberg, 0,79 % in Rheinland-Pfalz, in Sachsen-Anhalt gar nicht angetreten. Auch die streitsüchtigen Republikaner und Nationaldemokraten sind nur noch ein Schatten ihrer einstigen Größe: NPD 0,44 % + 0,50 % + 1,89 %, Rep. 0,33 % + 0,24 % + 0 %. Die aalglatten Windeier der FDP haben immerhin wieder in zwei Landtage zurückgefunden. Aber vom einstigen Glanz ist ebenfalls nichts mehr übrig.

7. So toll der Erfolg der AfD erscheint, so deutlich wird aber auch: drei Viertel der Sachsen-Anhalter, fünf Sechstel der Baden-Württember und sieben Achtel der Rheinland-Pfälzer haben Abgeordnete ins Parlament gebracht, welche die Politik der Blockflötenparteien unterstützen und damit das Grab der Deutschen schaufeln. Die AfD hat keinerlei Chance, Entscheidungen, welcher Zielsetzung auch immer, in ihrem Sinne zu bewirken. Ohne die Mehrheit geht es nicht. Herr Gauland von der AfD quatscht davon, dass die AfD vielleicht in 20 Jahren die erforderliche Regierungsmehrheit erreicht haben könnte. Frau Petry hat bereits einen Antrittsbesuch sowohl in den USA als auch in Israel gemacht und zeigt damit, dass sie ganz „brav“ sein will. So wird das kaum was. Die Euphorie wird, wenn sich da nichts ändert, zügig dem Politalltag zum Opfer fallen.


8. Das entscheidende Ergebnis dieser drei Landtagswahlen ist: Die meisten Wähler der AfD sind bisherige Nicht-Wähler. Mit dem richtigen Themengemenge kann man Leute mobilisieren, die vorher schon frustriert aufgegeben hatten. Es sind aber auch zu Lasten der Altparteien in kürzester Zeit Wähler abmontierbar. Die Zeit der fast völligen Unbeweglichkeit ist vorbei.

Die AfD braucht jetzt noch eine weitere Alternative für Deutschland, welche die Situation von einer ganz anderen Seite her anpackt als die Parteien des BRD-Systems, ohne der AfD Schaden zuzufügen. Mit Themen, welche die Menschen so stark oder gar noch stärker wachrütteln wie die angebliche Flüchtlingskrise. Diese Themen liegen auf dem Präsentierteller; die AfD hat sie nur noch nicht erkannt, hat dafür auch nicht das tief verankerte Gewusst-wie.

Es bedarf einer neuen ePost aus Pan-Autarkia, um die weitere richtige Strategie ausbreiten zu können. Ein andermal! Da ist einiges in Vorbereitung, ohne dass sich die AfD vor den Kopf gestoßen fühlen muss.

Hier der verwegendste Wahlkommentar:


Zentralrat der Juden sieht “erschreckenden Rechtsruck”
lt. DIE WELT

Nach Einschätzung des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, haben “verbreitete Ressentiments gegen Flüchtlinge und die Ängste vor etwas Fremden” der AfD “zu unverdient hohen Wahlergebnissen verholfen”. “Dass eine durch und durch rechtspopulistische Partei derart viele Stimmen erhält, zeugt von einem erschreckenden Rechtsruck der Gesellschaft”, sagte er der “Jüdischen Allgemeinen”.

Da stellt sich die Frage, wie es denn Israel mit der „Willkommenskultur“ gegenüber „Flüchtlingen“, insbesondere Muslimen, hält: Die werden – außer jüdischen Flüchtlingen – alle abgewiesen. Das aber ist nicht „rechtspopulistisch“? Danke, Herr Schuster, für die Steilvorlage! Das stärkt die „Rechtspopulisten“, ist aber nicht hilfreich, weil der Zentralrat der Juden in Deutschland entgegen dem AfD-Willen den Antisemitismus fördert. WIR fallen nicht darauf rein.

Hier der lesenswerte weitere Original-Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24917 Zitate daraus:

Barbara Traub, Vorstandsvorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden-Württembergs in Stuttgart, nennt den Wahlerfolg der AfD »erschreckend«. Auch die hohe Wahlbeteiligung, die bislang rechten Parteien eher geschadet hätte, habe sich diesmal eher zugunsten der AfD ausgewirkt.

Dass die rechtspopulistische Partei möglicherweise ein Schächt- und Beschneidungsverbot fordern könnte, empört Traub sehr. »Das würde die jüdische Gemeinschaft natürlich nicht akzeptieren. Weil die Beschneidung und das Schächten fundamentale Bestandteile unserer Religion sind. Ein Verbot ist für uns nicht verhandelbar«, sagt Traub.

»Wir müssen optimistisch bleiben«, rät der Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt, Max Privorozki. Nun sei tatsächlich der schlimmste Fall eingetreten, den er sich habe vorstellen können.

Was sind das für Demokraten und auf das Wohl des ganzen deutschen Volkes bedachte Leute? Nicht mal nach der Wahl ist man bereit, die demokratische Entscheidung der Wähler zu akzeptieren und sieht dann auch noch die Welt verengt durch die eigene Beschneidungs- und Schächt-Ritualbrille. Dabei hat die AfD in keinem Bundesland die Mehrheit, um über solche Fragen eine Entscheidung herbeizuführen.

Frauke Petry musste gleich die Gemüter besänftigen; die AfD achte selbstverständlich die grundgesetzliche Religionsfreiheit und damit das Ritual, wehrlose männliche Babys mit dem Abschneiden ihrer Vorhaut und Tiere mit dem Ausbluten ihres Körpers bei lebendigem Leibe quälen zu dürfen – trotz der grundgesetzlichen Unverletzlichkeit der Person bzw. trotz des grundgesetzlichen Verbotes der Tierqälerei.

Würden Nicht-Juden und Nicht-Muslime sich solcher Verbrechen schuldig machen, würden sie gemäß BRD-Strafrecht bestraft; Juden und Muslime dürfen das jedoch. „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ (Art. 3 GG) Kaum hat die AfD so viele Wähler gewonnen, wird sie auch mit solchen Ego-Sado-Themen gequält. Hätte Petry anders geantwortet, hätte man der AfD gleich die Hölle heiß gemacht. Insofern kann und muss man den Petry-Ritt auf der Beschneidungsrasierklinge am Tage nach den Wahlerfolgen verstehen.

Trotzdem zeigt sich hier schon der politische Alltag: In 2012 hatte ein Kasseler Landgerichtsurteil ergeben: Die Beschneidung eines wehrlosen Jungen ist ein Verstoß gegen den Kinderschutz. Es folgte ein lautstarker Aufstand der Kinderquällobby. Das Urteil wäre die grundgesetzwidrige Beendigung einer uralten Kultur und Tradition und damit die Zerstörung der Identität von Juden und Muslimen.

Prompt brachte die damalige christ- und freidemokratische ein neues Gesetz auf den Weg, das die Beschneidung bei Beachtung der Regeln medizinischer Kunst erlaubt sein soll. Zack-zack war das Gesetz durch. Auch das Schächten durch Juden und Muslimen wurde für straffrei erklärt. Kinder- und Tierschutzbünde protestierten vergebens. Die korrumpierten Bundesverfassungsrichter drückten alle Augen zu. So läuft das im BRD-System. Gemäß dem Schweizer Tierschutz ist wenigstens Schächten verboten, auch z. B. in den Niederlanden, Norwegen, Dänemark und Schweden.

Dass es Religionen sogar jahrhunderte bzw. jahrtausendelang zum Menschenquäler bringen und davon nicht ablassen können, mit ängstlicher Duldung durch den Rest der Welt, bestätigt die Bibel und die darin gelehrte Erbsünde: geboren, böse zu sein!

Zum Glück ist die Beschneidung von muslimischen Mädels in der BRD nicht als Kulturgut anerkannt worden. Wann kommt der Tag, an dem Buben gleichberechtigt sind und ebenfalls ohne Beschneidung leben dürfen?

In der Bibel steht die Rechtfertigung für das Beschneidungsgebot im Alten Testament in 1. Mose / Genesis 17, 14:
„Wer sich nicht beschneiden lassen will, der muss aus dem Volk ausgeschlossen werden und sterben; denn er hat den Bund mit mir [Jahwe, Deinem Herrn] gebrochen.“ Jesus wiederum sagte laut Matthäus 5,18f., dass man auch dieses Gebot einhalten müsse. Zum Glück haben die Kirchen dieses Gebot gestrichen.


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